Bondora Go and Grow: Meine Erfahrungen mit der P2P-Plattform

Bondora Go and Grow ist in aller Munde. Häufig wird es als das neue P2P-Tagesgeld angepriesen, was es mit Sicherheit nicht ist. Dafür sind einige Faktoren einfach zu unklar. Trotzdem habe ich in den vergangenen Wochen eine vierstellige Summe überwiesen. Warum ich das gemacht habe, erkläre ich Dir im Blogartikel.

Bondora Go and Grow - Bild von Geldmünzen als Stapel mit Pflanzen und grünem Hintergrund

Was ist Bondora?

Bevor ich aber ausführlich auf Bondora Go and Grow eingehe, beantworte ich die Frage, was eigentlich Bondora ist. Bondora ist eine P2P-Plattform aus Estland, die schon 2009 gegründet wurde. Damals begann Gründer Pärtel Tomberg in den Ausläufern der Finanzkrise ein neues Projekt zu planen, das es Privatpersonen ermöglicht, auch in der Krise Kredite zu erhalten. Gerade in den baltischen Staaten haben Kredite eine ganz andere Bedeutung als hierzulande. Über die Plattform wird es Privatanlegern ermöglicht, in unterschiedliche Kreditprojekte aus Finnland, Spanien und natürlich Estland zu investieren.

Insgesamt wurden in den zehn Jahren schon über 221 Millionen Euro in Kredite investiert. Dabei liegt die durchschnittliche Nettojahresrendite aus Investitionen bei 10,5 %. Mehr über meine Erfahrungen mit dem Bondora Portfolio-Builder findest du hier. Um den Anlegern mehr Flexibilität zu ermöglichen, entwickelte Bondora 2018 neben den gebundenen langfristigen Krediten mit Bondora Go and Grow eine Variante mit täglicher Verfügbarkeit bei geringenen Zinsen.

Überblick Bondora Go and Grow

Auf der INVEST 2018 hörte ich das erste Mal von Bondora Go and Grow*. Dort wurden auch Flyer verteilt, in denen das sehr interessante Modell vorgestellt wurde. Investieren konnten zu dem Zeitpunkt nur eine Minderheit aus ausgewählten Bondora-Investoren. Seit Mitte Juni ist Go & Grow für alle geöffnet worden.

Auch wenn ich seit drei Jahren in mehrere P2P-Plattformen investiere und zwei (Lendico, Auxmoney) davon schon wieder fast komplett entspart habe, hatte mich Bondora bisher nicht sonderlich gereizt. Das Unternehmen ist zwar seit fast zehn Jahren auf dem Markt, bietet als einzige Plattform Investitionen ab 1 Euro an und hat auch die höchste Rendite, aber gleichzeitig auch die höchste Ausfallrate der großen P2P-Firmen. Einige Alt-Investoren haben über viele Jahre eine überschaubare Rendite, weil so viele riskante Kredite ausgefallen sind. Deshalb reizte mich Bondora bisher nicht.

Die Anfragen nach dem neuen “P2P-Tagesgeld” häuften sich in der Folge und weckten auch mein Interesse. Mit den attraktiven Konditionen lockt Bondora jetzt nämlich auch Leute, die eher sicherheitsorientiert anlegen möchten und bisher noch nichts in P2P-Kredite investiert haben.

Bondora Go and Grow – Attraktive Möglichkeiten

Bondora Go and Grow wirbt damit, dass…

  • …bis zu 6,75 % Zinsen mit einem vollautomatisierten Service erreichbar sind.
  • …Du jederzeit über Dein Geld verfügen kannst.
  • …ein geringes Risiko hast, da Du in ein sehr breit diversifizierte Portfolio investierst.
  • …Du nur Steuern zahlst, wenn Du Dir das Geld auszahlen lässt.
  • …Du nur einen Euro Abhebegebühren hast, wenn Du an Dein Geld möchtest.

Auf dem Papier klingt das verdammt attraktiv. Aber wo eine hohe Rendite und tolle Bedingungen locken, sind auch Risiken, die Du nicht vergessen darfst. Darauf komme ich zu einem späteren Zeitpunkt nochmal zu sprechen.

Bondora Go and Grow – Wie funktioniert der Anmeldeprozess?

Im Juni 2018 meldete ich mich dann zur Öffnungsphase bei Bondora Go and Grow an und überwies das erste Geld. Was Bondora schon bei der Anmeldung von allen anderen Plattformen unterscheidet, ist der sehr einfache und bildhafte Anmeldeprozess. Du wirst sofort abgeholt, hast mit der Bondora-Comic-Dame ein Gesicht und kannst auf einer ganz anderen Ebene Deine Strategie aufsetzen. Von dem Prozess bin ich schwer begeistert und für Go & Grow haben sie einen wunderbar einfachen Prozess aufgesetzt.

Gründe für ein Investment über Bondora Go and Grow - Übersicht
Gründe für ein Investment über Bondora Go and Grow – Übersicht

Zunächst wirst Du nach dem Grund gefragt, warum Du überhaupt dort investieren möchtest. Vom Ruhestand über größere Anschaffungen oder zusätzliches Einkommen bis hin zum Sparen für schlechte Zeiten ist eine breite Palette an Auswahlmöglichkeiten dabei. Du kannst auch mehrere Go & Grow-Portfolios einrichten. Im Anschluss legst Du fest, welche Summe Du ersparen möchtest. Ich persönlich habe drei Portfolios erstellt: eins für Reisen, eins für schlechte Zeiten und eins für den Ruhestand.

So sieht mein Topf Schlechte Zeiten im Juni 2021 aus.

Wie hoch ist die Rendite?

Du gibst dem Konto einen Namen, legst den Startbetrag, die monatliche Einzahlung und die Anzahl der Jahre fest, die Du das Portfolio besparen möchtest. Basierend auf der Angabe der Daten errechnet Bondora für Dich nun den potenziellen Gewinn und die Endsumme, die herauskommt.

In dem Beispiel überweise ich einen Startbetrag in Höhe von 800 €. Danach überweise ich jeden Monat 200 € auf das Go & Grow-Konto. Und das mache ich zehn Jahre lang. Nach Ablauf der Zeit steht ein potenzieller Gewinn von über 10.500 Euro bei einer Einzahlung von 24.800 €. So hast Du am Ende 35.310 € auf Deinem Konto.

Darauf musst Du aber bei der Auszahlung noch Deine Abgeltungssteuer zahlen. Bei einem Abgeltungssteuersatz von 26,375 % (ohne Kirchensteuer) sind das 2.560,74 €, die Du auf den Gewinn von 10.510 € zahlen musst. Es bleiben am Ende also 7.949,26 € Gewinn übrig.

Bondora Go and Grow Portfolio anlegen Anleitung
So legst Du bei Bondora Go and Grow ein Portfolio an.

Wie überweise ich das Geld auf das Bondora-Konto?

Kommen wir nach der Theorie mal auf die Praxis zu sprechen. Jetzt fehlt nur noch das Geld auf dem Konto, das automatisch in die unterschiedlichsten Bondora-Kredite aus verschiedenen EU-Ländern investiert wird. Du klickst auf den Button und kannst via Sofort-Überweisung, Kreditkarte, Transferwise oder Trustly Geld einzahlen.

Ich mache das immer einfach über eine normale Überweisung und einen Dauerauftrag. Dafür erhältst Du die Kontodaten und die Referenznummer. Auf der Basis kannst Du nach der ersten Überweisung dann den Dauerauftrag einrichten. Fertig! Mehr musst Du gar nicht machen.

Im Gegensatz zu Mintos oder Viainvest dauert die Überweisung bei mir mit bis zu zwei Tagen immer etwas länger. In Deinem Bondora-Konto taucht dann im Menü Go & Grow auf. So sieht jetzt mein Konto im Juli 2020 aus.

Bondora Go and Grow Gewinn Zusätzliches Einkommen
So sieht mein Topf Zusätzliches Einkommen im Juni 2021 aus.

Kleiner Tipp: Am besten per Überweisung bezahlen, denn das Geld wird hinterher wegen des Geldwäschegesetzes auf das Konto überwiesen von dem es kam. Zahlst du mit der Kreditkarte Geld ein wird es komplizierter und dauert länger.

Innerhalb von knapp 35 Monaten habe ich jetzt mit 10.951 € Einlage in 3 unterschiedlichen Portfolios 2076 € Zinsen erhalten (Stand Mai 2021). Das kann sich wirklich sehen lassen. Da ich momentan nur Go & Grow bei Bondora laufen lasse und ich den Regler auf “Autotransfer” aktiviert habe, landen alle Überweisungen automatisch auf diesem Konto. Das Kleingeld aus dem Gesamtbetrag sind übrigens die Zinszahlungen von meinem normalen Bondora-Account, die in Go & Grow wieder investiert werden. Jetzt kann ich meinem Geld beim Wachsen zuschauen.

So sieht mein Topf Reisen im Juni 2021 aus.

Steuern bei Bondora Go & Grow

Und falls ich mir das Geld doch überweisen lassen will, bekomme ich auf Knopfdruck eine Bescheinigung über die Steuern, die ich auf die Einnahmen zahlen muss. Sehr bequem und hilfreich. Bevor Du das Geld jedoch abheben kannst, musst Du Deinen Ausweis einscannen und an Bondora schicken. Relativ schnell wird er geprüft und Du kannst das Geld entnehmen.

Bondora Go & Grow Steuerbericht
Bondora Go and Grow Steuer

Wie funktioniert das Geld abheben?

Das Abheben von Geld von Bondora Go & Grow auf dein normales Konto funktioniert relativ einfach, wenn man es einmal gemacht hat. Ich habe es jetzt dreimal getestet und das Geld war innerhalb weniger Stunden auf meinem Girokonto. Das ist kein Vergleich zur Überweisung bei deutschen Banken, die oft mehrere Tage dauern.

Du gehst auf dein Sparziel und klickst auf “Abheben”. Anschließend gibst du die Summe ein, die du abheben möchtest, und von welchem deiner Go and Grow-Konten (wenn du mehrere hast) es abgehoben werden soll. Das Abheben kostet 1 Euro Gebühren, was sich aber verschmerzen lässt, da sonst keine anderen Gebühren anfallen.
Bondora Erfahrungen - Bild von erfolgreicher Abhebung

Jetzt kommt der folgende Bildschirm mit einer Anleitung, welche Schritte du nun befolgen musst. Über den Reiter “Geld abheben” in der linken Spalte gibst du bei SEPA-Überweisung, den vorher freigegebenen Betrag ein und klickst “Abhebung”. Über ein Pin, die auf dein Smartphone geschickt wird, gibst du die Transaktion dann frei. Fertig! Dann wird das Geld sofort überwiesen.  Alternativ kannst du den Betrag auch über Transferwise überweisen lassen.

Wo ist jetzt das Risiko bei Bondora Go and Grow?

Du wirst mir wahrscheinlich zustimmen: Das klingt alles zu schön und zu einfach, um wahr zu sein, oder? Da muss doch ein Haken sein. Und tatsächlich gibt es einen Haken, denn Du weißt überhaupt nicht, was Bondora mit Deinem Geld macht. Wird es nur in hochriskante Kredite (sogenannte HR-Kredite mit hoher Ausfallrate) investiert? Wie lassen sich die prognostizierten 6,75 Prozent halten? Und was passiert, wenn im Krisenfall alle Anleger auf einmal an ihr Geld ran wollen? Laut CEO Pärtel Tomberg ist es das oberste Ziel für Bondora, das Vertrauen der Anleger in die Plattform zu stärken. Denn wenn die Anleger großes Vertrauen haben, ziehen sie auch in der Krise ihr Geld nicht ab. Momentan mangelt es aber noch an Transparenz und klaren Vorgaben.

Viele Fragen sorgen immer für ein ungutes Gefühl. Kurz nach dem Start hat Bondora versucht, die drängendsten Fragen anschaulich zu beantworten. So wurde die Frage beantwortet, in welche Kredite das Geld bei Bondora Go & Grow investiert wird. Dabei war ursprünglich im August 2018 eine sehr ausgewogene Portfolio-Verteilung von AA -(sehr sicher) bis F-Kredite (nicht sicher) zu finden. Investiert wird das Geld nur in den drei Ländern Estland (53 %), Finnland (35 %) und Spanien (12%).

Mittlerweile hat sich das Bild aber doch deutlich geändert und die Anzahl der hochriskanten Kredite ist weniger geworden. Mit Abstand sind die E-Kredite am häufigsten im Portfolio zu finden. Diese haben zwar mit die höchste Rendite, aber auch das höchste Ausfallrisiko. Im Vergleich zum Juli 2020 hat sich aber die Anzahl der F-Kredite ordentlich verringert und das Verhältnis ist etwas ausgewogener.

Die meisten säumigen Zahler sitzen in Spanien, wobei der Anteil im Go and Grow-Portfolio an spanischen Krediten mittlerweile bei 12 % liegt. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Verteilung in den kommenden 6 Monaten verändert.

Die Rückgewinnungsquoten ausgefallener Kredite liefen laut Bondora 2021 jedenfalls sehr gut und steigen an. Ich finde es aber ausgesprochen gut, dass Bondora die Verteilung so transparent alle 6 Monate aufzeigt.

So sieht die Verteilung der Bondora Go and Grow-Kredite im April 2021 aus. (Quelle: Blogartikel von Bondora vom 12.4.2021)

Trotzdem sind nicht alle Fragen geklärt worden. Für mich ist das das Zeichen, auch wirklich nur mit dem Geld bei Bondora Go & Grow reinzugehen, dass ich zur Not auch verschmerzen kann. Konkret sind das für mich 10.000 Euro. Ansonsten ist für mich das Risiko trotz der Anreize einfach zu hoch. Ich kenne jemanden, der gleich das Maximum von 100.000 Euro bei Bondora Go & Grow investiert hat. Das würde ich persönlich einfach nicht machen – selbst wenn ich das Geld zur Verfügung hätte. Aber jeder hat da ein anderes Rendite-Risiko-Profil. Meins ist durchaus im konservativen Bereich.

Gleichzeitig zeigt es aber auch, dass es sich hier absolut nicht um Tagesgeld handelt – auch wenn einige es gern als Alternative bewerben. Hier gibt es keine Einlagensicherung und sehr viele offene Fragen. Zwar hat Bondora-CEO Pärtel Tomberg in einer hörenswerten Aktien mit Kopf-Podcast-Folge auf die Fragen ausführlich geantwortet und versprochen, dass das Unternehmen aus Tallinn künftig auch in Blogartikeln Licht ins Dunkel bringt. Aber reicht das aus? Das muss jeder mit seiner eigenen Risikotoleranz selbst abwägen.

Nach dem für Bondora sehr schwierigen Corona-Jahr hat sich einiges zum positiven geändert. Das estnische Unternehmen konnte trotz des schwierigen Jahres den Gewinn deutlich erhöhen – auch wenn das finanzierte Kreditvolumen sich ebenfalls mehr als halbiert hat. Der Netto-Gewinn liegt bei 3,4 Millionen nach 2,4 Millionen im Jahr 2014. Ein Plus von 43 % in einem Krisenjahr!

Die Eigenkapitalquote liegt hier bei fast 70 %, während sie bei Mintos nur bei 19 % liegt. Die EK-Quote von Mintos ist 2020 um 42 % zurückgegangen! Bondora ist deutlich stärker durch die Krise als Mintos gekommen.

Bondora Go and Grow – Fazit & 5 Euro-Bonus zum Start

Was ich zum Ende aber festhalten muss: Bondora ist jetzt seit über 11 Jahren am Markt und fast 170.000 Investoren (davon ein Großteil allein in Deutschland) haben dort 460 Millionen Euro in P2P-Kredite investiert. Mit dieser Anlagesumme haben sie 54 Millionen Euro Zinsen erhalten. Die Statistiken sind in der langen Zeit durchaus transparent und überzeugend. Andere P2P-Plattformen sind erst wenige Jahre auf dem Markt und können lange nicht auf eine so breite Basis an Erfahrungen zurückgreifen.

Natürlich heißt das nicht, dass auch solch eine Plattform mal pleite gehen kann, aber es gibt mir als Anleger zumindest ein besseres Gefühl dort anzulegen. Das deutlich höhere Risiko für die Anlageklasse P2P-Kredite im Vergleich zum Tagesgeld solltest Du deshalb nie vergessen.

Im Falle der Corona-Krise wurden die Auszahlungen über mehrere Wochen gestreckt, weil zu viele Anleger auf einmal an ihr Geld wollten. Natürlich hat Bondora keine solch großen Summen auf dem Girokonto geparkt. Deswegen wurden jeden Tag kleinere Summen über mehrere Wochen überwiesen, um die Balance zu halten. Mittlerweile geht es aber wieder seinen normalen Weg, wenn man an sein Geld ran will. Innerhalb weniger Stunden ist bei mir das Geld auf dem Konto. Du siehst aber an der Corona-Pandemie und den Zahlungsverzögerungen, dass es absolut kein Tagesgeldkonto ist, an das man täglich ran kann. Behalte das bitte immer im Hinterkopf.

Bondora selbst hält von Go & Grow eine ganze Menge und merkt an den steigenden Anlegerzahlen dort, dass die Anleger auf genau so eine Plattform gewartet haben. Deswegen schwächen sie auch den normalen Marktplatz etwas und bieten den Anlegern an, alle noch laufenden Kredite (auch die verzögerten) in Go & Grow zu überführen. Je höher die Anzahl verzögerter Kredite ist, erhältst Du dann ein Angebot für den Übertrag und kannst selbst entscheiden, ob Du es machen möchtest. Teilweise ist die Offer dann aufgrund der verzögerten Zahlungen geringer als der Wert des eigentlichen Portfolios.

Bondora hat im Dezember 2020 bekannt gegeben, dass Anleger nur noch 400 Euro im Monat neu in ihr Portfolio überweisen können.

Hast Du nach dem Lesen des Artikels Lust bekommen, Bondora Go & Grow mal auf Herz und Nieren zu testen? Dann bekommst Du beim Abschluss eines Bondora-Kontos über den unten stehenden Button eine 5 Euro Gutschrift für den Start. Probiere es doch mal aus und teste, ob es etwas für Dich ist.

5 Euro Startguthaben holen*

Anmerkung: Dieser Artikel stammt ursprünglich aus dem August 2018 und wurde im Juni 2021 überarbeitet.

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56 Antworten

  1. Moin,
    Interessanter artikel.

    Hier fehlt mir der Hinweis (zumindestens bei dem affiliate link in der fusszeile) bei dem Affiliate link dass bondora sate 5% des anlagevolumens des neukundens an den werber zahlt – frage mich wie bondora das auf die dauer überlebt. Sprich ich investiere 1000 Euro innerhalb der ersten 30 tage und erhalte 5 Euro von Bondora wobei Bondora aufgrund des affiliate links 50euro ueberweist… auch die muessen erstmal von bondora verdient werden…

    1. Kleine Anmerkung dazu: Die 5 % bekommt jeder Anleger, der Bondora seinen Freunden empfiehlt. Damit werben sie ja auch ganz offen. Ich habe da keine Sonderkonditionen.

      Dass Bondora das erst einmal verdienen muss, ist richtig. Das steht aber auf einem anderen Blatt. Gilt übrigens auch für die anderen Plattformen.

      1. Interessanter Artikel. Finde es absolut legitim das hier mit Affiliate Link gearbeitet wird. Man könnte aber den Eindruck gewinnen das dies die Hauptrendite bringen wird und nicht die Investition von lediglich 2000 €. Für diese Summe wäre mir der Aufwand zu groß ein Account bei der Plattform zu erstellen. Das ist meines Erachtens Spielerei.

        1. Zumindest bei Bondora ist es kein großer Aufwand einen Account zu erstellen, wie der Artikel zeigt. 😉

          Die Diskussion hatte ich auch schon öfters, ob sich so eine vergleichsweise geringe Investition überhaupt lohnt. Momentan erhalte ich jeden Monat über 40 Euro Zinsen durch meine P2P-Investments. In meinen Augen ist das mehr als nix. Langfristig soll das natürlich noch etwas ansteigen. Aber ich möchte ein organisches Wachstum in dieser Asset-Klasse erreichen und mein Portfolio nicht noch riskanter gestalten.

          Meine Erfahrungen mit den Plattformen schildere ich ja immer transparent und zeige auch meine Einsätze – und auch meine Verluste. Mit Lendico waren diese dreistellig, bei Auxmoney habe ich auch viele Ausfälle gehabt, aber da bin ich noch deutlich im Plus. Ansonsten habe ich bisher erst einen Ausfall bei Mintos bei den baltischen Plattformen. Aber das heißt ja nix, da können noch weitaus mehr Ausfälle kommen. Die hohe Rendite bei den P2P-Plattformen geht natürlich nicht ohne Risiko. Dann würden für meine “Spielerei” eben auch einige Tausend Euro Verlust entstehen.

  2. Hallo Daniel,

    vielen Dank für den sehr schöner Artikel und übersichtlichen Artikel.
    Was mir sehr gefällt ist, dass du dich klar kritisch dazu äußerst und die Risiken zeigst.
    Du bist glaub ich der einzige Finanzblogger der ganz klar schreibt, das es sich hier nicht im ein Tagesgeldkonto handelt sondern lediglich um eine Anlage in P2P-Kredite.

    Was mich nur wundert ist, warum du dein Geld dann dort anlegst.
    Du erwähnst deine Bedenken gegenüber Bondora aufgrund der hohen Ausfälle.
    Warum dann nicht eine adere P2P-Palttform?
    Du schreibst du möchtest dein Geld langfristig (über 10Jahre) Anlegen.
    Warum dann für “nur” 6,75%, andere P2P-Plattformern bieten doch deutlich höhere Langfristige Renditen an.

    Könntest du vielleicht noch mal etwas klarer stellen wo du den Vorteil von Go and grow siehst?

    Ich habe den Nutzen in dieser Unterart der P2P-Anlage nämlich noch nicht gesehen.

    Danke schon mal für deine mühen.

    Viele Grüße

    Daniel

    1. Hallo Daniel,

      eigentlich wollte ich keine weitere Plattform besparen. Mit Mintos, Viainvest und Estateguru bin ich schon gut aufgestellt und die weiteren Plattformen reizen mich bisher nicht wirklich. Aber irgendwie hat jeder nur noch von Go & Grow gesprochen und mir war nicht klar, wie die Prozesse dahinter funktionieren und ob es wirklich so einfach funktioniert.

      Und von allen P2P-Plattformen, die ich bisher kennengelernt habe, war der Boarding-Prozess von Bondora mit Abstand am Besten. Deswegen schildere ich ihn auch. Hier ging es mir also gar nicht um die Rendite, sondern um die Hintergründe und weil ich es unbedingt mal testen wollte. Dafür habe ich mein Geld von Auxmoney genommen, was ich dort rausgenommen habe. Und die Rendite ist dort nach drei Jahren nicht höher als bei Go and Grow.

      Viele Grüße
      Daniel

      1. Hallo Daniel,

        Danke für die Antwort. Das Boarding Verfahren von “Go & Grow” ist wirklich sehr einfach.

        Ich lege aktuell bei Bondora und Mintos direkt in P2P Kredite an.
        Habe mir vorgenommen jedes Jahr einen weitere Plattform aufzunehmen, um ein wenig besser zu streuen. Wobei es Mintos echt schwer macht, da vom Komfort da keine andere wirklich rankommt. Bei Bondora hab ich Monate gebraucht um den Autoinvestor einzurichten aber richtig laufen tut der immer noch nicht. Ausfälle hatte ich zum glück bis jetzt keine, lege aber auch nur in A-B Kredite an und nicht in Spanien ^^.

        Ich werde vermutlich um Go und Grow weiter einen Bogen machen, da es mir zu intransparent ist. Deine Blogberichte dazu werde ich natürlich weiterhin verfolgen.

        Viele Grüße
        Daniel

        PS: vielleicht sieht man sich ja auf einem Musikfestival {bin im August auf dem Summerbreeze in Dinkelsbühl}

  3. Hallo Daniel,

    interessanter Beitrag. Ich bin seit Jahren bei Auxmoney (ziehe da allerdings seit fast 2 Jahren nur noch mein Geld raus) und seit einem knappen Jahr bei Mintos (extrem zufrieden).

    Letzte Woche meldete ich mich auch bei Bondora und Twino an. Ich möchte einfach von allen großen Plattformen einen Eindruck gewinnen. Von daher passt der Artikel zu meinen bisherigen Erkenntnissen und stellt sehr schön auch die Risikoaspekte dar,

    Viele Grüße
    Marcel

    1. Hallo Marcel,
      ich bin neu in dem ganzen Thema und lese mich seit mehreren Tagen in dieses Thema ein. Da du scheinbar schon bei mehreren Plattformen Erfahrungen gesammelt hast, wollte ich dich fragen welche du für ein einmaliges Investment im 4 Stelligen bereich nun empfehlen würdest.
      Vielen Dank für deine Antwort,
      schöne Grüße
      Thomas

  4. Hallo Daniel,
    danke für deinen Bericht. Inspiriert durch deine Erfahrungen mit Mintos und EstateGuru bin ich seit Mai dort investiert, bislang läuft alles gut.
    Was mich bei go+grow stört, ist, dass absolut nicht klar ist, womit sie das Geld erwirtschaften: auch p2p, Devisengeschäfte, short auf Bitcoins oder Drogenhandel? Theoretisch alles möglich.
    Das hält mich davon ab, dass es Risikokapital ist, ist mir klar. Es als Alternative zu Tagesgeld zu verkaufen halte ich für Marketing-Verarsche.

    Viele Grüße
    Daniela

    1. Hi Daniela,

      vielen Dank für Dein Feedback. Ich halte es auch für falsch, es als Tagesgeld-Alternative zu vermarkten. Das ist es ganz und gar nicht. Und womit das Geld erwirtschaftet wird, weiß tatsächlich nur Bondora selbst. Immerhin haben sie die Rendite nach unten angepasst, so dass im Krisenfall, wenn die Zinsen nach unten gehen, noch ein höherer Puffer da ist.

      Absolut transparent ist da Estateguru, wo Du über alle News, Probleme und verzögerte Zahlungen zu den einzelnen Projekten auf dem Laufenden gehalten wirst. Deswegen mag ich die Plattform auch am liebsten.

      Viele Grüße
      Daniel

  5. Hallo Daniel,

    danke für Deinen Bericht.
    Wieso muss man in diesem Fall nur Steuern zahlen, wenn man es abruft? Dies ist ja z.B. bei ETF Sparplänen oder bei Zinsen, die ich auf Konten im Ausland bekomme, auch nicht der Fall.

    Grüße
    Frank

    1. Hallo Frank,

      die Besteuerung wird nach estnischem Recht analysiert: https://www.bondora.com/de/gogrow-riskstatement

      Du zahlst bei den anderen baltischen Plattformen ja auch keine direkten Steuern an den deutschen Staat, sondern musst es dann in Deiner Steuererklärung angeben. Darauf bezieht sich Bondora scheinbar. Dafür ist dann auch der Steuerbericht. Ich bin aber auch kein Steuerberater. Für genauere Angaben frage am besten Deinen Steuerberater.

      Einzige Besonderheit sind die polnischen Kredite bei Viainvest, wo automatisch die 5 % Quellensteuer abgezogen werden. Die bekommst Du auch nicht wieder.

      Viele Grüße
      Daniel

        1. Habe gestern bei unser FinCamp-Session nochmal mit Lars darüber gesprochen und die Quellensteuern werden in Polen tatsächlich nur bei Viainvest eingezogen. Habe es im Kommentar ebenfalls angepasst.

  6. Hi Daniel,

    ein sehr guter Artikel! Ich glaube, das mit dem Tagesgeld bezieht sich bei den meisten Bloggern auf die Verfügbarkeit (zumindest hoffe ich das). Ich nutze es tatsächlich auch genau dafür und parke einen Teil meines Cashbestandes dort, wobei mir das Risiko bewusst ist und ich habe in meinem Artikel auch klargemacht, dass man in ein gestreutes Kreditportfolio investiert und das nicht viel mit Tagesgeld im eigentlichen Sinne zu tun hat.

    Eine Alternative ist es aber durchaus wie ich finde. Vielleicht interpretieren viele das Wort etwas missverständlich. Es sagt ja nicht “Gleichwertigkeit” aus, sondern eine weitere Möglichkeit … in diesem Fall sein Geld kurzfristig zu parken. So war mein Gedanke.

    Viele Grüße aus Indonesien

    Lars

  7. Vielleicht noch der Hinweis, dass man für Auszahlungen einen Identitätsnachweis hinterlegen muss (Kopie Perso etc.).

    Viele Grüße,
    Mike

      1. Das ist auf jeden Fall ein Sicherheitsmerkmal, ich wollte nur noch einmal darauf hinweisen, weil das aus Deinem Artikel so – für mich – nicht hervorging.

        Noch einmal eine Frage zu den Steuern:
        Ich lege wie Du für 10 Jahre an, lasse mir im 10. Jahr dann das Geld auszahlen. Dann wird ja die Steuer fällig, Muss ich mir in den 10 Jahren vor der Auszahlung sinnvollerweise jährlich eine Übersicht der Steuern/Zinsen sichern wie Du es beschrieben hast, oder reicht es, am Ende der 10 Jahre einen Export für die gesamte Laufzeit zu machen?

        1. Was die Steuern angeht, kann ich natürlich nicht mehr sagen, da ich kein Steuerberater bin. Ich mache es aber bei allen Plattformen so, dass ich alle erhaltenen Zinsen von den Plattformen in meine Steuererklärung einfüge – egal ob ich Steuern zahlen müsste oder nicht. So bin ich auf der sicheren Seite. Das heißt, ich würde eine Übersicht auf jeden Fall jährlich generieren und nicht zehn Jahre warten, bis du es auszahlen lässt.

        2. Hallo, wer sagt denn , das dieses Unternehmen noch in 10 jahren gibt oder ob es nicht auch wie alle andere Chare geht und das Geld weg ist ?!

          1. Hallo Michael,

            das kann Dir keiner sagen. P2P-Kredite sind und bleiben ein riskantes Investment mit einigen Risiken. Das Plattformrisiko ist eins davon. Deswegen sollte man auch nur einen kleinen Teil seines Geldes in diese Asset-Klasse investieren. Auch wenn Bondora seit über zehn Jahren am Markt agiert, muss es nicht heißen, dass es in zehn Jahren noch existiert.

            Viele Grüße
            Daniel

  8. Hallo Daniel,

    vielen Dank für den schönen Artikel, wodurch ich erst auf P2P und auf das Go&Grow-Angebot von Bondora gekommen bin.

    Jetzt bin ich allerdings doch schon neugierig. Die 5% der Investitionssumme, gilt das nur für die ersten 30 Tage oder über den gesamten Zeitraum (bis Bondora beschließt die Aktion zu beenden) Ich habe selbstverständlich auch deinen Empfehlungslink verwendet.

  9. Hallo,

    nach deinem letzten Newsletter, schreibe ich mal hier, denn inhaltlich passt das am besten.

    Ich bin etwas überrascht, dass du beim normalen Bondora so stark investiert bist und davon so schwärmst. Ich habe mein (bescheidenes) P2P-Investment auf Mintos konzentriert, nachdem ich es ein halbes Jahr auf Bondora, Mintos und Twino verteilt hatte. So viel höher erschienen mir die erreichbaren Renditen bei Bondora nicht, als dass ich davon ausgegangen wäre, dass sie die Ausfälle ausgleichen könnten.
    Schon bei Mintos bereiten mir die Ausfälle Sorgen, ich warte darauf, dass mein eingezahltes Kapital vollständig in Krediten ohne Zahlungsverzug investiert ist und nur die Zinsen in verzögerten… aber das ist nur eine private Wohlfühlgrenze, ohne jegliche wissenschaftliche Grundlage.

    Auch ethisch habe meine Zweifel, Privatkredite jenseits der 12% zu vergeben…

    Bald ist ja Jahresrückblick-Zeit, dann erfahre ich vielleicht mehr 😉

    1. Hi Ludger,

      ich arbeite gerade an einem Artikel, wo ich auch auf mein Investment beim “normalen” Bondora eingehe. So viel höher als bei Mintos ist das Investment jetzt nicht, aber ich wollte es einfach mal testen. Von der Rendite ist es wirklich gut, aber die wird über die Jahre dann ordentlich zurückgehen, wenn die ganzen Ausfälle eingepreist sind. Da mache ich mir nichts vor. Hier ist Bondora Go & Grow einfach viel angenehmer und auch noch täglich verfügbar. Die Ausfälle haben hier zunächst keinen Einfluss auf die Rendite.

      Was die Ethik angeht: Du darfst nicht vergessen, dass Kredite in anderen Ländern ganz andere Umstände haben und sich nicht mit Krediten/Kreditzinsen in Deutschland vergleichen lassen. Auch das Verhältnis dazu ist dort komplett anders. Darüber hatte ich auf dem Fincamp mit Lars Wrobbel auch eine angeregte Diskussion auf der Bühne, weil die Frage auch aus dem Publikum kam.

      Viele Grüße
      Daniel

      1. Ja klar, ich bin auch der letzte der das anderen verbieten würde.

        Ich hatte eine durchschnittliche Rendite von 32,3% und habe nach nur 6 Monaten die Plattform verlassen. Meine Nettorendite lag damit bei -2,84%.
        Bondora war damit völlig unkalkulierbar für mich und damit nicht weiter interessant.

        Go and grow hingegen… mal sehen, ob ich da ein paar hundert € reinstecke.

  10. Interessantes Konzept mit Bondora Go and Grow. Funktioniert es denn gut mit den Abhebungen oder hattest du damit schon Probleme?

    1. Hi Tom,

      bisher hatte ich mit Abhebungen auf mein Girokonto noch keine Probleme. Aber wie im Artikel geschrieben, gibt es Probleme, wenn Du Geld von der Kreditkarte überweist. Dann kannst du es nur auf die Kreditkarte überweisen, von der du das Geld überwiesen hast. Ich vermute, dass damit das Geldwäsche und Schindluder verhindert werden sollen. Deswegen empfehle ich immer, das Geld vom Girokonto zu überweisen.

      Viele Grüße
      Daniel

  11. Hi,
    hätte mal noch eine Frage:
    ich habe ein paar Freunden Bondora empfohlen und finde nun in meinem Steuerbericht unter “Bonuseinkommen auf Bondora Konto erhalten*” ein paar Euro.
    Muss ich die in Deutschland mit der Kapitalertragssteuer versteuern?

    Danke für die Info!
    Andi

    1. Hi Andi,

      ich bin jetzt kein Steuerberater, aber da es sich um generiertes Einkommen handelt, musst Du es nach Auszahlung in Deutschland auch versteuern – genau wie die Zinsen von Bondora.

      Viele Grüße
      Daniel

  12. Interessanter Artikel. Was ich an G&G nicht verstehe ist damit zerstört Bondora doch ihre klassische P2P Plattform. Als Marktplatz Anbieter verfügt Bondora über die besten Daten zu den Krediten und kann sich für G&G die besten raussuche bevor die übrigen Investoren überhaupt eine Chance haben. Der Interessenkonflikt ist da doch vorprogrammiert.

    1. Ich glaube nicht, dass Bondora die eigene Plattform zerstört, denn sie verdienen an Bondora G&G eine ganze Menge mehr als an den normalen Krediten. Das sieht man vor allem am Einnahmen-Plus 2018(Start von G&G war im Juni 2018). Der Inkasso-Prozess ist auch derselbe. Sie müssen nur dafür sorgen, dass die durchschnittliche Rendite bei den avisierten 9 % bleibt.

      Abzüglich der 6,75 % und des Empfehlungsbonus ist alles darüber ein Plus für Bondora. Und die Qualität der Kredite für G&G hat sich leider im letzten Jahr deutlich verschlechtert. Sie picken sich dafür also nicht die Rosinen raus, sondern die höchste Rendite (und das damit einher gehende höhere Risiko). Im Schnitt haben die F-Kredite eine durchschnittliche Rendite von über 17 %(siehe Video).

      Angenommen der Inkasso-Prozess läuft gut, hat Bondora eine wirklich gute Rendite mit G&G. Wie lange das haltbar ist, weiß aber keiner. Das wird die nächste Krise zeigen. Deswegen ist auch Bondora G&G ein riskantes Investment und definitiv kein Tagesgeldersatz!

  13. Hallo Daniel,
    nach Lesen deines Bondora G&G Artikels überlege ich, hier ein paar tausend meines Cash-Bestandes zu investieren.
    Wie sieht die aktuelle Verteilung aus?
    Wie viel in F-Kredite und wie hoch ist der Anteil der Spanien-Kredite?
    Hat sich an deiner Einschätzung jetzt im Sept. 2019 etwas geändert?
    Investierst du immer noch darin?
    Viele Grüße
    Dietmar

    1. Hallo Dietmar,

      im Blogartikel sind schon die aktuellen Zahlen für die Kreditverteilung enthalten. Der Löwenanteil sind F-Kredite mit 45 %. Spanische Kredite sind aber nur mit 7 % enthalten. Alle Zahlen findest Du übrigens hier. In meinem normalen Bondora-Account habe ich auch einige gut laufende F-Kredite und schlecht laufende A-Kredite. Es lässt sich nur sehr schwer pauschalisieren. Im Januar gibt es wieder neue Zahlen und da bin ich gespannt, wie sie dann ausfallen.

      Viele Grüße
      Daniel

  14. Hallo zusammen,
    ich beschäftige mich seit einigen Tagen mit dem Thema P2P Krediten un möchte darin Investieren.
    Ich bin mir aufgrund des doch relativ großen Angebotes nicht Sicher welchen Anbieter ich jetzt Auswählen soll (Bondora, Estateguru, Mintos,…).
    Kann mir bitte jemand helfen eine endgültige Entscheidung zu treffen?
    Vielen Dank für eure Hilfe,
    schöne Grüße,
    Jakob

  15. Hallo Daniel!

    Leider hab ich deinen Artikel erst etwas zu spät gesehen. Ich hab mein Geld bereits bei Bondora liegen und leider meine erste Einzahlung per Kreditkarte gemacht. Alle weiteren Zahlungen wurden als Überweisung eingezahlt, trotzdem kann ich beim Abheben nun nur Kreditkarte auswählen.

    Du schreibst, dass das problematisch werden kann. Was genau für Probleme können denn nun auftauchen? Muss ich auf etwas achten?

    1. Hallo Julia,

      Du beschreibst das Problem schon in Deinem Kommentar. Wenn Du mit Kreditkarte das Geld überwiesen hast, kannst Du es auch nur darüber wieder abheben. Viele haben sich darüber schon beschwert. Unter Umständen dauert das länger als bei Überweisungen auf das Girokonto. Die sind nämlich innerhalb weniger Stunden gutgeschrieben. Erst wenn Du Geld von einem Girokonto überweist, kannst Du es auch auswählen beim Abheben. Eine Cent-Überweisung reicht da aus. Gleiches gilt übrigens auch beim Kontowechsel.

      Bondora macht es um der Geldwäsche vorzubeugen.

      Viele Grüße
      Daniel

      1. Okay, aber abgesehen von der Warterei, gibt es keine Nachteile?

        Das ist etwas seltsam, da nur meine allererste Überweisung per Kreditkarte durchgeführt wurde. Seitdem bestimmt über 10 weitere Überweisungen vom Girokonto.. Naja, warten wir mal ab.

        Vielen Dank!

  16. Hallo Daniel,
    ich bin absolute Anfängerin auf dem Gebiet in P2P zu investieren, nach einiger Recherche und Überlegung habe ich mich für die Plattform Bondora entschieden. Für den Anfang habe ich 50€ zum testen eingezahlt und im Portfolio Pro einen Investplan angelegt. Mir wird angezeigt das ich monatlich um die 400€ investieren sollte. Frage: Bin ich nun verpflichtet regelmäßig einen bestimmten Betrag einzuzahlen? Oder kann ich meine Zahlungen beliebig vornehmen und auch mal ein paar Monate nichts einzahlen wenn ich möchte?
    Kann ich mir mein Geld beliebig wieder auszahlen lassen oder muss ich bestimmte Laufzeiten einhalten?
    Mein Geburtsdatum lässt sich in den Einstellungen nicht überschreiben und steht auf dem 01.01.1900, wird dies erst bei einer Auszahlung änderbar?
    Über eine Beantwortung meiner Fragen würde ich mich sehr freuen.
    Lg Jessica

    1. Hallo Jessica,

      nein, Du bist natürlich nicht verpflichtet das monatlich einzuzahlen. Das richtet sich nach der Gesamtsumme, die Du als Sparziel eingegeben hast. Du kannst die Einzahlungen so handhaben wie Du möchtest und bist da zu nichts verpflichtet. Auch das Geld kannst Du Dir beliebig wieder auszahlen lassen – aber nur bei Bondora Go & Grow. Und da dauert es momentan etwas länger.

      Bei Portfolio Pro wird das Geld ja in fest laufende Kredite investiert. Da kommst Du erst wieder ran, wenn der Kredit abbezahlt wurde – oder Du Dein Portfolio zu Go & Grow übertragen hast.

      Wegen des Geburtsdatums solltest Du Dich am besten an den Support wenden.

      Viele Grüße
      Daniel

  17. Hallo Jessica,
    das Geburtsdatum wird korrigiert, wenn deine Identität verifiziert worden ist. D.h. wenn du ein Foto eines Auweisdokuments von dir an Go & Grow geschickt hast.
    Grüße Johann

  18. Hallo Jessica,
    das Geburtsdatum wird korrigiert, wenn deine Identität verifiziert worden ist. D.h. wenn du ein Foto eines Auweisdokuments von dir an Bondora geschickt hast.
    Grüße Johann

  19. Hallo Daniel,

    vielen Dank für diesen sehr informativen Bericht über Bondora. Ich habe bisher 2.300,00 € als Startbetrag unter “Go & Grow” investiert. Wie in deinem Bericht erwähnt, kann ich diesen Betrag jederzeit auf mein Bankkonto überweisen. Gibt es pro Tag ein Überweisungslimit, welches ich einhalten muss, wenn ich von Bondora Geld auf mein Konto überweisen möchte? In meiner “Brieftasche” wird mir Liquidität von 500,00 € angezeigt. Ist dies der Betrag den ich maximal auf mein Konto überweisen kann? Über eine Antwort freue ich mich sehr.

    Mit besten Grüßen

    Hellfried

    1. Hallo Hellfried,

      die maximale Einzahlungssumme liegt mittlerweile bei 400 Euro pro Monat. Wenn Du mehr auf das Bondora-Konto überweist, bleibt alles darüber unverzinst in der Brieftasche.

      Bei Abhebungen musst Du immer erst das Geld von Deinem “Go & Grow”-Portfolio in die Brieftasche übertragen. Danach kannst Du es erst auf Dein verifiziertes Konto überweisen.

      Einen Maximalbetrag, den Du abheben kannst, gibt es laut FAQ nicht. Zumindest steht da nichts davon. Aber das heißt ja nichts, wie wir im März und April 2020 gesehen habe. Da wurden nur Teilbeträge überwiesen, weil alle Anleger an ihr Geld wollten, was Bondora nicht zur Verfügung hatte. Kommt so etwas nochmal, kannst Du auch nur Teilbeträge abheben. Momentan geht aber alles.

      Ich konnte auch schon problemlos einige Tausend Euro abheben. Ich hoffe, dass ich Dir helfen konnte.

      Viele Grüße
      Daniel

  20. Hallo,
    vielen Dank für den Artikel. Ich hatte mich vorher nicht mit p2p beschäftigt. Allerdings bin ich nach der Lektüre eher skeptisch geworden.
    Zum einen finde ich den Artikel unausgewogen, denn die wichtigste Frage ist doch nicht wie einfach ich mein Geld auf die Plattform überweisen kann, sondern wer und warum Geld ausgezahlt bekommt. Was führt zu einem F Rating und warum sollte ich diesem Rating trauen? Das scheint mir in etwa so problematisch wie damals “Subprime” zu sein. Zuviel Marketing, zuwenig Risiko-Transparenz. Das ist eigentlich schade, denn hier sollten doch die Kredite schneller beim Interessenten landen als über die Banken? Wie funktioniert denn die Risikobewertung jenseits des Bankschalters und wie werden hochwertige A-F-Ratings erstellt? Und ist F nicht hoch problematisch da es die Risiken nicht weiter differenziert?
    Zum anderen hat es ein Geschmäckle wenn am Ende des Artikels ein Werbelink steht, der dem Artikel-Autor Geld in die Taschen spielt. Das ist Werbung und sollte ganz klar als möglicher Interessenkonflikt gekennzeichnet werden. Andernfalls ist es keine Deut besser als die Versicherungsberater die an Provisionen verdienen. Sorry, das Vertrauen in Dein Blog und Deine Tipps hat hier gerade bei mir gelitten. Schaue mich aber gern noch ein bisschen weiter um.
    lg
    Michael

    1. Hallo Michael,

      das ist schade, dass Du es so siehst. Ich arbeite seit Gründung des Blogs 2015 mit klar gekennzeichneten Affiliate-Links und auch mit selbst investiertem Geld. Das ist hier bei Bondora Go and Grow nicht anders. Ohne das würde ich auch keinen Artikel darüber schreiben. Ich investiere seit 2015 in P2P-Kredite und dokumentiere genau meine Erfahrungen mit 9 Plattformen. Manche waren positiv (wie Bondora Go and Grow oder Estateguru), andere sehr negativ (wie Crowdestor, Auxmoney oder Mintos). Wenn Du mir schon länger gefolgt wärst, hättest Du das mitbekommen. P2P-Kredite ist aber eine riskante Anlageklasse. Das steht auch im Artikel.

      Was die Bewertungen der Kredite angeht: Da führt Bondora genaue Übersichten und erklärt alles auch genau. In einem einzelnen Artikel kann ich darüber nicht berichten. Ich habe aber in diversen anderen darüber berichtet. Bondora gehört jedoch zu den Marktführern und hat auch bei Trustpilot wirklich gute Bewertungen.

      Ist das jetzt alles toll? Nein, mit Sicherheit nicht, denn P2P-Kredite sind eine Hochrisikoklasse. Schau Dir einfach mal meine aktuelleren Artikel zu P2P-Krediten an, dann siehst Du auch, dass ich mich durchaus sehr kritisch damit auseinander setze – trotz der Affiliate-Links. Und auch Bondora Go and Grow hat so seine Tücken wie die Corona-Krise gezeigt hat.

      Ich bin aber nach wie vor investiert und halte Bondora neben Estateguru für den besten P2P-Anbieter. Beim Platzhirsch Mintos hat sich meine Meinung komplett geändert. Da bin ich jetzt komplett mit meinem Geld rausgegangen.

      Beste Grüße
      Daniel

  21. Vielen Dank für deinen Artikel. Ich selbst bin bei Bondora und nutze seit neuesten G&G. Hatte vorher Portfolio Manager Pro automatisch laufen lassen.

    Ich habe derzeit mit G&G die Frage, ob mein Gewinn durch G&G auch verzinst wird oder wird ausschließlich mein eingezahlter Betrag verzinst?

  22. Zum Thema Geld auszahlen habe ich eben mal schnell getestet und mir von meinem bisherigen Invest mal rasch 2000€ ausbezahlen lassen.

    Das hat perfekt mit PIN via sms geklappt. War sogar ne Sofortüberweisung und sofort in meinem normalen Postbankgirokonto als Eingangsüberweisung sichtbar.

    Für alle die sich nicht so sicher sind, ob das Auszahlen auch klappt.
    VG
    Manfred

    1. Hallo Manfred,

      vielen Dank für Deine Antwort. Ich habe mir auch schon öfter etwas auszahlen lassen und es hat bisher immer gut funktioniert. Nur während der ersten Corona-Phase wurde es auf mehrere Auszahlungen ausgeweitet/gestückelt.

      Viele Grüße
      Daniel

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