„So entwickelte sich unser Dividenden- und Immobilien-Cashflow in der Corona-Krise“ – 4 Gäste berichten

Zum Staffelstart in die sechste Finanzrocker-Podcast-Staffel gibt es eine besondere Episode zu hören. Ich habe vier Gäste aus den vergangenen zwei Jahren noch einmal eingeladen. Mit ihnen spreche ich darüber, welchen Einfluss die Corona-Krise auf ihren Cashflow gehabt haben. Herausgekommen ist die bisher längste Episode über 2 Stunden Interview über Dividenden, Immobilien, Dollar-Kurse und die Selbstständigkeit.

Überblick Dividenden- und Immobilien-Cashflow

Nachdem meine Jubiläumsfolge 150 im April mit mehreren Gästen so gut ankam, gibt es zum Start der 6. Staffel einen Nachschlag. Mit Ben Warje von Divantis, Katrin Werling von Financial Independence rocks, Christian Sachs von Bergfahrten und Alex Raue vom Vermietertagebuch spreche ich über ihre Cashflow-Änderungen und auch ihre allgemeinen Veränderungen während der Corona-Krise.

Ben Warje im Interview

Ben Warje ist Finanzblogger, aktiver Anleger, Immobilienbesitzer und arbeitete viele Jahre bei einer Bank. Darüber haben wir im ersten Interview in Folge 118 im März 2019 schon ausführlich gesprochen. Mittlerweile hat sich bei Ben aber eine ganze Menge geändert. Er hat sich mitten in der Corona-Krise selbstständig gemacht und ist jetzt von seinen Cashflow-Strömen doch etwas abhängiger als vorher.

Mit ihm spreche ich über gute sowie schlechte Werte in seinem Depot, Dividendenstreichungen, den Einfluss des schwachen US-Dollars auf seine Zahlungsströme, wieso er bei seinem Pseudonym bleibt und warum er seinen sicheren Job bei einer Bank gekündigt hat.

Katrin im Interview

Katrin war im Februar 2020 schon bei mir zu Gast. Die Folge 145 ist die dritterfolgreichste Folge in diesem Jahr und hat auch die Marke von 40.000 Downloads übersprungen.  Mit ihr habe ich damals über ihren Schritt gesprochen, mit 49 in die finanzielle Unabhängigkeit zu gehen.

Aber auch ihr Cashflow hat während der Corona-Krise gelitten. Sowohl die Mietzahlungen als auch die Dividendenströme sind ein gutes Stück eingebrochen. Katrin erzählt, wie sie damit umgeht, und welche Änderungen sie vorgenommen hat.

Darüber hinaus sprechen wir über die existenzielle Wichtigkeit einer Tagesgeldrücklage und einiges mehr. Katrin ist übrigens auch beim FinCamp in München Ende Oktober dabei.

Christian Sachs im Interview

Christian vom Finanzblog Bergfahrten lebt mit 54 Jahren von seinen Dividendeneinnahmen. Darüber hat er mit mir Folge 133 ausführlich gesprochen. Leider hat die Corona-Krise unmittelbare Auswirkungen auf seinen monatlichen Dividenden-Cashflow.

Christian erzählt, wie sich seine Einkommensströme in diesem Jahr geändert haben, welche Änderungen er in seinem Portfolio vorgenommen hat und wie er größere Reparaturarbeiten an seinem Bauernhof finanziert.

Alex Raue im Interview

Mitte Februar interviewte ich Alex Raue vom Vermietertagebuch das erste Mal für Folge 147 im Finanzrocker-Podcast. Damals hatte er schon 44 Immobilien und sprach davon, irgendwann seinen Job zugunsten seiner Selbstständigkeit aufzugeben.

Seitdem hat sich bei ihm eine ganze Menge getan. Er hat seinen Job gekündigt, 30 Wohnungen mehr, ist nach Deutschland gezogen und verdient mit seiner Selbstständigkeit nun viel mehr.

Aber hatte Corona gar keinen Einfluss auf seinen Immobilien-Cashflow? Warum investierte er eine fünfstellige Summe in spezielle Weiterbildung? Und wie geht Alex mit den zahlreicher werdenden Hater um, die Videos über ihn drehen, um etwas von seinem Erfolg abzubekommen?

Darüber und über einiges mehr sprechen wir in 35 unterhaltsamen Minuten.

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6 Antworten

  1. Schöne Übersicht. Ich habe mir schon gedacht, dass Immobilieninvestoren wahrscheinlich geringere Probleme mit dem Cashflow haben werden, als Dividendeninvestoren. Vielleicht kann sich das Blatt aber auch noch wenden: Sobald das Kurzarbeitergeld eingestellt wird, könnten Mieter und damit auch Vermieter Probleme bekommen könnten. Große Konzerne erholen sich dagegen und können ihre Dividenden nächstes Jahr wahrscheinlich wieder deutlich erhöhen.

  2. Danke an alle,

    Daniel, sehr schoen die Herausforderungen eines Dividenden-Anlegers herausgearbeitet!
    – mangelnde Diversifikation (zu wenig HighTech)?
    – sinkende/gestrichene Dividenden lassen keine grossen Spruenge zu?
    – Wechselkursrisiken bei starker Fokussierung auf Waehrungsraeume (zB USD)?
    (- steuerliche Nachteile in der Ansparphase, wenn ueber SFB)

    Viele Breit-ETF-Anleger duerfen dagegen nach dem tollen Tag heute neue ATHs im Depot feiern!

    LG Joerg

  3. Also wenn ich mir das so von Ben anhöre (ich liebe den Blog), komme ich zum Schluss, dass er mit 2 oder 3 ETFs besser gefahren wäre; ja, etwas weniger Dividende, dafür aber keine Totalausfälle und bessere Kurssteigerungen…. Und allein der Zeitaufwand für die ganze Analyse…

    Mein 0815-ETF-Depot ist auch schon wieder deutlich im Plus mit nahe Null Aufwand.

    1. Ich glaube, Du bist die Erste, die meinem Blog eine Liebeserklärung gemacht hat! Ich fühle mich wirklich geschmeichelt. 😉 Danke!
      Und ja, in diesem Jahr wäre ein reines ETF-Investment – zumindest bisher – besser gewesen. Jedenfalls wenn Nasdaq und S&P500 dabei wären. Denn da sind die ominösen Techwerte wie Amazon, Apple, Microsoft usw. so hoch gewichtet, dass ich mit meinem defensiv und ausgewogen ausgerichteten Depot keine Chance dagegen hatte. Und trotzdem bin ich zufrieden! Ich schlafe gut mit meinen Einzelaktien und habe keine Angst vor einem Absturz. Und langfristig performen sie auch gut.
      Aber das ist alles Geschmacksache und gratuliere Dir zu Deinem 0815-ETF-Depot. Und hoffentlich haben wir beide in Zukunft weiterhin Erfolg mit unseren jeweiligen Strategien!

      Herzliche Grüße Ben

  4. Hallo Daniel,

    mir gefallen die Folgen mit mehreren Interviewpartnern sehr gut. Unglaublich, wie viele Immobilien sich Alex Raue in so kurzer Zeit zugelegt hat. Er kauft sich mehr Immobilien als ich mir Fondsanteile kaufe. Sehr beeindruckend.

    Immer mehr „Blogger“ scheinen ihren Hauptjob zu kündigen. Du, Ben, Dominik, Alex. Viel Erfolg!

    Unabhängig zu dieser Folge. Es wird recht wenig über Spenden berichtet. Von Natascha höre ich das ab und zu in ihrem Podcast, also wenn Du mal wieder eine größere Runde interviewst würde ich mich interessieren, ob oder wie viel oder was Deine Gäste in dieser Richtung machen oder nicht machen. Wahrscheinlich wäre das für die Hörer als einzelne Folge zu langweilig?

    Viele Grüße aus Hamburg,
    Matthias

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