Beste Biografien: Diese 5 solltest du gelesen oder gehört haben!

Bis vor zwei Jahren hatte ich tatsächlich weder eine Biografie gelesen noch groß mit ihnen beschäftigt. Ein Buch und die zahlreichen Lockdowns haben das geändert. Seitdem beschäftige ich mich sehr gern mit Biografien, bei denen ich für mich auch noch etwas mitnehmen kann. Diese 5 haben mir am besten gefallen.

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Überblick Beste Biografien

Ich muss zugeben: Biografien haben mich lange Zeit überhaupt nicht interessiert. Erst nachdem ich mir das Hörbuch „Setze dir größere Ziele“ von Dr. Dr. Rainer Zitelmann* angehört hatte, wollte ich mehr über die Lebensgeschichten von berühmten Menschen erfahren.

In dem Bestseller geht es nämlich genau um solche Geschichten und was man von ihnen lernen kann. Das hat mich richtig getriggert, so dass ich mich stärker damit beschäftigt habe.

Da ich im Alltag so viele andere Bücher lese, höre ich die Biografien immer als Hörbuch zum Einschlafen. In den letzten vier Jahren habe ich einige Lebensgeschichten gehört. Ein weiterer Vorteil der Hörbücher: Oft sind sie deutlich günstiger als die gedruckten Bücher. Bei Audible bekommst du im Probemonat sogar ein Hörbuch kostenlos.*

Interessant waren sie auf ihre Art alle, aber fünf Bücher stechen ganz klar heraus. Die möchte ich in diesem Artikel vorstellen. Einen kleinen Bonus gibt es auch noch am Ende. Ich habe mich bei den Büchern auf eher wirtschaftliche Themen konzentriert. Und ja, auch die Geschichte von Schwarzenegger hat einiges damit zu tun.

Platz 1: „Total Recall: Die wahre Geschichte meines Lebens“ von Arnold Schwarzenegger

Biografien Arnold Schwarzenegger Total Recall BuchcoverMeine Jugend in den neunziger Jahren wurde geprägt von Filmen und Musik. DER Filmstar damals war ganz klar Arnold Schwarzenegger und ich habe in der Zeit fast alle Filme von ihm gesehen – die meisten sogar im Kino. Vom Kindergarten Cop 1990 über Terminator 2 von 1991 bis hin zum furchtbaren „Batman & Robin“ aus dem Jahr 1998. 

Wenn ich heutzutage an die Filme zurückdenke, waren die Meisten – von Terminator 2 mal abgesehen – nicht wirklich das Gelbe vom Ei. Damals fand ich sie in meinem jugendlichen Überschwang eigentlich alle cool. Auch Schwarzenegger war nie ein wirklich begnadeter Schauspieler, aber die Rollen haben zu ihm perfekt gepasst und das Beste aus seinen Fähigkeiten rausgeholt. 

Oft wurde Arnie auf seine Muskelberge reduziert und das da wenig dahinter steckt. Deshalb scheint eine Biografie des muskulösen Österreichers auf den ersten Blick auch nicht so spannend. Nachdem Rainer Zitelmann in seinem Buch aber so häufig auf Schwarzenegger verweist, habe ich mir das Hörbuch von „Total Recall: Die wahre Geschichte meines Lebens“* gekauft.

Und was soll ich sagen: Das Buch nimmt einen sofort mit und zeigt, wie krass sich Arnold Schwarzenegger seinen Erfolg mit wirklich nichts in der Hand erarbeitet hat. Er hat sich immer wieder selbst herausgefordert – und am Ende auf seine eigene Art und Weise alles erreicht.

Das Besondere: Schwarzenegger hat das Buch selbst geschrieben und geht auch kritisch mit sich selbst um. Er spricht über seine Fehler, seine viel zu forsche Art und auch über Dinge, die nicht funktioniert haben. In vielen Biografien werden die Fehler verschwiegen, aber bei Arnie ist das nicht der Fall.

Von 0 auf 100

Vom erfolgreichen Bodybuilder zum belächelten Schauspieler in den USA kennen wir die Geschichte. Aber was er parallel noch alles gemacht hat, wie er sein Geld vermehrt hat und wie er sein erstes Business mit Fitnessheftchen aufbaute, ist tatsächlich imposant. Im Buch wird alles sehr facettenreich und interessant erläutert.

Ende der achtziger bis Mitte der Neunziger war Schwarzenegger dann auf seinem Zenit. In der Biografie werden die Episoden mit den vielen Filmen detailliert geschildert. Als Leser merkt man aber auch, dass die Projekte ab Mitte der 90er auch für Schwarzenegger nicht mehr so wichtig waren. Viele tauchen nur noch als kleine Fußnoten auf. 

Er begann sich dann verstärkt politisch zu engagieren und wurde 2003 zum Gouverneur von Kalifornien. Acht Jahre konnte er als Politiker viele wichtige Dinge in Kalifornien anstoßen. Vor allem das Thema Umwelt lag ihm sehr am Herzen. Schwarzenegger schildert die Herausforderungen, die Niederlagen und auch die Fehler während seiner politischen Karriere.

Ich habe sehr viel aus dem Buch mitgenommen. Mein Bild von Arnold Schwarzenegger hat sich komplett geändert. Das ist immer das Problem mit Vorurteilen. Stecken andere Menschen erstmal in einem ersten Eindruck fest, kommen sie nur schwer wieder heraus. Auch das haben die Biografien geändert – manchmal auch im negativen Sinne. Danach war das Bild von dem Menschen deutlich schlechter als vorher (siehe unten).

Seine Filmkarriere ist seit Mitte der neunziger Jahre nicht mehr der Rede wert. Als er im März aber ein an die Russen gerichtetes Video veröffentlichte, hat es gezeigt was für ein mitreißender Erzähler er eigentlich ist. Auch sein Motivations-Video über Erfolg und warum 98 % der Menschen keinen Erfolg haben werden, ist ein Augenöffner.

Wenn es nur eine Biografie gibt, die du gelesen oder gehört haben solltest, dann ist es einmalige Story von Arnold Schwarzenegger.

Das habe ich mitgenommen

  • Netzwerke und Neugier sind wichtige Elemente im Leben
  • Wenn man sehr hart für etwas arbeitet, lässt sich das erreichen.
  • Man muss kein Überflieger sein, um erfolgreich zu sein, sondern nur hartnäckig.

Platz 2: „Shoe Dog“ von Phil Knight

Beste Biografien Shoe Dog Phil KnightNur die wenigsten werden den Namen von Phil Knight kennen. Ich kannte ihn auch vorher nicht. Erst nachdem ich mir „Shoe Dog“ angehört hatte, wurde mir bewusst wie wertvoll das Wirken von Phil Knight im Sport war.

Phil Knight ist der Gründer von Nike. Und die Gründungsgeschichte ist komplett anders als ich sie mir vorher vorgestellt hatte. Genau das macht dieses sehr lange Buch auch so lesens- oder hörenswert. Als Deutsche kennen wir zumindest in Grundzügen die Geschichte der Gebrüder Dassler und die Gründung von Adidas und Puma.

Die Gründung von Nike war komplett anders, denn die zentrale Rolle spielen hier japanische Geldgeber und der unbedingte Wille von Phil Knight, etwas erreichen zu wollen.

Dabei startete die Geschichte 1963 damit, dass Knight aus seinem Auto heraus Laufschuhe verkaufte. Sein Jahresumsatz: 8.000 Dollar. Heute macht Nike 30 Milliarden Umsatz im Jahr. Dazwischen stecken wirklich abenteuerliche Geschichten, um den “Swoosh” (das Logo), diverse Sportler und Japan.

Gerade die wirtschaftlichen Zusammenhänge machen die Biografie so lesenswert. So lernen die LeserInnen, dass es das berühmte Swoosh-Logo fast geschenkt gab oder warum Knight so eine enge Bindung zu Japan hatte. Wieso wurde die Air-Sohle zu so einem Verkaufsschlager? Auch die eine oder andere Story über Sportler wie Michael Jordan oder Tiger Woods gibt es.

Eine Besonderheit zu anderen berühmten Gründern: Phil Knight ist immer er selbst geblieben, nicht abgehoben und pflegt auch heute noch gute Beziehungen zu den Sportlern und Mitarbeitern. Das kommt auch beim Lesen/Hören des Buchs so rüber. Zu Steve Jobs oder Elon Musk hatte ich überhaupt keine Bindung beim Hören der Biografien, weil es doch zwei merkwürdige Charaktere sind/waren. Das ist bei Phil Knight komplett anders.

Das habe ich mitgenommen

  • Es lohnt sich komplett neue Wege zu gehen.
  • Nicht beim ersten Rückschlag aufzugeben.
  • Ganz klar: Man muss nicht zum Unsympathen werden, wenn man erfolgreich wird.

Platz 3: Steve Jobs: Die autorisierte Biografie des Apple-Gründers

Beste Biografien Steve Jobs BuchcoverDie Leistung von Steve Jobs lässt sich gar nicht genug würdigen. Mit Apple hat er etwas aufgebaut, das bis 2021 das wertvollste Unternehmen der Welt war, bevor es von Saudi Aramco überholt wurde. Dazwischen liegt eine Fast-Pleite, die schier unendliche Innovationskraft von Jobs seit Anfang der 2000er und natürlich auch der Tod von Steve Jobs 2011.

So richtig greifbar wird die Geschichte von Apple aber erst durch die Biografie von Steve Jobs, die ehrlich und nicht zimperlich mit dem Gründer umgeht. Jobs war nämlich nicht der alles überstrahlende „Messias“ als der er immer verehrt wurde, sondern ein sehr unangenehmer, unkollegialer und überdrehender Charakter.

Allein seine Essens-Eskapaden zeigen wie schwierig es mit ihm war. Auch die Tatsache, dass er 1985 hochkant aus seinem eigenen Unternehmen rausflog und es Jahre dauerte, bis er wieder zu Apple zurückkehren konnte, dokumentiert es.

Mehrfach erfolgreich

Aber Jobs war von Ehrgeiz und Kreativität getrieben und gründete danach NeXT, um es Apple richtig zu zeigen. Kurz darauf investierte er viel Geld bei Computertrickfilm-Studio Pixar. Die zahlreichen Erfolge mit Filmen wie Toy Story, Findet Nemo oder Monster AG beruhen auch auf Jobs Geschicken.

Nach dem Verkauf von Pixar an Disney war Steve Jobs zeitweise größter Einzelaktionär von Disney. Das ist ein Kapitel, das in der Öffentlichkeit gar nicht so bekannt ist. Bei Pixar war Jobs auch eher ein Teamplayer und hat die Kollegen oft einfach machen lassen.

In der Zwischenzeit stand Apple kurz vor der Pleite und für das Management Board war Jobs die einzige Option für die Rettung.  Als Jobs 1996 zu Apple zurückkehrte, begann der Aufstieg des Konzerns. Die Entwicklung des iPods, von iTunes, des iPhones und schließlich des iPads veränderten bis 2011 das Leben von Millionen Menschen. All das wird ausführlich in der Biographie erzählt. Interessanter ist aber der Blick hinter die Kulissen und vor allem auf Jobs. 

Walter Isaacson hat die Biografie mit viel Akribie und Distanz geschrieben. Das macht meiner Meinung nach das Buch auch zu etwas Besonderem. Er interviewte Jobs 40 Mal und war ganz dicht dran – vor allem in den letzten Lebensjahren des Apple-Gründers. Das Buch erschien erst nach dem Tod von Steve Jobs.

Aus meiner Sicht ein absolutes Must-read!

Das habe ich mitgenommen 

  • Von seinen eigenen Ansichten überzeugt zu sein und gegen alle Widerstände durchzusetzen, ist nicht wirklich erfolgreich.
  • Nicht auf seinen Körper und andere Meinungen zu hören, kann sich fatal auswirken.
  • Steve Jobs war ein Mann der Extreme.

Platz 4: Wie Elon Musk die Welt verändert – Die Biografie

Beste Biografien Elon Musk BuchcoverWas für Steve Jobs gilt, lässt sich auch über Elon Musk sagen. So grandios die Erfolge von Musk sind, er ist einfach ein sehr spezieller und bisweilen unangenehmer Typ. Das wird besonders deutlich wenn man die Biografie von Ashlee Vance* liest oder hört.

Der Autor hat sich nämlich von Musk nicht vorschreiben lassen, was er schreibt – auch wenn dieser das ursprünglich wollte. Ähnlich wie bei Walter Isaacson macht das den Reiz dieser Biografie aus – auch wenn mir die Jobs-Biografie im Ganzen deutlich besser gefällt.

Die Lebensgeschichte von Elon Musk startet in Südafrika, wobei Ashlee Vance auch einen längeren Rückblick auf die Familiengeschichte der Musks wirft. Persönlich hätte ich das nicht gebraucht, denn es hat mit Elon erstmal nichts zu tun. 

Interessant wird das Buch erst mit dem Trip von Musk nach Kanada und seinen ersten Gehversuchen in den Vereinigten Staaten. Da wird schnell deutlich, warum Elon am Ende so erfolgreich geworden ist. 

Schon das erste Unternehmen Zip 2 wird zu einem Erfolg. Der Nachfolger X.com bzw. PayPal wird danach noch erfolgreicher. Nach dem millionenschweren Verkauf an Ebay startet Musk 2002 mit der Gründung von SpaceX in einen völlig neuen Bereich.

Hier war der Weg zum Erfolg extrem lang. Mittlerweile ist das Unternehmen aber der weltweit führende Anbieter von orbitalen Raketenstarts und Satellitentransports.

Erst 2004 kauft Musk Anteile vom Fahrzeugunternehmen Tesla. Er ist also nicht der Gründer, aber bis heute der CEO und Product Architect des Unternehmens.

In der Biografie erfährt der Leser die komplette Geschichte und wie oft die Unternehmen kurz vor der Pleite standen. Für Elon Musk war das immer wieder ein Ritt auf der Rasierklinge. Vor seinen unternehmerischen Leistungen ziehe ich echt meinen Hut und habe höchsten Respekt.

Der private Blick auf Musk zeichnet einen kontrollsüchtigen, unausgeglichenen und ständig fordernden Menschen, der in seiner eigenen Welt lebt. Gefühlt wird das über die Jahre immer schlimmer.

Die Biografie ist ja schon von 2015. Seither ist eine ganze Menge passiert. Allein 2022 sorgt Elon Musk gefühlt jeden Tag für neue Schlagzeilen. Gerade das Theater um die Twitter-Übernahme zeigt den Egozentriker Musk wieder von seiner dunklen Seite.

Zusammengefasst ist das Buch von Ashlee Vance ein gutes Buch. Die Story von Elon Musk ist einfach toll und spannend geschrieben. Aber es ist nicht so detailliert und mitreißend wie die vorherigen drei Biografien.

Das habe ich mitgenommen

  • Genie und Wahnsinn liegen eng beieinander.
  • Für so einen unberechenbaren Arbeitgeber wie Elon Musk will ich niemals arbeiten.

Platz 5: Richard Branson: Losing my virginity

Beste Biografien Richard Branson BuchcoverDie Geschichten von Steve Jobs und Elon Musk als Multi-Unternehmer lassen sich nur schwer toppen. Auf Anhieb fällt mir da nur Richard Branson ein. Der Engländer hat sogar noch mehr Unternehmen gegründet als Jobs und Musk zusammen. Insgesamt waren es 300 Stück, wie er selbst in der zweiten Biografie erzählt. Von den gegründeten Unternehmen sind aber auch sehr viele erfolglos wieder eingestampft worden. 

Branson fing mit einem Studentenmagazin an, verkaufte dann Second-Hand-Platten, startete mit Virgin Records 1970 ein Plattenlabel und gründete schließlich 1972 die Manor Studios in Oxfordshire. Mit dem bis dahin völlig unbekannten Bassisten Mike Oldfield und seinem in dem Studio aufgenommenen Album „Tubular Bells“ gelang nur ein Jahr später der große Erfolg.

In der Folge gründete Richard Branson alle möglichen Ableger von Virgin. Die Palette reicht von Virgin Cola über Nachtclubs bis hin zur Flug- und Bahngesellschaft. Seit 2004 hat er mit Virgin Galactic auch noch ein Raumfahrtunternehmen. Zwischendurch war er auch noch Telefonanbieter und Abenteurer.

Allein beim Schildern dieser ganzen Lebensphasen von Branson bekomme ich schon wieder Lust mir die Biografie nochmal anzuhören. Die Lebensgeschichte ist einfach einmalig. Oft hat mir aber ein wenig die kritische Distanz gefehlt, die die Biografien von Jobs und Musk so lesenswert gemacht haben.

Branson sieht sich selbst nämlich als tollsten Hecht unter der Sonne. Das mag zu einem Teil auch stimmen, aber irgendwann hat es mich genervt. Spätestens beim zweiten Buch sinkt dann auch der Mehrwert und es war oft uninteressant.

„Losing my virginity“* endet nämlich 1998. Die Lebensgeschichte bis hierhin ist „over the top“ und total interessant. Neben den Gründungen geht es auch um seine Abenteuer-Reisen mit dem Heißluftballon, bei denen er mehrfach fast gestorben ist.

Der Nachfolger „Finding my virginity“* startet 1998 und besteht irgendwie nur aus kurzen Geschichten und Momenten, die ziemlich schnell langweilig werden. Ich bin jedenfalls bei keinem Hörbuch so schnell wieder eingeschlafen wie hier. Das sagt doch eine ganze Menge aus, oder?

Also, wenn du jetzt die Lebensgeschichte von Richard Branson lesen/hören, starte auf jeden Fall mit „Losing my virginity“*. Es hat völlig zurecht einen Platz in den Top 5.

Das habe ich mitgenommen

  • Wer nicht wagt, der nicht gewinnt: Richard Branson hat wirklich alles gewagt und viel gewonnen.
  • Sei offen für Themen, die außerhalb der eigenen Bubble liegen.

Außer Konkurrenz: „The Great Nowitzki“ von Thomas Pletzinger 

Beste Biografien The Great NowitzkiDas packendste Hörbuch der letzten Monate ist „The Great Nowitzki“* stammt vom Autor und Journalisten Thomas Pletzinger. Beim Hören hatte ich wirklich Probleme einzuschlafen, weil ich unbedingt wissen wollte wie es weitergeht. Es ist eine große Kunst so zu schreiben.

Das Buch ist auch keine typische Biografie, sondern eine facettenreiche Beschreibung eines der besten und beliebtesten Sportler, den wir in Deutschland je hatten.

Wie denken die Menschen in Dallas über ihn? Wie beschreiben ihn ehemalige Mitspieler? Welchen Einfluss hatte der Trainer Holger Gschwindner auf die Erfolge? Und wie schwer musste Nowitzki selbst für den Erfolg ackern?

Thomas Pletzinger hat ein wirkliches Händchen für packendes Schreiben. Sein Roman „Bestattung eines Hundes“ von 2008 wurde erst letztes Jahr als Sky-Serie veröffentlicht. Deshalb überrascht es auch nicht wie gut „The Great Nowitzki“ am Ende ist.

Über Jahre hat Pletzinger Dirk Nowitzki begleitet – in den USA, in Deutschland und auch in Polen oder Slowenien bei Werbedrehs. Den Ursprung hat die Story in einem ausführlichen Zeitungsportrait, das vor allem bei Dirks Werbepartner ING gut ankam.

Daraus entwickelte sich dann für Pletzinger die Möglichkeit, zu einem Werbedreh mitzufahren. Am Ende war er ganz nah dran beim Karriereende von Nowitzki 2019. Zahlreiche Episoden aus dem Leben von Dirk Nowitzki und seiner Weggefährten werden  detailliert geschildert.

Wenn jemand ein so tolles Buch verdient hat, dann ist es Dirk Nowitzki. Wenn du für den Urlaub oder das Wochenende die passende Lektüre suchst, kann ich dir „The Great Nowitzki“ nur ans Herz legen – auch wenn du mit Basketball wenig bis nichts zu tun hast.

Es hat aber rein gar nichts mit Wirtschaft und Finanzen zu tun, weshalb es nur als Bonus auftaucht.

Das habe ich mitgenommen

  • Bleibe dir selbst treu und bleibe bodenständig
  • Ohne ständige Arbeit an Geist und Körper sind Top-Leistungen nicht möglich.

 

Fazit

Meine Auswahl ist hier sehr subjektiv, aber ich wollte mich auf eine Handvoll Biografien mit Wirtschaftsbezug beschränken. Diese haben mir so gut gefallen, dass ich sie auch öfter gehört habe.

Darüber hinaus gibt es noch ganz viele weitere lesenswerte und beeindruckende Biografien und Autobiografien. Ob die Kinderrechtsaktivistin Malala Yousafzai*, die ehemalige First Lady im Weißen Haus, Michelle Obama*, Helmut Schmidt, Microsoft-Gründer Bill Gates, der Whistleblower Edward Snowden*, Nelson Mandela, Jeff Bezos oder auch vom ehemaligen US-amerikanischen Präsidenten Barack Obama*, die Auswahl bei den Biografien ist mittlerweile sehr groß.

Ursprünglich stand ich Biografien auch sehr skeptisch gegenüber, aber mittlerweile freue ich mich über gute Biografien mehr als über Romane. Ganz neu ist die sehr gute Biografie des (Ex-)Fußballstars Neven Subotic*, der seine sehr nachdenklich machende Geschichte erzählt. Das Hörbuch spricht er übrigens auch selbst.

Im Probemonat von Audible kannst du dir ein Hörbuch kostenlos anhören*. Da lässt sich auch sehr gut testen, ob sich der Service für einen lohnt.

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Eine Antwort

  1. Sehr cool, ich lese so den Titel und denke sofort an Total Recall, bäng und erster Platz . Wirklich empfehlemswert! Die Bio von Elon Musk fand ich auch sehr spannend. Auf jeden Fall danke für die Inspiration. Stehen grad Strandferien an und mein Kindle muss noch bestückt werden .

    Grüsse, Martin

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