Depot-Analyse auf der INVEST 2018 – Der Finanzwesir rockt 57

Premiere: Unser erster Live-Podcast direkt von der Invest 2018. Unser Thema: „Bring your depot“. Wir machen eine Live-Depot-Analyse von drei Leser-Depots und ziehen unsere Schlüsse.

Depot-Analyse auf der Invest 2018
Bring your Depot: Unser Studio auf der INVEST

Überblick Depot-Analyse auf der INVEST 2018

Unsere Folge 57 haben wir live vor Publikum im Kongresszentrum der Messe Stuttgart während der INVEST 2018 aufgenommen – auch wenn man das nur am Ende hört.

Folgende drei Depots haben wir in dieser Folge am Start:

1. Hörer 1: Mitte 30, gut verdienender Single. Er hat viele ETFs, einen Multi-Asset-Fonds und eine Einzelaktie. Sein Fokus: Die langfristige Altersvorsorge. Seine Frage: Erreicht er mit diesen Anlagevehikeln sein Ziel? Wir sagen: Grundsätzlich ja, aber was soll die Einzelaktie da und auch den Multi-Asset-Fonds beäugen wir misstrauisch. Das grundsätzliche Problem ist wie üblich die Annahme: Mehr Produkte im Depot = mehr Diversifizierung. Stimmt nur leider meistens nicht.

2. Hörerin 2: Immobilienmogulin, Einzelaktionärin und ETF-Besitzerin. Auch hier der Wunsch: Peace of mind im Alter. Unser Fazit: Kann man schon so machen. Aber auch in diesem Depot fühlt sich die Haarspalterei wohl. Viele Kleinpositionen, die nicht wirtschaftlich zu pflegen sind. Wirtschaftliches Rebalancing braucht Volumen.

3. Hörerin 3: Puts und Calls und Aktien von denen – zumindest ich – noch nie im Leben etwas gehört habe. Der Finanzrocker kannte einige, aber auch nicht alle. Chilenische Minenaktien, chinesische Akku-Fabrikanten und Marktplätze. Ein Depot, das alles kann außer Blue Chips. Ich habe mich für nicht zuständig erklärt, aber der Finanzrocker hat einige interessante Anmerkungen zu machen.

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Du findest den Podcast hier:

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Wenn Euch die Folge gefallen hat, machen wir so eine Folge gern nochmal. Jetzt machen wir erstmal bis Juli eine Pause mit „Der Finanzwesir rockt“. Bis dahin wünschen wir Euch eine schöne Zeit.

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5 Antworten

  1. Mein Freund hat zwangsläufig mitgehört und meinte beim 3. Depot: „So würde ich auch investieren..“ Ich bin eher wie Hörerin Nr. 2. ETFs und kleine Positionen mit Einzelaktien. Wieso? Spieltrieb, Spaß und der Versuch, doch irgendwie den Markt zu schlagen. An Rebalancing glaube ich nicht. Wenn Wertpapiere günstig sind, kaufe ich nach. Ich achte nicht auf eine prozentuale Verteilung, sondern kratze eher das Geld zusammen, was ich zur Verfügung habe.

    1. Dann haben wir das ja richtig analysiert. Wie Albert schon sagte, hat Hörer 3 ein typisches Jungmännerdepot. 😉 Hörerin 2 passt tatsächlich zu Dir. Albert hat Dich ja auch erwähnt.

  2. Bei Depot 3 merkt man ganz deutlich dass der Anleger oft Youtube schaut. Die dort genannten Aktien wurden von Lars Erichsen (bspw. JD.com) von den Renditespezialisten, die Minenaktien wurden bspw. von Jens Rabe besprochen 🙂

    1. Oh, ich schaue bei YouTube nur Echtgeld.tv. Von daher war mir das gar nicht bewusst, dass die Werte bei Jens Rabe und Lars Erichsen vorgestellt wurden. Sonst hätte ich die beiden in der Bloggerlounge persönlich befragen können. 😉

  3. Ich finde auch das Depot Nr. 2 nicht abwegig als eher langfristige Positionierung. Ein Mix aus ETF und Einzelaktien, womöglich mit der Ausrichtung, sich zum einen an der Entwicklung des Marktes beteiligen zu wollen – zum anderen aber auch einen ausdrücklichen Schwerpunkt auf bestimmte Einzelwerte zu legen, und diese damit höher zu gewichten, als sie im marktbreiten Index aufgestellt sind.

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