“Ich spare mit 27 über 800 Euro im Monat!” – Hörerinterview mit Mareike

Im letzten Hörerinterview vor der Sommerpause habe ich Mareike im Podcast zu Gast. Sie spart über 800 Euro im Monat mit 27, hat neben ihrem Job erfolgreich ein berufsbegleitendes Masterstudium absolviert und reist beruflich sehr viel. Freu dich auf ein kurzweiliges Interview mit einer beeindruckenden jungen Frau.

Überblick 800 Euro im Monat sparen

Als ich in Thailand meine Auszeit für das Schreiben von “Soundtrack für Vermögenswerte” genoss, bekam ich eine sehr lange E-Mail aus China. Diese stammte von meiner Podcast-Hörerin Mareike, die vor allem auf ihren vielen Dienstreisen die Finanzrocker-Folgen hört.

Sie schrieb mir, dass sie fleißig ihr Geld in Aktien und ETFs steckt und parallel zum Hauptjob berufsbegleitend studiert, um ihren Master-Abschluss zu machen und so bessere Chancen zu haben. Das fand ich außerordentlich interessant, weshalb ich Mareike in den Podcast einlud. Sie sagte gleich zu, wollte aber vorher ihre Masterarbeit fertigstellen. Nun hat sie diese erfolgreich geschafft und wir führten Anfang Juni das Interview.

Darin erzählt sie, warum sie über 800 Euro im Monat sparen kann, warum das Studium für sie so wichtig war, wie sie schlechte Erfahrungen in der Bank sammeln musste und warum sie in China ihr Toilettenpapier mit WeChat bezahlen musste. Mit über 80 Minuten ist die Folge wieder etwas länger geworden, aber es steckt auch ganz viel drin.

Shownotes

Präsentiert von meiner Buchempfehlung des Monats

In diesem Monat ist meine Buchempfehlung des Monats “Die Prinzipien des Erfolgs” von Ray Dalio. Ray Dalio gründete 1975 die Investmentfirma Bridgewater Associates, die zu den wichtigsten Unternehmen in den USA gehört. Er ist einer reichsten und erfolgreichsten Menschen weltweit.

In seinem Buch fasst er die Geheimnisse seines Erfolgs in Prinzipien zusammen und gibt Handlungsvorschläge, die sich der Leser ableiten kann. Ein sehr lesenswertes Buch mit 688 Seiten. Seit dieser Woche gibt es das “Die Prinzipien des Erfolgs” endlich auf deutsch.

Die Prinzipien des Erfolgs
  • Dalio, Ray (Autor)
  • 688 Seiten - 25.06.2019 (Veröffentlichungsdatum) - FinanzBuch Verlag (Herausgeber)

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17 Antworten

  1. Vielen Dank, für dieses tolle Format.
    Es war wirklich toll, eine so “erfrischende und junge” Person als “Gast” (im Podcast) zu haben. Es wurden viele Themen angeschnitten und spannend erzählt.

    Ich wünsche Ihr wahrlich alles “Gute” für die Zukunft und seh´ sie als “Inspiration”. (Ebenso wie diesen Blog/Podcast)

    Vielen Dank 🙂

  2. Ja, sympatisch.
    Aber das mit den Filterblasen fasziniert mich immer wieder. Ihr Freund sollte doch bitte seine Freunde entfernen die nicht “ihrer” eigenen Filterblase angehören – also das mit den Flüchtlingen nicht so locker wegstecken können, weil nicht Akademiker-Gehalt und so. Und dann denkt sie, sie lebt in der besseren “Filterblase” oder so ähnlich. Anstatt sich mit den realen Problem die durch das zusammenleben von diametral entgegengesetzten Kulturen entstehen auseinandersetzen oder zumindest “verstehen wollen”, einfach wegdrücken dieses Nazis… und grün wählen.

    1. Also was du da so alles hineininterpretierst, wenn sie nur sagt, dass sie es nicht akzeptiert, wenn Menschen gegen Flüchtlinge hetzen(!). Für sachlichen Diskurs ist immer Platz, wenn aber Hass und Hetze im Spiel ist, dann muss man sich nicht sachlich damit auseinandersetzen.
      Also diesen Unterschied solltest du dir dann doch bitte nochmal bewusst machen, bevor du hier die Vorwurfskeule schwingst.

    2. Kann dieser Kritik nur zustimmen. Trotzdem ein interessantes, ein bisschen in die Länge gezogenes, Interview! Finanzrocker und Mareike denken die bösen Flüchtlingshetzer sind einfach nur dumm und empfinden sich außerhalb der blase (“die reden nur schei**e”) . Dass ganz angebrachte Kritik auch oft als “Flüchtlingshetze” tituliert wird ist euch aber egal oder? Dass Freunde dann einfach entfernt werden ist ganz klar die Konsequenz einer wasserdichten Blase. Menschlich eher nicht so toll.
      Daniel ich finde deine Interviews zum großen Teil sehr gut und danke dir sehr dafür. Jegliche Kritik an der Flüchtlingssituation oder der Islamisierung mit Parallelgesellschaften in DACH einfach von der Hand zu weisen ist nicht unangebracht. Hier in Österreich haben wir laut (1) seit 1981 eine Verachtfachung und seit 2001 eine Verdopplung der Moslems. Wenn ihr so gerne reist dann schaut euch mal ein islamisches Land wie Jordanien an – da gibt’s viele kulturelle Inkompatibilitäten die real sind und nicht nur Flüchtlingshetze! Wenn du das alles eh nur sagst weils grad sozial inakzeptabel is eine kritische Meinung zu haben dann kann ich mir eh den Mund fusslig reden. Dass du dir dann selber widerspricht musst du mit dir und Gott ausmachen. LG und alles Gute euch zwei, Matthias
      (1) https://de.m.wikipedia.org/wiki/Islam_in_%C3%96sterreich
      PS: Dass jeder Mensch gleich viel wert ist stimmt natürlich absolut (dass jeder Mensch das Recht auf einen Platz in Europa hat aber nicht)

      1. Hi Matthias,

        es geht gar nicht darum, eine kritische Meinung zu haben. Die gehört dazu. Aber in meinem Podcast geht es unter anderem um Offenheit, Reisen, andere Kulturen und mehr. Da haben Vorurteile und unreflektierte Meinungen keinen Platz. Im nächsten Mixtape im September geht es genau um dieses Thema.

        Und ich entferne Facebook-Kontakte aus meinem privaten Account, wenn es aus meiner Sicht nicht mehr passt. Ich habe einfach keinen Bock auf Flüchtlingshetze, negative oder dumme Menschen und Hass in meiner Timeline. Das bringt einen im Leben schlichtweg nicht weiter und raubt mir Zeit und Nerven. Wasserdichte Blase hin oder her.

        Natürlich gibt es auch angebrachte Kritik an der Flüchtlingskrise, aber es kommt immer darauf an, wie diese rübergebracht wird. In einem Großteil der Fälle ist es in den sozialen Medien einfach dummer, unreflektierter Hass, der da rüberschwappt. Und auf so etwas habe ich schlichtweg keinen Bock.

        Beste Grüße
        Daniel

  3. @ Daniel
    Ich finde es erstaunlich, dass du immer wieder interessante Interviewpartner findet.
    Wenn ich den Podcast Titel lese, erwarte ich manchmal nicht so viel und werde dann meistens (wie auch hier) positiv überrascht.

    Mal eine andere Frage/Anregung:
    Prinzipiell würde ich schon den einen oder anderen Literatur Affiliate Link nutzen.
    Da ich aber ein Tolino User bin, sind die Amazon Links nicht hilfreich. Wenn es eine Möglichkeit gibt, zumindest EINEN epub oder pdf Anbieter mit Affiliate Links zu finden, würde das den einen oder anderen Euro mehr in die Kasse spülen.

    1. Vielen Dank für Dein Feedback. Die Auswahl der Interviewpartner ist mir extrem wichtig. Mich langweilt es, überall die gleichen Interviewpartner zu hören. Deswegen habe ich immer wieder Gäste, die noch nie in einem Podcast waren. Andere waren zwar schon in vielen anderen Podcasts, erzählen aber doch was neues (Benedikt Herles z. B.). Die Hörerinterview sind aber etwas besonderes und machen mir immer besonders viel Spaß.

      Deine Anregung für Tolino-Leser finde ich super, aber ich habe da leider keine Affiliate-Partnerschaften für. Vielleicht ergibt sich da ja mal was. Vielen Dank jedenfalls für Dein Angebot! 🙂

  4. Sehr interessantes Interview.
    Was mich wundert ist die Berufsunfähigkeit. Wie viel hat Mareike hier abgesichert? Der Normalfall ist ja 1000 Euro inklusive Kapitaldienst der BU wenn alles gut läuft. Dagegen läuft jedoch die Grundsicherung in Höhe von 869 Euro. Daher hat man eine BU die einem 131 Euro mehr bringt im Schadensfall. Wenn dem tatsächlich so ist sollte man eher eine höhere BU abschließen (1500 Euro) mit den entsprechenden höheren monatlichen Kosten. Weiß da jemand mehr?

  5. Hallo Mareike, was denkst du als “Insider” über Fuchs Petrolub?
    Die Aktie ist seit dem Hoch 2018 ziemlich abgeschmiert. Das Unternehmen ist recht zyklisch und auch vom Automarkt (Verbrenner-Markt) abhängig, Sehe ich das richtig?

    Selten, dass Frauen so über das Vorsorgen/Investieren denken… als langjähriger Investor (bevorzugt Einzelaktien) zolle ich meinen Respekt! Ich wünsche Dir, dass du in den auch wieder kommenden schwierigen Börsenzeiten das mental durch-hältst! Das ist nicht so schwer, wenn man defensiv ausgerichtet bleibt und nicht den Hypes nachläuft. Die große Masse wird das nicht schaffen.

    Bei Versicherungen finde ich, dass man nur jene Risiken absichern sollte, die wirklich existenzbedrohend sein könnten. Das Risiko ist da gering und daher ist auch die Prämie niedrig. Beispiel: Feuerversicherung beim Haus. Für den Rest der Risiken (mit höherer Wahrscheinlichkeit und geringerem Schaden) sollte man selbst vorsorgen (eine Reserve dafür ansparen).

    Alles Gute
    Joe

  6. Interessanter, erfrischender Gast und interessantes Interview. Respekt vor der Leistung.
    Ich hätte mir aber gewünscht, dass der Finanzrocker einige Aussagen kritischer bzw. mit mehr Wissen hinterfragen würde. Die Aussagen zum Beispiel zu BU und Riester (zB bezüglich Vererbbarkeit oder Förderung) sind doch zu stark vereinfacht und m.E. viel zu positiv.

    1. @42such21
      Ich überlege auch manchmal ob man kritisieren sollte, dass in diesem Blog nicht alles bis ins Kleinste ausdiskutiert und optimiert wird.
      Mareike tritt nicht als Finanzexperte auf und auch nicht als jemand der sich vom Finanzrocker optimieren lassen will. Sie macht das Meiste richtig, fühlt sich gut dabei und berichtet von ihren Erfahrungen. Ich vermute dass 80% der Bevölkerung dieses Landes schlechter aufgestellt sind und ganz einfach etwas dazulernen können. Jedem sollte klar sein, dass sich in diesem Blog sehr oft nur zwei gut informierte Privatpersonen über ihre Erfahrungen unterhalten.

      Von daher würde es das Interview zerstören wenn man wirklich alles richtig stellt oder optimiert.

      Ich würde und könnte nie in einem Podcast auftreten. Ich glaube aber, dass ich auch das Meiste richtig mache und würde es nicht wollen wenn der Finanzrocker wie Michel Friedman permanent an meinen nicht so perfekten 20% herumnörgeln würde.

      Meine Meinung: Einfach die Leute die interessant sind und Erfolge haben erzählen lassen und das Positive für sich herausziehen.

      Gruß
      Gordon

      1. Gordon, herzlichen Dank für Ihre Anmerkungen. Ich finde Kritik an einem Gast muss nicht niveaulos und verletzend sein. Es ist ausreichend Fakten-basierend auf wesentliche Dinge hinzuarbeiten damit junge Hörerinnen und Hörer, welche durch das lockere Format angezogen werden, damit letztendlich nicht mit falschen Ideen allein gelassen bzw. dem 3Buchstabenvertrieb in die Arme getrieben werden. Wer als 27jähriger Podcastgast auftritt hat genug Sendungs- und Selbstbewusstsein um massvolle, sachliche Richtigstellungen vom Interviewpartner richtig einzuordnen. Ich als Gast wäre froh etwas dazu lernen zu können bzw. zumindest eine weiter Meinung zu einem Thema zu bekommen. Gleiches gilt für den Podcasthost. Es sei denn, es geht in den Zeiten von Insta lediglich noch um eine schöne Story und weniger um richtige Fakten und Finanzbildung.

  7. Vielen Dank für eine weitere interessante Podcast-Folge!

    Ich finde es klasse, wie Mareike ihre Finanzen managt und auch den Freunden/Freundinnen und Bekannten in ihrem Umfeld Tipps gibt. Und vielleicht schafft sie es ja auch, die eine oder andere Freundin für Aktien und ETFs zu begeistern 🙂

    Ihren Buchtipp habe ich mir gleich mal auf meine Wunschliste gesetzt.

    Danke dir Daniel für deine immer wechselnde Auswahl an interessanten Interviewpartnern!
    Weiter so !

  8. Super und interessante Podcast-Folge
    Kann mich selber mit Mareike gut identifizieren. Versuche unbewusste meinen Freundeskreis zum Thema Anlegen zu begeistern. Interessant ist für mich das Sparmodell von Bodo Schäfer hab auch überlegt es umzusetzen. Nun bin ich motiviert.
    Bei dem Thema Bu denke ich anders, aber eine Grundabsicherung ist besser als keine.

    Im ganzen eine Dankeschön für den spannenden Podcast!

  9. Schönes Interview,

    mich würde interessieren, wie Mareike und ihr Freund das mit dem Haus finanziell regeln. Ich bin in einer ähnlichen Situation und wohne im Haus meiner Freundin. Vorher wohnten wir zusammen in einer günstigen Wohnung, nun ist alles etwas teurer.

    Bezahlt ihr beide gleich viel? Bei mir ist nur meine Partnerin im Grundbuch eingetragen, das klingt bei Mareike und ihrem Freund ähnlich. Ich mache keine Sonderzahlungen und auch sonst für das finde ich da gemeinsame Anschaffungen für das Haus z.B. Überdachung für Terrasse oder neue Küche sehr schwierig finanziell zu regeln. Sollten wir uns morgen trennen und es böses Blut geben, stehe ich doof dar. Und auch wenn jetzt gerade alles rosig ist, wer weiß, wie es in einem Jahr oder so aussieht.

    Wir haben uns auf dieses Modell geeinigt, dass ich quasi Miete zahle (wir teilen die Tilgung und Nebenkosten 50/50), aber nichts an Instandhaltung usw. Stattdessen lege ich mein gespartes Geld an der Börse an und kann eventuell nach Ablauf der festen Zinsbindung (noch 18 Jahre) dann die Restschuld begleichen. Wenn wir dann evtl verheiratet sind, ist ja sowieso alles anders. Aber bis dahin könnten wir so halbwegs entspannt auseinandergehen.

    Das ist natürlich ein eher pessimistischer Blick, aber bei der Anzahl an Beziehungen, die zerbrechen, ist es ja eher auch realistisch. Ich denke halt, dass das jeden treffen kann.

  10. Hallo Daniel.

    Wie hieß der Fonds nochmal den ihr erwähnt habt in diesem Podcast?
    Avero oder so?
    Ich hab meine Frau jetzt auch endlich soweit, dass sie alleine anfangen will.

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