Durch Reisen, Offenheit und Netzwerke lernen – VLOG aus Riga

Ich habe meine Sommerpause im Finanzrocker-Podcast dazu genutzt, mich mit meinem YouTube-Kanal zu beschäftigen und versucht zu lernen, ein VLOG zu erstellen. So kann ich künftig Interviews mit Reisen und Veranstaltungen verknüpfen. Auch für Blog und Podcast ist das eine sinnvolle Ergänzung. Die ersten Schritte waren aber etwas ungewohnt.

Überblick Riga VLOG

Ich versuche jedes Jahr dazuzulernen. Statt ewig an der Seitenlinie zu verharren, probiere ich vieles aus – auch wenn manchmal ziemlich Stümperhaftes am Ende dabei herauskommt. Wenn ich heute meine alten Podcast-Folgen anhöre, möchte ich sie gleich wieder ausmachen. In jeder Beziehung waren das die Anfänge: Der Sound ist schlecht, die Interviews ohne roten Faden und der Schnitt ist auch eher so semicool.

Auf der anderen Seite kann man wunderbar die Entwicklung von Folge 1 bis Folge 129 hören. Mit der Zeit klingt der Sound deutlich besser, die Interviews werden durchdachter und auch der Schnitt ging viel einfacher von der Hand. Die Routine macht sich immer mehr bemerkbar – selbst bei vier Spuren wie bei “Der Finanzwesir rockt”. Insgesamt kann ich sagen, dass mich seit Gründung von Blog und  der beiden Podcasts nahezu komplett verändert habe. In erster Linie gilt das natürlich für das Leben. Ich bin wesentlich offener geworden, lerne ständig dazu und bin oft auf Reisen, weil ich gemerkt habe, dass mich das deutlich weiter bringt.

2015 habe ich auch meinen YouTube-Kanal ins Leben gerufen und angefangen erste Videos zu veröffentlichen. Der Ertrag war aber gleich Null, weshalb ich damit nach kurzer Zeit wieder aufhörte. Für mehrere Stunden Arbeit waren nur einige Hundert Klicks schlichtweg zu wenig. Eine Podcast-Folge hatte schon damals das Zehnfache an Hörern. 2018 fing ich dann an, nach und nach alte und neue Podcast-Folgen bei YouTube hochzuladen. Das lief deutlich besser als 2015. So reifte in mir über Monate der Wunsch, endlich wieder Videos zu machen und in dem Bereich wieder ordentlich was dazuzulernen. Und die Reise nach Riga zu meiner vierten Citizen Circle-Konferenz war der perfekte Startschuss.

Erste Schritte und Interviews

Ich fühlte mich an meine ersten Schritte beim Podcasting erinnert, wo ich auch intuitiv einfach umsetzte ohne groß nachzudenken. Aber es gehört ordentlich Überwindung dazu, sein Gesicht in eine Kamera zu halten und quatschend durch eine Stadt zu laufen. Lustigerweise siehst du in dem VLOG tatsächlich auch die Unterschiede zwischen dem ersten Video und den späteren Videos. Auch wenn ich vor 18 Jahren für ein Jahr beim Fernsehen gearbeitet habe, war vieles komplett neu für mich. Mir war es nur wichtig, dass ich wieder einiges dazulerne und das war der Fall. Und mit meinem Rechner bin ich nahezu täglich an meine Grenzen gestoßen.

In dem Video habe ich versucht, einerseits meine Erlebnisse aus Riga festzuhalten, aber andererseits auch alte Bekannte und Podcastgäste für kurze Interviews vor die Kamera zu holen. Wir sprechen in den Interviews über das Lernen von neuen Dingen, Reisen, P2P-Kredite, persönliches Wachstum und natürlich auch über Riga. Im Grunde genommen also alles Themen, die im Finanzrocker-Podcast auch eine große Rolle spielen. Der Unterschied ist nur, dass jetzt eine Kamera mitlief.

Insgesamt habe ich fünf Gespräche mit Frank Eilers, Maximilian Breböck, Lars Wrobbel, Dr. Anna Terschüren und Martin Eckardt mit jeweils einem anderen Setting geführt. Natürlich lief auch dabei nicht alles glatt, aber am Ende hat es ganz gut funktioniert. Bei den Interviews im Coworking Space ist der Sound nicht gut, weil das Mikro nicht funktioniert hat. Aber danach lief es besser.

Ich hätte gern noch mehr Leute interviewt, aber das war zeitlich einfach nicht möglich. Für einen ersten Versuch hat das Video nun mit 42 Minuten auch die richtige Länge und ich denke, dass es abwechslungsreich genug ist. Jetzt bin ich aber auf dein Feedback gespannt. Vielleicht hast du auch Vorschläge für neue Videos. Dann schreibe sie einfach in die Kommentare. Viel Spaß beim Schauen und die Shownotes findest du weiter unten.

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3 Antworten

  1. Moin Daniel,
    es ist motivierend und inspirierend zusehen wie du dich weiterentwickelst.

    Ich persönlich würde es besser finden wenn das Video kürzer wäre. Also jedes Interview in einem Video. 44:40 Minuten sind mir zu lang für ein Video.
    Bei Podcast’s darf es ruhig lange Laufzeiten geben. Z. B. 1-2 Stunden.
    Bei Youtube ist es zu unkomfortabel das Video über 3 Tage zusehen.

    Viele Grüße
    Mathias

  2. Hallo Daniel,
    ich finde das Format gut, schaue mir in Zukunft gerne noch weitere vlogs von dir an. Leider war die Audioqualität beim Interview mit Lars Wrobbel nicht so gut. Insgesamt aber ein buntes Potpourri aus verschiedenen interessanten Themen gemischt mit einer Stadtführung durch Riga, wo ich selbst recht viel Zeit verbringe – ich fands klasse!

    Viele Grüsse,
    Thomas

    1. Hallo Thomas,

      freut mich zu hören, dass Dir das Format gefällt. Beim Interview mit Lars wurde leider nicht über unsere Mikros aufgenommen, sondern über das Smartphone bzw. über die Kamera (das war noch schlimmer). Ich habe versucht das Beste daraus zu machen, aber die Soundqualität ist leider nicht gut. Für mich war das aber ein wichtiges Learning. Mittlerweile habe ich auch mehr Equipment, um solche Dinge zu umgehen.

      Viele Grüße
      Daniel

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