„Bitcoin-Spot-ETFs: Gamechanger für Kryptos?“ – Interview mit Blocktrainer Roman Reher

In der neuen Podcast-Folge mit Roman Reher vom Blocktrainer-Kanal beleuchten wir, warum die Freigabe von Bitcoin-Spot-ETFs in den USA ein wichtiger Meilenstein für Bitcoin als Assetklasse war und welchen Einfluss sie generell auf Bitcoin haben. Das 75-minütige Interview verspricht tiefe Einblicke in Kryptowährungen, Betrügereien im Krypto-Sektor, das Bitcoin-Experiment in El Salvador und Romans persönliche Erfahrungen.

Blocktrainer Roman Reher

Überblick Interview mit Blocktrainer Roman Reher

Blocktrainer Roman Reher

In der aktuellen Episode des Finanzrocker-Podcasts begrüße ich Roman Reher, Gründer des erfolgreichen YouTube-Kanals Blocktrainer. Seit über fünf Jahren informiert Roman seine Zuschauer über Bitcoin, Kryptowährungen und Blockchain. Er gründete vor einigen Jahren eine GmbH und berichtet nun gemeinsam mit seinen Angestellten rund um Bitcoin, Wissen und virtuelles Geld.

In seinem ersten Besuch im Finanzrocker-Podcast diskutieren wir die Auswirkungen der SEC-Entscheidung, Bitcoin für Spot-ETFs zuzulassen, und was dies für institutionelle Anleger und den Bitcoin-Kurs bedeutet. Die Kritik von Umweltschützern am ressourcenintensiven Bitcoin-Mining und die Chancen einer ähnlichen Entscheidung in der EU werden ebenso erörtert.

Wir blicken zurück auf die jüngsten Ereignisse im Kryptobereich, einschließlich Firmenpleiten, Betrügereien und Hypes in Deutschland, und bewerten deren Einfluss auf die Entwicklung der Branche. Die Diskussion umfasst auch die Zukunft von Bitcoin als Zahlungsmittel anhand des Beispiels El Salvador und die Bedeutung von Kryptowährungen in Zeiten geopolitischer Spannungen und Wirtschaftskrisen.

Roman gibt seine Einschätzung zu den langfristigen Chancen von Bitcoin gegenüber traditionellen Währungen und digitalen Währungen wie dem E-Euro ab. Das bevorstehende Bitcoin Halving wird erklärt, ebenso wie dessen mögliche Auswirkungen auf den Bitcoin-Kurs. Neben Bitcoin werfen wir einen Blick auf andere Kryptowährungen und deren Potenzial, bedeutend zu werden.

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Außerdem thematisieren wir die Herausforderungen durch Krypto-Betrüger und ihre Auswirkungen auf die Kryptoszene, wie das Beispiel eines Reaction-Videos auf einen Fall zeigt.

Zum Abschluss gibt Roman Einblick in seine persönliche Asset Allokation und spricht über seine Visionen für die Zukunft des Blocktrainer-Kanals.

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9 Antworten

  1. Hey Daniel, das war ein richtig gutes Interview! Auf jeden Fall das Beste, was ich jemals vom Blocktrainer gehört habe. Ich liebe es, wenn die Finanz- und die Bitcoin-Community aufeinander treffen. Ihr hättet durchaus noch mehr kontroverse Themen ansprechen können, z.B. hält der Roman nicht viel von Aktien-ETFs, vielleicht kann man das später nochmal nachholen.

    PS: Hast du schon von der Value4Value Bewegung gehört und kann man dir Satoshis spenden, z.B. über getalby.com?

    1. Hey Johnny,

      herzlichen Dank für Dein Feedback. Das freut mich zu hören. Ich glaube, dass diese Interviews nicht zu kontrovers werden sollten. Wenn Du Dir den anderen Kommentar anschaust, dann ist das Interview schon kontrovers genug. Von der Value4Value-Bewegung habe ich noch nichts gehört, aber ich schaue mir das mal an. Vielen Dank für den Hinweis.

      Viele Grüße
      Daniel

  2. Hallo Daniel,
    zu Anfang des Podcasts dachte ich Oh Gott. Am Ende dann Oh Gott Oh Gott.
    Für mich persönlich eine Ihrer schwächsten Folgen, inhaltlich vielleicht sogar die schwächste.
    Vorweg: ich wünsche Herrn Reher persönlich alles Gute, bisher kannte ich ihn nicht.
    Aber die vielen unhaltbaren Thesen und hergeleiteten Pseudokausalketten waren für mich kaum erträglich. Da war so viel zu korrigieren und Fakten gerade rücken, das kann man im Rahmen eines Kommentars kaum alles aufzählen. Das war nicht gerade ein Kompetenzbereichsgespräch. Ich hätte gedacht, dass Sie da das Interview mehr führen würden. Positiv habe ich mitgenommen, dass Herr Reher mit seinen wortreichen Argumentationen und kaninchenbausichtweise die Grenzen pro-BTC verschieben kann.

    Ich freue mich natürlich auf die angekündigte Märzfolge.
    42sucht21

    1. Hallo 42sucht21,

      erstmal vielen Dank für den Kommentar. Mir ist völlig bewusst, dass die Meinungen zu dieser Folge ordentlich auseinander gehen. Bitcoin und Kryptowährungen sind per se schon ein schwieriges Feld, aber ich finde definitiv nicht, dass es zu den schwächeren Folgen gehört.

      Was die Thesen und Kausalketten angeht: Auch das sehe ich nicht so, aber ich sehe es auch nicht so wie Roman. Gerade was das Thema Nachhaltigkeit angeht, bin ich deutlich kritischer. Auch das Thema Bitcoin und Kryptowährungen sehe ich nach wie vor skeptisch.

      Aber vielleicht mal eine Grafik zu der These, dass El Salvador deutlich sicherer geworden ist. Die Zahl der Morde ist seit 2016 gewaltig zurückgegangen. Aber ob es tatsächlich an Bitcoin lag, wage ich doch zu bezweifeln. Wobei die Anzahl der Morde seit der Einführung von Bitcoin als Zahlungsmittel 2021 sich auch nochmal stark verringert hat.

      Letztendlich sollen diese Interviews zum Nachdenken anregen und die Hörer sollen ihre eigenen Rückschlüsse rausziehen. Nichts ist schlimmer als ständig das Gleiche zu hören. Dann wären die Interviews irgendwann beliebig und der Podcast uninteressant. Mit dem Interviewgast oder mir muss man dabei aber nicht einer Meinung sein.

      Viele Grüße
      Daniel

      1. Hallo Daniel,

        vielen Dank für Ihre Antwort.. Die Unterscheidung im Podcast zwischen Krypto vs. BTC war für mich ein guter Denkanstoß und auch nochmal die Erklärung zum Coinbörsensytem mit dem eigenen Coin der im Wert gepusht und dann als Sicherheit hinterlegt wird.

        Ich fand die ganzen gesellschaftspolitischen Aussagen im Podcast völlig daneben. Es wurde eine sehr einseitige Denkmatrix ausgebreitet. Bei MaFr damals haben Sie einen Disclaimer im Podcast gebracht und auch für Sie relativ kritisch hinterfragt.. Den hielte ich hier auch deutlich für angebracht. So sehe ich das jedenfalls. Leher sagte zB „Fiatgeld hat Risiken aber BTC hat überhaupt keine Risiken – das perfekte Spargut“. Bei seinem Beispiel Venezuela-Bauern-Hyperinflation würde ich Ihn gerne nach dem Unterschied Fragen nach dem ElSalvador-Bauern-beiBTC-Volatilität. Leher geht halt davon aus, es kann gar nicht passieren. Ist das denn so? Bei der Frage zum Stromverbrauch kamen völlige Scheinargumente. Er hatte einfach keine Antwort. Als Tip, wenn es keine Argumente gibt könnte man zumindest in bekannte whataboutism verfallen und sagen, na ja ob der Stromverbrauch der Welt für Weihnachstbeleuchtung statt für BTC besser investiert ist weiss man auch nicht…

        Ich schreibe es hier mal etwas plakativ wie ich den Tenor der Folge empfunden habe: Mit Fiatgeld verar…t man die Leute, (dabei: viele Ökonomen sehen erst durch die Möglichkeit eines Fiatgeld die Möglichkeit florierender Wirtschaft und Bevölkerungswohlstand) alles wird unweigerlich Zusammenbrechen und mit Bitcoin wird alles gut. Er sagt: „Man besteuert {neuerdings} unmenschlich hoch, der Machtmissbrauch ist groß“. Was wird denn unmenschlich hoch besteuert würde ich da gerne nachfragen. Ist das so? Was denn? Wie vergleicht Leher denn den angeblich immensen Machtmissbrauch der Notenbanken/ westlichen Politik mit dem Machtgebrauch seines El Salvador Präsidenten. Das ist also viel besser?
        Die Schere zwischen arm und reich geht mit der Umstellung auf BTC wieder zusammen, die Welt wird gerechter, Notenbanken machen und machten alles falsch, Wie nochmal wird das funktionieren? Weil alle dann in BTC sparen. Aha. Bewohnern von Staaten mit einer nicht abwertbaren Währung geht es viel besser und … da sogar das angebliche rechtsempfinden für Vergewaltigungen vs. Steuerbetrug wurde populistisch ausgeschlachtet. WTF.

        Zu El Salvador: Es ist einfach ein Experiment den Wohlstand der eigenen Bevölkerung an einen derart volatilen Parameter wie BTC zu knüpfen. Der Präsident kann nicht überblicken was passieren wird. Ich vermute, er wird sich nebenbei damit auch selbst hin zum self-made Milliardär bereichern auf seinem autokratischen Weg.

        Wie gesagt, bisher hatte ich bei Ihnen meist inhaltlich bessere Gesprächspartner gehört und auch Ihre Interviewführung fand ich bisher besser. Ich hoffe, Sie nehmen mir das feedback nicht übel. Beste Grüße!
        (Leider zerhaute es in meinen Kommentaren immer die Absatz-Formatierung.)

  3. Boah, diese Folge war, um es mal positiv zu rahmen, ein interessanter Blick in das gedankliche Kartenhaus der Crypro-Leute. Ich fand den Gesprächsansatz gut, nicht all zu sehr auf Konfrontation zu gehen, sondern einfach mal den ganzen geballten Unsinn einzusammeln.

    1. Ich finde die Reaktionen auf diese Folge sehr spannend. Von den Podcasthörern wird sie eher negativ bewertet, bei YouTube fast nur positiv. Bei YouTube ist die Folge durch die Decke gegangen.

      Ich glaube aber, dass es zu nichts geführt hätte, da eine Diskussion zu entfachen, weil das Interview sonst 2 Stunden gedauert hätte. Zumal Roman ETFs auch kritisch sieht. Da wäre also noch einiges an Diskussionspotenzial gewesen. Aber jetzt reicht das Themengebiet Kryptowährungen auch wieder für die kommenden 12 Monate.

  4. Hallo Daniel,

    erstmal vielen Dank für den tollen Content den du uns (kostenlos) zur Verfügung stellst.

    Ich habe schon sehr viel durch deine Arbeit gelernt oder Denkanstöße bekommen und schätze deine Meinung und deinen Podcast sehr.

    Ich muss jetzt aber tatsächlich einen Kommentar schreiben, weil über dein Interview mit Roman Reher gelinde gesagt etwas entsetzt war.

    Ich kann mir vorstellen, dass es sehr schwer ist in einem Interview spontan Fakten zu überprüfen oder zu hinterfragen, insbesondere wenn der Gegenüber tiefer im Thema steckt, einen sehr überzeugten Eindruck abgibt und auch lange Monologe hält. Ich hätte mir von dir aber zumindest im Nachhinein eine kritischer Betrachtung der getätigten Aussagen gewünscht. Das du das Interview zum Schluss noch als „ganz tolles Interview“ bezeichnet hast, hat mich tatsächlich geschockt.

    Die Aussagen von Roman Reher, waren in so vielen Teilen fragwürdig, widersprüchlich, verdreht, konstruiert oder schöngerechnet, das ich mir da durchaus eine deutlich kritischere Auseinandersetzung erwartet hätte, anstatt nur alles abzunicken und unkommentiert stehen zu lassen. So kenne ich das eigentlich nicht von dir.

    Fazit: ohne Bitcoin sind wir alle verloren. WTF?

    Ich habe mir tatsächlich überlegt, ob ich mir das Interview noch einmal komplett anhöre und zu den einzelnen Punkten detailliert etwas schreibe, aber das wäre die Zeit wahrscheinlich nicht wert.

    Nur ein Beispiel:

    Das die sinkenden Kriminalität etwas mit dem Bitcoin zu tun hat, kann man glauben muss man aber nicht:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Nayib_Bukele#Kampf_gegen_die_Kriminalit%C3%A4t

    Überhaupt sollte man mit allzu positiven Aussagen zu den Errungenschaften von Nayib Bukele, der sich übrigens selbst als Diktator bezeichnet, vorsichtig sein. Solche Aussagen rangieren für mich auf dem Level wie „Bei Hitler damals gab es keine Arbeitslosen“

    Das sich Roman Reher zum Schluss dann noch für die Kritische Fragen bedankt hat, fand ich dann nur noch zum lachen. Die hätte ich nämlich wirklich gerne gehört.

    Wie am Anfang schon gesagt: Vielen Dank für deinen anderen Content. Ich hoffe du verstehst mein Feedback richtig.

    Pete

    1. Hallo Pete,

      erstmal danke für deinen ausführlichen Kommentar. Ich finde es wirklich erstaunlich wie extrem die Meinungen beim Podcast und YouTube auseinander gehen. Aber wie schon bei „42sucht21“ kommentiert, soll sich jeder seine eigene Meinung dazu bilden. Genau dafür mache ich den Podcast.

      Meine Meinung zu Bitcoin und Kryptowährungen ist weitgehend eine komplett andere. Und Roman belegt seine Meinung auch sehr oft mit Studien oder Artikeln. Das Thema „Kriminalität in El Salvador“ beispielsweise hier.

      Was die kritischen Nachfragen angeht: Da gebe ich Dir Recht. Ich muss aber während des Interviews auf verschiedene Faktoren achten. Ein Faktor ist die Zeit und ich hatte nur einen bestimmten Zeitslot, so dass ich immer die Wahl zwischen Diskussion oder Interview habe. Eine Diskussion von zwei stark konträren Meinungen führt oft zu nichts. Meine Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass ein flüssiges und interessantes Gespräch entsteht. Bestes Beispiel ist die aktuelle Folge mit Andreas Buchen von Portfolio Performance.

      80 % der Hörer schalten ab, wenn ihnen die Folge nicht gefällt. Die Durchhörquote bei Folge 247 liegt aber trotz der Länge bei über 60 %. So schlimm kann die Folge also nicht gewesen sein. Thematisch war es für viele Hörer hingegen nichts, was man an den allgemeinen Downloadzahlen merkt. Die waren doch ein ganzes Stück geringer als die anderen.

      Aber ich freue mich immer über Feedback, sei es Lob oder Kritik. Nur so kann ich mich auf Dauer noch verbessern. Deswegen vielen Dank für Dein Feedback.

      Viele Grüße
      Daniel

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