“Ich habe 200 Einzelaktien in meinem Portfolio!” – Interview mit Daniel Eckert

In dieser Folge habe ich den Journalisten Daniel Eckert zu Gast. Er hat 200 Einzelaktien in seinem Depot. Schon 1987 hat er mit 16 seine allererste Aktie gekauft. Seitdem machte er einige ausgewachsene Börsen-Krisen mit. Im Interview geht es um die hohe Anzahl seiner Einzelaktien, seine Fehler, Tools für die Aktienauswahl sein Projekt „Jede Woche Dividende“ und seine persönlichen Ziele.

Daniel Eckert Titelbild

Überblick Interview mit Daniel Eckert

In 30 Jahren an der Börse sammeln sich so einige Aktien im Depot an. Bei meinem heutigen Gast sind es in seinem Depot sogar ganze 200 Aktien. Wir sprechen in den kommenden 80 Minuten über den Grund dafür. Außerdem geht es um die Ziele, die er mit diesem großen Depot verfolgt.

Heute habe ich den Journalisten Daniel Eckert zu Gast. Schon 1987 hat er mit 16 seine allererste Aktie gekauft. Seitdem machte er schon einige ausgewachsene Börsen-Krisen mit. Im Interview geht es um die Einzelaktien, seine Fehler, Tools für die Aktienauswahl sein Projekt „Jede Woche Dividende“ und seine Ziele.

Es ist ein sehr interessantes und langes Gespräch geworden, das sich dieses Mal fast ausschließlich um Aktien, Dividenden und ETFs dreht.

Shownotes

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Zusammenfassung des Interviews

Über Daniel Eckert

Daniel Eckert arbeitet seit fast 20 Jahren in der Wirtschaftsredaktion von der Welt-Zeitung. Er ist studierter Historiker und hat eine Bankausbildung absolviert.

Woher kommt Deine Faszination für die Börse? Wann hast du angefangen anzulegen?

Der Ursprungsgedanke war mit etwa 15 Jahren. Mich hat fasziniert, dass ich als einfacher Bürger durch eine Aktie Miteigentümer eines Unternehmens werde. Das war der ausschlaggebende Grund für die Faszination, noch vor den Gedanken über Renditen oder Zinseszins-Rechnungen.

Im Sommer 1987 habe ich mit dem Investieren begonnen – kurz vor dem -20%-Crash im Herbst 1987. Im Grunde hat man aber schon nach wenigen Wochen gemerkt, dass es sich wahrscheinlich wieder erholen wird, was dann auch so passiert ist. Ich denke es ist als Börseneinsteiger gar nicht so schlecht, wenn man zu Beginn so einen „Schock“ erlebt.

Du arbeitest seit vielen Jahren als Journalist. In welchem Themenbereich?

Meine beiden Leidenschaften sind die Wirtschaft und das Geschichtenerzählen. Das fließt in meinem Beruf als Wirtschaftsjournalist zusammen. Ich möchte Wirtschaft so erzählen, dass es auch spannend ist.

Erste Aktie von Daniel: Hoesch-Werke

Wie hat sich der Journalismus in den letzten Jahren verändert?

Angefangen habe ich 2001, direkt nach dem 11. September. Damals hat noch das Print-Format den Takt angegeben. Heute geben die Online-Formate den Takt vor und dort werden die Neuigkeiten im Wesentlichen transportiert. Im Print-Format geht es nicht mehr um Neuigkeiten, sondern eher um Analysen des bereits Bekannten.

Der Lokal-Journalismus hat den Vorteil der exklusiven Informationen, was direkt vor Ort passiert. Wenn sie es gut machen, sind sie nicht durch die Online-Medien bedroht.

Welche Rolle spielt denn mittlerweile Audio im Journalismus?

Das ist die jüngste Entwicklung. Bei Welt haben wir verschiedene Podcasts, die gut funktionieren. Ausgesprochen gut funktioniert es im Finanzbereich mit dem Podcast „Alles auf Aktien“. Eine schöne Entwicklung finde ich den fast dialogischen Austausch mit den Hörern. Wir bekommen viele Rückmeldungen zu den Folgen, mehr als das mit gewöhnlichen Leserbriefen der Fall ist.

Ich habe gelesen, dass Du 200 Einzelaktien in Deinem Depot hast. Wie bleibst Du denn bei so vielen Aktien auf dem Laufenden?

Eins vorweg: Das empfehle ich nicht nachzuahmen! Das ist kein optimales Depot. Einige Positionen sind eine Erinnerung, dass man sich genau überlegen soll, wann man wo investiert. Andererseits bin ich so auch mehr interessiert an den Wirtschaftsentwicklungen einzelner Unternehmen oder in fernen Ländern wie beispielsweise Indonesien.

Du setzt zum Beispiel auf Werte wie Siam Commercial, NextEra oder Bank of Ayudhya oder Kasikornbank. Das sind alles Dividendenausschütter aus dem September. Wie kommst Du denn auf solche Werte?

Das ist eine gewisse Altlast. 2004 bis 2006  habe ich viel in asiatische Schwellenländer investiert und auf das Kurs-Gewinn-Verhältnis geachtet. Die Wachstumsaussichten wirkten damals sehr attraktiv. Mittlerweile habe ich einige wieder verkauft, aber es gab nie den richtigen Zeitpunkt, um alles zu verkaufen.  Und tatsächlich bekomme ich bis heute fast jede Woche Dividende durch diese Aktien.

Was steckt hinter Deinem Projekt „Jede Woche Dividende“?

Das war ein Experiment. Ich wollte sehen mit welchem Aufwand das geht. Eine ganz einfache Variante ist es, in etwa ein Dutzend amerikanische Aktien zu investieren. Diese haben einen anderen Ausschüttungs-Rhythmus als beispielsweise deutschen Aktien, nämliche quartals- und monatsweise. Und so kann man es hinbekommen, jede Woche Dividende zu bekommen.

Worauf achtest Du bei Deinen Aktieninvestments am meisten? Kennzahlen wie Gewinnentwicklung, KGV oder Dividende?

Eine Zeitlang habe ich zu stark auf die Dividendenhöhe geachtet und dabei außer Acht gelassen, wenn das Kurs-Gewinn-Verhältnis nicht gut ist. Mittlerweile achte ich mehr auf die Steigerung und Kontinuität der Dividenden.

Ich meide Werte, die einem starken politischen Risiko unterliegen, wie beispielsweise Öl. Sowie Unternehmen, die einem hohen Risiko durch technische Disruption unterliegen. Beispiel: Klassische Nahrungsmittelhersteller gegen künstliches Fleisch, das im Vormarsch ist. Oder noch extremer im Finanzbereich: Klassische Banken gegen Fintechs wie PayPal oder TransferWise. Nach der Finanzkrise habe ich keine Aktien von europäischen Banken mehr gekauft. Da stimmt das Risiko-Chancen-Verhältnis aus meiner Sicht einfach nicht.

Als Wirtschaftsjournalist, der täglich mit Wirtschaft zu tun hat, hast du Einblicke, die dem Normalanleger verwehrt bleiben. Kommt es vor, dass du anhand deiner Einblicke dein Depot unmittelbar veränderst?

Seit ein paar Jahren habe ich eine strengere Stop-Loss-Strategie. Also das heißt, ich überlege mir vorher, dass ich mit einer Aktie nicht mehr als 20 oder 30% im Minus sein möchte und zu diesem Zeitpunkt automatisch wieder aussteige. Wenn das eintritt, reflektiere ich, ob ich das Risiko falsch eingeschätzt habe.

Beispiel: Ich hatte in das Unternehmen „New Oriental Education“ investiert, das Nachhilfeunterricht in China gibt. Ich konnte aber nicht wissen, dass die chinesische Regierung dieses Unternehmen kurzerhand verbietet und Bildung weiter verstaatlicht.

Für mich hat sich das Motto bewährt: Gewinne laufen lassen, aber Verluste begrenzen. Durch das Risiko politischer Entscheidungen in Ländern wie China, investiere ich geringer in dortige Unternehmen als es die wirtschaftliche Entwicklung eigentlich nahelegen würde.

Hast Du eine bestimmte Branchen- und/oder Länderaufteilung? Oder wie bei den klassischen ETFs 50-60% USA und den Rest kleingestaffelt?

Ich habe anfangs den Fehler gemacht etwa 80% in deutsche Aktien zu investieren. Mittlerweile ist etwa ein Drittel meiner Werte in Deutschland und Europa, ein Drittel in Asien und etwas mehr als ein Drittel in den USA.

Als ich angefangen habe, gab es so etwas wie Indexfonds noch nicht, es war also viel aufwendiger diversifiziert zu investieren. Nach wie vor habe ich ein Faible für kleinere deutsche und europäische Unternehmen. Europa ist weniger dynamisch als die USA, aber haben wirklich tolle Unternehmen, die gar nicht so bekannt sind.

Und zu den Branchen: Durch meine Zeit als Bankkaufmann war ich von den technologischen Entwicklungen eher abgeschreckt. Bis zur Finanzkrise habe ich gar nicht in Technologie-Firmen investiert. Und auch heute bin ich definitiv nicht überinvestiert in dem Bereich. Viele Branchen wie beispielsweise Konsumgüterhersteller werden gerne von den Anlegern vergessen.

Sind da auch kleine Positionen dazwischen oder sind alle ähnlich groß?

Alleine durch die unterschiedlichen Einstiegszeitpunkte können die Positionen gar nicht gleich groß sein. Die Positionen liegen zwischen wenigen hundert und 30.000 Euro. Aus rationaler Sicht es nicht sinnvoll, zu viele kleine Aktienpositionen zu haben. Vor allem in Zeiten von ETFs, die sich auf bestimmte Länder und Branchen spezialisieren.

Setzt Du auch auf ETFs?

Ich habe insgesamt 5 Depots und einige ETFs. Der große Vorteil ist, dass man einfach in eine aufstrebende Branche investieren kann, ohne sich mit den einzelnen Unternehmen beschäftigen zu müssen. Beispiel: Computersicherheit in Asien.

Wichtig finde ich, dass die ETFs keine zu großen Überschneidungen mit den  Aktien-Einzelwerten haben, die man zusätzlich hält. Das sogenannte Klumpen-Risiko. Beispiel: Der MSCI-World-ETF mit einem großen USA-Anteil und zusätzliche Aktien-Werte in die großen Technologie-Unternehmen in den USA. Das ergibt wenig Sinn.

Nutzt Du bestimmte Tools oder Webseiten für die Aktienauswahl?

Ja. Ich nutze gerne seekingalpha.com als App und gurufocus.com für die Fundamentaldaten. Für deutsche Werte nutze ich finanzen.net, um die Charts anzuschauen. Mittlerweile bieten selbst die Broker sehr gute Informationen.

Als Journalist habe ich natürlich das Privileg das Bloomberg-Terminal nutzen zu können. Für den Privatanleger ist das zu teuer, aber die Quellen oben sind kostenlos nutzbar.

Wie sieht Deine gesamte Asset Allokation aus?

Mein Portfolio umfasst zu 96% Aktien. Die restlichen 4% bestehen aus Tagesgeld und Gold-ETFs. Die Kryptowährungen habe ich jetzt hier außen vor gelassen, weil sie eher ein Experiment sind. Wenn ich die mit reinnehme, bin ich bei etwa 10% Kryptowährungen.

Welche Zukunftsziele hast Du?

Finanzielle Freiheit fasziniert mich. Aber eher von der Idee her als die wirklich praktische Umsetzung. In unserem Podcast haben wir schon oft vorgerechnet, dass jemand der im Alter von 25 bis 35 monatlich 400 Euro in ETFs investiert zum Rentenalter 1500 bis 2000 Euro monatlich auszahlen kann.

Als Journalist liegt mir die Finanzbildung sehr am Herzen. In Deutschland ist das Interesse nicht so groß, was auch am Rentensystem liegt. Es wird suggeriert, dass sich der Staat schon darum kümmert. Aber schon jetzt wird ein Großteil der Renten nicht aus Rentenbeiträgen sondern aus Steuergeldern gezahlt. Meine Botschaft ist: Auch als Normalverdiener kannst du dir über die private Vorsorge den Lebensstandard im Alter sichern.

Zum Abschluss mache ich nochmal das obligatorische Wordshuffle mit Dir. Ich nenne Dir Begriffe und Du sagst, was Dir einfällt.

Tiefseher

Das ist mein Twitter-Name, der mir spontan eingefallen ist. Damit meine ich: Tiefer und weiter blicken, hinter die Kulissen. Manche sagen der Name klingt düster, aber ich würde mich wieder dafür entscheiden.

Weltkrieg der Währungen

Das war ein Bestseller nach der Wirtschaftskrise. In diesem Buch habe ich thematisiert, was passieren würde, wenn der US-Dollar als Leitwährung kollabiert.

Saarland

Das ist meine Heimat mit unglaublich netten Menschen. Das Saarland ist ein sehr kleines Bundesland und hat seit 1990 kaum Wirtschaftswachstum. Es ist das Bundesland das am meisten von der Automobilindustrie abhängig und damit von der Umstellung von Verbrenner auf Elektro-Motor enorm betroffen ist. Es ist außerdem das älteste Bundesland, also mit dem ältesten Altersdurchschnitt in Deutschland. Ich liebe meine Heimat aber die wirtschaftliche Entwicklung ist nicht so optimal.

Rockmusik

Würde ich nicht so als meine Musikrichtung bezeichnen. Aber Eric Clapton und Nirvana mag ich sehr.

Abgeltungssteuer

Die Grundüberlegung ist nicht verkehrt, denn es soll vieles vereinfachen. Deutschland schafft es aber, damit Vieles komplizierter zu machen. Wenn das kommen wird, muss meiner Meinung nach gleichzeitig das Teileinkünfte-Verfahren eingeführt werden. Außerdem sollte der Freibetrag für Kapitalerträge erhöht werden. 801 Euro im Jahr sind ein Witz, vor allem weil hier seit Jahrzehnten kein Inflationsausgleich stattgefunden hat. Hier muss dringend eine Vereinfachung her, wenn man es mit dem Vermögensaufbau der Mittelschicht ernst meint!

Glück

Glück hat nichts direkt mit Geld zu tun. Lange Zeit wurde eine Studie zitiert, dass ab einem bestimmten Einkommen der Glücks-Level nicht weiter steigt. Mittlerweile gibt es da neue Studien dazu, dass das Glück auch weiterhin mit steigendem Einkommen steigt. Also: Geld bedeutet nicht Glück. Aber du hast bessere Chancen.

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