Mit Biografien konnte ich lange überhaupt nichts anfangen. Warum sollte ich die Lebensgeschichte anderer Menschen lesen, wenn mein Stapel ungelesener Finanz- und Sachbücher ohnehin schon groß genug ist?
Das änderte sich erst vor einigen Jahren. Seitdem habe ich zahlreiche Biografien und Autobiografien gehört – meistens als Hörbuch – und dabei festgestellt: In vielen Lebensgeschichten steckt mehr über Erfolg, Rückschläge, Geld, Unternehmertum und persönliche Entwicklung als in manchem klassischen Ratgeber.
Fünf Bücher sind mir dabei besonders im Gedächtnis geblieben. Genau diese möchte ich dir hier vorstellen.

Inhalt
Welche Biografien sollte man gelesen haben?
Wenn mich jemand nach einer wirklich lesenswerten Biografie fragt, fällt mir die Antwort gar nicht so leicht. Schließlich kommt es immer darauf an, ob du dich eher für Unternehmer, Politiker, Sportler oder außergewöhnliche Lebensgeschichten interessierst.
Wenn ich allerdings nur fünf Biografien empfehlen dürfte, wären es genau die Bücher aus dieser Liste. Nicht, weil die Menschen dahinter perfekt sind – sondern weil sie Ecken und Kanten haben. Gerade die Rückschläge, Fehlentscheidungen und Krisen machen ihre Geschichten so spannend.
Arnold Schwarzenegger zeigt, was mit einer klaren Vision und jeder Menge Disziplin möglich ist. Phil Knight erzählt in „Shoe Dog“ schonungslos vom Aufbau eines Unternehmens, das heute jeder kennt. Steve Jobs und Elon Musk stehen für Innovation, Größenwahn und die Fähigkeit, ganze Branchen zu verändern. Richard Branson beweist dagegen, dass Unternehmertum auch mit Abenteuerlust und einer gehörigen Portion Verrücktheit funktionieren kann.
Mich haben diese Biografien nicht nur unterhalten, sondern auch zum Nachdenken gebracht. Einige haben meine Sicht auf die Personen komplett verändert, andere haben mir gezeigt, wie unterschiedlich Erfolg aussehen kann. Genau deshalb gehören sie für mich zu den besten Biografien, die man gelesen haben sollte.
Warum diese fünf Biografien herausragen
| Platz | Buch | Autor | Thema | Für wen geeignet? |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Total Recall | Arnold Schwarzenegger | Erfolg, Politik, Disziplin | Unternehmer & Macher |
| 2 | Shoe Dog | Phil Knight | Unternehmensaufbau, Nike | Gründer & Business |
| 3 | Steve Jobs | Walter Isaacson | Innovation, Apple | Tech-Interessierte |
| 4 | Elon Musk | Ashlee Vance | Risiko, Vision, Tech | Startup-Interessierte |
| 5 | Losing My Virginity | Richard Branson | Unternehmertum, Risiko | Freiheitsliebende |
Ich muss zugeben: Biografien haben mich lange Zeit überhaupt nicht interessiert. Erst nachdem ich mir das Hörbuch „Setze dir größere Ziele“ von Dr. Dr. Rainer Zitelmann* angehört hatte, wollte ich mehr über die Lebensgeschichten von berühmten Menschen erfahren.
In dem Bestseller geht es nämlich genau um solche Geschichten und was man von ihnen lernen kann. Das war der Auslöser dafür, dass ich mich intensiver mit Biografien beschäftigt habe. Plötzlich wollte ich wissen, wie erfolgreiche Menschen denken, welche Fehler sie gemacht haben und welche Entscheidungen ihren Lebensweg geprägt haben. Viele Geschichten wie die von Michelle Obama sind einfach fesselnd.
Berühmte Persönlichkeiten haben einfach eine ganze Menge zu erzählen. Die Bandbreite der interessanten Biografien reicht vom Präsidenten der Vereinigten Staaten über den Gründer von Nike bis hin zum Rapper und Schauspieler.
Da ich im Alltag so viele andere Bücher lese, höre ich die Biografien immer als Hörbuch zum Einschlafen. In den letzten vier Jahren habe ich einige Lebensgeschichten gehört. Ein weiterer Vorteil der Hörbücher: Oft sind sie deutlich günstiger als die gedruckten Bücher. Bei Audible bekommst du im Probemonat sogar ein Hörbuch kostenlos.*
Die Auswahl ist bewusst subjektiv und hat einen starken Fokus auf Unternehmertum, Erfolg und außergewöhnliche Lebenswege.
Nach welchen Kriterien ich die besten Biografien bewerte
Ich habe diese Bücher nach folgenden Punkten bewertet:
-
Inspiration & Motivationsfaktor
-
Ehrlichkeit & Tiefgang
-
Unternehmerische Learnings
-
Storytelling
-
Nachhaltiger Eindruck
Meine Bestenliste von Biografien und Autobiografien
Platz 1: „Total Recall: Die wahre Geschichte meines Lebens“ von Arnold Schwarzenegger
Wenn ich nur eine einzige Biografie empfehlen dürfte, wäre es diese.
Meine Jugend war geprägt von Schwarzenegger-Filmen. Terminator, Kindergarten Cop, Action-Blockbuster der 90er. Für mich war er damals einfach ein Muskelberg mit Charisma. Erst durch das Hörbuch von „Total Recall“ habe ich verstanden, wie strategisch und intelligent dieser Mann seinen Lebensweg geplant hat.
Was viele unterschätzen: Schwarzenegger hatte früh eine klare Vision. Er wollte nicht einfach erfolgreich sein – er wollte in jedem Lebensabschnitt ganz nach oben. Erst im Bodybuilding, dann in Hollywood, später in der Politik.
Das Beeindruckende ist nicht nur sein Aufstieg vom Dorf in Österreich zum Gouverneur von Kalifornien. Es ist seine kompromisslose Haltung gegenüber seinen Zielen. Er nutzte Netzwerke, investierte klug in Immobilien, dachte unternehmerisch, lange bevor er als Unternehmer wahrgenommen wurde.
Und was diese Autobiografie zu einer der besten Biografien macht: Er beschönigt nichts. Er spricht über Affären, politische Fehler, falsche Entscheidungen und Selbstüberschätzung. Diese Ehrlichkeit verleiht dem Buch Tiefe.
Nach dieser Biografie habe ich meine Meinung über Schwarzenegger komplett revidiert. Sie ist nicht nur Motivationsliteratur, sondern ein strategisches Lehrbuch über Zielstrebigkeit.
Für mich ist “Total Recall” deshalb nicht nur eine der besten Unternehmer-Biografien, sondern generell eine der besten Biografien überhaupt.
Das habe ich mitgenommen
- Netzwerke und Neugier sind wichtige Elemente im Leben
- Wenn man sehr hart für etwas arbeitet, lässt sich das erreichen.
- Man muss kein Überflieger sein, um erfolgreich zu sein, sondern nur hartnäckig.
👉 Wenn du nur eine einzige Biografie lesen willst, starte mit „Total Recall“.
Platz 2: „Shoe Dog“ von Phil Knight
Kaum eine Unternehmer-Biografie hat mich so positiv überrascht wie diese.
Vorher war Nike für mich eine Weltmarke, ein Sportgigant. Nach „Shoe Dog“ war es plötzlich eine fragile Idee, die beinahe mehrfach gescheitert wäre.
1963 verkaufte Knight Laufschuhe aus dem Kofferraum seines Autos. 8.000 Dollar Umsatz im Jahr. Kein Masterplan, kein Investorenteam, keine perfekte Strategie. Stattdessen: Improvisation, Mut und permanenter Liquiditätsstress.
Was diese Biografie besonders macht: Sie glorifiziert nicht. Man liest von Bankgesprächen am Limit, von Zollproblemen, von Lieferketten-Desastern und Existenzängsten. Mehrfach stand Nike vor dem Aus.
Gerade diese Ehrlichkeit hebt „Shoe Dog“ in die Kategorie der besten Biografien über Unternehmertum. Man versteht, dass Erfolg oft nur ein dünner Grat zwischen Mut und Wahnsinn ist.
Und im Gegensatz zu vielen Tech-Gründern wirkt Phil Knight sympathisch und menschlich. Kein Ego-Kult, sondern Teamarbeit.
Meine wichtigste Erkenntnis:
- Es lohnt sich komplett neue Wege zu gehen.
- Nicht beim ersten Rückschlag aufzugeben.
- Ganz klar: Man muss nicht zum Unsympathen werden, wenn man erfolgreich wird.
👉 „Shoe Dog“ gehört für mich zu den besten Unternehmer-Biografien der letzten 20 Jahre.
- Brand: FinanzBuch Verlag
- Shoe Dog: Die offizielle Biografie des NIKEGründers
- Produktart: ABIS_BOOK
Platz 3: Steve Jobs: Die autorisierte Biografie von Walter Isaacson
Diese Biografie ist kein Wohlfühlbuch.
Isaacson zeichnet ein radikal ehrliches Bild von Jobs. Visionär, genial – aber oft rücksichtslos, überheblich und extrem fordernd.
Gerade das macht sie so wertvoll.
Man erlebt den Rauswurf bei Apple 1985, die Gründung von NeXT, das Investment in Pixar und schließlich das spektakuläre Comeback bei Apple. iPod, iPhone, iPad – Innovationen, die ganze Industrien verändert haben.
Was mir beim Lesen besonders aufgefallen ist: Jobs’ kompromisslose Perfektion hatte ihren Preis. Zwischen Genie und sozialer Härte war oft kein Platz für Grautöne.
Je länger ich mich mit Steve Jobs beschäftigt habe, desto mehr war ich hin- und hergerissen. Einerseits bewundere ich seinen Perfektionismus und seine Vision. Andererseits wäre er vermutlich einer der letzten Menschen gewesen, für die ich arbeiten wollte.
Als Biografie ist dieses Buch deshalb so stark, weil es nicht nur Erfolg feiert, sondern Charaktere seziert. Wer verstehen will, wie Innovation entsteht – und welchen Preis sie hat – findet hier Antworten.
Mehr zum Thema Investieren findest du in meiner Rezension zu Warren Buffett
Platz 4: Wie Elon Musk die Welt verändert – Die Biografie (Ashlee Vance)
Kaum eine Persönlichkeit polarisiert so sehr wie Elon Musk.
Vom schwierigen Jugendlichen in Südafrika über PayPal zum Gründer von SpaceX und Tesla – die unternehmerische Leistung ist unbestritten beeindruckend.
Was diese Biografie interessant macht, ist der Blick hinter die Kulissen. Musk wird nicht glorifiziert. Er erscheint kontrollierend, getrieben, extrem fordernd. Mitarbeiter beschreiben ihn als inspirierend – aber auch als kaum berechenbar.
Mich hat besonders beeindruckt, wie oft seine Unternehmen kurz vor dem Scheitern standen. SpaceX hatte mehrere Raketenexplosionen hintereinander. Tesla kämpfte mit massiven Produktionsproblemen.
Wer diese Biografie liest, versteht: Visionen ohne Resilienz reichen nicht. Erfolg entsteht aus extremer Leidensfähigkeit.
Mittlerweile gibt es auch von Walter Isaacson eine Biografie von Elon Musk*. Ich habe das Hörbuch bei den Twitter-Kapriolen abgebrochen.
Während ich die erste Musk-Biografie noch extrem spannend fand, wurde mir die neuere Isaacson-Version irgendwann zu viel. Spätestens während der Twitter-Übernahme hatte ich das Gefühl, dass aus dem visionären Unternehmer zunehmend eine Figur geworden ist, die sich selbst im Weg steht. Das machte das Hörbuch für mich deutlich anstrengender als die frühere Biografie von Ashlee Vance.
Was ich aus dem Buch gelernt habe:
- Genie und Wahnsinn liegen eng beieinander.
- Für so einen unberechenbaren Arbeitgeber wie Elon Musk will ich niemals arbeiten.
- Elon musk: wie elon musk die welt verändert die biografie
- Nachdem er ein start-up gegründet hatte, aus dem paypal werden sollte, wurde musk als größter einzelaktionär von paypal dann fantastisch wohlhabend
- Natürlich hält das buch auch hier einiges parat. Ständig auf achse, beruflich volle power – bleibt da überhaupt zeit für ein privatleben? zwischen heirat und scheidung war es von extremen geprägt.
Platz 5: Richard Branson: Losing my virginity
Richard Branson ist das Gegenteil von Jobs und Musk.
Locker, abenteuerlustig, extrovertiert. Seine Autobiografie liest sich wie eine Mischung aus Wirtschaftsroman und Reisetagebuch.
Von Virgin Records über Fluggesellschaften bis zu Virgin Galactic – Branson gründete über 300 Unternehmen. Viele scheiterten, einige wurden riesig.
Was dieses Buch besonders unterhaltsam macht, sind seine Abenteuer: Heißluftballon-Rekordversuche, riskante Deals, spektakuläre PR-Aktionen.
Allerdings fehlt etwas die kritische Distanz, die andere Biografien auszeichnet. Dennoch gehört „Losing My Virginity“ für mich in jede Liste der besten Biografien über Unternehmer.
„Losing my virginity“* endet 1998. Die Lebensgeschichte bis hierhin ist „over the top“ und total interessant. Neben den Gründungen geht es auch um seine Abenteuer-Reisen mit dem Heißluftballon, bei denen er mehrfach fast gestorben ist.
Der Nachfolger „Finding my virginity“* startet 1998 und besteht irgendwie nur aus kurzen Geschichten und Momenten, die ziemlich schnell langweilig werden. Ich bin jedenfalls bei keinem Hörbuch so schnell wieder eingeschlafen wie hier. Das sagt doch eine ganze Menge aus, oder?
Also, wenn du jetzt die Lebensgeschichte von Richard Branson lesen/hören, starte auf jeden Fall mit „Losing my virginity“*. Es hat völlig zurecht einen Platz in den Top 5.
Warum dieses Buch hängen bleibt:
- Wer nicht wagt, der nicht gewinnt: Richard Branson hat wirklich alles gewagt und viel gewonnen.
- Sei offen für Themen, die außerhalb der eigenen Bubble liegen.
In diesem Zusammenhang empfehle ich noch das absolut lesenwerte “Das Tor zum Erfolg”
Außer Konkurrenz: „The Great Nowitzki“ von Thomas Pletzinger

Das Buch ist auch keine typische Biografie, sondern eine facettenreiche Beschreibung eines der besten und beliebtesten Sportler, den wir in Deutschland je hatten.
Wie denken die Menschen in Dallas über ihn? Wie beschreiben ihn ehemalige Mitspieler? Welchen Einfluss hatte der Trainer Holger Gschwindner auf die Erfolge? Und wie schwer musste Nowitzki selbst für den Erfolg ackern?
Thomas Pletzinger hat ein wirkliches Händchen für packendes Schreiben. Sein Roman „Bestattung eines Hundes“ von 2008 wurde erst letztes Jahr als Sky-Serie veröffentlicht. Deshalb überrascht es auch nicht wie gut „The Great Nowitzki“ am Ende ist.
Über Jahre hat Pletzinger Dirk Nowitzki begleitet – in den USA, in Deutschland und auch in Polen oder Slowenien bei Werbedrehs. Den Ursprung hat die Story in einem ausführlichen Zeitungsportrait, das vor allem bei Dirks Werbepartner ING gut ankam.
Daraus entwickelte sich dann für Pletzinger die Möglichkeit, zu einem Werbedreh mitzufahren. Am Ende war er ganz nah dran beim Karriereende von Nowitzki 2019. Zahlreiche Episoden aus dem Leben von Dirk Nowitzki und seiner Weggefährten werden detailliert geschildert.
Wenn jemand ein so tolles Buch verdient hat, dann ist es Dirk Nowitzki. Wenn du für den Urlaub oder das Wochenende die passende Lektüre suchst, kann ich dir „The Great Nowitzki“ nur ans Herz legen – auch wenn du mit Basketball wenig bis nichts zu tun hast.
Es hat aber rein gar nichts mit Wirtschaft und Finanzen zu tun, weshalb es nur als Bonus auftaucht.
Das habe ich mitgenommen
- Bleibe dir selbst treu und bleibe bodenständig
- Ohne ständige Arbeit an Geist und Körper sind Top-Leistungen nicht möglich.
- Marke: KiepenheuerWitsch GmbH
- Der große Nowitzki: Das außergewöhnliche Leben des großen deutschen Sportlers
- Pletzinger, Thomas (Autor)
Weitere gute Biografien von Nelson Mandela, Barack und Michelle Obama…
Meine Auswahl ist hier sehr subjektiv, aber ich wollte mich auf eine Handvoll Biografien mit Wirtschaftsbezug beschränken. Diese haben mir so gut gefallen, dass ich sie auch öfter gehört habe.
Darüber hinaus gibt es noch ganz viele weitere lesenswerte und beeindruckende Biografien und Autobiografien. Ob die Kinderrechtsaktivistin Malala Yousafzai*, die ehemalige First Lady im Weißen Haus, Michelle Obama*, Helmut Schmidt, Microsoft-Gründer Bill Gates, der Whistleblower Edward Snowden*, Nelson Mandela, Jeff Bezos oder auch vom ehemaligen US-amerikanischen Präsidenten Barack Obama*, die Auswahl bei den Biografien ist mittlerweile sehr groß.
Aktivistin Malala Yousafzai setzt sich vor allem für die schulische Bildung für Frauen ein. Friedensnobelpreisträger Mandela war als Präsident Südafrokas ein Kämpfer gegen Unterdrückung und soziale Ungerechtigkeit. Gerade diese beiden Biografien geben einen packenden Einblick in das Leben und die Denkweise von Menschen, die ihre Welt zu verändern versuchten.
Auch die Geschichten von US-Präsident Barack Obama und seiner Frau Michelle sind packend, weil sie einen tiefen Einblick in die Präsidentschaft des ersten afroamerikanischen Präsidenten geben. Vor allem die Parts über Russland und China lassen tief blicken, wobei gerade Medwedew damals noch ganz anders drauf war und China einen anderen Präsidenten hatte.
Ursprünglich stand ich Biografien auch sehr skeptisch gegenüber, aber mittlerweile freue ich mich über gute Biografien mehr als über Romane. Ganz neu ist die sehr gute Biografie des (Ex-)Fußballstars Neven Subotic*, der seine sehr nachdenklich machende Geschichte erzählt. Das Hörbuch spricht er übrigens auch selbst.
Auch die noch relativ neue Biografie von Will Smith bietet eine sehr interessante Geschichte. Und ganz neu gibt es auch die spannende Biografie von Sabine Kuegler “Ich schwimme nicht mehr da, wo die Krokodile sind”, die ich erst vor kurzem im Podcast zu Gast hatte. Dort erzählt sie ihre krasse Geschichte vom Dschungelkind zur Kulturvermittlerin.
Im Probemonat von Audible kannst du dir ein Hörbuch kostenlos anhören*. Da lässt sich auch sehr gut testen, ob sich der Service für einen lohnt.
Warum Biografien so wertvoll sind
Die besten Biografien vermitteln:
-
Denkweisen erfolgreicher Menschen
-
Umgang mit Rückschlägen
-
Strategisches Denken
-
Persönliche Schwächen
-
Entscheidungsprozesse unter Druck
Und vielleicht am wichtigsten: Erfolg verläuft nie linear.
Fazit: Welche ist die beste Biografie?
Früher hätte ich nie gedacht, dass Biografien einmal zu meinen liebsten Hörbüchern gehören würden. Heute greife ich deutlich häufiger zu einer guten Lebensgeschichte als zu einem Roman. Denn kaum ein anderes Genre zeigt so ehrlich, wie Erfolg, Scheitern und persönliches Wachstum tatsächlich aussehen.
Wenn du nur eine lesen willst: Schwarzenegger.
Wenn du Business lernen willst: Phil Knight.
Wenn du Innovation verstehen willst: Steve Jobs.
Wenn dich Visionen und Extreme faszinieren: Elon Musk.
Wenn du Unternehmertum mit Abenteuer verbinden willst: Richard Branson.
Diese fünf zählen für mich zu den besten Biografien im Bereich Erfolg und Unternehmertum. Nicht weil sie perfekt sind, sondern weil sie echte Einblicke liefern.
❓FAQ – Beste Biografien
Welche Biografien berühmter Persönlichkeiten sind besonders lesenswert?
Wenn du spannende Lebensgeschichten berühmter Persönlichkeiten suchst, würde ich mit Arnold Schwarzenegger, Steve Jobs oder Nelson Mandela beginnen. Alle drei kommen aus völlig unterschiedlichen Bereichen, haben aber gemeinsam, dass sie ihren Weg gegen viele Widerstände gegangen sind. Gerade solche Biografien finde ich besonders spannend, weil man dabei viel über Denkweisen, Entscheidungen und den Umgang mit Rückschlägen lernt.
Welche Biografien eignen sich besonders für Unternehmer?
Für Unternehmer und Gründer gehören „Shoe Dog“ von Phil Knight, „Total Recall“ von Arnold Schwarzenegger und die Steve-Jobs-Biografie von Walter Isaacson für mich zur Pflichtlektüre. Die Bücher zeigen sehr gut, dass Erfolg selten geradlinig verläuft und hinter jedem großen Unternehmen unzählige Fehlentscheidungen, Krisen und Zweifel stecken.
Gibt es gute Biografien auf Deutsch?
Ja, absolut. Besonders empfehlen kann ich „The Great Nowitzki“ von Thomas Pletzinger oder die Biografien von Helmut Schmidt. Viele internationale Bestseller sind zudem sehr gut ins Deutsche übersetzt worden. Gerade bei Hörbüchern funktionieren die deutschen Versionen oft hervorragend.
Welche Biografien eignen sich als Hörbuch?
Die meisten Biografien höre ich tatsächlich als Hörbuch. Das liegt vor allem daran, dass sie oft sehr erzählerisch aufgebaut sind. Besonders gut gefallen haben mir „Total Recall“, „Shoe Dog“ und „The Great Nowitzki“. Gerade längere Biografien lassen sich so entspannt nebenbei hören – bei mir meistens abends vor dem Einschlafen.
Warum sind Unternehmer-Biografien so beliebt?
Unternehmer-Biografien verbinden spannende Lebensgeschichten mit praktischen Erfahrungen aus der Wirtschaft. Man bekommt einen Blick hinter die Kulissen erfolgreicher Unternehmen und erfährt, welche Entscheidungen, Fehler und Zufälle eine Rolle gespielt haben. Genau diese Mischung macht Bücher über Steve Jobs, Phil Knight oder Richard Branson so interessant.
Welche Biografie hat mich persönlich am meisten beeindruckt?
Ganz klar „Total Recall“ von Arnold Schwarzenegger. Vor dem Buch habe ich ihn hauptsächlich als Schauspieler wahrgenommen. Erst durch die Biografie wurde mir bewusst, wie strategisch er seinen gesamten Lebensweg geplant hat. Kein anderes Buch aus dieser Liste hat meine Sicht auf eine Person so stark verändert.
Lohnt es sich, Biografien mehrfach zu lesen oder zu hören?
Definitiv. Gerade gute Biografien entfalten beim zweiten oder dritten Mal oft noch mehr Wirkung. Beim erneuten Lesen fallen mir regelmäßig Details auf, die ich vorher übersehen habe. Einige der hier vorgestellten Bücher habe ich deshalb nicht nur einmal gehört.
Was sind die besten Biografien 2026?
Zu den meistgelesenen und besten Biografien 2026 zählen die aktuelle Elon-Musk-Biografie von Walter Isaacson sowie politische Lebensgeschichten wie die von Michelle Obama oder Barack Obama. Besonders gefragt sind inspirierende Biografien über Unternehmertum, Führung und gesellschaftlichen Wandel.
Anmerkung: Dieser Artikel stammt ursprünglich aus dem Juli 2022 und wurde im Mai 2026 aktualisiert.
Daniel Korth liest seit über 10 Jahren Biografien mit Schwerpunkt Unternehmertum, Erfolg und Persönlichkeitsentwicklung.








8 Kommentare
Sehr cool, ich lese so den Titel und denke sofort an Total Recall, bäng und erster Platz . Wirklich empfehlemswert! Die Bio von Elon Musk fand ich auch sehr spannend. Auf jeden Fall danke für die Inspiration. Stehen grad Strandferien an und mein Kindle muss noch bestückt werden .
Grüsse, Martin
“Zu Steve Jobs oder Elon Musk hatte ich überhaupt keine Bindung beim Hören der Biografien, weil es doch zwei merkwürdige Charaktere sind/waren. Das ist bei Phil Knight komplett anders.” Da muss ich dir komplett recht geben. Liest man die Biographie von Phil Knight, fühlt man sich ein bisschen so, als würde man ihn kennen. Das ist mir auch positiv an dem Buch aufgefallen.
Darüber hinaus war es einfach sehr motivierend, zu sehen, wie Knight mit all den Rückschlägen umgegangen ist. Nike war eben kein Selbstläufer. Selbst ein so erfolgreiches Unternehmen stand mehrmals davor, Pleite zu gehen. Irgendwie konnten Knight und seine Kollegen die Situation aber immer wieder zu ihren Gunsten umdrehen,
Hallo Daniel! Danke für die tollen Vorschläge. Der “Shoe Dog” ist jetzt als Audiobuch gekauft und wird als nächstes abgehört 🙂
Ich möchte auch meine 5 Cents beisteuern und würde den Titel “Der lange Weg zur Freiheit” von Nelson Mandela hinzufügen. Es wurde zwar größtenteils von einem Ghostwriter geschrieben, aber es mindert den Wert des Buches nicht.
Und wenn sich jemand für die Fotografie interessiert und in English lesen möchte, ist die faszinierende Geschichte von Vivian Maier zu empfehlen. Sie starb verarmt in den USA mit 83 Jahren. Erst nach ihrem Tod wurden ihre Fotos entdeckt und sie stieg auf den Olymp der Strassenfotografie. Das Buch darüber it von Pamela Bannos und heißt “Vivian Maier: A Photographer’s Life and Afterlife”.
Shoe Dog habe ich schon gelesen, die anderen noch nicht. Danke für die Empfehlungen – bin mal gespannt!
Es gibt noch eine zwei gute Biografien, die fehlen und das ist die von Henry Ford und die von Rockefeller. Oder sind sie nicht aufgelistet, weil es sie fast nur in englischer Sprache zu kaufen gibt?
Kommst Du zum Hamburger Börsentag am Samstag 21.11.26? Wäre ja mal interessant, sich auszutauschen.
Hi,
nein, ich war noch nie auf dem Börsentag und so wirklich reizen tut mich das auch nicht. Ich wünsche Dir aber viel Spaß.
Viele Grüße
Daniel
Sehr guter Artikel, vor allem die Einordnung nach echten Learnings statt nur nach Bekanntheit finde ich stark.
Was mir bei solchen Biografien immer wieder auffällt: Die Gemeinsamkeit ist selten Talent, sondern eher Klarheit in der Zielsetzung und die Fähigkeit, Rückschläge auszuhalten. Gerade bei „Shoe Dog“ oder auch bei Musk sieht man ja, wie oft Dinge kurz vor dem Scheitern standen.
Der Punkt, dass Erfolg nicht linear verläuft, ist meiner Meinung nach einer der wichtigsten überhaupt – wird im Alltag aber immer noch oft unterschätzt. Danke dir für die starke Zusammenstellung!