Neue Rubrik: Drei Zitate und ein Backstagepass

Um für ein bißchen Abwechslung zu sorgen, gibt es künftig das “Mixtape der Woche” und die neue Rubrik “Drei Zitate und ein Backstagepass” im Wechsel. Was es damit auf sich hat? Das lest Ihr hier.

Lesen bildet. Deswegen verwenden unheimlich viele Finanzblogger Zitate, um ihre Aussagen zu untermauern. Anfangs stand ich dem Ganzen eher skeptisch gegenüber.

Aber seid doch mal ehrlich: die Aussagen anderer motivieren Dich zum Handeln. Sie untermauern Deine Gedanken. Zumindest, wenn die Artikel oder Bücher gut geschrieben sind.

In letzter Zeit sind mir unheimlich viele gute Zitate vor die Brille gekommen. Diese haben auch mich dazu animiert, verschiedene Blogartikel zu schreiben. Deswegen bin ich auf die Idee meiner neuen Rubrik gekommen.

Zitate zum Start

Was hat mich dazu bewogen, den ausführlichen Artikel über die Rente zu schreiben? Das hier:

“Ich besuchte die Zentrale einer großen landesweiten Rentenberatungsfirma und sprach mit einer Hauptgeschäftsführerin, die sich auf die Gestaltung lohnender Altersvorsorgepläne für Spitzenmanager spezialisiert hatte. Als ich sie fragte, welche Rente Menschen ohne Chefbüros zu erwarten hätten, sagte sie mit einem entwaffnenden Lächeln. “Die silberne Kugel.”

“Was meinen Sie damit?”, fragte ich.

Sie zuckte mit den Achseln. ” Wenn die Babyboomer dahinter kommen, dass es später nicht einmal zum Leben reicht, können sie sich immer noch eine Kugel in den Kopf jagen.””

Craig S. Karpel – The Retirement Myth

Ok, es ist amerikanisiert. Und völlig überzogen. Aber die Kernaussage stimmt. Wer nicht spart, verliert. Vielleicht nur den gewohnten Lebensstandard. Vielleicht aber auch viel mehr. Und wenn Du überlegst, wie alt das Zitat ist (es ist von 1995), dann überzeugt es noch mehr.

Denn die Babyboomer aus den späten 60er-Jahren gehen erst in 15 Jahren in Rente. Wer zahlt danach meine Rente? Wer zahlt danach Deine Rente? Der Staat zahlt die Rente seiner Bediensteten, aber darüber hinaus kommt ein großes Fragezeichen. Daher ist es an der Zeit über Alternativen nachzudenken.

Und die einzige wirklich sinnvolle Alternative heißt: Sparen! Nur wie überwinde ich meinen Schweinehund? Und die Angst vor der Börse. Das behandele ich in meinem kommenenden Blogartikel “So entspannt vermehrst Du Dein Geld“. Ein Vorgeschmack der Grundidee:

“Das Leben hat große Ähnlichkeit mit dem Training  im Fitnessstudio. Am Schwierigsten ist es, den inneren Schweinehund zu überwinden und sich aufzuraffen. Wenn Sie das erst mal geschafft haben, ist alles andere ganz einfach.

Es gibt Tage, an denen ich nur ungern ins Fitnessstudio gehe, aber sobald ich dort bin und mich bewege, macht es doch Spaß. Wenn das Training vorbei ist, bin ich immer froh, dass ich mich überwunden habe und hingegangen bin.”

Robert Kiyosaki – Rich Dad Poor Dad (siehe auch hier)

Eigentlich ist das Leben ganz einfach. Ins Fitnessstudio gehe ich immer gern. Dann kann Sparen doch nicht so schwer sein, oder? Wie empfindet Ihr Euer Sparen? So anstrengend wie pumpen in der Muckibude oder so federleicht wie walken? Oder habt Ihr einfach keinen Bock darauf?

“Die ökonomischen Grundregeln haben drei Dinge gemeinsam: Sie sind leicht zu verstehen. Sie sind leicht einzuhalten. Sie werden ständig gebrochen.”

Gerald Hörhan – Investment Punk

Passend zum Finanzrocker gibt es auch den Investment Punk. Und der hat einige sehr kluge Sachen gesagt. Dabei polarisiert er zwar ziemlich oft, aber grundsätzlich hat auch er seinen Teil dazu beigetragen, dass ich Finanzrocker.net gegründet habe.

Das Zitat ist eine Vorschau auf meine neue Kolumne “Gitarrensolo”. Was es damit auf sich hat, erfahrt Ihr kommende Woche.

Schönes Wochenende!

Halt! Jetzt hätte ich es fast ganz vergessen. Das i-Tüpfelchen fehlt ja noch: der Backstagepass. Hierbei handelt es sich um ein Foto aus dem Arbeitsalltag des Finanzrockers.

Backstagepass_Finanzrocker

Diese Woche kommt das Bild aus Frankfurt. Dort war auf ich auf einer Schulung. Und nach 8 Stunden Vollprogramm habe ich mich an die Hotelbar gesetzt, um noch ein bißchen an der Technik zu feilen. Stilecht mit der einzig wahren Zeitung aus Mainhattan.

Dumm nur, dass mir tags zuvor der komplette Blog abgeraucht ist – ohne Sicherung. Übersetzt heißt das: Verdammte Sch****! Alles noch einmal von vorn. Einen ganzen Tag war der Blog deshalb nicht erreichbar. Aber das Weizen hat entspannt und es ist alles glimpflich abgelaufen.

Zwei Lehren konnte ich daraus ziehen: zum einen wird jetzt regelmäßig ein Back-up gespeichert. Und zum anderen lernt man jeden Tag dazu. Wie bei der Geldanlage.

Erholt Euch gut am Wochenende!

Bildquelle: Pexels

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2 Antworten

  1. Bezogen auf die Börse passt die Metapher mit dem Fitnessstudio aber nicht so recht, oder? Denn das ist zwar anstrengend, aber eigentlich risikofrei. Ich glaube, viele investieren nicht, weil sie Angst vorm Totalverlust haben, nicht einfach nur keinen Bock haben. So war es früher bei mir, hat sich inzwischen aber geändert. Man braucht halt neutrale Beratung, und da find ich die Zeitschrift Finanztest gut.

    1. Vielen Dank für Deinen Kommentar, Axel. Genau diese Problematik behandle ich in meinem kommenden Artikel, der morgen erscheinen wird.

      Hier geht es aber darum, den inneren Schweinehund zu überwinden, kontinuierlich zu sparen und nicht zu verkonsumieren. Deshalb eignet sich der Vergleich ganz gut.

      Die Finanztest ist wirklich super für einen ersten Überblick. Sie nimmt den Leser an die Hand und erklärt Schritt für Schritt, was zu machen ist. Vorteil: Sie will nicht verkaufen, ist neutral.

      Kann ich ebenfalls nur empfehlen. Und zusätzlich helfen die vielen Blogs.

      Viele Grüße
      Daniel

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