Geld effektiv vermehren: So einfach geht es!

Die Börse ist ein Haifischbecken? Da kann ich ja nur Geld verlieren! Außerdem ist der Dax so durch die Decke gegangen, dass es nur noch nach unten gehen kann. So denkst Du? Dann wird es Zeit anders an das Thema ranzugehen. Geld effektiv vermehren: So einfach geht es!

Geld effektiv vermehren

Geld effektiv vermehren

Das war genau die passende Überschrift, oder? Ich habe Dein Interesse geweckt. Deine Instinkte. Deine Gier. Und gleichzeitig habe ich Dir den Spiegel vorgehalten. Denn die Aussagen aus dem Einstieg hört man in dieser Form an jeder Ecke.

In diesem Artikel soll es genau um diese Instinkte gehen. Darum, wie Du Dich selber an- und mit der Börse entspannen kannst. Und nicht um die ultimativen Tipps Dich reich zu machen. Sorry!

Eigentlich ist es ganz einfach. Wenn Du ein paar Regel befolgst. Und wenn Du Deine Gedanken änderst. Du musst die Blockade im Kopf lösen, Dir ein Pro- und Contra-Denken angewöhnen und auch mal Entscheidungen hinterfragen. Kurz: Sei Du selbst!

Doch wie baust Du ein Vermögen auf, wenn Du diese geistige Blockade hast. An dieser Stelle hilft es, bestehende Denkmuster zu vereinfachen.

In meiner Rubrik „Drei Zitate und ein Backstagepass“ habe ich bewusst einen Vergleich zu den Themen Sparen und Fitnessstudio aufgeführt. Überwinde den inneren Schweinehund, lege jeden Monat eine selbstgewählte Summe auf Dein Depotkonto und investiere es über Deinen Sparplan. Kontinuierlich. Ohne Ausreden zur Konsumwut.

Fahrradfahren leicht gemacht

Dann bist Du aber schon einen Schritt weiter. Der erste Schritt sollte sein, dass Du die Angst und die Vorbehalte gegenüber der Börse abwirfst, damit Du entspannt Dein Geld vermehren kannst.

Erinnerst Du Dich noch an Dein erstes Fahrrad? Zunächst mit Stützrädern. Dann ein wenig wackelig das erste Fahren auf zwei Rädern.

Oder gar an Deinen ersten Sturz. Der tat weh und ist Dir deshalb in Erinnerung geblieben. Mittlerweile fährst Du wie ein Weltmeister – selbst auf viel befahrenen Straßen. Ohne Dir ständig Gedanken darüber zu machen, dass Dich ein Auto anfährt. Genau das haben Routine und Erfahrung Dir beigebracht.

Das Seepferdchen für die Börse

Vielleicht erinnerst Du Dich auch an Dein erstes Schwimmerlebnis? Du hattest Schwimmflügel an. Bist ein wenig im Wasser gepaddelt.

Beim zweiten Mal hast Du schon Arme und Beine bewegt. Und beim fünften Mal ging es ohne Schwimmflügel ins Becken. Du hast Dich konstant über Wasser gehalten – Schwimmen konntest Du das noch nicht nennen. Langsam hast Du Dich rangetastet, bist Schritt für Schritt ruhiger geworden.

Doch jedes weitere Mal wurde es besser. Dann bist Du länger geschwommen -und schließlich hast Du andere Schwimmstile gelernt.

Heute ist Schwimmen für Dich eine erfrischende und entspannte Selbstverständlichkeit geworden. Wie Fahrrad fahren. Wie laufen. Im Urlaub wagst Du Dich sogar ins rauschende, eigentlich sehr gefährliche Meer.

Leichte Wellen um Dich herum. Instinktiv weißt Du wie Du Arme und Beine bewegen musst – oder Dich treiben lässt. Deine Erfahrung gibt Dir trotzdem Sicherheit.

Urlaubsfeeling

Denkst Du heute noch daran zurück? An das erste Mal im Pool. Mit bunten Schwimmflügeln? Nein? Ich auch nicht. Schließlich wurdest Du von Eltern oder Lehrern beim Schulsport quasi dazu genötigt. Ich konnte gar nicht anders. Und trotzdem profitiere ich noch heute davon – im Urlaub, beim Sport oder im Schwimmbad.

Tolle Anekdote, Finanzrocker! Und was hat das jetzt mit Börse, Geldanlage oder Geld vermehren zu tun? Nix! Falsch! Sehr viel sogar!

Gegenfrage: Sitzt Du im Urlaub auf den Kanaren auch bei 30 Grad am Rand des Pools? Mit den Füßen im Wasser und liest Dein Buch? Du traust Dich nicht in den Pool, weil Du ertrinken könntest. Du traust Dich nicht ins Meer, weil die Wellen so hoch sind und Du ertrinken könntest. Du findest für alles eine Ausrede.

Nummer Sicher bei der Geldanlage

Das Investieren an der Börse, das Aufbauen von Vermögen oder das Vermehren Deines Geldes ist nämlich nichts anderes als im so gefährlichen Meer oder Pool zu schwimmen, während Du anderen neidvoll beim Planschen zuschaust. Nur, dass Du den anderen beim Geld verdienen zuschaust.

Du hingegen gehst auf Nummer sicher. Hortest Dein Geld auf Deinem Tages- und Festgeldkonto. Verlierst dank der Inflation jedes Jahr ca. 1,95 % Deines Vermögens.

Wenn die Frage kommt, warum Du keine Aktien oder ETFs hast, antwortest Du: „Der Dax ist so hoch, da lohnt sich der Einstieg nicht mehr. Außerdem will ich mein Geld nicht verlieren. Da kommt bestimmt bald der Crash. Vielleicht investiere ich dann.“

Genau das Gleiche hast Du aber auch schon vor vier Jahren gesagt. Und vor sechs. Und Du hast Angst, weil Dir die Stützräder und Schwimmflügel fehlen. Mit dem Lesen von Finanzrocker.net sollst Du aber diese Unterstützung erhalten.

So viel hast Du NICHT verdient

Zuvor aber ein kleines Rechenbeispiel, um Dir zu zeigen, was Du in den drei Monaten dieses Jahres verpasst hast. Die Zahlen stammen aus der aktuellen Ausgabe der €uro (04/2015, in Zusammenarbeit mit JP Morgan und Finanzen.net)

Wenn Du dieses Jahr 100.000 € investiert hättest, hättest Du mit Aktien aus Deutschland 17.525 € verdient. Mit amerikanischen Wertpapieren 12.069 €. Mit japanischen Aktien gar 18.539 €.

Hättest Du auf Gold gesetzt, läge Dein Gewinn bei 12.251 €. Mit Anleihen wären es nur 208 €.

Aber jetzt kommt der Hammer: Mit dem Sparbuch hast Du ganze 20 € verdient. Das ist mit Abstand die goldene Zitrone!

Langsam, aber sicher

Nur wie können wir das ändern? Zunächst musst Du dieses Beispiel mit dem Schwimmen und Fahrradfahren verinnerlichen. Und dann legst Du ganz einfach los – egal, ob nun ein Crash kommt (der wird auch kommen, nur wann weiß keiner) oder Du noch gar nichts über Börse oder ETFs weißt.

Aber irgendwann musst Du anfangen. Keine Angst, es folgen noch weitere Artikel zu diesen Themen. Du kannst auch gern so lange mit dem richtigen Anlegen warten.

Die erste Lektion: Lass´ Dich nicht von Deinen Verlustängsten treiben. Wenn Du Dein Geld langfristig an der Börse anlegst, kannst Du im Durchschnitt 5-6 % pro Jahr erwarten. Davon musst Du zwar noch Steuern und die Inflation abziehen, aber das ist dann trotzdem viel mehr als Du über Zinsen verdienst. Und alle Crashs sind da schon eingerechnet! Wichtig ist nur: Du solltest langfristig denken und das Geld nicht mit Verlusten in einer Krise aus den Märkten nehmen.

Die zweite Lektion: Höre nicht auf die Medien und lasse Dich davon nicht verunsichern. Wenn es danach geht, haben wir jeden zweiten Tag Anflüge eines Börsencrashs. Schwarzmalerei ist ein Teil deren Geschäfts. Der andere Teil ist verkaufen. Unabhängig ist da nichts.

Abonniere bitte auch nicht die täglichen Newsletter von Banken oder Investmentfirmen. Die machen einen wahnsinnig, weil sie Dich zum kurzfristigen Handeln verführen.

Diesen schweineteuren Börsenbrief-Schwachsinn kann ich Dir sowieso nicht empfehlen. Hier werden arglose Neubörsianer nach allen Regeln der Kunst abgezockt. In einem Artikel über die sogenannte „Investmentpornographie“ werde ich darauf auch nochmal explizit eingehen.

Die dritte Lektion: Schon mit 50 € im Monat kannst Du anfangen, ein Vermögen aufzubauen. Du musst nur regelmäßig in einen Sparplan investieren. Ein Börsencrash spielt Dir dabei sogar in die Karten, weil Du mehr Anteile eines ETFs für weniger Geld bekommst.

Nur ETF

Hier kommt die passende Hausaufgabe für die passive Geldanlage: Hole Dir einen kostenlosen Account bei der Plattform Justetf und erstelle Dir ein Musterportfolio. Die Texte und Vorstellungen helfen Dir dabei. Du bist jetzt im ersten Schritt völlig frei, was den Aufbau angeht.

Es geht hier zunächst nur darum, ein Gefühl zu entwickeln, wie Du (fiktives) Geld in ein breit gestreutes Portfolio investierst. In börsengehandelte Indexfonds, sogenannte ETFs. Dort sind bis zu 1.600 einzelne Unternehmen enthalten – und über verschiedene Länder und Branchen verteilt. Einen extra Blogartikel darüber wird es in Kürze geben.

Das Schöne an JustETF ist die Informationsflut. Du kannst dort alles überprüfen: Zusammensetzung, Performance in den vergangen Monaten und Jahren. Alle realen Ausschüttungen der ETFs erhältst Du ebenfalls in Deinem Depot gutgeschrieben.

Entspannt Geld vermehren

Ein besseres Werkzeug, um langsam an die passive Geldanlage herangeführt zu werden, gibt es nicht. Und eine entspanntere Möglichkeit, Dein Geld zu vermehren, ebenfalls nicht. Entweder per Sparplan monatlich investieren oder per Einmalanlage verteilen und bei Bedarf ausgleichen.

Danach ein- oder zweimal im Jahr wieder dafür sorgen, dass das einmal festgelegte Verhältnis der unterschiedlichen Anteile wieder passt. Fertig.

Das ist die Kurzform. Eine lange Erklärung findest Du erstmal in Gerd Kommers „Passiv-Anlage-Bibel“. Mein Blogpost zur passiven und entspannten Anlageform folgt demnächst.

Trotzdem hoffe ich, dass Du meine Aussagen nachvollziehen konntest, wie Du entspannt Dein Geld vermehren kannst. Ohne ständig an den nächsten Crash zu denken. Ohne Angst vor der Börse zu haben.

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19 Antworten

  1. Toller Artikel! Die Beispiele zeigen wirklich gut, dass man sich auch an der Börse langsam rantasten und einen Schritt nach dem anderen tun sollte. Wichtiger Hinweis: Langfristig denken. Da kann ich dir nur zustimmen. Vor allem Kleinanleger lassen sich häufig verrückt machen, wenn es an der Börse auf und ab geht. Wer seine Ziele jedoch langfristig verfolgt, kann auch ruhig schlafen wenn die Aktienkurse kurzfristig mal Richtung Süden wandern.

    Viele Grüße, Manuel

    1. Hallo Manuel,

      herzlichen Dank! Es freut mich sehr, dass Dir der Artikel gefällt. Schließlich hat Dein Blog Finanzello mich u.a. dazu inspiriert, meinen Blog ins Leben zu rufen.

      Mir war es in dem Artikel wirklich ein Anliegen, plastisch aufzuzeigen, dass das Schreckgespenst “Börse” eigentlich keins ist. Zumindest wenn man sich an ein paar Regeln hält und langfristig anlegt.

      Bei mir hat es geholfen und es wäre klasse, wenn der Artikel weitere Leute dazu animiert, sich mit Geldanlage abseits von Tages- und Festgeld zu beschäftigen.

      Viele Grüße
      Daniel

  2. Wow – danke für dein nettes Feedback. Es freut mich, wenn ich andere dazu animieren kann sich selbst mit dem Thema Finanzen zu beschäftigen. Dadurch erhalten Leser auch interessante Anregungen aus unterschiedlichen Blickrichtungen. Für deinen Blog und deinen Vermögensaufbau wünsche ich dir alles Gute. Rock on! Gruß, Manuel

  3. Hallo Daniel,

    erst mal Glückwunsch zu der coolen Seite die du hier aufgebaut hast und Respekt wie schnell du das geschafft hast. Ich bin ja selber noch ziemlich am Anfang, vielleicht können wir uns ja ein bisschen Austauschen um gemeinsam schneller Erfahrungen zu sammeln und zu wachsen.

    Dein Artikel ist sehr interessant und ich teile deine Meinung vollkommen, leider haben in Deutschland sehr viel Leute Angst vor dem Risiko an der Börse, dabei sollten Sie eher Angst vor den niedrigen Sparzinsen auf ihrem Tagesgeldkonto haben, denn dieses frisst die Inflation einfach auf.
    Wer langfristig investiert und gut diversifiziert braucht sich keine Sorgen zu machen und wird mit etwas Geduld ein Vermögen aufbauen.

    Bleib dran und Gruß
    Salva

    1. Hi Salva,

      herzlichen Dank für Dein Lob und den Kommentar. Du bringst die Kernaussage des Artikels auf den Punkt.

      Und für einen Erfahrungsaustausch oder eine Zusammenarbeit, bin ich immer gern zu haben. Deine Seite gefällt mir ebenfalls echt gut.

      Viele Grüße
      Daniel

  4. Leider kommt man mit den Empfehlungen aus diesem Artikel dann auch nicht über das Seepferdchen hinaus. Um das Bronze-Abzeichen zu machen, braucht man sehr viel Zeit und wenige, gute Informationsquellen. Dazu gehört nur sehr eingeschränkt das Buch zu den ETFs von Gerd Kommer. Die Abzeichen Silber und Gold wird man als Laie auch mit viel Zeitaufwand in der Regel nie erreichen.

    Zuviele Vermögensanlagen müssen nach Ihrer Qualität und Ihrem Zusammenspiel zu anderen Vermögensanlagen (ständig) analysiert und ausgewertet werden. Insbesondere der zeitliche Aufwand für Vermögensanlagen im außerbörslichen Bereich, also außerhalb der Welt von Aktien, Anleihen und dem Wetten auf die Veränderung von Rohstoffpreisen, ist für einen Laien mit anderem Berufsbild in aller Regel nicht zu bewältigen.

    Gerade im für die Profis und somit auch für Privatanleger so wichtigen außerbörslichen Bereich gibt es aber die Anlageformen mit der in den letzten 30 Jahren mit Abstand höchsten jährlichen Rendite (= im Schnitt ca. 4 bis 5% höher als bei Aktien) und das bei gleichzeitig höherer Sicherheit (= wesentlich geringere Verluste in wirtschaftlichen Abschwung- oder Crashphasen). Die Abzeichen Silber und Gold wird man nur dann erreichen können, wenn man einen entsprechend qualifizierten Berater gefunden hat und ihm in einem ersten Schritt einfach mal zuhört und darauf aufbauend in einem zweiten Schritt seine eigenen Entscheidungen trifft.

    Am besten sind dabei Berater, die durch ihr Geschäftsmodell einen Interessensgleichklang mit dem Anleger hinbekommen. Entsprechend sollte man sich in erster Linie nicht an die an jeder Ecke auffindbaren Provisionsberater wenden. Dies schreibt einer, der seit seinem 16. Lebensjahr mit Kapitalanlagen zu tun hat, zuerst sein Seepferdchen gemacht hat (= große Kapitalverluste) und es dann mit großem zeitlichen Einsatz in seinem Studium zum Diplom-Kaufmann zu Bronze geschafft hat. Nach einem rund zweijährigen Kurzausflug als Berater in einer Bank (Igitt, Finger weg!) gelang dann nach ca. 15 Jahren der Weg zu Silber und Gold (= kaum Verluste im börslichen Bereich während der Finanzkrise zwischen Mitte 2007 bis März 2009; stetige Gewinne im außerbörslichen Bereich).

    P.S. Generell möchte ich dem Verfasser des Artikels aber auch Mut zusprechen. Anleger, die die dortigen Ratschläge befolgen, dürften in Zukunft wohl besser fahren als wenn das Geld auf dem Tagesgeld- oder Sparkonto verschimmelt oder man sich einem Bankberater zuwendet ;o) Herzlichst, Ortwin Zettler

    1. Hallo Herr Zettler,

      vielen Dank für Ihren Kommentar. Es freut mich sehr, dass Sie sich so ausgiebig mit dem Artikel auseinander gesetzt haben und einen schön langen Kommentar geschrieben haben. Da steckt so viel interessanter Inhalt drin und eine solche Diskussion ist auch das Ziel meiner Artikel.

      Ich kann Ihre Sichtweise absolut nachvollziehen. Es gibt so dermaßen viele Anlagemöglichkeiten (von Ackerland über landwirtschaftliche Geräte und Fahrzeuge, Flugzeuge bis hin zu Containern) abseits der Börse mit denen man eine ordentliche Rendite einfahren kann. Aber ohne Hilfe ist man in diesem Dickicht völlig aufgeschmissen. Sie schreiben ja selbst, dass ein guter Berater nicht so einfach zu finden ist. Provisions- und Bankberater sollte der Anleger ja meiden.

      Nur richtet sich mein Artikel ja in erster Linie an Leute, die Angst vor der Börse haben und den ersten Schritt nicht wagen. Stattdessen lassen sie ihr sauer erspartes Geld von der Inflation auffressen. Und genau diese Leute müssen ja mit nachvollziehbaren Beispielen überzeugt werden, sich mit dem eigenen Vermögensaufbau zu beschäftigen und zu handeln.

      Denen geht es im ersten Schritt gar nicht um eine sehr hohe Rendite, sondern darum keine Fehler bei der Anlage zu machen. Und genau hierfür eignet sich die passive Geldanlage – für die eben Gerd Kommer steht – sehr gut: geringe Kosten, hohe Diversifikation und sie ist überschaubar. Dass die Rendite dann eben eher durchschnittlich bei 5-6 Prozent liegt, wird keinen stören, der gerade 0,05 % Zinsen bekommt.

      Ich persönlich würde mich nicht so weit von der Börse wegbewegen und kann es auch in meinen Artikeln nicht empfehlen. Dann hätte ich ja eine ganz andere Zielgruppe in meinem Blog.

      Und mit den Bankberater haben Sie (auch aus eigener Erfahrung) wirklich Recht! Aber auch da gibt gute, die nicht nur auf Provision aus sind.

      Viele Grüße & herzlichen Dank für die Denkanregung
      Daniel Korth

  5. Ich hab mir vor 5 Minuten eine neue Anleihe ins Depot geholt, deswegen bin ich da direkt hängengeblieben:

    “So viel hast Du NICHT verdient […] Mit Anleihen wären es nur 208 €.”

    Woher hast du diesen Wert? Deine anderen Aussagen sind völlig nachvollziehbar, man greife sich nur den Dax, den S&P, den Nikkei und den Goldindex. Aber wie kommst du auf 0,2% Rendite für Anleihen?

    Schöner Artikel!
    Grüßele

    1. Hallo Pfennigfüchsin,

      vielen Dank für Deinen Kommentar und Deine Frage. Die Rendite und auch die Zahl stammen aus der aktuellen €uro. Die 0,2 % Rendite für Anleihen basieren dabei auf dem Deutschen Rentenindex (Rex-P) vom 05.03 (und aus dem Gesamtzeitraum 01.01-05.03). Meine Anleihen-ETFs und Fonds bewegen sich auch in diesem Bereich und liegen fast auf dem Rex-P-Niveau. Kann ich wunderbar tracken mit meiner Software.

      Viele Grüße
      Daniel

        1. Hallo Matthi,

          vielen Dank für Deinen Kommentar! 🙂 Meinst Du das Blogsystem? Das ist WordPress. Oder meinst Du Finanzsoftware? Die stelle ich noch vor. Mir ist es nur wichtig, dass ich Schritt für Schritt den Weg an die Börse erläutere. Die Tools kommen daher erst später.

          Viele Grüße
          Daniel

          1. Hallo Daniel,

            Bitte gerne!
            Ich meine die von Dir zitierte Software, mit der Du die Kursbewegungen tracken kannst, danach suche ich nämlich. Den Einstieg an die Börse habe ich schon länger hinter mir …
            Viele Grüße
            Matthi

          2. Sorry, da hätte ich mir mal anschauen sollen, wo Du den Kommentar gepostet hast. So praktisch das Antworten aus WordPress ist, so unübersichtlich ist es. Ich sehe dort nämlich nicht, ob es eine Antwort auf einen Kommentar ist oder ein eigener.

            Wie dem auch sei: Einen ausführlichen Artikel über das Thema Tools wird es noch im April geben.

            Viele Grüße
            Daniel

  6. Hey, hab grad deine Seite entdeckt, und finde sie schon vielversprechend – ich werde dich mal in meine Blogroll übernehmen und bin gespannt wie es sich hier entwickelt (kannst auch gerne bei mir mal vorbeischauen 😉 http://www.preis-und-wert.com ). Zur besseren finanziellen Bildung in unserer Kultur können wir noch viele Seiten gebrauchen – Viel Erfolg!

  7. Hallo Daniel,

    danke für den tollen Artikel! Dein Schreibstil gefällt mir sehr gut 🙂

    Ich persönlich habe das “langfristige Denken” über die Jahre ebenfalls verinnerlicht und besonders an der Börse spielt es meiner Meinung nach eine große Rolle das man langfristig denken sollte. Das Thema ETF hat mir hier eine völlig neue Welt eröffnet und mit meinem ETF-Depot (70% MSCI World, 20% EM, 10% STOXX600) fahre ich sehr gut und das möchte ich auch noch die nächsten 20-30 Jahre so beibehalten 🙂

    LG, Tobias

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