“Mit Dividendenaktien nachhaltig sorgenfrei leben” – Interview mit Ben Warje von Divantis

In meiner neuesten Podcast-Folge habe ich Ben Warje von Divantis zu Gast. Seit zwei Jahren bloggt er sehr transparent über  seine nachhaltigen Investitionen in dividendenstarke Einzelaktien. Darüber sprechen wir ausführlich im Interview. Zusätzlich geht es um Themen wie Immobilien, Bankster und die Frage, warum Ben anonym im Internet unterwegs ist.

Divantis Ben Warje

Interview mit Divantis

Vor einigen Monaten bin ich auf Divantis gestoßen. Ein Alleinstellungsmerkmal ist neben der türkisen Farbe die Transparenz von den Käufen und Verkäufen in Bens Depot. In den Artikeln veröffentlicht Ben regelmäßig seine Kauf- und Verkaufsbescheinigungen.

Bei einem Vermögen von über 300.000 Euro hat Ben im vergangenen Jahr über 11.000 Euro an Dividenden erhalten. Im Podcast sprechen wir über das Vermögen von Ben, seine zahlreichen und nachhaltigen Dividenden-Aktien, die Nachhaltigkeit von P2P-Kredite und seine Immobilien.

Shownotes Divantis

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Auszug Interview Divantis

Magst du dich vielleicht nochmal in eigenen Worten vorstellen.

Ein paar Worte zu mir: Ben Warje, bin 44 Jahre alt, beruflich in der Finanzbranche tätig. Keine direkten Überschneidungen zum Aktienmarkt. Ja, eigentlich seit meinem 16. Lebensjahr mit Aktien beschäftigt. Natürlich nicht Vollzeit damals.

Aber ja, das ist seit Anfang der 90er Jahre schon ziemlich lang. Ich habe viele Krisen an der Börse miterlebt. Meine größte erste Krise war der Neue Markt. Da ging es rauf und runter. Bei mir nicht ganz so schlimm wie bei einigen Unternehmen. Also ich habe es überlebt. Will das heißen und viel gelernt, viel Erfahrung und auch Gelassenheit gesammelt dabei.

Und ja, seit Anfang 2017 bin ich als Finanz Blogger tätig und berichte darüber, wie ich mit meiner Strategie nachhaltige Dividenden Erträge erziele und langfristig anlege. Und ich mache das alles sehr transparent, das hast du gesagt, also real mit echtem Geld und den Original Abrechnungen meiner Transaktionen.

Genau, das hebt dich nämlich auch von allen anderen ab. Und da kommen wir dann im Verlauf des Interviews auch noch mal drauf zu sprechen. Was mich jetzt noch mal interessieren würde Du legst ja jetzt praktisch seit den 90er Jahren schon an, also schon sehr, sehr lange.

Richtig. Ich habe meine Strategien zwischendurch. Die haben sich entwickelt, so würde ich es mal nennen. Natürlich. Am Anfang dachte ich auch in dieser neuen Markt Phase, ich werde nächste Woche Millionär sein, wenn das so weitergeht. War leider nicht so.

Ich habe dann auch irgendwann keine Lust mehr gehabt auf Aktien. Dann bin ich auf Anleihen gewechselt oder aus Verzweiflung dann mal in Fonds gegangen. Ich habe eigentlich alles gemacht, Riester-Rente, alles was es so gab, vieles wieder gekündigt. Also das meiste eigentlich.

Und seit fünf, sechs Jahren eigentlich nur noch Einzelaktien. Und diese langfristig, so würde ich sagen. So fünf, sechs Jahre steht meine Strategie inzwischen. Daran möchte ich nichts mehr ändern.

Okay, du hast eben schon gesagt, der Claim deines Blogs lautet nachhaltig sorgenfrei leben. Das ist natürlich eine Frage, die sich jeder stellt. Also eigentlich Millionen Menschen.

Und jetzt stell ich mir natürlich die Frage Wie schaffst du das also wirklich, nachhaltig sorgenfrei zu leben bzw. welchen Plan hast du dir da zurechtgelegt?

Das soll ein bisschen doppeldeutig natürlich sein, dieser Claim. Der Begriff nachhaltig ist ja auch mehrfach besetzt. Auf der einen Seite eben langfristig und dass man da mit wenig Schwankungen leben kann, aber hauptsächlich eben auch nachhaltig im Sinne von im Einklang mit mit Umwelt und Natur.

Und mir ist es wichtig, dass ich mit meinem Geld eben auch irgendwie einen Nutzen stifte. Deshalb habe ich meine Strategie darauf ausgerichtet, Unternehmen auszuwählen, die sich selber eben auch der Nachhaltigkeit verschrieben haben.

Macht das jetzt nicht so radikal wie das irgendwelche Öko Fonds machen, dass sie nur Solarunternehmen oder Umwelt Aktien kaufen, sondern natürlich setze ich auch auf Blue Chips, aber dort tatsächlich nur auf die, die auch in Nachhaltigkeits-Indizes gelistet sind, die ein Nachhaltigkeitsbericht rausgeben und zumindest sich bewusst sind, dass sie auch für die Gesellschaft eine Verantwortung haben.

Das heißt, fallen jetzt da zum Beispiel die Aktien nicht runter?

Die Aktien haben bei mir das Problem, dass sie keine Dividenden ausschütten – außer Apple. Deshalb kommen sie nicht in mein Portfolio. Aber das hat erstmal mit der Nachhaltigkeit nichts zu tun.

Ich schließe andere Branchen aus, eben Atomkraft, Rüstung, Kohle, Zigaretten, Zigaretten. Die sind erst mal, also in die investiere ich überhaupt nicht. Wenn ich jetzt dann zum Beispiel auf Nahrungsmittel oder Konsum Aktien gehe, dann schaue ich mir an, welche davon sind in diesen Nachhaltigkeitsindizes gelistet.

Das heißt, erfüllen Sie die Mindestanforderungen, zum Beispiel Mindestlohn oder dass sie Compliance sind mit Gesetzen. Und wenn Sie das tun, dann sind sie für mich auch investiert. Wie das jetzt bei bei Facebook oder Amazon ist, habe ich mich tatsächlich nicht mit beschäftigt, weil sie eben keine Dividende ausschütten und deshalb aus dem Punkt für mich auch nicht in Frage kommen.

Das heißt was? Solche Werte hast du gar nicht im Depot.

Doch, habe ich. Aber ich habe tatsächlich für mich definiert: Ohne Dividende kommt keine Aktie mein Depot. Also, Wachstumswerte ich. Zum Beispiel habe es Microsoft, die ja seit einigen Jahren Dividende ausschütten. Vorher hatte ich sie aber nicht im Depot.

Warum ich das mache, das ist eigentlich die Erfahrung aus diesen Krisen und den Aufs und Abs an der Börse. Ich habe für mich gemerkt, wenn ich nur auf Kursgewinne aus bin, dass ich einfach nicht entspannt genug bin. Wenn es dann mal scheppert, an der Börse hoch oder runter geht, dann sicher, meine Kursgewinne sind weg und das führt bei mir dann dazu.

Oder hat in der Vergangenheit dazu geführt, dass ich zu schnell verkauft habe und dann bei der Erholung nicht mehr dabei war. Und durch die Dividenden, Ströme und die Sicherheit. Okay, ich kriege viermal im Jahr bei amerikanischen Aktien meine Dividende. Kann ich das wirklich entspannt aushalten, wenn’s hoch und runter geht?

Und das führt bei mir langfristig einfach zu besseren Erträgen. Und deshalb ist das für mich ein wesentliches Kriterium.

Es muss also eine Dividende ausgeschüttet werden. Also das kann ich absolut nachvollziehen, dass du das sagst. Mir geht es nämlich genauso. Also gerade bei den Wachstums Werten.

Da überlegt man sich zweimal, gerade wenn es Werte sind, die extrem stark schwanken, wenn die Zeiten ein bisschen rauer werden. Die verkauft man halt viel eher als ein Unternehmen, was zwar ein bisschen runtergeht, aber trotzdem kontinuierlich die Dividende dann auch anhebt.

Genau. Und bei mir ist es wirklich so, dass ich mich zum Teil freue, wenn es runtergeht, weil ich dann nachkaufen kann. Weil ich also auch meine Jahreszahlen meistens darauf ausrichte, dass ich meine Dividenden Erträge steigere.

Ich bin eben noch in der Investitions-Phase meines Portfolios und da steigt er dann bei sinkenden Kursen erst mal die Dividendenrendite. Das darf natürlich nicht dauerhaft runter gehen, das ist auch klar. Aber über solche Schwankungen bei wirklich Qualitäts-Aktien freue ich mich.

Wie hoch war denn deine Dividende im vergangenen Jahr?

Letztes Jahr 2018 war sie besonders hoch, deutlich höher, als ich es eigentlich erwartet hatte. Ich war bei über 11000 Euro netto an Dividenden Erträgen. Das lag aber vor allem an einer Ausschüttung, die Dr. Pepper-Aktie. Die wurde übernommen und da habe ich über 3.000 Euro an Dividende bekommen. Nur bei dieser einen Aktie.

Das rechne ich raus und für die Zukunft, so dass ich meine Dividende steigern will. Aber eigentlich im März von den 8.000 Euro, wenn ich die 3.000 raus und letztes Jahr auf 9.000 dieses Jahr einfach. Sonst wird es mir auch keine Freude machen, weil das ist kaum zu erreichen, so dass ich das dann noch steigere nach dieser diesem Sondereffekte im letzten Jahr.

Aber das heißt, es ist ja schon eine ganz schöne Menge Geld. Gibt es irgendwie eine Summe an Dividenden im Jahr, wo du sagst, mir würde das reichen, um als Privatier weiterzuleben?

Ich verfolge nicht das Konzept, wirklich nur von von Dividenden leben zu können. Ich bin auch kein Frugalist, der mit 45 in Rente gehen will, sondern für mich ist wichtig, eigentlich einfach einen zusätzlichen Einkommens Strom zu haben. Und je höher der ist, umso besser, weil mich das einfach entspannter werden lässt.

Ich habe mir im Moment erst mal Ziele gesetzt. 1000 Euro netto im Monat. Das wäre so das wo ich sage dann habe ich es geschafft, was ich mir jetzt an Dividenden Erträgen vorgenommen habe. Im Moment bin ich bei ungefähr 1.000 Euro brutto. Ja, also das heißt, die 25 Prozent Steuerabzug, die muss ich noch schaffen, dass ich die noch zusätzlich an Erträgen habe.

Okay, aber du hast jetzt ja kein Ziel gesetzt nach dem Motto: „Ich möchte dann und dann in Rente gehen“ oder irgendwelche anderen Ziele.

Also, ich habe schon den Plan irgendwann. So viele Einkommens Ströme zu haben aus verschiedenen Investments, dass ich nicht mehr fest angestellt arbeiten muss, heißt aber nicht, dass ich dann komplett davon leben können muss. Also Privatier.

Hört sich ja immer so an: „Ich zähl jeden Tag nur noch mein Geld, muss nichts mehr tun, bin auf dem Golfplatz oder reise um die Welt“. Das wäre mir eigentlich auch zu langweilig. Mir macht Arbeit schon Spaß und deshalb habe ich jetzt im Moment auch nicht das Ziel, so schnell wie möglich irgendwie das Geld zu scheffeln.

Aber ich möchte gerne irgendwann nicht mehr fest angestellt arbeiten, irgendwann und quasi die Miete um den Kühlschrank gefüllt haben durch Dividenden, Erlöse und noch das ein oder andere, was ich so einen Erträgen habe. Und dann einfach selbstständig arbeiten zu können, als Berater oder in welchen Bereichen das dann auch immer sein wird und mir da dann die zusätzlichen Finanzmittel zu zu erarbeiten.

Dann lass uns mal so ein bisschen ins Thema einsteigen. Wie legst du denn konkret an? Wie ist denn dein Portfolio aufgebaut? Hast du denn nur Einzelaktien drin oder hast du auch Anleihen oder Gold Immobilie? Wie sieht es bei dir aus?

Ja, ein bisschen muss man da unterscheiden. Also berichten auf die Wand. Das tue ich eigentlich nur über meine Aktien. Hab das auch dargestellt, dass ich das eher ein bisschen langweilig finde, wenn ich jetzt auch noch über den Rest komplett berichte. Also Tagesgeld, Gold oder Rentenversicherungen habe ich ausgeklammert. Wobei da auch immer wieder der Wunsch kommt, da auch mal darüber zu berichten.

Insofern wird das bestimmt auch noch irgendwann kommen. Aber im Moment oder in den ersten zwei Jahren jetzt bieten mir Akzent so viel Stoff, dass mir das auch schon für nebenher als Blogger auch komplett reicht, von den Themen darüber zu schreiben. Und es sind auch die einzigen Wertpapiere, die ich besitze.

Also ich habe keine Anleihen und keine Fonds, auch keine ETFs, sondern ausschließlich Einzelaktien verteufelt. Aber diese anderen Anlagen nicht. Nur hat für mich festgestellt, dass Einzelaktion einfach das sind, womit ich mich am wohlsten fühle. Und in meinem Depot habe ich im Moment exakt 50 Titel, die meisten davon, nämlich 43 Prozent, kommen aus den USA.

Ja, dann gibt es die Home Bias, nämlich dass man gerne aus Deutschland kauft. Das habe ich auch getan. Somit habe ich eigentlich angefangen und versucht, das in den letzten Jahren dann aber eben weniger aus Deutschland zu kaufen. Mehr als international. Bin jetzt noch ungefähr bei einem Viertel Anteil Deutschland.

Dann habe ich noch rund 10 Prozent italienische Aktien und der Rest verteilt sich so auf Europa, Hongkong und Australien. Das sind so die Länder meines Depots. Von den Branchen her habe ich den größten Anteil eigentlich. Das sind auch die deutschen Aktien in Versicherungswerten. Münchner Rück oder Allianz  machen 20 Prozent meines Depots aus.

Und das ist für mich so ein bisschen. Das kommt von meinem meinem Opa, der mir als Kind früher gesagt hat, es ist besser, Allianz Aktien zu haben, als bei der Allianz versichert zu sein.

Und so ein guter Spruch.

Ja, und daran habe ich mich irgendwie erinnert und orientiert und gedacht Okay, ich mache jetzt keine Kapitallebensversicherung oder etwas, sondern ich profitiere nur davon, dass diese Versicherer solche Produkte auf dem Markt haben. Und über Aktienrückkäufe und Dividenden kriege ich da auch meinen Anteil.

Und insofern ist das so die Basis des Depots. 20 Prozent dieser Versicherer, die liegen da aber nur und das ist wirklich Bayern holt und da passierte auch nichts. Beobachte die natürlich, falls mal irgendwas passieren sollte, aber da bin ich sehr zufrieden mit und die brauchen eigentlich kaum Aufmerksamkeit.

Ansonsten liegen große Teile eigentlich in langweiligen Aktien, so nenne ich die immer. Das sind so die typischen Monopolisten, die es so gibt Strom, Betreiber, Maut, Straßen, Inhaber, Flughäfen oder U-Bahnen.

Da wo es eigentlich keine Konkurrenz gibt, weil jeder sie nutzen muss. Und wenn die dann noch gut gemanagt sind und da gibt es einige Aktien, wo ich das Gefühl habe, das ist der Fall. Ihre Dividenden stetig steigern, dann sind Sie prädestiniert, in mein Depot zu wandern.

Ja und dazu dann noch Konsum, Werte und Gesundheits-Titel mein Depot also da wo ich die Titel kenne, also die Marken große Marken kenne, die ich nutze, esse, trinke. Die haben dann auch eine Chance mein Depot zu kommen.

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Eine Nestle taucht in deinem Depot nicht auf aus Nachhaltigkeits-Gründen?

Genau so Nestlé hat eigentlich zwei Probleme. Aus meiner Sicht einmal wirklich die das Thema der Glaubwürdigkeit, dass sie sich zwar als nachhaltig bezeichnen, aber es nicht wirklich sind.

Und dass sie Wasser oder Grundwasser abzapfen, das die Arbeitsbedingungen zum Teil nicht vorbildlich sind, die sie in Afrika haben und aber auch war für mich ein Punkt, warum ich sie nicht genommen habe, mir sie tatsächlich zu langweilig, was die Dividenden Erhöhungen angeht.

Das ist so wenig, dass ich da eigentlich keinen Spaß dran habe. Dann wird noch in der Schweiz die Quellensteuer relativ hoch abgezogen und deshalb ist Nestlé nicht dabei.

Okay, das Thema Fliegen und Nachhaltigkeit ist aber auch ein bisschen schwierig und ich sehe, du hast Airport Sydney in deinem Depot. Aber beißt sich das nicht so ein bisschen?

Ja, das ist tatsächlich so, dass ich selber jetzt auch nicht sagen würde Ich bin der komplette Gutmensch, der, der nicht reist, der keinen Urlaub macht. Sydney Airport ist aber gleichzeitig ein ein Unternehmen, das sehr viel, was jetzt Nachhaltigkeit angeht, berichtet, versucht dort ja auch im Einklang. So wie es für einen Flughafenbetreiber möglich ist, mit der Umwelt zu agieren. Klima Zertifikate aufkauft und damit eben CO2 Emissionen nivelliert. Die tun schon einiges.

Aber natürlich, es bleibt ein Flughafen, also muss man auch nicht drum herumreden. Aber für mich ist es ein Investment. Ich habe außerdem den den römischen Flughafen im Depot über Atlanta und ich habe die französische Vinci, die viele Maut Strafzinsen betreiben, aber auch einige Flughäfen. Also das ist daneben die Abwägung an irgendeiner Stelle.

Wenn man in Aktien investiert und nicht nur auf Öko-Aktien gehen will, muss man eben gucken, wo man Kompromisse eingeht.

Aber eine Alternative dazu kommt jetzt nicht ins Depot?

Also an dem Punkt, wo ich selber hinter einem Produkt nicht stehe und ich bin Nichtraucher, kommt mir das Produkt einfach nicht ins Depot. Es macht keinen Sinn. Ich brauche irgendwie eine innere Beziehung, auch zu so Nazir, dass ich einfach das Gefühl habe Ja, ich bin Teilhaber, ich stehe hinter dem Produkt.

Ich freue mich, wenn es dem Unternehmen gut geht und bei einer Altbier. Warum soll ich mich freuen, wenn da mehr Zigaretten verkauft werden? Wenn mehr Menschen unter Umständen an Krebs sterben oder immer Angst haben müsste, dass es wieder neue Sammelklagen in den USA gibt? Ne, also da, das kommt mir einfach nicht ins Depot.

Auch wenn die Dividende sehr schön ist, dass das weiß ich, werde ich auch immer wieder gefragt, warum ich denn die Aktie nicht habe. Genauso eine Daimler. Als Beispiel Ich bin sicher, dass wir in absehbarer Zeit die Elektromobilität wirklich als STANDARD haben werden. Und da muss ich nicht auf einen klassischen Automobilhersteller setzen, auch wenn die Dividende hervorragend ist. Gut, jetzt gab es eine Kürzung für für das vergangene Jahr.

Aber es gibt so viele. Aktien auf dieser Welt, die auch ähnliche oder bessere Dividenden-Renditen haben, da kann ich einfach weiterziehen und mir die nächste suchen und schauen, ob die nicht besser zu mir passt.

Jetzt hast du eben Atlantis schon erwähnt. Atlantis ist ja auch das Unternehmen gewesen, was besonders hart von diesem Brocken Einsturz betroffen war. Hattest du vor dem Einsturz schon die ganzen Aktien da?

Ich war da investiert in Land, hier, dort. Mein größter Wert war zum Zeitpunkt des Einsturzes in Genua. Ja, war wie alle Aktionäre natürlich geschockt, auch bestürzt. Ich war gerade einige Wochen vorher auch in Italien im Urlaub mit dem Auto, nicht in Genua. Bin auch nicht über diese Brücke gefahren, habe aber doch einiges auch an Maut dagelassen und bin auch über andere Brücken gefahren. Das war schon ein bisschen schauderhaft zu merken.

Okay, da werden die Brücken nicht so gewartet oder gibt es Probleme und da kann eine Brücke einstürzen? Ich habe zwei Tage danach dann meine Aktion nochmal aufgestockt, nämlich genau. Ich glaube, ich hatte 3.000 Euro Kursverlust etwa und habe für die 3.000 Euro dann noch Atlantikpakt gekauft, weil ich der Meinung war, dass es jetzt übertrieben. Es war zu dem Zeitpunkt uns bis heute ja nicht klar. Wer ist wirklich verantwortlich dafür?

Die populistische Regierung in Italien hatte dann natürlich sofort Atlantis als Schuldigen ausgemacht und hat diesen Vertrag gekündigt. Das konnte ich mir nicht vorstellen, dass irgendjemand anders in der Lage wäre, in Italien diese Autobahn zu betreiben.

Ich habe diese nachgekauft, Aktien aber inzwischen auch wieder verkauft, nachdem Atlanta dann die Dividende ausgesetzt hat. Zumindest eine Zahlung. Bin aber trotzdem mit ein bisschen Plus rausgegangen aus diesem Nachkauf und habe jetzt eben Atlanta noch in meiner Stückzahl im Depot, wie ich sie vor diesem Absturz hatte.

Und das gesamte vierte Quartal 2018, wo es so runter ging. An der Börse hat sich Atlanta sehr gut gehalten und eigentlich haben sie das Minus quasi durch den Brücken Einsturz schon gehabt und danach dann, als alles andere unterging, es die sich nicht mehr nach unten bewegt. Inzwischen liegen sie wieder fast auf dem Niveau wie vor dem Brücken Einsturz.

Ich habe gesehen, du hast noch einen anderen Wert, der ständig auch auf meiner Watchlist auftaucht. Und zwar ist das ein finnischer Fahrstuhl Hersteller, nämlich Kone.

Und die haben ja zum Beispiel auch in der Elbphilharmonie die Rolltreppe gemacht und da ist mir das auch besonders bewusst geworden, wie groß die eigentlich sind. Und die Elbphilharmonie, die besteht ja zu großen Teilen aus langen Rolltreppen. Aber das ist natürlich auch ein Wert, über den stolpert man relativ selten, oder? Warum hast du ihn im Depot?

Ich geh mit offenen Augen durch, durch die Welt. Und wenn man mal so guckt, wenn man in Kaufhäusern ist oder irgendwo, wo halt Rolltreppen sind, da gibt es nicht so viele Rolltreppen oder auch Fahrstühle. Das sind ja die gleichen Betreiber. Schindler ist noch einer. Die habe ich mir angeguckt aus der Schweiz.

Dann gibt es Otis, die aber nicht eigenständig an der Börse sind. ThyssenKrupp, die auch nur diese Sparte haben. Ja, und Kohle, das sind die vier Fahrstuhl und Aufzug Betreiber, die es überhaupt gibt, die eigentlich Monopol artig sind, oder? Na ja, bei uns ist es ein Oligopol. A

ber ich habe mir halt auch überlegt, wenn einmal so eine Person eine Rolltreppe eingebaut ist. Man kann ja nicht mehr raus als Elbphilharmonie, sondern man hat den Wartungsvertrag dann mit Cone und auf Gedeih und Verderb.

Die nächsten 40 Jahre zahlt man dann an Kohle den Unterhalt für diese Rolltreppe. Und das ist eigentlich ein optimales Geschäftsmodell. Und so habe ich diese Aktie dann analysiert und mich irgendwann entschieden, sie zu kaufen.

Sie ist aus meiner Sicht auch sehr sehr langweilig, aber passt genau in mein Beuteschema.

Okay, wie ist es mit der Dividende? Musst du da eine höhere Quellensteuer in Finnland zahlen oder gar nichts?

Ja, das ist sehr kompliziert. Ich habe sie erst gekauft in mein Depot bei Consors Bank. Da war es 15 prozent Quellensteuer, die voll angerechnet wird auf die deutsche Kapitalertragssteuer. Dann hatte ich eine Aktion mitgemacht. Depot Übertragungs-Prämie und sie in mein Depot zur Comdirect Bank geschoben.

Die haben mir dann mal frecherweise 30 Prozent Quellensteuer abgezogen und dann habe ich da nachgefragt, was das denn sollte. Und dann hieß es, das wäre eigentlich der richtige Satz und ich habe mich auch informiert.

Ich glaube, Consors hat da einfach ein Fehler gemacht und nicht die richtige Quellensteuer abgezogen. Inzwischen dann ein Formular zugeschickt und die Teile dieser Quellensteuer wieder rückerstattet. Das hat ein halbes Jahr gedauert. Sie haben bis Gebühren gezogen, aber da ist dann auch wieder was zurückgekommen. Also es ist kompliziert. Man muss da scheinbar ein bisschen bekamen oder bei der richtigen Bank sein. Ich hatte jetzt überlegt, sie da zurückzukaufen, in mein Depot zu übertragen dort.

Aber dann hat es natürlich auch einen höheren, auch finanziellen Aufwand bei so einer Aktien.

Ja, es ist einfach ein bisschen arbeiten, aber mit dieser Quellensteuer. Ich glaube, wenn ThyssenKrupp danach sich aufzuspalten, wenn die tatsächlich dieser Aufzug Spartan also bringt, das ist auch der profitabelste Bereich, dann werde ich mir die anschauen.

Wenn sie der Emissionsfreien nicht überzogen sein wird, dann haben sie eine wirklich sehr, sehr große Chance, mein Depot zu kommen. Das wäre wieder ein deutscher Titel. Da muss man ja auch sehen, die sind weltweit tätig. Dann ist da eben der Unternehmenssitz Deutschland. Aber man ist da doch sehr global unterwegs.

Du hast jetzt eben öfter mal anklingen lassen, dass du mit offenen Augen durchs Leben gehst und dir dann solche auch etwas unbekannten Werte ins Depot legst. Gibt es aber auch Kennzahlen, auf die du verstärkt achtest?

Na ja, ich gehe erst mal tatsächlich von einem Ansatz aus, der da keine Kennzahlen beinhaltet. Also dass ich wirklich gucke, es ist eine starke Marke, hat sie kaum Konkurrenz oder eben unangefochtener Marktführer. Dann überlege ich mir hat sie Produkte, die auch in Jahrzehnten von heute an noch benötigt werden oder irgendwie auslaufen?

Außerdem ist mir wichtig, da kommt man dann eigentlich zu den Kennzahlen, dass ich keine Small Caps nehme. Auch das aus meiner langen Erfahrung. Da ist einfach zu viel, was da passieren kann, dass das Management Fehler macht oder mein großer Kunde ausfällt und dann ist doch schnell zu einem Crash kommt. Also da habe ich mehr als als mindestens Marke gesetzt.

Eine Milliarde Euro Marktkapitalisierung oder zumindest der Umsatz muss eine Milliarde Euro betragen, dann nächste Kennzahl. Wer dann? Tatsächlich die Dividende? Es müsste eine langjährige Historie da sein. Also wer jetzt das erste Mal Dividende zahlt und das noch nicht nachhaltig ist, der hat jetzt eigentlich auch noch keine Chance.

Ein bisschen anders ist es jetzt bei bei Neuemissionen. Die können ja noch nicht ausgeschüttet haben, aber die müssten sich zumindest klar dazu bekennen, dass sie auch Dividenden zahlen.

So, und wenn ich dann eben das Thema Nachhaltigkeit da so viel quasi gefiltert habe, schaue ich mir dann an: Wie ist das KGV im Moment? Wie ist die Ausschüttung?

Bis die Gewinnentwicklung also dann fangen, fängt eigentlich in diesem letzten Schritt für mich die wirtschaftliche Analyse an und ob es jetzt ein guter Zeitpunkt ist, genau in diese Aktie zu investieren. Wenn es das nicht ist, kommt die Aktie auf meine Watchlist und wird beobachtet.

Und dann kann es tatsächlich sein, dass wenn es starke Korrekturen an der Börse gibt, dass ich dann sehe Okay, diese Aktie, die ich, die eigentlich alle meine Kriterien erfüllt hat, die aber eigentlich nur völlig überteuert war, die letzten es können zum Teil Jahre sein. Dies jetzt auf einmal zu einem Preis erhältlich, der mir Spaß macht. Dann schlage ich zu.

Lass uns doch noch mal über das Thema Rendite sprechen, weil da bekomme ich immer wieder Rückfragen, wie wichtig denn die Rendite am Ende ist. Du setzt er auf die Dividendenrendite am Ende des Jahres ja auch. Hast ja auch gesagt, aber wie wichtig sind die Aktien Rendite im Jahr? Achtest du darauf oder ist es eine Zahl, die dich gar nicht so interessiert?

Ja, also die Aktien, Rendite, Rendite aus Dividendenzahlungen und Kurssteigerungen ist natürlich sehr wichtig, aber die schaue ich mir nicht auf Jahresschnitt an. Da bin ich also schon der Meinung, dass man da einen deutlich längeren Horizont braucht.

Und insofern setze ich also mein Ziel ist, dort acht Prozent etwa zu erreichen. Das heißt, wenn eine Aktie die Dividendenrendite von 3 Prozent hat, dass sie ungefähr dann noch die 5 Prozent, die fehlenden zu den 8 Prozent über Kursgewinne reinholt. Ja, und da hoffe ich eigentlich, dass ich durch günstigen Einkauf das schaffe, dass auch die Chance hat, über längeren Zeitraum diese zu bestätigen.

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8 Antworten

  1. Ich bin auch seit Anfang der 1990er Jahren an den Börsen. Dachte auch 2000, dass ich bald nicht mehr arbeiten muss 😉

    Einen ethisch/moralischen Aspekt sehe ich aber beim Investieren nicht. Ich stelle Eigenkapital zur Verfügung, mehr ist es nicht.
    Die Zentralbanken “betrügen” uns Bürger mit Negativzinsen auf risikoloses Kapital. Da brauche ich mir als kleiner Bürger in Sachen Finanzen keine Gedanken über ethische Dinge mehr zu machen. Diesen Anspruch habe ich aufgegeben. Hatte einmal eine Aktie in nachhaltige Holzwirtschaft in Mittelamerika (Teak Holz International). Das Ganze (wurde in den Medien als besonders nachhaltig beworben) war aber nur Betrug gewesen und ich hatte mein Kapital verloren! Seit dem Finger weg von solchen Pseudo-Investments!

    Gruß Joe

  2. Vielen Dank fuer den Podcast ihr beiden!

    Hallo Ben, vielen Dank fuer Deine Offenheit und Transparenz, das ist ein Mehrwert fuer die Community und Glueckwunsch zum Erreichten.

    Darf ich noch ein paar Fragen stellen, um Aufwand und Kosten deiner Methode besser einschaetzen zu koennen. (Falls zu aufwaendig heraus zu kramen, verstehe ich das, aber viell. trackst du das ohnehin, bzw ehrl. Schaetzung ist auch willkommen)?

    Fuer die “5-6” Jahre, die du deine Strategie jetzt faehrst, wieviele
    – Kaeufe und Verkaeufe sind insges. angefallen?
    – wie hoch sind die Durchschnittskosten je Kauf/Verkauf in EUR? bzw wie hoch die insges. angefallenen Kosten
    – hast du noch weitere Kosten (Abos von Newslettern, Zeitschriften, Boersenbriefen, Zugang zu Aktien-Analysen)?
    – Depotkosten, Dividendeneinlieferungskosten, Minuszinsen auf Verrechnungskonten fallen ja keine an, bei deinen 5 Onlinebanken?!
    – wieviele Steuern wurden bezahlt auf Ausschuettungen
    – wieviele Steuern wurden gezahlt auf Kursgewinne
    – wieviele Kursverluste wurden mit Kursgewinnen verrechnet (in TausendEuro)
    – wieviele Quellensteuerrueckerstattungen hast du dir “geschenkt”, weil zu aufwaendig/zu kleinteilig (in EUR)?
    – dir entstandene Kosten zur Quellensteuerrueckerstattung insgesamt (Schaetzung)
    – Faellt dir noch etwas ein/was fehlt zum Komplex Kosten/Abgaben/Steuern?

    Vielen Dank im Voraus und LG Joerg

    1. Schade, keine Antwort, naja, Ben ist bestimmt mit wichtigeren Dingen beschaeftigt (Divantis-Community) …
      und wozu schlafende Hunde wecken, in dunkle Ecken leuchten …
      Kosten, Steuern, Gebuehren, ist auch iwie kleinkariert … dzdzdz
      “Gross Denken”: Hauptsache zum Schluss stimmt die Realrendite!

  3. Ein wirklich sehr angenehmer Gast, der mir auch wieder viel Inspiration für mein Einzelaktiendepot gegeben hat! Vielen Dank euch beiden!

  4. In Love with Ben!
    Selten so ein authentisches, entspanntes Interview in der Finanzbloggerszene gehört – ohne die üblichen Selbstbeweihräucherungen, die ewig gleichen Standard-Sätze und blasierten Attituden….
    Sehr angenehme Art, Daniel, von Dir das Gespräch zu lenken und nachzufragen 🙂
    und – ja – Ben: ich als ETF-Freak habe glatt Lust bekommen, mich mal bei Einzelaktien umzusehen und zu investieren….

    DANK und Gruß

  5. Lieber Finanzrocker,

    das war ein guter Plausch. Genau richtig für mein Stunde Mittagspause. Und während mein Milchreis vor sich hinköchelte, habe ich auch bemerkt, dass der Ben eine sehr ruhige Art hat. Dazu hast du aber mit deiner ruhigen Art beitragen. Chapeau! Das mit den P2P-Krediten verstehe ich in seinem “Portfolio” aber nicht. Natürlich sind das tolle Renditen. Dem gegenüber steht trotzdem ein Risiko des Totalverlusts. Und es passt auch nicht zur “Nachhaltigkeit”, die Ben wichtig ist. Auch weil er dort stärker anlegen möchte, hinterfrage ich das schon.

    Spannend finde ich die Sache mit der Anonymisierung seines Blogs. Vor der Frage stand ich auch. Ich habe mich allerdings für volle (und ich meine volle) Transparenz mit allen entsprechenden Folgen entschieden. Passt aber auch zu meinem Hauptberuf. Da bin ich Kunden und Kandidaten gegenüber auch zu 100 % transparent. Sonst komme ich mir komisch vor.

    Beste Grüße,
    Finanzfelix

    PS. Die Blog-Farbe von Divantis ist wirklich grenzwertig. 😉

  6. Hallo aus Sydney. Ich höre gerade diese Folge (ja, bin noch auf dem Weg 😉 ) und muss mich doch über die Aussage zum Australischen Mautstraßenbetreiber wundern. Ben meinte, dass man nicht gut zum Sydney Airport käme und mit dem Auto auf die Mautstraße angewiesen ist. Das kann ich als hier wohnender leider nicht bestätigen – es fährt die Bahn (ähnlich S-Bahn) zum Flughafen und Straßen gibt es auch viele und zwar größtenteils Maut-frei. Vielleicht aus einer bestimmten Richtung, aber aus der Innenstadt geht’s Maut-frei zum Flughafen. Das soll nicht heißen, dass das ein schlechtes Investment sei. Nur die wohlfühl-Begründung passt nicht ganz 😉

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