P2P-Kredite, Geldanlage und viel mehr – Interview mit Lars Wrobbel (Podcast)

Diese Woche habe ich den Peer2Peer-Blogger Lars Wrobbel in meinem Podcast zu Gast. Neben dem Hauptthema P2P-Kreditmärkte sprechen wir über allgemeine Geldanlage, persönliche Weiterentwicklung und viel mehr. Auch wenn das Gespräch über 70 Minuten dauerte, hat es sich angefühlt wie 15 . Aber hör doch selbst.

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Es erfordert auch bei P2P-Krediten eine Strategie.

Für diese Podcast-Folge gibt es eine ausführliche Zusammenfassung des Gesprächs weiter unten sowie eine umfassende Linksammlung. Du erfährst alles über das Funding bei den unterschiedlichen Plattformen und die Vorteile bei dem jeweiligen Kreditmarktplatz.

Zum 2. Interview  “Nebenberuflich selbstständig” geht es hier

Zum 3. Interview über das Sabbatjahr mit dem Große Pause Podcast

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Lars WrobbelÜber Lars:

  • Lars ist 31 Jahre alt, kommt aus Delbrück und arbeitet in Vollzeit als IT-Berater.
  • Nebenher hat er sich als Buchautor, Blogger und Investor ein Sidepreneur-Standbein aufgebaut und wird demnächst auch noch mit einem eCommerce-Projekt an den Start gehen.
  • Eins seiner größten Steckenpferde ist das Investieren in P2P-Kredite.

Was sind Peer-to-Peer-Kredite (P2P-Kredite)?

  • P2P-Kredite sind direkte Kredite von Kreditgeber zu Kreditnehmer.
  • Peer-to-peer = „Mensch zu Mensch“
  • Die Kredite werden über eine Plattform vermittelt, die Zahlungen werden über eine Bank abgewickelt.
  • Bekannte Plattformen sind z.B. Auxmoney, Bondora, Twino, Lendico und Mintos.

Ist es verwerflich, mit Krediten Geld zu verdienen?

  • Lars hält sich mittlerweile aus der moralischen Debatte heraus, er investiert automatisch.
  • Seiner Meinung nach entsteht die Moraldiskussion, weil man sehr viele Informationen über die Kreditnehmer sehen kann (Bsp. Auxmoney), die ausländischen Plattformen liefern kaum Infos zum Kreditnehmer, da geht es in erster Linie um den Kredit, so stellt sich die Frage nach der Moral erst gar nicht.

In welche Anbieter investiert Lars selbst?

  • Lars investiert in Bondora, Mintos und Twino.
  • Auxmoney hat er aufgegeben als das Anlagekonto zur Pflicht wurde, weil er keine Lust auf ein weiteres Konto und den Aufwand von PostIdent etc. hatte.
  • Nichtsdestotrotz ist Auxmoney eine gute Plattform mit vielen Vorteilen (z.B. eine Steuerbescheinigung), vor allem für Anfänger.
  • Twino und Mintos bieten hinterlegte Sicherheiten und „Rückkaufgarantien“ und sind für Privatinvestoren deswegen sicherer.

Was sind die Mindestanlagesummen pro P2P-Kredit?

  • Twino 10€, Bondora 5€, Mintos 10€, Auxmoney 25€
  • Das manuelle Investieren kann bei so kleinen Beträgen sehr zeitaufwändig werden. Wenn man automatisch investiert, kann man sich andren Dingen widmen.

Lars hat Investieren in P2P Kredite: Was man wissen sollte, wie man Fehler vermeidet und erfolgreich investiert* mit Kolja Barghoorn mittlerweile in der zweiten, komplett überarbeiteten Auflage veröffentlicht. Wie kam es zu diesem Autorengespann?

  • Beide haben sich bereits länger mit P2P beschäftigt und so wurde aus dem ersten Kontakt recht schnell eine Themensammlung, die in dem Buch mündete.
  • Das Buch läuft ziemlich gut, weil das Thema spannend und in Deutschland noch recht unbekannt ist.
  • P2P spricht eher Jüngere an, vermutlich weil das Thema FinTech eher auf die junge Generation abzielt.

Wie diversifiziert man richtig auf einer P2P-Plattform?

  • Die 1%-Marke ist eine sinnvolle Richtlinie, mit 100 Krediten im Portfolio ist man gut diversifiziert.
  • Bei manueller Investition ist das ein hoher Aufwand, bei automatischem Investieren steigt der Aufwand nicht an wenn die Kreditzahl steigt.

Gibt es eine Minimumsumme fürs Portfolio?

  • Bei Bondora kann man mit 5€ pro Kredit beginnen, ist also mit 100 Krediten bei 500€ und damit schon gut diversifiziert.
  • Der Einstieg geht auch schrittweise.
  • Nach der Überweisung von Guthaben auf das Plattformkonto kann man dann entweder manuell oder automatisch in Kredite investieren und beispielsweise auch erstmal ausprobieren.

Wie sieht’s mit den Steuern aus?

  • Bei deutschen Anbietern wie Auxmoney und Lendico bekommt man eine Steuerbescheinigung.
  • Die ausländischen Anbieter liefern keine Steuerübersicht, dort muss der Anleger die Zinsen selbst heraussuchen und herunterladen. Das ist für Lars aber per se noch kein Gegenargument.

Was ist XIRR?

  • Die XIRR-Methode bzw. „interne Zinsfuß“ ist eine genormte Renditeangabe.
  • Jede P2P-Plattform berechnet die Rendite ein bisschen anders, mit der XIRR-Methode hat man einen Vergleichswert, der sich auf alle Plattformen (und auch andere Anlageformen) anwenden lässt.

Lars’ durchschnittliche Rendite bei allen Plattformen, Stand 1.4.2016

  • Bondora (14,12%) – das ist unter Durchschnitt bei Bondora!
  • Twino (9,12%)
  • Mintos (8,64%)
  • Auxmoney (7,02%) – bei dieser Plattform hat Lars mehr Verluste als bei den anderen, obwohl er sogar manuell ausgewählt hat

Wie sieht es bei den anderen deutschen Anbietern aus?

  • Lars hat sich nicht mit allen deutschen Anbietern so genau beschäftigt.
  • Lendico liefert ihm zu geringe Renditen.
  • Crosslend ist noch recht interessant, aber sonst konzentriert er sich eher auf die ausländischen Plattformen.
  • Mintos ist grade die Lieblingsplattform von Lars – und weckt auch das Interesse des Finanzrockers!

Muss man das Thema Privatkredite genauso emotionslos angehen wie Aktienanlagen?

  • Ja, auf jeden Fall: Jedes Investment sollte man möglichst emotionslos sehen.
  • Für das automatisierte Investment spricht daher auch, dass man mehr emotionalen Abstand zu den Krediten hat und nur einmal monatlich in das Portfolio schauen muss.

P2P-Anbieter werden zunehmend auch von institutionellen Anlegern genutzt. Heißt das, dass der Markt eine ernstzunehmende Alternative zum Aktienmarkt wird?

  • In den USA investieren bereits seit geraumer Zeit auch namhafte Unternehmen wie Berkshire Hathaway in P2P-Kredite.
  • Mittlerweile werden sogar P2P-Versicherungen angeboten.
  • Marketplace Lending: Abkehr von den großangelegten Investitionen durch Unternehmen, die den Kleinanlegern die Kredite „wegnehmen“.

Andere Länder haben einen größeren Markt?

  • Ja, in den USA ist der Markt sehr groß und wächst weiterhin.
  • In Europa erreichen wir auch bereits Monat für Monat Rekordzahlen.
  • Es kommen monatlich neue Plattformen auf den Markt, momentan gibt es 70-80.
  • China hat 2.000 Plattformen und einen sehr unregulierten Markt, da gehen auch immer mal wieder Firmen pleite.
  • Die P2P-Plattformen aus dem Baltikum mit Rückkaufgarantien sind alle unter den Top 20, weil sie etwas anbieten, das die anderen Anbieter nicht haben. Solche Plattformen werden sich durchsetzen, denkt Lars.
  • Obschon die ausländischen Anbieter mehr Rendite bieten, ist das Misstrauen hierzulande so stark, dass der deutsche Markt auch weiterhin genug Zulauf haben wird.

Wie kommt es, dass immer mehr Unternehmen wie z. B. ProSieben.Sat.1 in P2P-Plattformen investieren?

  • Der Markt ist im Kommen, die Unternehmen wollen auch ein Stück vom Kuchen abhaben.
  • Institutionelle Anleger kaufen P2P-Kredite und verpacken sie in Bonds, um sie weiterzuverkaufen.
  • So können (weniger gut informierte) Anleger in Fonds investieren, die P2P-Kredite enthalten, was sich in Anbetracht der Aufschläge vermutlich aber kaum rentiert.

Wieviel Prozent des Privatvermögens sollte man in P2P-Kredite investieren?

  • Lars ist eher risikobereit und orientiert sich am Aktienmarkt. Steht dieser hoch, investiert er in P2P-Kredite.
  • Sein Gesamtanteil von P2P-Krediten liegt bei 20%.
  • P2P ist eine Risikoklasse, die das Gesamtportfolio gut diversifiziert und als Renditekicker dienen kann.
  • Lars rät dazu, eher kleinere (in sich diversifizierte) Portfolios bei mehreren Anbietern aufzubauen als alles bei einem Anbieter zu platzieren.

Lars’ Strategie an der Börse?

  • Lars legt 100% passiv an, aktive Geldanlage ist ihm zu zeitaufwändig.
  • Sein Aktienanteil ist sehr hoch, was er sich als relativ junger Anleger ja noch erlauben darf. (In seiner Vergangenheit hat Lars vierstellige Summen bei Fußballwetten verloren – das Risiko an der Börse schreckt ihn nicht mehr.)
  • Alle seine Fonds sind ausschüttend.

Welches Projekt hat Lars als nächstes in Planung?

  • Inspiriert vom Citizen Circle, einer Gemeinschaft ortsunabhängiger Unternehmer, der Lars auch angehört, wird er als nächstes einen Sweatshirt-Shop launchen: www.smarttiddler.de
  • Ideengeber ist Lars’ Sohn, dessen Wortkreationen Lars auf T-Shirts verewigt. Die Designs sind outgesourct.
  • Auch FBA ist für Lars ein spannendes Thema.

Über das Bloggen lernt man ja auch unheimlich viele interessante Leute kennen?

  • Ja, absolut. Aber man muss auch unfassbar viel Arbeit reinstecken.
  • Lars’ Tipp für alle, die einen Blog starten wollen: Sucht euch einen Influencer, der euch Starhilfe gibt. Bei Lars war das Kolja Barghoorn, der schon bekannt ist und gleich eingangs für viele Besucher auf Lars’ Blog gesorgt hat.

Wordshuffle

Mentalismus: Lars’ erste Veröffentlichung war die Übersetzung des Buches Das Gesetz des Mentalismus* von Victor Segno. Als sehr rationaler Mensch hat Lars nichts mit Esoterik zu tun, trotzdem fand er das Buch so überzeugend, dass er es einer größeren Öffentlichkeit zugänglich machen wollte, indem er es vom Englischen ins Deutsche übersetzte und neu verlegte. Das Übersetzen und Verlegen alter rechtefreier Bücher stellt durchaus eine Einnahmensquelle dar: Lars hat bereits zwei Bücher veröffentlicht und wird im Mai noch ein drittes veröffentlichen. Mit einem Freund hat er die Firma „Vergessene Werke“ gegründet.

Krafttraining: Lars’ Motivationsquelle. Er trainiert 3-5 Mal wöchentlich bei McFit und entspannt dabei.

Rockmusik: Lars hört lieber epische Filmmusik.

Entwicklungsschwache Länder: Lars liebt Reisen und glaubt an deren charakterbildende Eigenschaft. Seine erste Flugreise ging nach Fuerteventura, dort war er fast geschockt vom Reichtum. Später war er in Sri Lanka, wo ganz andere Verhältnisse herrschten. Trotzdem waren die Menschen dort glücklich, was Lars sehr beeindruckt hat.

PS3: Lars kaufte sich nach der Trennung von seiner Ex-Frau eine PS3, um abends zu zocken. Eines Tages kam ihm jedoch die Erkenntnis, dass er mehr mit seiner Zeit anstellen könnte und er begann zu lesen. Heute steckt er seine Freizeit lieber in seinen Blog und seine verschiedenen Projekte. Um seine Zeit sinnvoll einzuteilen, benutzt er die Eisenhower-Technik.

Neustart: Lars hat nach seiner Trennung einen Neustart gemacht. Als sein Familienleben von einem Tag auf den anderen wegbrach, suchte er nach neuen Wegen, seine Zeit zu nutzen und widmete sich (nach der PS3) seinem Blog und dem Onlinebusiness.

Lebensmittel abwiegen: Eine kleine Macke von Lars. Er ist über den Sport dazu gekommen, seine Nahrungsmittel zu checken. Wenn er nicht trainiert, verliert er sehr schnell Gewicht.

Leben und Tod: Das zweite Buch Das Leben im Großen Jenseits: Das Gesetz von Leben und Tod* von Victor Segno, das Lars übersetzt und veröffentlicht hat. Der Autor vertritt in diesem Buch die interessante Sichtweise, dass der Mensch von Leben zu Leben eine Entwicklung durchläuft. Obschon er ein sehr rationaler Mensch ist, findet Lars es spannend, sich mit solchen Themen zu beschäftigen, um seinen Geist ein wenig zu lockern.

Digitale Nomaden: Über einen Coaching-Termin bei Tim Chimoy ist Lars an den Citizen Circle und das Thema Digitale Nomaden geraten. Ihm gefällt das Lebensmodell sehr gut, und er versucht, es auf sein Leben zu übertragen, obwohl er angestellt ist und vorerst auch noch bleiben möchte. Er hat viel über Businessaufbau mit Outsourcing gelernt und versucht, dieses neue Wissen in seinen Projekten anzuwenden.

Linksammlung:

Lars’ Blog Passives Einkommen mit P2P Privatkrediten

Mehr über Bondora Go and Grow erfahren

Über 1.000 Euro Zinsen mit P2P-Krediten in 4 Jahren

Mehr über Twino erfahren

Mehr über Mintos erfahren 

Mehr über Viainvest erfahren

Mehr über Smava erfahren

“Weltbürger zu sein beginnt im Kopf” – Podcast-Interview bei Tim Chimoy über Staatenlos.ch

Sebastian Kühn über doppelte Staatsbürgerschaften

Blog staatenlos.ch – legale Steuervorteile durch Dauerreisen

Eisenhower Prinzip

Hörbuch Murphy’s Komitee

“Provisionsverkauf ist korrumpierend!” – Interview mit Anette Weiß von geld.wert Finanzbildung

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12 Antworten

  1. Hallo Daniel, hallo Lars,

    habe die rund 70 Minuten in einem Rutsch durchgehört und mich dabei sehr gut unterhalten gefühlt. Lars ist in meinen Ohren ein angenehm selbstreflektierter Interviewpartner gewesen, dessen Sicht auf die Dinge jenseits des Anlagekosmos mir sehr gefallen hat.

    P2P-Anlagen sind mir zwar immer noch etwas suspekt – ich bin wie Lars gespannt, was beim nächsten größeren Finanzchaos dort passiert – trotzdem fand ich Eure Informationen interessant. Meine kleine Frage auf Lars’ Seite habt ihr zwar an anderer Stelle beantwortet (ich wollte eigentlich wissen, in welche Kategorie (risikoarm/risikoreich) ihr diese Asset-Klasse stecken würdet), aber die Frage, wie hoch der Anteil an Eurem Depot war, hat mich auch zum Schmunzeln gebracht. 3% beim Finanzrocker ist schon interessant – da wäre mir der notwendige Knowhow-Aufbau doch zu aufwändig. Da mag der Rendite-Kicker noch so groß sein, der Hebel ist ein wenig gering 😉

    Die Ankündigung, nicht auf Biegen und Brechen die Podcasts zu straffen, hat mich sehr beruhigt. Wenn ein Gesprächspartner wie Lars hier so schön ins Erzählen kommt, sollte man ihn meiner Meinung nach auch nicht künstlich ausbremsen.

    Mein Dauer-Fazit: Toller Gast, tolles Gespräch, freu mich schon auf den nächsten Gesprächspartner.

    Lieben Gruß
    Dummerchen

    1. Hi Dummerchen,

      vielen Dank für Dein tolles Feedback. Das gleiche Gefühl hatte ich während des Interviews auch und ich habe mit Lars länger vor und nach dem Interview gesprochen als mit jedem anderen. Dein Fazit und Deine Einschätzung kann ich absolut teilen. Jetzt habe ich das Interview ja schon dreimal gehört und höre es immer noch gern. Das ist immer ein gutes Zeichen 🙂

      Und was die 3 % angeht: Für mich war das ja jetzt ein Testballon, den ich weiter ausweite. Mittlerweile bin ich auch bei Mintos investiert und Bondora kommt als nächstes. Auf lange Sicht möchte ich hier die 7 % erreichen. Hätte ich jetzt gleich ganz viel investiert, wäre ich bei Lendico ganz schön auf die Schnauze gefallen. Deswegen bin ich mit meinem Weg ganz zufrieden. Keiner kauft gern die Katze im Sack.

      Ich habe mittlerweile ja noch ein paar Interviews geführt und da sind komplett unterschiedliche Interviews bei herausgekommen. Und keins ist unter einer Stunde. 😉

      Viele Grüße
      Daniel

      1. An alle beide….

        Ich danke euch sehr für euer tolles Feedback. Eigentlich wollte ich gar nicht so viel erzählen, aber es hat auch mir richtig Spaß gemacht 🙂

        @Daniel:
        Mit Mintos wirst du sehr zufrieden sein… vorausgesetzt sie gehen durch ihre Rückkaufgarantie nicht irgendwann Pleite 😀

        Viele Grüße

        Lars

  2. Hallo Daniel, hallo Lars,
    vielen Dank für diesen interessanten Podcast. Das hat sich garnicht nach 70 Minuten angefühlt 😉

    Für mich kommt der Podcast wie gerufen. Ich habe Anfang des Jahres mit P2P-Krediten bei Bondora angefangen. Nachdem das bisher gut läuft habe ich gerade gestern mit Mintos angefangen, um auch über Plattformen hinweg zu diversifizieren.

    Vorerst werde ich aber nur in Kredite mit Rückkaufgarantie investieren, da ich dieses Konzept sehr spannend finde und testen möchte, wie gut das in der Praxis funktioniert.

    Bezüglich der Einzahlung halte ich es auch so wie Du, Daniel, und investiere nicht alles auf einmal sondern Schritt für Schritt um ggf. vorher abbrechen zu können, wenn mir die Plattform nicht gefällt.

    Allerdings lasse ich das in beiden Fällen vollständig auf Autopilot laufen. Für mich steht der Zeitaufwand der Kredit-Bewertung in keinem Verhältnis zu einer Investition von 5 bzw. 10€. Und bisher macht der Portfolio-Manager bei Bondora (Stufe: “Ausgewogen”) einen guten Job.

    Viele Grüße
    der Finanzfisch

    1. Hallo Finanzfisch,

      freut mich, dass Dir die Folge gefallen hat. Und Du hast natürlich völlig Recht: Bei 5 € oder 10 € ist es sinnlos, sich manuell für Kredite zu entscheiden. Und Auxmoney versucht ja auch alles über automatisches Investieren abzudecken. Die Schnellkredite und Abschaffung der Ratings sind ein gutes Beispiel. Ich finde das nicht so toll und die Plattform nervt mich etwas.

      Bei Mintos habe ich jetzt 2 Auto-Invests zur Probe laufen und läuft gut bisher.

      Viele Grüße
      Daniel

  3. Hallo zusammen,

    ich habe mir den Podcast noch nicht bis zum Ende anhören können, aber der Anfang war schon interessant. Auch ich habe jetzt mal ein wenig Kleingeld in P2P-Kredite bei Mintos investiert.
    Das Ganze per AutoInvest und auf 10€ pro Kredit gesplittet. Konsumkredite habe ich aber erstmal ausgelassen.

    Ich weiß nicht ob ihr dadrüber gesprochen habt, aber wie macht ihr das jetzt? Investiert ihr außerdem auch in Konsumkredite? (Also habt ihr das angehakt im AutoInvestkonfigurator)

    Viele Grüße, Gurki

  4. Ja, ich fand diesen Podcast auch absolut genial. Ich habe Lars bereits im Podcast von Tim gehört und bin auf das Thema P2P Kredite aufmerksam geworden. Für mich persönlich als Value-Investor nicht so ganz das was ich mache, dennoch ist das Thema überaus spannend.

    Die 70 Minuten habe ich natürlich auf dem Weg zu Arbeit gehört. Die Fahrten hätte gerne etwas länger sein dürfen. So musste ich auf Hin -& Rückfahrt splitten.

    Weiter so ! Ich will mehr solche Interviews oder besser gesagt “Gespräche” hören.

  5. Wie sieht es eigentlich aus wenn man bei den P2P Krediten auf der anderen Seite steht? Wenn man mit einer Rendite von 14% unterdurchschnittlich ist und dabei bereits Ausfälle und der Gewinn der Plattform mit eingepreist ist, was werden den Kreditnehmern da für Konditionen präsentiert? Das muss ja schlechter sein als jeder Dispo. An der Stelle kann ich eine moralische Diskussion schon nachvollziehen, denn solche Deals geht man ja nicht ohne Grund ein und ich weiß nicht ob ich es moralisch vertretbar finde Menschen Geschäfte anzubieten die sie womöglich nur weiter ins Unglück stürzen nur damit andere damit 15% Rendite machen können.

    Wirklich problematisch fand ich aber den Hinweis auf staatenlos.ch und die angesprochene Möglichkeit keine Steuern zu zahlen. Ist das nicht im wahrsten Wortsinn “asozial”? Wenn man selbst von der Infrastruktur, dem Bildungssystem und dem Stand seines Heimatlandes in der Welt profitiert hat um sich ein Leben aufzubauen bei dem man sich Luxusgedanken wie seinen Wunschwohnort, oder wann man finanziell unabhängig sein möchte machen kann sollte man auch bereit sein in das System wieder einzuzahlen damit die nächsten Generationen noch dieselben Chancen haben und die Schwachen in der Gesellschaft, die diese Chancen nicht gehabt haben (nicht jeder ist für sein Schicksal selbstverantwortlich und auch nicht jeder hat dieselben Chancen und dieselbe Portion Glück), nicht zurückgelassen werden.
    Sich sobald man einen gewissen finanziellen Horizont erreicht hat mit Steuerflucht zu beschäftigen finde ich in jedem Fall mehr als fragwürdig und egoistisch.

  6. Hallo die Herren,

    vielen Dank für den informativen Podcast. Ich bin immer noch amüsiert, dass ihr Beide (!) über Sportwetten zum sinnvollen Investieren gekommen seid. Das sollte unbedingt nochmal vertieft werden 🙂

    Viele Grüße
    Frank

    1. Hi Frank,

      für mich sind Sportwetten rückblickend die Grundlage dafür, immer einen kühlen Kopf zu bewahren. Wer zwischen alles oder nichts schwankt, dem machen -50% hier und da nix aus 😉 Ein tolles Training! Kryptowährungen eignen sich dafür übrigens genausogut 😀

      Viele Grüße

      Lars

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