“Mit 32 schon finanziell unabhängig?” – Interview mit Finanznomade Manuel

Das Thema finanzielle Unabhängigkeit spielt für Finanznomade Manuel eine wichtige Rolle. Auf seinem Blog hat er sogar einige Tracker erstellt, die seinen Fortschritt dokumentieren. Warum es für ihn so ein wichtiges Thema ist, wie seine Definition von dieser Unabhängigkeit ist und wie er dafür anlegt, erzählt Manuel in fast 90 aufschlussreichen Minuten.

Finanznomade Manuel im Interview

Überblick Interview mit Finanznomade Manuel

Die finanzielle Unabhängigkeit spielte in vielen Interviews des Finanzrocker-Podcasts eine große Rolle. Immer mehr Menschen haben in den vergangenen Jahren versucht, die Abhängigkeit von Faktoren wie Arbeitgeber, Rentenversicherung oder auch dem Hamsterrad zu verringern, indem sie privat vorgesorgt haben. 

Leider wurde das Thema Finanzielle Freiheit im Netz mit fragwürdigen Produkten immer mehr auf die Spitze getrieben, was ich zunehmend kritisch gesehen habe. Wenn es etwas Gutes an der Korrektur nahezu aller Märkte gibt, dann die Tatsache, dass es vielen der Bauernfänger schwerer gemacht wird, ihre Produkte zu verkaufen. Gerade im Krypto-Bereich nahmen die Abzockereien schon absurde Züge an. 

Deswegen sehe ich den Begriff Finanzielle Freiheit sehr kritisch. Aber jetzt mal abgesehen von den Begrifflichkeiten: Eine finanzielle Unabhängigkeit ermöglicht auch das Abfedern von Mehrkosten wie momentan durch die hohe Inflation, Mindereinnahmen beispielsweise in der Selbstständigkeit oder auch das Aufstocken der Rente.

Mit 32 finanziell unabhängig?

Finanznomade Manuel PortraitBei meinem heutigen Gast dreht sich vieles im Leben um die finanzielle Unabhängigkeit – und das obwohl er erst 32 Jahre alt ist. Durch einen Artikel über das Thema bin ich auf seinem Blog gelandet und habe seit einiger Zeit immer wieder seine Artikel gelesen.

Relativ schnell wusste ich, dass ich gern mit ihm über seinen Vermögensaufbau, die Unterschiede zwischen finanzieller Unabhängigkeit und Freiheit und seinen eigenen Weg in die finanzielle Unabhängigkeit sprechen möchte. 

Ich habe heute Manuel Streifeneder zu Gast. Er hat mit 32 zumindest schon die finanzielle Unabhängigkeit erreicht und strebt langfristig die finanzielle Freiheit an. Auf seinem Blog nutzt Manuel konkrete Zahlen, die dabei helfen, das Ganze selbst einzuordnen.

In fast 90 Minuten sprechen wir über das Tracking von Manuels finanziellen Zielen, seine Asset Allokation und seine monatlichen Einnahmen und Ausgaben. Darüber hinaus diskutieren wir über die von Manuel präferierten Dividenden-ETFs sowie Closed-end Funds und über seine hohen Optionsprämien. Und es geht auch um Manuels PV-Anlage und warum er sie als seinen größten Fehler betrachtet.

Shownotes

Präsentiert von “Mehr Mut zum Glück”

Finanznomade Manuel Mehr Mut zum GlückAuch bei “Mehr Mut zum Glück” geht es in der aktuellen Folge um das Thema Freiheit und das Leben in der arschlochfreien Zone. 

Mit Anfang 20 musste Sandra Grosskinsky nach zwei Bandscheibenvorfällen ihren Job beenden und eine Umschulung machen. Der neue Arbeitsalltag war nicht das richtige für sie. Davon ließ sie sich aber nicht beirren und gestaltete ihr Leben so, wie sie es wollte.

Sie lebte und arbeitete in Australien, bestieg den Mount Everest und reiste als Tauchlehrerin um die Welt. Was sie aus diesem bunten Leben alles mitgenommen hat, erzählt sie bei “Mehr Mut zum Glück”.

Wenn du mehr über die Geschichte erfahren möchtest, dann hör doch mal in “Mehr Mut zum Glück” rein.

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10 Antworten

  1. Moin Daniel,

    das mit der finanziellen Freiheit als Begriff finde ich inzwischen auch zunehmend schwierig. Da wird einfach zu viel Mist mit gebaut. Da finde ich die Unterteilung von Manuel schon nicht schlecht.
    Auch die Unterscheidung zwischen Puffer und Barreserve finde ich nicht verkehrt. Der Puffer ist einfach die tägliche Liquiditätsreserve um den Einkauf nicht nach den Dividendenzahlungen planen zu müssen, wohingegen die Barreserve (meinem Verständnis nach) eine Mischung aus Notgroschen und Sparkonto für neue große Sachen ist. Und vermutlich auch eine Art risikoarmen Portfolioanteil darstellt.

    Bezüglich der verschiedenen finanziellen Stadien (um nicht den Begriff FF zu nutzen), bin ich letztens über folgenden Rechner gestolpert: https://www.wohlstandsbildner.de/deine-vier-stufen-finanzieller-entspannung/
    Da kann man schön mal mit seinen Zahlen und Annahmen spielen. Das finde ich durch den Detaillierungsgrad interessanter als nur Jahresausgaben mal X (25-40, je nach Renditeerwartung).

  2. Hallo Daniel, das war jetzt ca meine 222. Folge des Podcasts. Vielen Dank für Ihre Arbeit!
    Danke auch für den wichtigen Options-Disclaimer am Ende dieser Podcastfolge. Auch diese Art der persönlichen Kommentare zeichnet Ihre gute Arbeit aus.
    Sie sprechen in den Folgen mit Albert ja oft von den tailend-events. Das sollte man den neuen Optionsschreibern die “ach so passiv” die statistische 2/3 Gewinnchance betonen vielleicht nochmal genauer erklären bzw. das mit dem Risiko-Rendite Dreieck. Aber nach dem Disclaimer ist das ja eigentlich klar.
    Ich habe es ab Min.58 so verstanden, vielleicht aber auch nicht richtig: Bei nur 329.000€ Gesamtvermögen wurden von Manuel satte 146.000€ in 200 in BLK Aktien veroptioniert und die ach so sicheren BLK mit 25% Verlust = -36.000€ gekauft und gleichzeitig weist er aber +6.000€ passives Monatseinkommen mit Prämien als free lunch aus. Na ja. Kann man vermutlich so rechnen wenn man wirklich möchte. Zumindest gefällt mir sein positives Mindset hier. Das ist viel Wert.

    Weiterhin alles Gute – auch allen Zuhörern und Zuhörerinnen.

  3. Hallo Daniel,
    immer wieder super, Dein Finanzrocker-Podcast. Auch die Folge mir Manuel hat mal wieder eine andere Perspektive auf das Wirken eines „Einkommensinvestors“ (nach Luis) gezeigt. Die Art und Weise Manuels Optionierens wäre mir allerdings auch zu kapitalintensiv. Falls Du das Thema irgendwann vertiefen willst, kann ich Dir Eric Ludwig empfehlen. Er hat das Buch „Optionen unschlagbar handeln“ geschrieben, in dem er sehr überlegt an den Optionshandel herangeht. (Zugegeben: Der Titel ist etwas reißerisch)

    Bitte weiter so!

  4. Hey Daniel und Manuel,
    wieder mal eine superspannende Folge! Uuund ich habe einen neuen Blog für meine Feedly-Liste gefunden! 🙂 “Echte Zahlen” zu sehen finde ich immer superspannend und hat für mich persönlich viel Mehrwert, auch wenn ich natürlich verstehen kann, wieso manche das nicht so gern öffentlich machen. Obendrein habe ich auch vor einigen Monaten den Optionshandel für mich entdeckt, die “Langweiler-Variante” mit Cash Secured Puts und Covered Calls. 😉 Direkt mal zum Finanznomaden rübergesurft und ihn in meine Abos aufgenommen …. und prompt kommt so ein toller Artikel über die Rentenlücke, der mich total abgeholt hat! Hat sich Finanzrocker hören also wieder gelohnt. 🙂

  5. „Ich bin 32 Jahre alt und gehe mit meinen paarhunderttausend Euro jeden Monat ins Casino und spiele Black Jack. Wenn ich gewinne nenne ich das ‚passives Einkommen‘, wenn ich verliere ‚Buchverluste‘. Letzten Monat habe ich ein Zehntel meines Vermögens verzockt, aber auch ein kleines bisschen zurückgewonnen, weshalb ich zu 200% finanziell unabhängig bin.“

    Man kann ihm nur wünschen, dass er sein Depot verzockt bevor er ein paar Jahre aus dem Job ausgestiegen ist und dort den technologischen Anschluss verloren hat.

    1. Ja, da muss ich Dir zustimmen. Ein ziemlich schräges Verständnis bzgl. passivem Einkommen wird hier an den Tag gelegt. Nur die eher noch überschaubaren Aktivitäten mit Dividenden-Fonds, CEFs und Preferred Shares gehören in die Rubrik Einkommensinvestor. Wenn dazu noch Covered Call-Writing auf dick im Geld befindliche Dividenden-Aktien praktiziert würde, hätte ich auch nichts gesagt.

      Aber das hier ist einfach nur wilde Zockerei und steht im krassen Widerspruch zu den ganzen Hochrechnungs-Gadgets zur finanziellen Unabhängigkeit, die man auf seiner Homepage finden. Zum Glück hat Daniel ausdrücklich auf die Risiken hingewiesen. Er wird sich dabei auch seinen Teil gedacht haben. Das konnte man auch ziemlich deutlich hören.

      Aber Manuel ist ja noch jung. Offenbar muss sich jeder erst mal eine blutige Nase holen, um daraus was zu lernen.

  6. Mensch Daniel, sonst so passiv, aber diesen kleinen Optionär hast du ganz schön auseinandergenommen. Das hat auf jeden Fall Schwung in die Folge gebracht.
    Ich finde Manuel sollte mal über folgende Punkte nachdenken:
    – Ist es wirklich ein Buchverlust, wenn du eine Aktie deutlich über dem aktuellen Marktpreis kaufst? Das ist doch wie xx% Transaktionskosten und das würde auch keiner als Buchverlust bezeichnen. Meiner Meinung nach entsparst du gerade dein Portfolio sehr ineffizient, anstatt passives Einkommen zu erzielen. Dass die Option immer mal gezogen wird, ist ein inhärenter Teil der Strategie. Erst wenn das Gesamtsaldo positiv ist, kann man von Gewinnen sprechen.
    – Warum so teure Underlayings? Bei 100€ plus pro Aktie bildet ein Optionskontakt ein ganz schönes Klumpenrisiko. Man findet sicher auch tolle Unternehmen für einen geringeren Preis
    – Das Prinzip hinter Optionen schreiben ist klar: Man verkauft eine Versicherung. Weil Depotabsicherung (=Optionskauf) Geld kostet und der gesamte Optionshandel ein Nullsummenspiel ist, sollte der Verkauf einer Option einen positiven Erwartungswert hat. Interessanterweise hat das Manuel nicht zur Sprache gebracht, sondern marktschreierisch mit der 2/3 Chance argumentiert, die mit Verlaub gesagt, hanebüchen ist. Es kommt schließlich auch auf die Eintrittswahrscheinlichkeit der 3 Optionen (Kurs fällt, steigt oder bleibt gleich) an.
    – Es stellt sich die Frage, ob der Erwartungswert deiner Strategie wirklich (ausreichend) positiv ist. Du sagst, du hast Spaß an Mathe, aber hast du dir das mal ausgerechnet? Historische Daten zu Optionen kann man scheinbar nur kaufen, aber der Preis ist lächerlich im Vergleich zu deinen Buchverlusten 😉

  7. Hallo,

    eigentlich wollte ich hier nicht kommentieren, aber was solls, ich machs trotzdem.

    Gibt ja viele negative Kommentare zum Thema Buchverlust.

    Vergleichen wir doch einfach mal 2 Personen.
    A betreibt Buy and Hold (S&P500 Euro hedged) und B macht das, was ich mache (Optionen).

    Beide haben Stand 01.01.2022 369.000 € Vermögen investiert. Dabei liegen 125.000 € in anderen Vermögenswerten, welche sich im Betrachtungszeitraum kaum verändert haben.

    Person A hat heute (26.10.2022) noch ein Vermögen von 318.638 €, da der S&P500 Euro hedged um 20,64 % gefallen ist seitdem (Quelle: https://www.justetf.com/de/etf-profile.html?isin=IE00B3ZW0K18#chart).
    Dabei gingen knapp 50.000 € flöten.

    Person B hat eine ähnliche Exposition durch die Auswahl der Underlyings für die Optionen, aber nimmt ständig Optionsprämien ein.
    Stand heute hat diese Person 347.731 € Gesamtvermögen. Also nur 22.000 € weniger als am Jahresanfang.

    Wer hat also nun den größeren Buchverlust / Verlust und die damit schlechtere Strategie?

    Bestimmt nicht Person B….

    Wo kommen nämlich die 28.000 € mehr Gesamtvermögen her? Hmm, schon komisch, das liegt ja genau im Bereich der Netto-Optionsprämien dieses Jahr (28.372 € aktuell).

    Sorry, wenn der Kommentar etwas schnippisch klingt, aber ich musste das einfach mal klarstellen,

    Grüße,
    DerFinanznomade

    1. Moin Manuel,

      ich finde es gut, dass du hier kommentierst, weil nur im Austausch kann man von einander lernen.
      Glueckwunsch zu einem betraechtlichen Vermoegen von 369k€ in deinem jungen Alter!

      Wieso hast du eigentlich einen Euro-hedged S&P500 ETF zum Vergleich herangezogen? Sicherst du dein Depot (oder alle USD-Werte) auch gegenueber Waehrungsschwankungen ab? Weisst du nicht, dass du damit die Torpfosten verschiebst oder ist es selbstgefaellige Taktik?

      Wenn ich dich richtig verstehe, geht deine Rechnung so:
      369k€ Vermoegen – 125k€ (wenig schwankend) = 244k€ USD-Aktien-Exposure
      Dann rechnest du davon 21% ab: 193k€ USD-Akt-Exp und addierst die 125k€ (Cash oder so?) dazu und kommst auf 318k€ Vermoegen.
      Dann sagst Du: “ich bin mit meinen Optionsgeschaeften besser gefahren, weil ich habe noch 348k€ Vermoegen (30k€ mehr)”.
      So weit richtig?

      Meine Fragen waeren:
      – Wie sieht der Vergleich mit einem normalen S&P500-ETF (also nicht gehedged) aus? Weil 95% aller Anleger wuerden so einen nehmen und in EUR ist der Verlust dann halt nicht 21% in dem von dir gewaehlten Vergleichszeitraum sondern nur 5% (https://www.justetf.com/de/etf-comparison.html?groupField=index&from=search&isin=IE00B5BMR087)?
      Dann saehe die Rechnung so aus: 5% von 244k€ USD-Akt-Exp = 232k€ USD-Aktien-Exposure + 125k€ Cash = 357k€ (also 9k€ mehr! als in deinem Depot)

      – Gab es da unterwegs(im Vergleichszeitraum) nicht Zu- oder Abfluesse in deiner Anlage-Historie (die muessten dann auch beim S&P500-ETF rechnerisch durchgefuehrt werden, um es sauber mit deinem Depot vergleichen zu koennen)

      Abgesehen davon, wieso kratzt es dich ueberhaupt, wenn andere deinen Anlagestil in Frage stellen?
      Vielleicht koenntest Du einfach denken: Dieser Anlagestil passt momentan am besten zu mir, ich stehe dazu, mir geht es nicht um die max. Rendite oder um Schwankungen/Risiken sondern …
      (Ja, was sind denn deine wichtigsten Ziele? und warum?).

      LG Joerg

      1. Hallo Joerg,

        erstmal Danke für die Glückwünsche.

        War das erste Suchergebnis bei S&P500…
        Außerdem deckt sich das in etwa mit den Buchverlusten bei einigen Aktien in meinem Depot.
        Dann nehmen wir halt einen MSCI World (https://www.justetf.com/de/etf-profile.html?query=IE00BJ0KDQ92&groupField=index&from=search&isin=IE00BJ0KDQ92#chart) –> -9,51 % anstatt knapp 21 %.

        Ergibt dann 345.795 € Gesamtvermögen bei Person A.

        Damit dann fast Gleichstand der beiden Personen.

        Die Rechnung hast du soweit richtig nachvollzogen.

        Natürlich müsste man Zu- und Abflüsse mit einrechnen, aber mir ist das ehrlich gesagt zu viel Aufwand hier, nur um ein paar ewigen Nörglern etwas darzulegen.

        Mir geht es darum, aufzuzeigen, dass der Stil, wie ich meine Finanzen manage, nicht so dermaßen schlecht ist, wie von den Kommentatoren dargestellt.

        Im Grund ist es mir ja egal was andere denken, aber ich habe mich leider hinreißen lassen.

        Die letzten Fragen kann ich so beantworten:
        Ich sehe mein Portfolio nicht als gescheitert oder schlechter als ein anderes an, nur weil es kurzfristig mal etwas unter Wasser steht. Und das noch dazu während einem Bärenmarkt. Es wird sich auf die lange Frist zeigen, wer am Ende besser dasteht. An der Börse gehört auch mal Geduld (welche sich nicht nur über Tage, sondern Monate und Jahre zieht) dazu. Das vergessen einfach viele.

        Aber vermutlich ist das der Grund, warum einige langfristig erfolgreich sind, und andere wiederum nicht. Verluste muss man auch mal aushalten können…

        Wer meinen Weg weiter verfolgen will, kann das jederzeit auf dem Blog machen. Ich werde weiterhin alles transparent darstellen.

        Grüße,
        Manuel

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