“Der Bitcoin ist viel mehr als nur eine Kryptowährung” – Interview mit Friedemann Brenneis

In dieser Folge spreche ich mit dem freien Journalisten, Blogger und Podcaster Friedemann Brenneis über seine Herzensthemen Bitcoin und Blockchain. Friedemann erzählt mehr über die geschichtliche Entwicklung von Bitcoin, welche Bedeutung es schon heute hat und wo die Potenziale, aber auch Grenzen in der Zukunft liegen. Auch um die Zukunft des Geldes und den Einfluss von Bitcoin auf diese geht es in unserem Gespräch.

Überblick Interview mit Friedemann Brenneis

Seit dem 7. September gilt Bitcoin im mittelamerikanischen El Salvador als offizielles Zahlungsmittel. Am 24. September erklärte China alle Transaktionen in Verbindung mit Bitcoin und anderen Kryptowährungen für illegal. Und am 5. Oktober kam die News, dass auch Brasilien gerade an einem Gesetz feilt, dass Bitcoin als legales Zahlungsmittel vorsieht.

Du siehst: Es passiert gerade eine ganze Menge beim Bitcoin. Die Möglichkeiten im Kryptobereich werden immer vielfältiger. Deswegen wird es höchste Zeit dem Bitcoin mal eine komplette Finanzrocker-Folge zu widmen und ausführlich über alle Vor- und Nachteile zu sprechen. Zwar geht es in den knapp über 80 Minuten auch um andere Kryptowährungen, aber der Bitcoin steht ganz klar im Mittelpunkt.

Eine Folge rund um den Bitcoin

Mein heutiger Interviewgast Friedemann Brenneis beschäftigt sich seit mehr als acht Jahren mit den Themen Bitcoin und Blockchain und berichtet seit 2013 als freier Journalist in verschiedenen Medien zu dieser Thematik. Im Interview sprechen wir darüber, woher seine Faszination für Bitcoin kommt und wie Bitcoin als Zahlungsmittel historisch gewachsen ist. Wir sprechen außerdem über die Zukunft des Geldes, die Bedeutung von Bargeld und warum Friedemann Transaktionsfreiheit für ein Supergrundrecht hält.

Gemeinsam schauen wir außerdem auf das Beispiel El Salvador, das den Bitcoin kürzlich als offizielles Zahlungsmittel anerkannt hat. Auch kritische Themen wie die Umweltproblematik durch das Minen von Bitcoins, den Bezug zum Darknet und extrem schwankende Kurse kommen zur Sprache. Zum Schluss verrät Friedemann Brenneis noch, wie er selbst sein Geld anlegt – und vor welchen Hürden man als Bitcoin-Journalist bei der Geldanlage steht.

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Zusammenfassung des Interviews

Über Friedemann Brenneis

Friedemann Brenneis lebt in Leipzig und arbeitet als freier Journalist, Autor und Dozent mit dem Schwerpunkt-Thema Bitcoin und Blockchain. Seit 2013 betreibt er den Bitcoin-Blog “The Coinspondent” und startete zwei Jahre später zudem seinen Podcast “Honigdachs”, in dem er über Aktuelles zu Bitcoin und Blockchain berichtet. Als freier Journalist arbeitet er u.a. für die Zeit, den Spiegel sowie ARD und ZDF.

Dein Thema ist ja seit Jahren das Thema Bitcoin. Und du hast das Interesse noch nicht verloren?

  • Nein, tatsächlich bin ich der Typ, der sich schnell mal für etwas anderes interessiert und eine neue Herausforderung braucht. Bei Bitcoin ist es tatsächlich so, dass es sich so schnell entwickelt und es gibt noch so viele Sachen, die mich interessieren und die ich noch nicht verstanden habe, dass ich da tatsächlich nach acht Jahren immer noch Lust habe, weiter dran zu bleiben.

Du arbeitest seit vielen Jahren als Journalist. Welches ist dein Thema?

  • Ich habe viel mit Netzkultur gemacht und Internet-Sachen sind immer noch ein bisschen mein Faible, aber seitdem ich Ende 2013 auf Bitcoin gestoßen bin, ist das auch der Hauptschwerpunkt. Mit dem lässt sich aber auch viel verknüpfen. Ich mache Radiobeiträge über Kunstprojekte, die Kryptowährungen benutzen, aber auch erklärende Beiträge über Bitcoin, über Gesellschaft und Politik – das spielt da alles mit rein. Bitcoin und die Blockchain sind auf jeden Fall mein Schwerpunkt.

Du hast dich in vielen Artikeln und Radiobeiträgen auf das Thema Bitcoin fokussiert. Kam der Fokus auf das spezielle Thema auch dadurch, dass es doch ein ziemliches Alleinstellungsmerkmal im Journalismus ist?

  • Es gibt tatsächlich mittlerweile einige, die sich damit beschäftigen, aber immer noch viel zu wenige. Ich habe ja damals auch angefangen, weil ich gesehen habe, dass das Thema von der Größe und der Bedeutung her völlig unterrepräsentiert ist. Als ich eingestiegen bin, ist der Bitcoin mal von 200 auf 1000 Dollar gestiegen. Das war schon spektakulär und dann haben alle wieder das Interesse verloren, weil es wieder gefallen ist.
  • Ich habe mir damals gesagt, ich mache das so lange, bis jemand kommt, der es besser macht als ich. Und so langsam könnten da vielleicht ein paar am Horizont sein, aber es gibt immer so Nischen, um die sich noch niemand kümmert.  

Wir wollen heute über Geld und die Zukunft des Geldes sprechen. Wie siehst Du das Thema Bargeld?

  • Ich glaube die Diskussion ist viel zu oberflächlich. Ich mache ein Projekt, wo es um die Zukunft des Geldes geht – einen Schreib- und Ideenwettbewerb. Bei der Recherche bin ich auf Forschung gestoßen, wo es darum geht, Bargeld viel smarter zu machen für die Zukunft. Also Scheine zu haben, die man aktiviert oder deaktiviert und wo sich der Wert verändern kann.
  • Dieses “entweder Bargeld oder kein Bargeld” ist wirklich eine schwierige Debatte, weil wir hier über das Medium reden – also nutzen wir ein haptisches Medium oder nicht. Und wir reden über das Konzept. Also Bargeld ist ja quasi immer noch das offizielle Zahlungsmittel und wenn wir elektronisch bezahlen, zahlen wir ja mit Buchgeld, was ja eigentlich ein Zahlungsmittel zweiter Klasse ist. 
  • Ich glaube viele Leute kennen diesen Unterschied gar nicht. Ich bin ein bisschen in dem Lager, dass wir sagen, dass Bargeld ein paar sehr sinnvolle Funktionen erfüllt, die wir nicht einfach über Bord werfen sollten, nur weil es vielleicht eine andere Möglichkeit gibt, wie wir bequemer bezahlen können. Aber es gibt da noch sehr viel mehr Grautöne.

Heute in der Zeitung war ein großer Artikel über El Salvador. Die haben ja den Bitcoin jetzt tatsächlich als Zahlungsmittel. Wie siehst du so ein Pilotprojekt?

  • Es ist unglaublich spannend, weil es natürlich über die lange Zeit interessant ist. Am Anfang dachte man ja, dass das nur die Verbrecher im Internet nutzen und dann kamen die Nerds dazu. Und irgendwann waren es kleine Unternehmen und jetzt auch große Unternehmen und ja, jetzt ist es halt ein kleiner Staat. Da kann man sich ja mal überlegen, was dann das nächste ist, was da kommt. 
  • Es ist ein riesen Experiment, wo wir einfach nicht wissen, was passiert. Es gibt große Institutionen, die dagegen sind, z.B. der internationale Währungsfonds, aber es gibt auch viele, die das unglaublich spannend finden und das befürworten. Man darf das nicht unterschätzen, was es bedeutet, wenn ein Staat Bitcoin plötzlich als offizielles Zahlungsmittel akzeptiert. Das ist schon eine Art von Ritterschlag.
  • Ich höre Berichte über beide Seiten der Bevölkerung, wie sie den Bitcoin finden. Wir konsumieren zu Bitcoin viel über Massenmedien und ich muss ehrlich sagen, es gibt viel schlechte Berichterstattung. Sie ist qualitativ nicht ausreichend und der Komplexität und Vielschichtigkeit des Phänomens nicht angemessen. Da wird einfach viel pauschalisiert und Sachen dargestellt, wie sie nicht sind.
  • Es ist auch gar nicht so leicht, an dieses Thema neutral ranzugehen. Es ist wirklich schwer, einen Weg zu finden, wo man das kritisch sieht, aber gleichzeitig nicht komplett dagegen ist.

Welchen Einfluss wird die Blockchain und insbesondere die Kryptowährungen auf die Zukunft des Geldes haben?

  • Großen. Der Punkt ist der: Geld gibt es jetzt seit Jahrtausenden und es hat sich immer weiter entwickelt und das Medium, wie wir es jetzt haben, Bargeld und Buchgeld, das ist einfach an seinen Grenzen angekommen. Das sagen auch die Leute von der Bundesbank. Sie sagen auch, dass sie noch nicht wissen, was bei Bitcoin noch möglich ist und wo da die Grenzen liegen.
  • Rein digitales Geld, was nur im Internet existiert, ist ja auch schon Jahrzehnte alt, aber es hat immer an der Technik gefehlt, das umzusetzen. Wir sind jetzt an diesem Umbruch, wo die digitale Revolution auch das Geld erfasst hat und wir sehen jetzt das erste digitale Geld und es funktioniert nach ganz anderen Regeln, als wir es bisher von Geld gewohnt sind. Aber das war bei allen Bereichen der digitalen Revolution ja so. Auch die Kommunikation hat sich nach Brief und E-Mail total verändert. 
  • Deswegen glaube ich, dass wir an der Stufe zu etwas Neuem stehen, was wir noch nicht erklären können und wozu uns noch die ökonomische Theorie fehlt, aber es wird uns noch eine Weile begleiten und es wird auch nicht wieder weg gehen.

Du beschäftigst Dich in erster Linie mit Bitcoin. Warum genau darum?

  • Es gibt schon große Unterschiede zwischen Bitcoin und dem Bereich, den man pauschal als Krypto bezeichnen könnte. Bitcoin sehen viele erst einmal durch diese Geldbrille, aber es ist sehr viel mehr und auch größer.
  • Eigentlich hat Bitcoin drei Dimensionen. Das ist einmal die ökonomische, Bitcoin als Geld, dann die technologische, dass es die Blockchain hat und ein neues Protokoll im Internet ist und dann hat es eben noch eine gesellschaftliche Dimension, dass wir sagen, ist es denn möglich, als Gesellschaft ein Geld zu verwalten, wo Banken und der Staat keine unbedingt notwendige Rolle mehr spielen. Und daraus ergeben sich viele Fragen.
  • Was Bitcoin ja auszeichnet, ist dieses Prinzip der Dezentralität. Dass es keine Institution gibt, die in der Mitte ist und es gibt niemand, der dieses Netzwerk als Einzelperson betreibt und niemand kann dieses Kassenbuch manipulieren. Und daraus entstehen die ganzen positiven Eigenschaften, die Bitcoin hat. Und diese Dezentralität hat kein anderes Blockchain- oder Kryptoprojekt auch nur ansatzweise. Das ist ganz wichtig zu wissen.
  • Im Bereich der Technologie ist es auch so, dass Bitcoin nicht nur Geld, sondern ein Protokoll ist und da hilft es, sich noch einmal zu überlegen, wie eigentlich das Internet funktioniert. Denn das Internet besteht aus Protokollen. Wir haben da Protokolle, um E-Mails zu verschicken, das bekannteste ist das http, womit wir im Web surfen können etc. Und Bitcoin ist ein neues Protokoll in dieser Gruppe von Protokollen, das es uns erstmals ermöglicht, im Internet werthaltige Daten auszutauschen. Die erste Anwendung ist Geld, das ist klar, aber es könnten auch noch ganz andere Anwendungen sein, wie wir dieses Protokoll nutzen. 
  • Die Frage ist, wie viele Protokolle wir brauchen, um Werte im Internet zu verwalten. Wahrscheinlich nicht diese Tausend, die jetzt die Kryptowährungen haben, die alle versprechen, der bessere Bitcoin zu sein. Und das ist der berühmte Netzwerkeffekt. Es ist das erste Projekt, es ist das größte Projekt und das relevanteste Projekt. Bitcoin kann unabhängig von diesen anderen Kryptowährungen existieren.
  • Das sind von der Relevanz her Größenordnungen, was Bitcoin ist und was in diesem gesamten restlichen Kryptobereich passiert. Wobei ich aber explizit nicht sagen will, dass das alles Unsinn ist, was da passiert. Aber wenn ich überlege, was die Zukunft prägen wird, bin ich ganz klar bei Bitcoin.

Wo liegen die Ursprünge von Bitcoin, also der Grundgedanke?

  • Das sind mehrere Fäden, die da zusammen gekommen sind. Es war ja nicht so, dass 2008 plötzlich dieses Whitepaper aufgetaucht ist, wo Satoshi Nakamoto gesagt hat: „So, hier ist meine Idee“ und ein paar Monate später hat er den Code rausgehauen. Es gibt Jahrzehntelang einen akademischen Vorlauf, wo verschiedenen Konzepte zusammengekommen sind, um diese Technologie zu bauen. Es gibt aber auch ökonomische Auseinandersetzungen, wie Geld im Internet funktionieren kann. 
  • Und es gibt eine ideologische Basis. Die ist vielleicht am wichtigsten. Das kommt aus der Gruppe der „Cypherpunks“, die sich mit dem Aufkommen der Computer mit dem Gefahrenpotenzial für die Gesellschaft auseinandergesetzt hat. Sie hat gesagt, wenn sich Computer mehr verbreiten ist das insbesondere für die Privatsphäre des Individuums gefährlich, weil es dazu kommen wird, dass große Konzerne Datenbanken aufbauen, die sie dann gegen die einzelnen Menschen verwenden. Oder dass es auch Regierungen geben wird, die nicht mehr die Interessen des Individuums schützen. 
  • Daraus ist die Idee entstanden, Tools zu bauen, um sich dagegen zu wappnen. Und das ist sowas wie E-Mail Verschlüsselung und auch der Tor Browser wurde von dieser Gruppe entwickelt. Und das ist auch der Ursprung von Bitcoin. Sie wollen quasi die Macht zurückholen. Zur Zeit hat der Staat mit dem Geld ja eine große Macht. Und sie wollen einfach ein Transaktionssystem haben, was ihre Privatsphäre wahrt, wo man nicht zum gläsernen Bürger wird. Transaktionsfreiheit ist sozusagen ein Supergrundrecht – denn wie soll ich meine Grundrechte ausleben, wenn ich keine Transaktionsfreiheit habe? Also wie soll ich zur Demo fahren, wenn ich mir kein Ticket kaufen darf? Das ist ja nicht aus der Luft gegriffen, wenn man nach China guckt mit dem Social Credit System.
  • Und da sind wir auch wieder bei der wichtigen Funktion des Bargelds: Es ist ein anonymes Transaktionsmedium. Deswegen ist ja auch eine Grundidee von Bitcoin, dass wir ein digitales Bargeld brauchen.

Was ist denn eine Hashrate? 

  • Das ist die Rechenleistung des Bitcoin-Netzwerks. Und die steht in gewisser Weise für die Sicherheit, also wie verlässlich ist das System, aber es steht auch für den Energieverbrauch. Wobei dazu die Diskussion in den Medien oft zu oberflächlich verläuft. Da wird gesagt, Bitcoin verbraucht Energie, also ist es verschwendet. Es wird aber gar nicht geschaut, was Bitcoin macht und ob es a) die verbrauchte Energie möglicherweise doch wert ist und b) alle Sachen verbrauchen Energie und interessant ist es ja zu schauen, wie wird diese Energie erzeugt? 

Lass uns mal genauer über die Umweltproblematik von Bitcoin sprechen. Wie belastend ist Bitcoin für die Umwelt?

  • Meiner Meinung nach ist es wirklich wichtig sich zu überlegen, was Bitcoin macht. Wir haben das erste inklusive Finanzsystem weltweit. Bisher haben wir ein exklusives Finanzsystem im negativen Sinne, von dem ganz viele Leute bisher ausgeschlossen sind – weil sie kein Bankkonto haben, weil sie zu arm sind, teilweise auch aus kulturellen Gründen, weil sie als Frau zum Beispiel kein Konto eröffnen dürfen.
  • Das ist bei Bitcoin anders. Das kann jeder nutzen, ohne jemand anderen um Erlaubnis fragen zu müssen. Das ist für viele Menschen auf der Welt ein enormer Fortschritt. Außerdem ist es global verfügbar. Jeder, der irgendwie Zugang zum Internet hat, kann global Geld hin- und her schicken und das zu minimalen Gebühren.
  • Eigentlich ist diese digitale Revolution längst überfällig. Es wurde so lange hinausgezögert, unser Geld digital tauglich zu machen, dass es jetzt einfach auch einen riesigen Bedarf gibt. Wir können mit Bitcoin Sachen machen, die wir mit keiner anderen Technologie machen können.
  • Es geht nicht nur um das Geld des Internets, sondern es geht um das gesamte Internet des Geldes. Und da müssen wir mal schauen, wie das in den nächsten Jahren erschlossen wird.

Was passiert denn, wenn alle 21 Millionen BTC gemined wurden?

  • Gute Frage. Erstens ist es noch sehr weit weg – das ist in über 100 Jahren. Ich finde es müßig, darüber zu spekulieren. Was aber wichtig ist, ist tatsächlich, dass dieser Endpunkt kommt. Und das ist auch das Alleinstellungsmerkmal von Bitcoin, dass es eben nur begrenzt vorhanden ist. Und zwar naturwissenschaftlich und mathematisch nachweisbar und beweisbar. Denn nur so kann es diesen Wert entwickeln, den es ja hat.
  • Es gibt viele Fragen bei Bitcoin, auf die wir noch keine Antwort haben. Es fehlt eine fundierte wissenschaftliche Auseinandersetzung damit, gerade von ökonomischer Seite. Man ist sich ja noch nicht mal einig, ob es überhaupt Geld oder ein Anlagegut ist. 
  • Es ist kein öffentliches Geld, aber auch kein privates Geld. Ich würde sagen, dass Bitcoin eher ein „Commens-Geld“ ist, also ein gemeinschaftlich verwaltetes Geld, was aber von keiner öffentlichen Institution kommt. 

Du bezeichnest Bitcoin als Gesellschaftsutopie, Was meinst Du damit?

  • Es ist das Streben nach einer besseren Zukunft. Das ist das, was so viele Leute daran begeistert. Vielleicht können wir mit dem Geld die Welt ein bisschen besser machen. Indem wir sagen, wir holen uns das aus den staatlichen Monopolen wieder zurück.
  • Bitcoin ist auf den ersten Blick auch sehr komplex und überfordernd, aber es ist immer noch leichter zu verstehen als das Finanzsystem, was wir jetzt haben. Und man kann es halt mitgestalten, sich einbringen und mitdiskutieren. Man sieht ja, was für einen Zulauf das hat, dass es eben nicht mehr nur die Nerds sind. 

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Krypto-Vermögenswerte in regulierten digitalen Geldbörsen haben aktuell einen Wert in dreistelliger Milliardenhöhe erreicht. Die Visa-Karte ist dabei für Millionen Nutzer eine der einfachsten Möglichkeiten, mit digitalen Währungen und Assets zu bezahlen – und zwar jederzeit und rund um die Welt. In der ersten Jahreshälfte 2021 wurden mit entsprechenden Krypto-verknüpften Karten von Visa mehr als 1 Milliarde US-Dollar ausgegeben.

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China geht restriktiv gegen das Bitcoin-Netzwerk vor. Meinst Du, dass weitere Staaten dagegen vorgehen?

  • Prinzipiell ja. Wir sehen ja auch in Europa, dass es in Vorbereitung ist, dem einen Riegel vorzuschieben. Was Bitcoin so spannend macht, ist, dass tatsächlich niemand was dagegen machen kann. Stand jetzt geht man davon aus, dass kein einzelner Staat Bitcoin verhindern kann. China kann zwar Bitcoin verbieten, es aber nicht abschalten. Ich glaube nicht, dass es gelingen wird, Bitcoin global zu verhindern.

Bitcoin hat in der Öffentlichkeit einen großen Bezug zum Darknet und zur Kriminalität. Wann kommt die Kryptowährung aus der dunklen Ecke?

  • Ich glaube das ist sie schon längst. Man muss sich auch klar machen, dass Bitcoin niemals perfektes Geld sein wird, also perfekt im Sinne von es erfüllt alle unsere moralischen Ansprüche. Was sind denn im globalen Kontext die moralischen Ansprüche? Sachen, die für uns normal sind, z.B. das Frauen ihr eigenes Geld verwalten, sind in anderen Regionen nicht Usus. Deswegen hat man sich bei Bitcoin eben für den radikalen Ansatz entschieden, also wenn es niemanden gibt, der es manipulieren kann, darf es einfach niemand manipulieren. Der Schluss, der daraus folgt ist, dass es an den Menschen liegt, was sie daraus machen.
  • Geld ist ein Medium und es ist immer schwierig, wenn man dem versucht mit moralischen Standpunkten beizukommen, wenn es eigentlich die handelnden Personen betrifft. Fazit ist: Bitcoin ermöglicht neue kriminelle Aktivitäten, die vorher nicht möglich waren, aber der Dollar ist immer noch die Hauptwährung aller Kriminellen. 

Wann kann ich denn wirklich mit Bitcoin bezahlen? Bei den Kurskapriolen wird es doch extrem schwer, oder?

  • Einige gehen davon aus, dass sich diese Ausschläge mit der zunehmenden Verbreitung einpendeln werden. Man muss das auch immer im Verhältnis betrachten. Wir haben jetzt eine vergleichsweise stabile Währung, aber es gibt Länder, die haben extreme Inflationsraten und im Vergleich dazu ist Bitcoin schon jetzt die stabilere Währung, insbesondere als langfristige Investition.
  • Andere Ansätze sagen, wir benutzen Bitcoin eigentlich nur als Transfermedium. Also ich schicke jetzt z.B. Geld nach Südafrika und habe jetzt hier Euro und habe dann einen Dienstleister, der mir diese Euro in Bitcoin umtauscht und schickt die über das Bitcoin-Netzwerk nach Südafrika, weil das super effizient ist und tauscht die dort sofort wieder in Rand um. Da habe ich dann quasi nur dieses Volatilitätsrisiko für diesen Zeitpunkt, wo die Bitcoins in Transfer sind.

Elon Musk hat ja zuerst massiv Werbung für Bitcoin gemacht und ist dann wieder zurückgerudert – aus Umweltgründen? Wie siehst Du diese Marktmanipulation?

  • Es ist natürlich kritisch. Leute, die sich gut mit Bitcoin auskennen, die wissen, das Elon Musk nicht derjenige ist, der sich nicht mit Bitcoin auskennt. Es ist natürlich kritisch für unerfahrene Investoren oder welche die sagen, Elon Musk ist mein großes Idol. Damit tut er sich selber keinen Gefallen. Elon Musk ist halt ein Ego-Typ und Bitcoin ist eigentlich ein System, das ego-avers ist. Also Leute, denen ihr eigenes Ego wichtiger ist als die Bitcoin-Idee, die geraten früher oder später mit der Entwicklung so aneinander, dass sie da ausscheiden. Das ist tatsächlich sehr entspannt, dass es innerhalb von Bitcoin schon zu so einer sachlichen Kommunikation geführt hat. Da bist du als Dampfplauderer schnell draußen.

Ist Bitcoin für Dich auch eine sinnvolle Geldanlage oder eher ein Spekulationsinstrument?

  • Wie so oft ist es die Perspektive. Ich würde schon sagen, dass es sinnvoll ist unter dem Aspekt, dass man sagt wir haben hier ein neues Wertmedium, welches Anwendungen ermöglicht, die wir uns heute noch nicht mal vorstellen können. Bitcoin ursprünglich ist ja kein Geld. Geld ist ja eine Bedeutung, die wir Bitcoin zumessen. Es ist ein Medium mit Eigenschaften, die es für die Verwendung als Geld sehr nützlich machen. Wert ist erst über die Jahre entstanden.
  • Als Medium ist es sehr interessant, weil es die Infrastruktur für das Internet der Werte ist, was jetzt kommt. Wir wisse noch nicht, wie das aussieht, aber wir wissen, wie sich das Internet entwickelt hat. Das Potenzial, damit in Zukunft noch sehr viel mehr machen zu können, ist groß. 
  • Es hat natürlich auch das Potenzial als Spekulationsobjekt. Da sprechen die Analysten gerne von der asymmetrischen Wette. Ich kann zwar 100 Prozent meines Einsatzes verlieren, ich kann aber eben auch ein vielfaches von diesen 100 Prozent gewinnen und vor allem Dingen in einem Zeitraum, der ein ganz anderer ist als jetzt bei ETFs oder Aktien. Bitcoin ist in 10 Jahren jetzt bei 5 Millionen Prozent Gewinn. Das ist der Ansatz, wenn man jetzt aus dem klassischen Anlagesystem kommt. 
  • Dann gibt es noch diese Perspektive innerhalb des Systems Krypto. Da ist Bitcoin eigentlich sowas wie das Sparbuch, so langweilig und öde. Wenn ich Lust auf Casino habe, bin ich im Bereich Krypto gut aufgehoben. Tatsächlich verlieren die meisten dabei Geld, wenn man auf irgendwelche Krypotsachen wettet, die man nicht verstanden hat. Man kann da Glück haben, wahrscheinlich wird man eher was verlieren. 

Wie legst Du denn selbst Dein Geld an?

  • Diversifizieren ist immer ein guter Rat. Ich bin nicht 100% Bitcoin. Ich muss als Journalist auch schauen, dass ich da auch eine Distanz wahren kann und wäre gar nicht möglich, wenn ich jetzt so übermäßig auf Bitcoin setze. Dann bin ich ja abhängig davon, dass der Kurs gut ist und würde auch so schreiben. Auf der anderen Seite kann man aber nicht über Bitcoin schreiben, ohne Bitcoin zu haben. Die Möglichkeiten und die Grenzen muss man erfahren.
  • Es ist schon ein Medienbruch. Es ist ein bisschen wie Digital Natives und Digital Immigrants, das war so ein Bruch, der durch die Gesellschaft ging. Und wir stehen jetzt vor einer ähnlich großen Stufe mit den Digital Money Natives und den Digital Money Immigrants. Man sollte sich damit beschäftigen, denn es geht nicht wieder weg, so sehr sich das auch viele Leute und Institutionen wünschen. Es sind vor allem junge Leute, die das adaptieren und keine Berührungsängste haben, für sie ist es einfach da und wird benutzt. Das ist die Generation, die das jetzt weiterträgt und wer sich damit nicht beschäftigt, wird den Anschluss verlieren.
  • Zurück zur Frage: Ich habe einen ETF-Sparplan, aber ich setze mich damit nicht wirklich intensiv auseinander. Bitcoin verstehe ich besser.

Wordshuffle: 

Wallet: Braucht man. Das ist quasi das Interface, um mit Bitcoin agieren zu können. Das ist quasi meine Brieftasche.

NFT: Ist eher eine Blase als Bitcoin. Man muss aufpassen, dass man da nicht in diese FoMo reingerät. Da sind viele digitale Kaffeefahrten und Glücksritter unterwegs.

Honigdachs: Das ist mein Podcast. Er wird sehr gut angenommen und wird gehört von Bankern bis hin zu Bitcoinern. Ein guter Freund von mir nutzt ihn zum Einschlafen. 

Rockmusik: Wilde Jugend. Es ist nicht meine Hauptmusik zur Zeit. Ich stehe auf gute Bässe und Rhythmus. 

Coinspondent: Das ist mein Blog und ich bin immer noch froh, dass ich mich damals für dieses Kunstwort aus Bitcoin und Korrespondent entschieden habe, weil es ganz gut das abbildet, was ich machen will. Ich will in diese Bitcoin-Welt eintauchen wie ein Auslandskorrespondent.

Zukunft: Ich glaube mit der Zukunft wird sich zu wenig auseinander gesetzt. Im Bereich Geld sind wir nahezu blind für die Zukunft. Das finde ich erschreckend, weil wir gar nicht wissen, welches Geld wir für erstrebenswert halten.

Glück: Glück ist wichtig und mehr wert als Geld. Glück ist schon längst da, man muss nur richtig hingucken. Man muss es nicht verfolgen, sondern das Glück erkennen lernen, was um einen herum ist.

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5 Antworten

  1. Hallo Daniel, danke für die letzte Folge und den generell sehr tollen Podcast. Ich kenne mich bei dem Thema echt nicht im Detail aus. Aber auf mich wirkt das alles sehr widersprüchlich. “Wenn du dich damit etwas beschäftigts dann wirst du den Sinn schon verstehen”. Es ist anscheinend die Demokratisierung des Geldes für jedermann – das ist u.a. die Idee. Ob sich untere Einkommensschichten Bitcoin zuwenden wenn kein Vertrauen da ist?. Momentan sind in meiner Wahrnehmung Coins extrem volatil, oft ein Scam und hauptsächlich Geldwäsche da unreguliert. Die Umweltaspekte werden einfach mit „das ist die große Zukunft“ ausgeklammert. Am Ende steht die Aussage: „Investiere in nichts was du nicht verstehst“ und in der Mitte der Folge klang es so, wie wenn die Community selbst Bitcoin nicht ganz verstanden hat. Ich frage mich welches Problem Bitcoin oder die Blockchain löst. Handel in Milisec ist doch schon im Computerhandelgelöst. Transaktionen protokollieren könnte man auch z. B. mit git. Kennst du oder der Interviewpartner ein wirtschaftlich erfolgreiches Blockchain Projekt? Ist es nicht vielleicht so, dass wir eine (ideologisch geprägte) Technologie haben, für die wir verzweifelt einen Anwendungszweck suchen?

    1. Hi Marc,
      für mich hört es sich so an, als hast du den Unterschied zwischen Bitcoin und anderen “Coins” bzw. “Blockchainprojekten” nicht ganz verstanden. Ich dachte eigentlich, das kommt im Interview ganz gut rüber. Ich würde deiner Kritik nämlich absolut zustimmen bei allen Coins außer Bitcoin. Im Grunde löst Bitcoin zwei Probleme. Zum einen ist es ein Zensur-resistentes Zahlungsnetzwerk, d.h. ich kann in sekundenschnelle Geld nach El Salvador oder nach China verschicken, obwohl es dort verboten ist und keiner kann mich aufhalten. Zum anderen ist es das erste digitale Gut was begrenzt ist und somit viele Eigenschaften von Gold in der digitalen Welt darstellt.
      Ich verstehe auch warum man als alter, weißer und reicher Mann keine Vorteile in dem System sieht. Aber vielleicht sollte man sich etwas in die Lage von Milliarden von Menschen auf der Welt versetzen, die noch nicht mal einen Ausweis haben.
      Hier noch ein kurzer:
      https://www.boerse-online.de/nachrichten/aktien/bitcoin-&-co-ticket-aus-dem-afghanischen-chaos-1030858236
      und ein etwas längerer Artikel zu dem Thema:
      https://aprycot.media/blog/check-deine-finanziellen-privilegien/

      1. Hallo Johann, danke für deine Antwort. Ich lass das alles gelten. Und ja, als “reicher weißer” man (nicht alt ;-)) kann ich die Probleme in Repressionsstaaten nicht aus erster Hand nachvollziehen. Die beiden Artikel Zeigen großartige Einzelbeispiele wie das den vor Ort Menschen helfen kann. Ich habe das Gefühl (auch in Artikel 2), dass doch sehr viel Überzeugungsarbeit geleistet werden muss. Wenn ich das mit dem Internet™ vergleiche, kostetet mich das weniger Überzeugungsarbeit- aber auch hier bin ich ja spät (Ende der 90er) dazu gekommen. Vielleicht werden Cryptocurrencies das auch erreichen. Mehr kann ich dazu nicht sagen. Für mich, laut Artikel, in meiner “DollarBubble”, ist das dann doch zurzeit zu volatil und energetisch fragwürdig (vielleicht dann doch zu alt).

  2. Vielen, vielen Dank für dieses großartige Interview. Es macht einen riesen Spass, Friedemann bei seiner Begeisterung für Bitcoin zuzuhören und lässt einen dabei sogleich noch ein Stück tiefer in den Kaninchenbau abtauchen. Ich denke auch, dass wir noch gar keine richtige Vorstellung davon haben können, was Bitcoin in Zukunft für uns bedeuten wird – aber das macht die ganze Sache um so faszinierender und lässt einen das ganze Elend um unser aktuelles Fiat etwas entspannter sehen…

  3. Hallo Daniel, ich fand die Folge sehr tiefgründig, weil hier weniger die Frage diskutiert wurde, wann der Bitcoin auf 100000 geht und wer dieses Ereignis vielleicht noch wie stoppen könnte, oder ebend halt nicht. Sondern welche Hoffnungen sich eventuell damit verbinden könnten auf zukünftige gesellschaftliche Entwicklungen.
    Mir hat auch die Haltung von Friedemann Brenneis sehr gefallen, der ja sagt, daß man nicht vorschnell urteilen solle und jeden Bericht in die eine oder andere Richtung gleich für bare Münze nehmen soll. Von daher finde ich es auch sehr ehrlich, wenn er sagt, daß Bitcoin noch nicht voll verstanden ist und die gesellschaftlichen Prozesse erst noch ausprobieren müssen, was wie funktiert, oder halt nicht.

    Ich bin gespannt, was das Ergebnis dieser Entwicklungen sein wird. Vom sog. Internet 2.0 haben wir uns ja z.B. eine breitere demokratische Teilhabe an der gesellschaftlichen Debatte erhofft. Im Prinzip ist das auch so gekommen, dieser Blog ist ein Beispiel dafür. Doch dieses Modell scheint mir aktuell in einer Bewährungsprobe zu sein, deren Ausgang ungewiß ist. Hoffen wir auch hier auf einen guten Ausgang.

    Vielleicht noch ein Anregung für den Umgang mit Kritik, Daniel. Ich finde es sehr gut, daß Du regelmäßig auch negative Bewertungen vorliest und dazu Stellung nimmst. Mir hat die Folge #189 gut gefallen, von daher verstehe ich den Vorwurf der Werbung in der Bewertung auch nicht. Du könntest in der Antwort jedoch vielleicht noch inhaltlich etwas konkreter auf den Vorwurf eingehen, z.B. ein oder zwei konkrete Themen des Interviews nennen, die für die Zuhörer einen Mehrwert geschaffen haben. Warum also der Vorwurf der Werbung, also einer einseitigen Darstellung zu Gunsten des Interviewgastes, deshalb also hier nicht vorliegt. Auch wenn der Vorwurf in der Bewertung nicht konkret begründet ist, könnte eine inhaltlich noch konkretere Antwort Deinen anderen Zuhörern noch klarer aufzeigen, warum Du die Kritik für nicht stichhaltig hälst. Wobei das sicher schon ziemliche Feinheiten sind, über wir hier jetzt reden, also meckern auf sehr hohem Niveau.

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