Aktien Analyse Tools: Mit diesen vier Werkzeugen finde ich bessere Aktien

Wer Einzelaktien kauft, kommt um Kennzahlen nicht herum. Die Frage ist nur: Wie findest Du aus Tausenden Aktien die wenigen Unternehmen, die wirklich einen genaueren Blick wert sind? Hier helfen Aktien Analyse Tools, die viel Zeit sparen und klare Mehrwerte liefern.

Aktien Analyse Tools: Mit diesen vier Werkzeugen finde ich bessere Aktien

Zuletzt aktualisiert: Juni 2026 – mit aktuellen Preisen und Funktionsupdates aller vier Tools.

Überblick Aktien Analyse Tools

Als ich 2014 angefangen habe, mich intensiver mit Einzelaktien zu beschäftigen, sah mein Analyseprozess ziemlich rustikal aus. Für die Levermann-Strategie hatte ich eine Excel-Tabelle, Geschäftsberichte als PDF und jede Menge offene Browser-Tabs. Das funktionierte. Aber bequem war es nicht. Das ist heute deutlich einfacher.

In den vergangenen Jahren habe ich unzählige Aktien-Tools ausprobiert. Einige waren nach zwei Wochen wieder gelöscht. Andere waren so überladen, dass ich schon beim Login keine Lust mehr hatte. Und manche kosten mittlerweile mehr als mein erstes Depot wert war.

Vier Werkzeuge sind bei mir über die Jahre jedoch hängen geblieben: Aktien.Guide, Aktienfinder, FastGraphs und DivvyDiary.

Das Interessante dabei: Die vier konkurrieren gar nicht direkt miteinander. Jedes löst ein anderes Problem. Deshalb nutze ich sie auch unterschiedlich.

In diesem Artikel zeige ich Dir, wofür ich die einzelnen Tools verwende, wo ihre Stärken liegen und bei welchen Punkten sie mich regelmäßig nerven.

Schnellüberblick: Welches Tool eignet sich für wen?

Bevor wir ins Detail gehen, hier die Kurzfassung.

Du suchst konkrete Aktien nach festen Regeln wie Levermann, High Growth Investing oder Dividendenstrategie? Dann bist Du beim Aktien.Guide richtig.

Du möchtest Qualitätsunternehmen finden und möglichst günstig kaufen? Dann solltest Du Dir den Aktienfinder anschauen.

Du investierst stark in US-Aktien und möchtest auf einen Blick sehen, ob eine Aktie historisch eher teuer oder günstig bewertet ist? Dann führt kaum ein Weg an FastGraphs vorbei.

Und wenn Du vor allem Dividenden kassierst und wissen möchtest, wann welches Geld aufs Konto kommt, dann lohnt sich ein Blick auf DivvyDiary.

So weit die Kurzfassung. Jetzt schauen wir uns die einzelnen Werkzeuge genauer an.

Was ein gutes Aktien Analyse Tool können muss

Ich bekomme regelmäßig Mails mit der Frage: „Welches Aktien-Tool nutzt Du eigentlich?“

Die ehrliche Antwort lautet: mehrere. Denn das perfekte Tool existiert nicht.

In den vergangenen Jahren habe ich viele Plattformen getestet. Manche waren hoffnungslos überteuert. Andere hatten tolle Oberflächen, aber schlechte Daten. Und einige waren nach wenigen Wochen wieder vergessen.

Worauf ich mittlerweile achte, ist eigentlich ziemlich simpel:

  • saubere Kennzahlen
  • eine gute Vergleichsfunktion
  • historische Daten über viele Jahre
  • vernünftige Filtermöglichkeiten
  • ein Preis, der nicht völlig aus dem Ruder läuft

Denn mal ehrlich: Die wenigsten Privatanleger benötigen Profi-Software für mehrere hundert Euro im Monat.

Entscheidend ist am Ende etwas anderes: Das Tool muss Dir Zeit sparen.

Wenn ich für den Vergleich von Walmart, Costco und Kroger eine Stunde brauche, dann läuft etwas schief. Wenn ich dieselben Informationen in zwei Minuten bekomme, steigt die Wahrscheinlichkeit deutlich, dass ich die Analyse überhaupt mache.

Und genau deshalb sind die folgenden vier Tools bei mir übrig geblieben.

Logo Aktien.Guide Aktien Analyse ToolsAktien.Guide: Drei Strategien unter einem Dach

Von allen Tools, die ich aktuell nutze, öffne ich den Aktien.Guide wahrscheinlich am häufigsten.

Das hat auch einen ganz einfachen Grund: Das Tool nimmt mir genau die Arbeit ab, die mich früher Stunden gekostet hat.

Als ich 2014 angefangen habe, die Levermann-Strategie auszuprobieren, lief noch vieles per Hand. Kennzahlen zusammensuchen, Geschäftsberichte durchforsten, Excel pflegen, Punktzahlen ausrechnen. Das war lehrreich, aber auch ziemlich zeitaufwendig.

Heute bekomme ich diese Informationen auf Knopfdruck, wobei ich schon lange nicht mehr nach der Levermann-Strategie anlege.

Der große Unterschied zu vielen anderen Aktien-Tools: Der Aktien.Guide ist nicht einfach nur eine Datenbank mit Kennzahlen. Er basiert auf konkreten Anlagestrategien.

Aktuell stehen drei Strategien im Mittelpunkt:

  • die Levermann-Strategie von Susan Levermann
  • High Growth Investing nach Stefan Waldhauser
  • die Dividendenstrategie von Christian W. Röhl

Gerade das gefällt mir sehr gut. Denn viele Anleger scheitern nicht an fehlenden Kennzahlen, sondern daran, dass sie gar nicht wissen, welche Kennzahlen für ihre Strategie überhaupt relevant sind.

Der Aktien.Guide nimmt Dir diese Denkarbeit nicht komplett ab, gibt aber einen klaren Rahmen vor.

Bei der Levermann-Strategie werden beispielsweise automatisch Kennzahlen wie Eigenkapitalrendite, EBIT-Marge oder Gewinnrevision ausgewertet. Bei High Growth Investing stehen dagegen Rule of 40, Umsatzwachstum oder Profitabilität im Fokus. Bei den Dividenden wird auf die Maßstäbe von Dividendenadel von Christian W. Röhl geachtet.

Dadurch erkennst Du sehr schnell, welche Unternehmen aktuell gut zu Deiner Strategie passen.

Genau hier liegt für mich der größte Vorteil.

Ich habe weder Zeit noch Lust, mich durch Tausende Aktien zu wühlen. Am Ende suche ich ja keine 7.500 Unternehmen, sondern vielleicht zehn interessante Kandidaten, die einen genaueren Blick wert sind.

Und genau dabei hilft mir der Aktien.Guide enorm.

Die Vergleichsfunktion spart enorm viel Zeit

Eine Funktion nutze ich besonders häufig: den Aktienvergleich. Nehmen wir mal an, ich möchte mir Walmart, Costco und Kroger anschauen.

Natürlich kann ich jetzt drei verschiedene Webseiten öffnen, Kennzahlen vergleichen und mir alles mühsam zusammensuchen.

Oder ich lasse mir die Unternehmen direkt nebeneinander anzeigen.

Dann sehe ich auf einen Blick:

  • Umsatzwachstum
  • EBIT-Wachstum
  • KGV
  • Verschuldung
  • Free-Cashflow-Marge
  • Dividendenentwicklung

Genau solche Vergleiche nutze ich regelmäßig vor einer Kaufentscheidung.

Aktien-Tools Vergleich Aktien.Guide
Vergleich des EBIT-Wachstums TTM von Costco, Walmart und Kroger, Quelle: Aktien.Guide

Das spart nicht nur Zeit, sondern verhindert auch viele Fehler. Denn häufig sieht eine Aktie isoliert betrachtet hervorragend aus. Erst im direkten Branchenvergleich erkennst Du, ob sie wirklich attraktiv ist.

Interessant finde ich auch die Analystenschätzungen. Die liegen zwar regelmäßig daneben, zeigen aber ganz gut, welche Erwartungen der Markt aktuell an ein Unternehmen hat.

Wenn die Schätzungen über Monate immer weiter nach unten angepasst werden, schaue ich mir die Gründe dafür genauer an. Häufig steckt dahinter mehr als nur eine kurzfristige Schwächephase.

Wenn du dir mal anschauen willst, wie Clemens Faustenhammer und ich mit dem Aktien.Guide arbeiten, dann schau doch mal in dieses Video.

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Mehr Informationen

Insidertransaktionen im Aktien.Guide

Gleiches gilt auch für Aktien, wo viele Leute aus dem Vorstand oder unmittelbaren Umfeld ganz viele Aktienpakete auf den Markt schmeißen. Mit der Ownership-Funktion lässt sich das beim Aktien.Guide sehr gut beobachten. Ich habe mir bei meinen Aktien auch einen Alarm eingestellt, wenn es bei einem meiner Unternehmen aus dem Portfolio zu größeren Insider-Käufen oder Verkäufen kommt.

Meistens sind das Aktienpakete, die bis zu einem bestimmten Zeitpunkt gehalten werden müssen. Da wird dann irgendwann Kasse gemacht. Es gibt aber auch andere Beispiele, wo es viele Insider-Verkäufe auf dem Höhepunkt gab. Danach brach der Kurs dann wegen schlechter Zahlen oder anderer Gründe ein.

Spannend fand ich zuletzt die Insider-Käufe bei Zoetis, dem weltweit führenden Unternehmen für Tiergesundheit.

Nach dem deutlichen Kursrückgang im Frühjahr haben mehrere Insider wieder Aktien gekauft. Natürlich ist das keine Kaufempfehlung und auch keine Garantie für steigende Kurse.

Aber ich schaue bei solchen Bewegungen immer genauer hin. Denn wenn Menschen aus dem Unternehmen eigenes Geld investieren, kann das ein interessantes Signal sein.

Insidertransaktionen bei Zoetis im letzten Jahr, Quelle: Aktien.Guide

Wenn man als Anleger weiß, wie man die Tools für sich nutzen kann, sind sie sehr hilfreich und kann so auch ein größeres Portfolio mit vielen Aktien sehr gut händeln.

Trotzdem gilt auch hier: Kein Tool der Welt nimmt Dir die eigene Analyse ab.

Der Aktien.Guide liefert Daten, Vergleiche und Ideen. Kaufen oder nicht kaufen musst Du am Ende selbst entscheiden.

Was kostet der Aktien.Guide?

Aktuell kostet das Komplettpaket rund 13 Euro im Monat bei jährlicher Zahlung beziehungsweise knapp 155 Euro im Jahr. Natürlich ist das nicht wenig Geld.

Andererseits gebe ich für ein gutes Sachbuch 25 bis 30 Euro aus. Wenn mir ein Tool mehrere Stunden Recherche im Monat spart und dabei hilft, bessere Entscheidungen zu treffen, relativieren sich die Kosten ziemlich schnell.

Zumal Du einen Teil der Funktionen auch kostenlos testen kannst.

Wo liegen die Schwächen?

Ganz ohne Schwächen kommt natürlich kein Tool aus. Der größte Nachteil ist gleichzeitig die größte Stärke.

Der Aktien.Guide spielt seine Vorteile vor allem dann aus, wenn Du tatsächlich mit einer der drei Strategien arbeitest.

Wer Levermann, High Growth Investing oder eine Dividendenstrategie verfolgt, bekommt einen enormen Mehrwert.

Wer dagegen völlig frei und ohne festes Regelwerk investiert, nutzt wahrscheinlich nur einen Teil der Möglichkeiten.

Das macht den Aktien.Guide nicht schlechter. Aber dann würde ich mir zusätzlich auch den Aktienfinder anschauen, der einen etwas anderen Ansatz verfolgt.

Aktien.Guide auf einen Blick

  • Preis: 12,90€/Monat bei jährlicher Zahlung ODER 155€/Jahr
  • Rabatt: Code 6GFBZ8HL (10% auf das erste Jahr ODER den ersten Monat) ✅
  • Sparbetrag: 15,48€ (10% von 155€)
  • Neupreis Jahr: 139,32€/Jahr (statt 155€/Jahr)
  • Kostenlos testen: Ja, Basis-Version verfügbar

🎯 Aktien.Guide Premium testen (10% Rabatt)*

So löst du den Rabatt ein: Im Upgrade-Checkout unter “Promo Code beim Checkout” → `6GFBZ8HL` eingeben → 10 % Rabatt wird angewendet.

Logo Aktienfinder Aktien Analyse ToolsAktienfinder: Qualitätsaktien systematisch finden

Den Aktienfinder nutze ich etwas anders als den Aktien.Guide.

Während ich beim Aktien.Guide häufig nach bestimmten Strategien suche, ist der Aktienfinder für mich eher ein Werkzeug, um Unternehmen qualitativ einzuordnen.

Torsten Tiedt hat hier in den vergangenen Jahren etwas aufgebaut, das mittlerweile zu den bekanntesten Aktien-Tools im deutschsprachigen Raum gehört. Im März 2021 habe ich mit ihm ein knapp 70-minütiges Video-Interview geführt, in dem wir uns unter anderem Fresenius, General Mills und American Tower genauer angeschaut haben.

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Mehr Informationen

Was mir am Aktienfinder besonders gefällt: Der Fokus liegt nicht auf dem nächsten Hype, sondern auf Unternehmen, die über viele Jahre hinweg stabile Ergebnisse liefern.

Qualität vor Hype. Gewinnwachstum vor Schlagzeilen.

Das passt ziemlich gut zu meinem Ansatz als langfristiger Anleger.

Die größte Stärke sind für mich die Filterfunktionen.

Du kannst aus mehreren Tausend Aktien genau die Unternehmen herausfiltern, die zu Deinem persönlichen Ansatz passen. Beispielsweise Firmen mit hoher Gewinnstabilität, jahrzehntelang steigenden Dividenden oder einem attraktiven Verhältnis zwischen Bewertung und Wachstum.

Gerade wenn ich nach neuen Ideen suche, nutze ich solche Filter regelmäßig als ersten Schritt.

Denn sind wir mal ehrlich: Die Herausforderung besteht heute nicht darin, genügend Aktien zu finden. Die Herausforderung besteht darin, die vielen mittelmäßigen Unternehmen auszusortieren. Daran scheitern die meisten Anleger.

Genau dabei hilft der Aktienfinder. Auch wenn ich durchaus selbst noch mittelmäßige Aktien im Portfolio habe.

Die Qualitätsrankings nutze ich regelmäßig. Damit erkenne ich oft innerhalb weniger Minuten, welche Unternehmen überhaupt einen genaueren Blick wert sind. Das ersetzt keine eigene Analyse, zeigt aber oft sehr schnell, wo sich ein zweiter Blick lohnen könnte.

Blick in die Werte aus meinem Portfolio mit den höchsten Qualitätsscores, Quelle: Aktienfinder

Ich nutze den Aktienfinder vor allem dann, wenn ich eine Branche in meinem Portfolio gezielt ausbauen möchte.

Nehmen wir an, ich möchte mehr Unternehmen aus dem Gesundheitssektor oder dem Bereich Basiskonsumgüter im Depot haben. Dann helfen mir die Qualitätsfilter enorm dabei, interessante Kandidaten zu finden. Häufig stoße ich so auf Unternehmen, die ich vorher überhaupt nicht auf dem Schirm hatte.

Spannend wird es für mich aber auch bei Nachkäufen. Wenn ich bestehende Positionen überprüfe, schaue ich mir unter anderem den Fair Value an. Ist der Investment Case weiterhin intakt, die Aktie aus meiner Sicht unterbewertet und die Branchengewichtung im Portfolio passt, stocke ich die Position auf.

Das ersetzt natürlich nicht die eigene Analyse. Aber es hilft mir dabei, deutlich schneller zu erkennen, welche Unternehmen einen genaueren Blick wert sind.

Was es kostet

Aktuell kostet der Aktienfinder 29 Euro pro Monat, im Jahres-Abo etwa 24 Euro pro Monat (290 Euro im Jahr). Damit ist der Aktienfinder deutlich teurer als der Aktien.Guide. Ob es das wert ist, hängt von deiner Strategie ab. Wenn du systematisch nach Qualitätsaktien filterst und das regelmäßig machst, lohnt sich das Tool. Wenn du dagegen nur ab und zu eine Einzelaktie prüfen willst, ist das Preis-Leistungs-Verhältnis schwächer.

Eine kostenlose Variante mit eingeschränktem Aktien-Universum gibt es auch, womit du das Tool gut antesten kannst. Wenn ich mir dagegen nur die Bewertung einzelner Unternehmen anschauen möchte, lande ich häufig direkt bei FastGraphs. Das ist günstiger und für diesen speziellen Anwendungsfall oft völlig ausreichend.

Was du beachten solltest

Die Vielzahl der Möglichkeiten kann am Anfang überfordern. Es gibt zwar viele Erklärvideos und eine aktive Community, aber für eine richtige Einarbeitung solltest du dir ein paar Stunden Zeit nehmen. Ohne diese Investition nutzt du vermutlich nur 20 Prozent dessen, was das Tool kann.

Aktienfinder auf einen Blick

  • Preis: 29€/Monat oder 24€/Monat (290€/Jahr)
  • Kostenlos testen: Basis-Version mit eingeschränktem Aktien-Universum
  • Geeignet für: Qualitätsaktien systematisch filtern
  • Neupreis Jahr: 139,32€/Jahr (statt 155€/Jahr)
  • Neupreis Monat: 11,70€/Monat im ersten Jahr (statt 13€/Monat)
  • Kostenlos testen: Ja, Basis-Version verfügbar

🔍 Aktienfinder testen (29€/Monat)

Aktien Analyse Tools Fastgraphs LogoFastGraphs: Wenn der Preis von den Earnings abweicht

FastGraphs ist wahrscheinlich das Tool, das ich am häufigsten nutze, wenn es um die Bewertung einzelner US-Aktien geht.

Während mir Aktien.Guide und Aktienfinder dabei helfen, interessante Unternehmen zu finden, beantworte ich mit FastGraphs eine andere Frage:

Ist die Aktie aktuell überhaupt attraktiv bewertet?

Entwickelt wurde das Tool von Chuck Carnevale, der in der Value- und Dividenden-Community seit Jahren eine feste Größe ist.

Die Grundidee ist dabei verblüffend einfach.

FastGraphs zeigt auf einem einzigen Chart, wie sich Gewinne, Cashflow und Aktienkurs über viele Jahre entwickelt haben. Dadurch erkennst Du innerhalb weniger Sekunden, ob eine Aktie historisch eher günstig, fair bewertet oder teuer ist.

Das klingt zunächst etwas trocken.

In der Praxis spart es mir aber enorm viel Zeit.

Denn statt mich durch zig Kennzahlen zu arbeiten, sehe ich auf einen Blick, ob der aktuelle Kurs überhaupt noch halbwegs zu den fundamentalen Daten passt.

Genau deshalb schaue ich vor einem Kauf von US-Aktien häufig zuerst bei FastGraphs vorbei.

Wenn du bei US-Werten regelmäßig Bewertungsentscheidungen triffst, ist FastGraphs aus meiner Sicht das beste verfügbare Aktien Analyse Tool. Auch viele Value-Investoren auf Seeking Alpha nutzen es als Standard-Visualisierung.

Um zu zeigen, warum ich FastGraphs regelmäßig nutze, schauen wir uns mal Caterpillar an.

Das Unternehmen gehört zu den bekanntesten Baumaschinenherstellern der Welt und war viele Jahre eine meiner Lieblingsaktien. Gerade durch den KI-Boom und den weltweiten Ausbau von Rechenzentren bekam die Aktie in den vergangenen Jahren zusätzlichen Rückenwind.

Trotzdem habe ich meine Position zuletzt in mehreren Tranchen verkauft.

Der Grund war nicht das Unternehmen selbst. Operativ läuft es weiterhin gut. Die Gewinne entwickeln sich solide und auch die Analysten erwarten in den kommenden Jahren weiteres Wachstum.

Was mich skeptisch gemacht hat, war die Bewertung.

 

Genau hier spielt FastGraphs seine Stärke aus. Auf einen Blick erkenne ich, wie weit sich der Aktienkurs von der historischen Bewertung entfernt hat. Bei Caterpillar lag der Kurs zuletzt deutlich über den Gewinnlinien und damit auch deutlich über dem Niveau, das ich persönlich für angemessen halte.

Natürlich bedeutet das nicht automatisch, dass die Aktie morgen fällt. Märkte können lange irrational bleiben. Aber für mich war die Bewertung irgendwann so ambitioniert, dass das Chance-Risiko-Verhältnis nicht mehr gestimmt hat.

Ohne FastGraphs wäre mir diese Entwicklung wahrscheinlich nicht so schnell aufgefallen.

Genau deshalb nutze ich das Tool regelmäßig vor Kauf- und Verkaufsentscheidungen bei US-Aktien.

Besonders hilfreich finde ich dabei die Prognoseverlässlichkeit. Denn die schönsten Gewinnschätzungen bringen wenig, wenn sie in der Vergangenheit regelmäßig deutlich verfehlt wurden.

Genau deshalb schaue ich mir nicht nur die erwarteten Gewinne an, sondern auch, wie treffsicher die Analysten bei einem Unternehmen in den vergangenen Jahren tatsächlich waren.

Bewertungen Fastgraphs Aktien Analyse Tools

Wenn Prognosen immer wieder deutlich danebenliegen, betrachte ich auch einen vermeintlich attraktiven Fair Value oder hohe Wachstumserwartungen deutlich kritischer. Schließlich basiert die Bewertung dann auf Annahmen, die sich in der Vergangenheit als wenig verlässlich erwiesen haben.

Das macht eine Aktie nicht automatisch schlecht. Es hilft aber dabei, die Prognosen realistischer einzuordnen und nicht jeder Wachstumsgeschichte blind hinterherzulaufen.

Ohne FastGraphs wäre mir diese Entwicklung wahrscheinlich nicht so schnell aufgefallen.

Genau deshalb nutze ich das Tool regelmäßig vor Kauf- und Verkaufsentscheidungen bei US-Aktien.

Was kostet FastGraphs?

FastGraphs ist ebenfalls nicht gerade günstig. Der Basistarif kostet knapp 173 Euro pro Jahr beziehungsweise rund 14,41 € im Monat. Für die meisten Privatanleger reicht das vollkommen aus. Es gibt hier immer wieder Rabatte, mit denen man diesen Preis aber drücken kann.

Ich habe den Basistarif selbst mehrere Jahre genutzt und nie das Gefühl gehabt, dass mir wichtige Funktionen fehlen. Mittlerweile reicht mir ehrlich gesagt der Aktien.Guide.

Daneben gibt es noch die Premium-Version für knapp 434 € pro Jahr.

Dort bekommst Du zusätzliche Screening-Funktionen, umfangreichere Portfolio-Auswertungen und die sogenannten FUN Graphs mit detaillierten Bilanz-, Cashflow- und Gewinninformationen.

Ganz ehrlich: Für die meisten Anleger ist das aus meiner Sicht nicht notwendig.

Wenn Du regelmäßig US-Aktien analysierst und vor allem wissen möchtest, ob eine Aktie historisch eher günstig oder teuer bewertet ist, bekommst Du mit dem Basistarif bereits das wichtigste Werkzeug.

Verglichen mit anderen Aktien-Tools finde ich das Preis-Leistungs-Verhältnis deshalb sehr fair.

Zumal eine einzige Fehlentscheidung bei einer größeren Aktienposition schnell deutlich teurer werden kann als ein Jahresabo.

Was die Hürden sind

Zwei Punkte solltest du wissen, bevor du dich anmeldest:

  • Die größte Hürde ist aus meiner Sicht die Sprache. FastGraphs ist komplett auf Englisch. Wer regelmäßig englische Geschäftsberichte liest, wird damit kein Problem haben. Für Anleger ohne Englischkenntnisse wird die Einarbeitung dagegen schwierig.
  • Der Fokus liegt auf US- und Kanada-Werten. Deutsche oder europäische Werte sind zwar zunehmend abgedeckt, aber nicht so vollständig wie im Aktien.Guide oder Aktienfinder.

Für ein US-lastiges Depot mit Schwerpunkt auf Bewertung ist FastGraphs jedoch konkurrenzlos. Mit dem Code AFFILIATE25 gibt es gleich 25 % Rabatt.

Fastgraphs auf einen Blick

  • Preis: 173 €/Jahr → 130€/Jahr (25% Rabatt im ersten Jahr)
  • Rabatt: Mit dem Code Affiliate25 25 % Rabatt im ersten Jahr
  • Monatlich: ~10,83€/Monat (statt ~14,41€ /Monat)
  • Sparbetrag: 43,30€ / im ersten Jahr (25% von 173€)
  • Kostenlos testen: Ja, Basis-Version verfügbar + 7 Tage Premium Test
  • Premium: 434€/Jahr (für Screening + Portfolio-Auswertungen)

🔍 Aktienfinder testen (29€/Monat)*

So löst du den Rabatt ein: Im Checkout unter “Promo Code” → `AFFILIATE25` eingeben → Rabatt wird angewendet.

Logo DivvyDiary Aktien Analyse ToolsDivvyDiary: Dein Dividendenkalender

Divvydiary fällt etwas aus der Reihe.

Während Aktien.Guide, Aktienfinder und FastGraphs dabei helfen, Aktien zu finden oder zu bewerten, kümmert sich Divvydiary um etwas ganz anderes: Deine Dividenden.

Ich nutze die kostenlose Version mittlerweile seit einigen Jahren. Angefangen habe ich damals wegen des Dividendenkalenders. Zu dieser Zeit gab es viele der heutigen Funktionen bei Parqet noch gar nicht, weshalb Divvydiary für mich die perfekte Ergänzung zu Portfolio Performance war.

Und genau darin liegt bis heute die größte Stärke des Tools.

Divvydiary zeigt sehr übersichtlich, wann welche Ausschüttungen eingehen, wie sich die Dividendeneinnahmen entwickeln und welche Erträge in den kommenden Monaten zu erwarten sind.

Gerade wenn Du ein größeres Dividendenportfolio aufgebaut hast, kann das schnell unübersichtlich werden. Hier hilft das Tool enorm.

Besonders gelungen finde ich die monatlichen Dividendenauswertungen und die Prognosen für zukünftige Ausschüttungen. So erkennst Du auf einen Blick, wie sich Dein passives Einkommen entwickelt und welche Unternehmen den größten Beitrag dazu leisten.

DivvyyDiary Dividenübersicht Aktien Analyse Tools
Ein Beispiel aus meinem Depot: So haben sich die Dividendeneinnahmen im Juni 2026 auf die einzelnen Positionen verteilt.

 Hinzu kommen einige Funktionen, die viele Anleger gar nicht auf dem Schirm haben.

So lassen sich beispielsweise komplette Depots inklusive Transaktionshistorie direkt aus Portfolio Performance importieren. Auch mehrere Depots können problemlos verwaltet werden.

Spannend finde ich außerdem die Möglichkeit, individuelle Steuersätze pro Depot oder Wertpapier zu hinterlegen. Dadurch erhältst Du einen deutlich realistischeren Blick auf die tatsächlichen Netto-Dividenden nach Steuern.

Mittlerweile bietet Divvydiary darüber hinaus auch ein ETF-X-Ray an. Damit kannst Du ETFs deutlich tiefer analysieren und schauen, welche Unternehmen tatsächlich enthalten sind. Gerade bei größeren ETF-Portfolios kann das sehr hilfreich sein, um ungewollte Klumpenrisiken zu erkennen.

Was kostet Divvydiary?

Die Basisversion von Divvydiary ist kostenlos.

Wenn Du großen Wert auf Dividenden legst und genau wissen möchtest, wann welches Geld aufs Konto kommt, solltest Du Dir Divvydiary auf jeden Fall einmal anschauen.

Gerade als Ergänzung zu Portfolio Performance macht das Tool aus meiner Sicht nach wie vor eine Menge Sinn.

Wer mehr Analysen, Prognosen und historische Auswertungen möchte, benötigt den kostenpflichtigen Tarif “Aristokrat”. Dieser kostet aktuell rund 70 Euro pro Jahr.

Im Vergleich zu Aktienfinder oder FastGraphs ist das sehr überschaubar.

Die Frage ist allerdings weniger der Preis als vielmehr die Nutzung.

Wenn Du vor allem Dividendenaktien kaufst und regelmäßig Deine Ausschüttungen analysierst, kann sich das Abo durchaus lohnen.

Wer dagegen bereits Parqet nutzt, sollte sich die Funktionen genau anschauen. Parqet hat in den vergangenen Jahren gerade im Bereich Dividendenanalyse deutlich aufgeholt, sodass sich beide Tools mittlerweile teilweise überschneiden.

Wo liegen die Schwächen?

Die größte Herausforderung für Divvydiary ist aus meiner Sicht mittlerweile die starke Konkurrenz.

Vor einigen Jahren war das Tool bei Dividendenauswertungen vielen anderen Lösungen deutlich voraus. Heute bieten Portfolio Performance und insbesondere Parqet viele ähnliche Funktionen an.

Deshalb nutze ich Divvydiary selbst deutlich seltener als noch vor einigen Jahren.

Trotzdem hat das Tool weiterhin seine Berechtigung. Gerade in Verbindung mit Portfolio Performance ist es eine sehr praktische Ergänzung, wenn Du den Schwerpunkt auf Dividenden, Ausschüttungsprognosen und ETF-Analysen legst.

Für Anleger, die ihre Dividendeneinnahmen möglichst detailliert auswerten möchten, gehört Divvydiary nach wie vor zu den interessantesten Lösungen im deutschsprachigen Raum.

DivvyDiary auf einen Blick

  • Preis: Kostenlos oder 70€/Jahr (Aristokrat)
  • Kostenlos testen: Ja, Basis-Version ohne Limit
  • Geeignet für: Dividendenkalender & Ausschüttungsprognosen

📅 DivvyDiary kostenlos testen

Welches Aktien-Tool ist das richtige für Dich?

Die Frage bekomme ich regelmäßig gestellt.

Und wie so oft lautet die ehrliche Antwort: Es kommt darauf an.

Wenn Du mich heute zwingen würdest, alle Tools bis auf eines zu kündigen, würde ich wahrscheinlich beim Aktien.Guide landen. Nicht weil die anderen schlecht wären, sondern weil ich dort Strategien, Kennzahlen und Vergleichsfunktionen unter einem Dach bekomme. Und das zu einem wirklich fairen Preis.

In der Praxis nutze ich allerdings mehrere Werkzeuge parallel.

Der Aktien.Guide hilft mir dabei, neue Ideen zu finden und Unternehmen miteinander zu vergleichen. Den Aktienfinder nutze ich häufig, wenn ich gezielt nach Qualitätsunternehmen suche oder bestehende Positionen überprüfen möchte. FastGraphs kommt vor allem bei US-Aktien zum Einsatz, wenn ich die Bewertung besser verstehen möchte. Und Divvydiary beziehungsweise mittlerweile teilweise auch Parqet helfen mir dabei, den Überblick über meine Dividenden zu behalten.

Das klingt zunächst nach viel.

Tatsächlich nutze ich aber nicht jeden Tag alle vier Tools. Jedes löst für mich ein anderes Problem im Investmentprozess.

Wichtig ist aus meiner Sicht ohnehin etwas anderes: Keines dieser Tools macht Dich automatisch zu einem besseren Anleger.

Sie liefern Daten, Kennzahlen und Auswertungen. Die Entscheidungen musst Du weiterhin selbst treffen.

Genau deshalb würde ich auch keinem Anfänger empfehlen, sofort mehrere Abos abzuschließen. Fang lieber mit einem Tool an, arbeite Dich ein und prüfe dann, ob Dir weitere Funktionen tatsächlich einen Mehrwert bringen.

Welches Tool nutzt du am liebsten? Schreib es gerne in die Kommentare – ich bin gespannt.

Häufige Fragen zu Aktien Tools

Welche Tools helfen bei der Aktienbewertung?

Das hängt davon ab, was Du überhaupt bewerten möchtest. Für die Aktienbewertung sind vor allem Aktien.Guide (Kennzahlen nach Strategie), Aktienfinder (fairer Wert auf Basis von Gewinnschätzungen) und FastGraphs (Earnings-vs-Preis-Verlauf über 20 Jahre) die wichtigsten Werkzeuge. Welches davon das beste ist, hängt von deiner Strategie ab: Strategie-Anwender wählen den Aktien.Guide, Qualitätsinvestoren den Aktienfinder, Value- und Dividendeninvestoren FastGraphs.

Was ist die beste Aktienfinder-Alternative?

Wer den Aktienfinder durch eine günstigere oder einfacher zu bedienende Lösung ersetzen will, sollte sich den Aktien.Guide ansehen – für 9,90 Euro pro Monat bekommst du drei Strategien und ein größeres Aktien-Universum. Wer englischsprachige Tools nicht scheut und vor allem US-Werte analysiert, ist mit FastGraphs sehr gut bedient. Ein direkter Eins-zu-eins-Ersatz mit identischem Funktionsumfang existiert aber nicht – der Aktienfinder hat seine eigene Nische.

Gibt es kostenlose Aktien Tools?

Ja, aber mit Einschränkungen. Aktienfinder und Aktien.Guide bieten kostenlose Basis-Versionen, die einen Teil der Aktien zugänglich machen. DivvyDiary ist ebenfalls in der Basisversion kostenlos. Vollwertige Funktionen gibt es jedoch nur in den kostenpflichtigen Abos. Wer komplett kostenlos arbeiten will, kann auf Yahoo Finance, das Frankfurter Börsen-Portal oder eine selbstgebaute Excel-Lösung zurückgreifen – mit deutlich mehr Aufwand und weniger Aktien.

Lohnt sich ein bezahltes Aktien Tool überhaupt?

Aus meiner Sicht lohnt sich ein kostenpflichtiges Tool dann, wenn Du regelmäßig Einzelaktien analysierst und die Funktionen tatsächlich nutzt.

Wer nur zwei- oder dreimal im Jahr eine Aktie kauft, wird den Mehrwert oft kaum merken. Beschäftigst Du Dich dagegen intensiv mit Unternehmen, können Dir die Tools viel Zeit sparen und dabei helfen, deutlich strukturierter zu investieren. Dann lohnt sich auch das Investment in eins oder mehrere dieser Tools.

Welches Aktien Tool ist für Anfänger geeignet?

Für Anfänger empfehle ich den Aktien.Guide, weil er mit den drei Strategien einen klaren Rahmen vorgibt und du nicht von der Vielzahl an Kennzahlen erschlagen wirst. Der Aktienfinder ist mächtiger, aber auch komplexer. FastGraphs setzt englische Sprachkenntnisse und ein Grundverständnis für Aktienbewertung voraus. DivvyDiary ist nur für Dividendeninvestoren sinnvoll.

Gibt es ein Aktien Analyse Tool für Excel?

Viele Privatanleger suchen nach einer Excel-basierten Lösung, weil sie damit volle Datenkontrolle behalten. Das funktioniert grundsätzlich – aber der Aufwand für Datenpflege ist enorm. Wer trotzdem mit Excel arbeiten will, kann mit Yahoo-Finance-Schnittstellen oder Google Sheets über die GOOGLEFINANCE-Formel arbeiten. Für ernsthafte Aktienanalyse sind aber die vorgestellten Tools deutlich effizienter – und mit 0 bis 30 Euro pro Monat kaum teurer als die Zeit, die du mit eigener Excel-Bastelei verbringen würdest.


Anmerkung: Dieser Artikel ist Teil meiner Finanztools-Reihe. Tools zur reinen Depotverwaltung findest du im Artikel Depotverwaltung Software, Tools für das Kontenmanagement im Artikel Kontenmanagement-Software (folgt).

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