Arbeiten als Börsenkorrespondentin an der Wall Street – Interview mit Sophie Schimansky

In dieser Podcast-Folge habe ich Sophie Schimansky zu Gast, die als Börsenkorrespondentin an der Wall Street arbeitet. Mit ihr spreche ich über die tägliche Arbeit auf dem Parkett, das Leben in New York und ihren eigenen Podcast “Wall Street Weekly”.

Sophie Schimansky Wall Street

Überblick Interview mit Sophie Schimansky

Sophie Schimansky arbeitet als Börsenkorrespondentin an der New Yorker Börse – unter anderem für Media Pioneer. Im Interview berichtet sie, wie sie nach New York gekommen ist, was sie an ihrem Job so fasziniert und ob das tägliche Arbeiten an der Wall Street tatsächlich so spannend ist, wie man sich das vorstellt.

Wir sprechen auch darüber, wie man sich das Leben im teuren New York leisten kann und warum jeder Amerikaner mehrere Kreditkarten besitzt. Sophie Schimansky verrät auch, warum sie die Zukunft des Journalismus in Deutschland kritisch sieht und wieso sie Podcasts für ein ideales Medium hält.

Eine ausführliche Zusammenfassung des Interviews findest du weiter unten.

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Zusammenfassung des Interviews

Sophie SchimanskyÜber Sophie Schimansky:

  • Sophie Schimansky kam nach Abschluss ihres Studiums und der Journalistenschule über einen Sommerjob nach New York und ist dort geblieben. Mittlerweile ist sie selbstständige Börsenkorrespondentin und berichtet für verschiedene Unternehmen über die aktuellen Geschehnisse an der Börse. Sie hat außerdem mit “Wall Street Weekly” einen eigenen Podcast über die Geschehnisse an der New Yorker Börse gestartet.

Du arbeitest als Börsenreporterin. Was kann ich mir darunter vorstellen?

  • Jede Menge an der Börse auf dem Parkett rumlaufen und dort mit den Händlern quatschen und viel rumtelefonieren. Ich habe verschiedene Kunden, für die ich die aktuellen Börsennachrichten mache. Ich decke die Unternehmen ab, die spannend sind, aber auch mal makroökonomische Phänomene. 
  • Ich habe n-tv gemacht, ich mache „Steingarts Morning Briefing“ und habe jetzt mit “Wall Street Weekly“ auch ein eigenes Format gestartet. Ansonsten mache ich viel für die Deutsche Welle, Radio-Beiträge und Online-Texte. Und ich unterstütze meinen Kollegen Markus Koch bei seinen Livestreams über die Börse jeden Tag bei der „Opening Bell“.

Wie ist denn der Alltag an der Wall Street? Ist das spannend oder doch mit der Zeit immer das gleiche?

  • Für mich persönlich sind die Institution, der Handelsplatz und die Leute unheimlich spannend. Natürlich wird es irgendwann monotoner – es sind immer die gleichen Themen und auch die gleichen Fragen, die ich stelle, es sind immer die gleichen Phänomene. 
  • Es gibt dank Innovation ja auch immer neue Unternehmen, die sich an der Börse listen lassen. Deswegen gibt es auch immer wieder Neues zu berichten und Situationen, die es so noch nicht gegeben hat.

Ist der Alltag denn spektakulär oder sieht man da nur Leute sitzen und ein bisschen telefonieren?

  • Spektakulär ist er nicht. Ich finde er macht Spaß, aber es sind Menschen, die vor Computern sitzen und da auf den Keyboards rumhacken. Es wird manchmal zur Handelseröffnung ein bisschen rumgebrüllt, aber wirklich minimal und ich glaube das ist auch ein bisschen Show, das wollen die Leute sehen. 
  • Böse Zungen würden sagen, dass die Händler auf dem Parkett nur noch Staffage sind. Natürlich wird der Großteil des Handels elektronisch abgewickelt und im Grunde genommen müssten wir Börsenkorrespondenten alle da stehen, wo die Server stehen. Denn da läuft natürlich der Hauptteil des Geschäfts ab. 
  • Nichts desto trotz hat das Parkett natürlich auch eine historische Bedeutung und wenn die Algorithmen mal durchdrehen, können die Händler mit menschlicher Vernunft eingreifen. Ansonsten ist es auf dem Parkett aber eine sehr lockere Stimmung.

Wie viele Stunden bist du am Tag vor Ort?

  • Auf dem Parkett bin ich meist gar nicht so lange, am Tag ein oder zwei Stunden. Der Hauptaufwand liegt in der Produktion und im Interviews aufzeichnen. Ich gehe da mal schnell rüber und frage was sie denken, aber ansonsten nehme ich in meiner Recherche häufig auch Analysten-Gespräche mit auf und die führe ich ja nicht auf dem Parkett.

Seit Mitte Januar hast Du ja einen eigenen Podcast namens „Wall Street Weekly“. Worum geht es da? 

  • Da tobe ich mich ein bisschen aus. Beim „Morning Briefing“ geht es ja darum, relativ kompakt darüber zu informieren, was am letzten Tag an der Börse los war. Da fehlt oft die Zeit etwas mehr den Hintergrund zu erklären. 
  • In meinem Podcast kann ich die Geschehnisse dann noch einordnen. Es gibt ja immer wieder Differenzen. Da kommen gute Quartalsergebnisse raus und die Aktie stürzt trotzdem ab. In „Wall Street Weekly“ nehme ich mir die Zeit diese Differenz anzugucken und Hintergründe zu berichten. 
  • Ich richte mich aber auch nicht nur nach Aktualität, das geht in dem wöchentlichen Format auch nicht so gut. Ich mache auch mal Themen die hintergründiger sind oder sich nur um ein Unternehmen, eine Aktie oder ein Phänomen drehen.

Wie kommst du mit den hohen Lebenshaltungskosten in New York zurecht?

  • Ich arbeite viel. Es ist nicht viel Raum, um Sachen auszuprobieren, die dann hinterher finanziell nicht aufgehen. Man findet natürlich Kniffe und Tricks raus, wie man günstig leben kann.
  • Ein eigenes Apartment ist hier utopisch – wenn man einen Partner hat, kann man sich das vielleicht teilen. Wir haben drei Jahre lang unser Wohnzimmer auf Airbnb untervermietet, damit wir über die Runden kommen und uns mal was gönnen können. 
  • Die Lebenshaltungskosten sind hier unglaublich hoch. Ich habe aber aufgehört darüber nachzudenken, sonst nimmt man sich selber auch die Freude darüber, hier in New York zu sein.

Wie kam es dazu, dass du gesagt hast, du möchtest in New York arbeiten und leben?

  • Das ist so passiert. Ich bin davon überzeugt, dass die besten Sachen im Leben einfach so passieren. Ich war fertig mit der Uni und der Journalistenschule und habe nicht genau gewusst, wo ich hin wollte, weil ich mit den Formaten und der Art und Weise der Deutschen Medien nicht ganz glücklich war.
  • Dann gab es bei Facebook diesen Post, dass sie bei einem Korrespondentenbüro für einen Sommer jemanden suchen, der für die NZZ schreibt. Ich war noch nie in New York gewesen und dachte ich mache das einfach mal und dann hat es mir so gut gefallen, dass ich geblieben bin.

Wie hast du das mit der Finanzierung dann ganz am Anfang gemacht, wenn das nur so ein Kurzeit-Job war?

  • Ich habe wirklich sehr, sehr sparsam gelebt. Ich habe in einer WG mit sieben Mitbewohnern gelebt und ich habe ein bisschen was verdient durch den Job. Der Schlüssel in New York ist, die Kniffe zu kennen, wie man günstig leben kann.

Was sind das für Kniffe?

  • Es spielt eine große Rolle, wo man hinzieht und wo man auch essen geht – ich wohne zum Beispiel in Queens. Es gibt hier Bars, Restaurants, Kinos und Nachbarschaften, die günstiger sind.
  • Das hat auch was mit Prioritäten zu tun – wenn ich sehe, was Freunde in Deutschland für Erwartungen haben, dann kann ich darüber nur den Kopf schütteln. Ich brauche kein Geld für ein großes Apartment ausgeben, ich bin fein mit dem, was ich habe. Mit Anpassungsfähigkeit und Bescheidenheit ist man in New York schon gut aufgehoben.

Wie ging es nach diesem Sommerjob dann weiter für dich?

  • Ich bin bei diesem Korrespondentenbüro geblieben, die hatten großen Bedarf. So bin ich dann auch bei Fernsehen und Radio gelandet. Ich hatte in der Journalistenschule nicht gelernt, vor der Kamera zu stehen, aber es hat mir gelegen und große Freude gemacht. 
  • Das habe ich dann drei Jahre lang gemacht und dann meinen Mut zusammengenommen und gesagt: Ich mach das jetzt alleine! Und ich hatte großes Glück, dass das auch geklappt hat. Viele scheitern und müssen dann zurück gehen. Meine Arbeitserlaubnis ist hier auch an meinen Beruf an Journalistin gekoppelt und gilt auch nur für deutsche Medien.

Jetzt machst du ja viel zum Thema Podcast. In den USA sind sie ja schon länger bekannt, in Deutschland kam erst vor zwei Jahren der Trend. Wie siehst du Podcasts allgemein?

  • Ich liebe Podcasts! Ich bin ein großer Fan vom Zuhören, aber auch vom Produzieren und Machen. Ich fand schon immer das Audio-Medium mit am spannendsten, weil man darüber ganz tolle Geschichten transportieren kann. Bei einem Podcast hat man nicht so viel außer die Stimmen, um den Zuhörer in eine Situation hineinzuversetzen. Das ist natürlich anspruchsvoller für die Macher, aber es bietet auch wunderbare Möglichkeiten. Wenn wir nicht abgelenkt sind durch Optik, bietet das eine Möglichkeit um ganz nah an den Zuhörer ranzukommen. Deswegen macht es mir unheimlich Spaß, das zu produzieren und es auch zu hören.

Denkst du, dass das Thema Podcast in den kommenden Jahren weiter nach oben gehen wird?

  • Das hoffe ich auf jeden Fall! Das ist so eine schöne Darstellungsform im Journalismus und ich kann nicht erwarten, dass sich diese Branche weiterentwickeln wird. Wenn das jetzt noch ordentlich finanziert werden kann, finde ich das sehr vielversprechend.

Wie siehst du denn generell die Zukunft des Journalismus in Deutschland?

  • Ich glaube, dass es viele Schwachstellen gibt. Es gibt ein Vertrauens- und Haltungsproblem. Die Haltung gegenüber dem Leser ist von oben herab. Man muss einen Weg finden, um wieder auf Augenhöhe zu kommunizieren. Das war ein Elitenthema und die Eliten haben untereinander kommuniziert. Da hat man Menschen verloren und wir haben jetzt eine Generation die heranwächst, die da mit Sicherheit nicht mehr mitmachen wird. Wir müssen Inhalte produzieren, die authentisch sind und nicht elitär. 
  • Durch Medien wie YouTube oder Podcasts können es sich viel mehr Leute leisten, mitzureden und ihre eigenen Produktionen zu machen. Wir müssen wegkommen von der Elite und müssen Gespräche haben und da gehören mehrere dazu.

Lass uns nochmal zum Thema Geldanlage kommen: Wie legst du selber dein Geld an?

  • Ich bin nicht in Einzelaktien investiert, ich bin ein bisschen in ETFs investiert. Allerdings nur kleine Beträge, sogenanntes Micro Financing. Das mache ich mit einer App namens Acorns, aber auch eher aus Interesse. Ich will nicht in Aktien investieren und über diese Aktien berichten, das möchte ich nicht vermischen.
  • Vor ein paar Jahren habe ich mal in Bitcoin investiert, einfach nur um Teil davon zu sein und mal ein Gefühl dafür zu bekommen, wie sich diese Währung entwickelt. Ansonsten berichte ich lieber darüber.

Du investierst jetzt in so eine Art Robo Advisor? 

  • Genau. Konkret funktioniert das so: Ich kaufe mir einen Kaffee für 4,99 Dollar und je nach Betrag wird dann aufgerundet und von dieser Transaktion abgezogen und in mein Portfolio gesteckt. 
  • Es ist natürlich auch wieder ein Trend und geht der Frage nach, wie Menschen heute investieren wollen. Und ich denke diese Apps und dieses Robot Financing ist gerade auch interessant für Menschen, die gerade erst damit anfangen, sich mit dem Aktienmarkt zu beschäftigen. Es ist sehr viel direkter und nimmt vielen Menschen das Fremde und Abschreckende am Anlegen am Aktienmarkt ab.
  • Ich habe auch einen Dauerauftrag und überweise jeden Monat einen festen Betrag dort hinein. Dazu kommen noch die aufgerundeten Beträge über das normale Bezahlen mit meiner Kreditkarte.

Das Bezahlen mit Kreditkarte ist in den USA viel verbreiteter als in Deutschland, oder?

  • Ja, absolut. Ich bezahle hier ausschließlich mit Kreditkarte. Der Grund ist ein ganz einfacher: Hier in den USA bist du niemand, wenn du keine Credit History hast. Das kann man ein kleines bisschen vergleichen mit der Schufa. Du bekommst hier kein Apartment, keinen Auto Loan, keinen Handyvertrag, wenn du keine gute Credit History hast. Da steht drin, wo du bei wem Schulden hast und wie du das tilgst.
  • Wenn man mit dem Deutschen Mindset rangeht, ist das hier ganz schlecht. Mein Rating war am Anfang gar nicht gut, weil ich nicht genug Kreditkarten hatte. Die Finanzunternehmen wollen sehen, dass du mit verschiedenen Krediten jonglieren kannst und sie alle gleichzeitig im Blick hast. Ich zahle hier also nur mit Kreditkarte, damit mein Credit Score steigt. 

Ist das Arbeiten in New York komplett anders, oder gibt es auch Gemeinsamkeiten mit Deutschland?

  • Ich bin nicht in der richtigen Position das zu sagen, weil ich hier für ein deutsches Unternehmen mit Deutschen zusammengearbeitet habe. Und jetzt bin ich ja mein eigener Boss und kann es nicht so gut vergleichen mit den klassischen Jobs, die ich in Deutschland hatte. 
  • Aber mein Freund ist Amerikaner und es ist schon krass unterschiedlich, was die Arbeitsbedingungen betrifft. Mein Freund hat fünf bezahlte Krankheitstage im Jahr. Wenn er länger krank ist, wird er nicht mehr bezahlt. Das gleiche mit den Urlaubstagen. Er hat zehn oder so, an denen er bezahlt wird. Er kann gerne mehr Urlaub nehmen, wird dann aber nicht bezahlt. Was hier auch nicht zum Paket gehört sind Sozialversicherungen.

Wie machst du das?

  • Ich war tatsächlich mal eine Weile unversichert, weil es so teuer ist. Derzeit bin ich über eine deutsche Auslandskrankenversicherung versichert, die kostet vielleicht ein Drittel von der aus den USA. 
  • Du bezahlst hier deine 700 Dollar im Monat und die Krankenkasse bezahlt trotzdem nichts, was unter 5000 Dollar liegt. Wenn ich also mit einer Erkältung zum Arzt gehe, bezahle ich das trotzdem selber. Du bist hier quasi nur versichert, wenn du vom LKW überrollt wirst. 
  • Als Amerikaner gehst du hier einfach nicht zum Arzt. Mein Freund hat keine Krankenversicherung. Die Menschen hier kennen es aber auch nicht anders, für sie ist das normal. 

Wie machst du das mit der Rente?

  • Ich sorge in Deutschland privat vor. Nach einer gewissen Zeit hier bekomme ich in Deutschland auch Rentenpunkte, das ist aber wirklich nicht viel. Man muss hier privat vorsorgen.
  • Da sind wir wieder bei den Prioritäten: Bisher war nicht ein großes Apartment oder ein Auto meine Priorität, sondern dass ich Geld beiseite legen kann.

Was sind deine Ziele für die Zukunft?

  • Ich lebe mein Leben ja nach der Philosophie: Manche Sachen passieren sowieso einfach so. 
  • Ich würde mich sehr freuen, wenn sich mein Podcast etablieren würde. Grundsätzlich macht es mir Spaß Sachen zu hosten und zu moderieren und zu entscheiden, über was ich mit wem sprechen will. Meine Ziele werden immer sein, eigene Projekte zu haben, an denen ich mich austoben kann, neben der klassischen Korrespondentenarbeit. Ich bin für viele Sachen offen und bin an vielen Sachen interessiert. 

Zieht es dich wieder nach Deutschland zurück?

  • Nein, gar nicht. Vielleicht Europa. Für mich als junger Mensch geht es darum, wo am meisten passiert und wo es am spannendsten ist. 
  • Es ist einfach unglaublich spannend an der Wall Street. Ein spannender Beruf, ein spannendes Feld, gerade kann ich mir vom Level des Anspruchs her nichts anderes vorstellen. Ich wüsste nicht, was ich in Deutschland machen würde, um so geistig stimuliert zu werden. 

Word Shuffle

Heimat – Wenn es überhaupt eine Definition dafür gibt, würde ich sagen, meine Familie in Deutschland. Aber ehrlich gesagt hat das Wort für mich keine große Bedeutung.

Apple – Bei Apple ist immer was los! Apple berührt unser aller Leben und verändert es, das finde ich faszinierend. Sie haben auch schwierige Zeiten erlebt, aber sind immer wieder aufgestanden. Die Innovationskraft von Apple scheint unbegrenzt. 

Co-Working Space – Ich arbeite selber von einem Co-Working Space aus und bin dafür ganz dankbar. Das ist schön, weil da andere selbständige Menschen zum Austauschen da sind.

Rockmusik – Das ist die Verbindung von mir und meinem Vater – wir haben das so gerne zusammen gehört!

Fake News – Das ist ein großes Problem aus Sicht der Medien. Wir müssen Vertrauen wieder gewinnen, alles lauter machen und wieder transparenter arbeiten.

Netzwerke – Sind das A und O in einem erfolgreichen Leben. Mit Netzwerken kommt man viel schneller ans Ziel. Im Endeffekt geht es darum, welchen Eindruck du bei Menschen hinterlässt und wie bereit sie sind, mit dir zusammenarbeiten zu wollen.

Glück – Ganz viele kleine Momente, die man wahrnehmen muss.

Bilder: Sophie Schimansky

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21 Antworten

  1. Danke für das interessante Interview mit Sophie! Wirklich spannend zu hören, wie das Leben in New York tatsächlich ist und die Arbeit an der Wall Street. Beeindruckend wie sich Sophie in dieser Stadt was aufgebaut hat. Werde auf jeden Fall mal in ihren Podcast reinhören und bin gespannt wie es weitergeht.

  2. Wie (fast) immer ein wirklich gutes Gespräch, Sophie ist ein toller Gast mit einem super spannenden Job. Die Insights vom Leben in New-York sind unbezahlbar. Wie gut, dass es Deinen podcast gibt, lieber Daniel.

    Sophie investiert bei acorns – in Deutschland gibt es hier eine Alternative, nämlich peaks: https://www.peaks.com/de/de/ (gehört afaik zur niederländischen Rabobank).

    Es ist sehr einfach, schick und m.E. auch preislich ok. Zu den ETF Kosten kommen 0,5% p.a. für den Robo. Da sind viele andere Robos doch teurer und bieten am Ende des Tages auch nicht viel anderes.

  3. Bin ich der Einzige, der fast vom Stuhl gefallen ist, als Sophie sagte sie ist nicht in Einzelaktien investiert? Aber vielleicht bleibt dafür in New York einfach kein Geld.
    Ein super spannendes Interview, das mir New York etwas näher gebracht hat. Über die Preisunterschiede auf der Welt kann man sich nur wundern. Da ist es auch nicht so schlimm, dass man in Deutschland nur die Hälfte verdient, wenn man nicht jeden Monat 700 € für eine rudimentäre Krankenversicherung abdrücken muss.

    1. Vom Stuhl gefallen bin ich nicht, aber ich hätte vorher nicht gedacht, dass Sophie in einen Robo investiert und nicht in Einzelaktien. Interessanterweise investieren viele, die beruflich mit der Börse zu tun haben, in Immobilien, ETFs oder Robos und nicht in Einzelaktien. Teilweise dürfen sie das aus Compliance-Gründen auch nicht.

      So ein Leben in New York kann ich mir persönlich nicht vorstellen. Aber die Einblicke fan ich auch sehr spannend.

  4. Hallo Sophie!
    In NY eine Weile zu arbeiten stelle ich mir schon sehr interessant vor.
    Ich habe in einigen Ländern in Asien (vor allem SO-Asien) gearbeitet. Es hat mich geprägt, vor allem weil die asiatische Mentalität auch eine andere ist.

    In NY läufst du anscheinend trotz Selbständigkeit im Hamsterrad, weil alles so immens teuer ist. Was kostet ein gutes Steak in NY? Dort leben halt vor allem die Spitzen-Verdiener der USA (Bankster, etc.).

    Algos drehen durch, LOL. Es wird Zeit dass die KI übernimmt.
    Was ist eine Credit-History? Ich wäre dort ohne Schulden als total Zahlungs-unfähig bewertet! Die spinnen wirklich ein wenig die Amis. Jetzt weiß ich, dass wir wieder in einer Blase sind.

    Sie haben keine Krankenversicherung? Also bei schwererer Erkrankung sterben sie auf der Straße, oder wie? Naja, das glaube ich auch nicht. Es gibt dort Leute, die denken sie benötigen keine Versicherung, was ziemlich dumm ist. Bei uns werden diese Leute gezwungen. Dort ist man freier.

    Dass du nicht mehr nach DE zurück willst, kann ich gut verstehen. Diese Bevormundung in der EU ist wirklich fast nicht mehr auszuhalten.

    Alles Gute noch in NY

  5. Minute 36:25
    „ …ich mache auch gerne schnelle Sachen, ich folge Medien auf Instagram und Twitter. Da kommt mal Schnell ne Schlagzeile … “

    Tja Sophie, da wundert es mich nicht, wie du über Luisa Neubauer denkst.
    Da solltest du mal besser recherchieren.

    Schließlich steht auf deiner Homepage:

    „Ich bin …
    Gruendlich in der Recherche“

    Nein das bist du nicht.
    Fairerweise muss man sagen, ist ja nicht dein Fachgebiet.

    Ansonsten danke für die Einblicke, wie das Leben in New York ist. Finde ich sehr spannend. Und eine sehr sympathische Stimme hast du auch. Werde dein Podcast mir mal anhören.

    Unterm Strich eine gute Podcastfolge.

    Danke Daniel.

  6. Hi Sophie,
    sehr interessante Einblicke in deine Tätigkeit an der Wallstreet, aber auch in das Leben in der mega Metropole New York. TX for sharing! – An NYC hat mich die relative Gelassenheit der New Yorker überrascht und ich fand die Hektik in der Stadt viel weniger ausgeprägt als angenommen. Am besten gefallen haben mir Brooklyn und auch Teile von Queens.

    Was die Lebenshaltungskosten angeht sehe ich das ähnlich wie du. Man muss sich anpassen, unter seinen Möglichkeiten leben und kreativ sein, Sparmöglichkeiten zu finden. Ich lebe zwar nicht in NYC, aber genau das habe ich seit 5 Jahren durchgezogen und ernte langsam aber sicher die Früchte…

    Werde deinen Podcast mal weiterempfehlen:-)

    Wünsche Dir noch viel Erfolg in NYC!

    Viele Grüße,
    Susanne

  7. Wie immer eine super interessante und tolle Folge! Vielleicht kommt ja Markus Koch irgendwann auch in deinen Podcast? Das wäre sicher auch ein super interessantes Gespräch.

  8. Tolle Folge, ich habe Sophie vorher bei Steingards Morningbreefing gehört und war sehr gespannt auf das Interview. Sie ist eine sympathische, sehr intelligente Frau und sieht auch noch toll aus Ihre Geschichte ist wirklich interessant und ich denke Sie hat vollkommen recht damit das die besten Dinge im Leben einfach so passieren wenn man mit offenen Augen und Ohren durch’s Leben geht.
    Ihre Geldanlage hat mich auch enttäuscht Kleingeld sparen mit einem Robo Adviser, also darauf wäre ich nie gekommen. Aber gut, ich hoffe für sie das funktioniert, schon allein weil die Idee an sich gar nicht mal so schlecht ist.

  9. Bin ich die einzige, die das Interview mega oberflächlich fand? New York ist teuer, als Journalistin quatscht man mit Analysten, das Börsenparkett ist nur noch Folklore … aha. Du hattest schon inspirierendere Gäste (Tim Schäfer zum Beispiel).

    1. Muss ich leider zustimmen. Sie selbst hat zwar begeistert von der Möglichkeit dort zu sein erzählt. Aber unterm Strich klang es so, als wäre sie da selbst ganz schön im Hamsterrad. Dass es ihr etwa nicht viel ausmacht in einer wg mit 7 Leuten zu wohnen kann ich mir auch schwer vorstellen.

    2. Hi Britta,

      genau dafür mache ich ja so viele komplett unterschiedliche Interviews. Nicht jede Folge wird jeder Hörerin oder jedem Hörer gefallen. Das liegt in der Natur der Sache. Sonst müsste ich jedes Mal dieselbe Art von Interviews führen, worauf ich keinen Bock hatte.

      Mit Sophie konnte ich ja nur kurz über ihre eigene Geldanlage sprechen. Das Thema Robo Advisor gab nicht mehr her. Deswegen habe ich ich mich auf New York fokussiert und das kam bei 90 % der HörerInnen gut an – laut der Kommentare über alle Plattformen.

      Tim Schäfer hat ja von New York nichts anderes erzählt als Sophie. Aber er konnte auch mehr über seine Einzelaktien erzählen, da er selbst aktiv anlegt. Zum Leben in New York konnte er bei “Der Finanzwesir rockt” nicht so viel erzählen wie Sophie beispielsweise.

      Der nächste Interviewgast wird dafür um so inspirierender für einige sein. Für mich nur bedingt, da ich nicht in Immobilien investiere, aber auch das gehört dazu. 😉

      Viele Grüße
      Daniel

  10. Hallo Daniel,

    Danke für das interessante Interview mit Fr. Schimansky. Ich hätte nicht erwartet,
    dass sie nicht selbst in Aktien investiert, weil sie ja mitten im Börsengeschehen ist.
    Aber gut, Robo Adviser können für viele ja auch eine Alternative sein. Das Leben in New York hört sich aus ihren Beschreibungen auch spannend an, obwohl ich mir das so nicht vorstellen könnte. Ich bin kein Mensch für Mega-Citys und wie im Interview besprochen, ist das Leben dort auch sehr teuer. Besonders krass fand ich das mit der Credit History, die man benötigt um überhaupt in finanzieller Hinsicht Handlungsfähig zu sein (z.B. Wohnung bekommen). Dass es sozusagen normal ist, Schulden aufzubauen, um seine Kreditwürdigkeit zu beweisen. Das wäre in Deutschland unvorstellbar. Auch die Arbeitsbedingungen (unbezahlte Krankheitstage & kaum bezahlter Urlaub) sind sehr unterschiedlich zu hier.
    Ich muss zugeben, dass ich da doch ganz froh bin, in Deutschland zu leben.

    Gruß,

    Alex

  11. Mir hat der Einblick in das New Yorker Alltagsleben sehr gefallen. Was leider nicht zur Sprache kam, waren die positiven Seiten von New York. Die muß es ja auch geben, sonst würde Frau Schimansky nicht unbedingt dort bleiben wollen. Wie ich die teuren Lebensumstände verstanden habe, wird sie vermutlich nicht jeden Abend ein Broadway Musical anschauen, danach durch angesagte Nachtclubs tanzen und am Wochenende die extravagante Vernissage besuchen.

    Interviews mit Experten führen ginge auch per Telephon. Mit den Händlern auf dem Parkett kann sie nur reden, wenn die Lage gerade entspannt (also nix los) ist. Also bleibt so ein bißchen die Frage offen was genau die Motivation ist, gegen alle Widrigkeiten unbedingt in New York wohnen zu wollen?

  12. Sehr cooles Interview, Sophie folge ich schon länger und bin immer begeistert von den insights. Werde mir mal deine weiteren Interviews anhören.

    1. Moin Jimmy,

      klasse, vielen Dank für Dein Feedback. Freut mich sehr, dass Dir das Interview gefallen hat. Es ist auch wirklich gut geworden. Ich habe einige solcher Interviews, die es zu entdecken gibt. Wünsche Dir viel Spaß dabei.

      Viele Grüße
      Daniel

  13. Lieber Daniel,

    Wie immer eine sehr hörenswerte Podcastfolge von dir! Sophie kommt sehr sympathisch rüber, vor allem durch ihre ehrliche und offene Art, dass ein Leben in New York eben kein Zuckerschlecken ist. Die Einblicke hinsichtlich der Wallstreet und auch dem Kreditkartensystem sowie der Krankenversicherung fand ich sehr spannend.
    Mal eine Folge, bei der das Investieren nicht so im Vordergrund stand, die aber trotzdem super interessant war – gerne mehr davon 🙂

    Viele Grüße,
    Anke

  14. Keine neue Folge im Wall Street Weekly mehr seit August?
    Ich hoffe die haben Wall Street Weekly nicht eingestellt und Frau Schimansky geht es gut.
    Und falls doch freue ich mich über Tipps für Alternativen.

    Danke
    und einen schönen Tag allerseits.

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