Honorarberatung: Interview mit André Perko (Podcast)

Dem Thema Honorarberatung wollte ich schon immer in einem eigenen Artikel vorstellen. Jetzt ist es ein interessantes Podcastinterview mit dem Frankfurter Finanzberater André Perko geworden, der Einblicke in den Berateralltag gibt.

Interview Honorarberatung
Bei der Honorarberatung geht es um professionelle Beratung abseits des Provisionsdrucks.

Überblick Andre Perko

Folge 29 habe ich jetzt schon Monate im Voraus geplant. Anfang November hat es dann endlich mit dem Interview geklappt. Ursprünglich ist André Perko zufällig über Google auf meinen Blog gestoßen und hat dort kommentiert. Ich habe mir daraufhin seine Webseite angeschaut und nach einem Interview gefragt. André hat schnell zugesagt.

Im Rahmen des Finanzbarcamp-Artikels und der Diskussion rund um das Provisionsverbot ist der Zeitpunkt für die Veröffentlichung dieses Podcasts sehr gut. Interessanterweise hat André eine etwas andere Meinung zu diesem Thema, was das Pro und Contra sehr gut zeigt.

Gute Honorarberatung finden

Mit weit über 500 5-Sterne-Bewertungen im Internet spricht die Qualität von Andrés Finanzberatung eine deutliche Sprache. Jeder Podcaster wäre über so viele Bewertungen richtig froh. Im Interview sprechen wir über die Unterschiede von Bankberatung und Honararberatung, wie viel Geld es kostet das ist, welche Versicherungen wichtig sind, welche Rolle Fintech-Unternehmen in der Finanzberatung spielen und vieles mehr.

Shownotes:

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Natürlich wäre es großartig, wenn Du eine 5-Sterne-Bewertung bei iTunes abgeben könntest. Diese Woche habe ich wieder gemerkt wie wichtig das ist, da ich es dank vieler Downloads und Bewertungen auf Platz 5 in der Kategorie Wirtschaft geschafft habe. Herzlichen Dank schonmal im Voraus.

Wenn Du wissen möchtest, wie die Bewertung bei iTunes funktioniert, schau‘ Dir bitte mal den Artikel vom Sidepreneur an.

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6 Antworten

  1. Hallo,

    ich bin recht neu hier und absolviere gerade ein Praktikum bei einem Versicherungsmakler, der auf Provisionsbasis arbeitet. Daher war es für mich auch sehr interessant, mal einen Einblick in diese Möglichkeit der Beratung zu bekommen.

    Ich hätte da allerdings noch eine Frage: Was passiert beim Honorarberater mit der Provision, die normalerweise entweder an die Gesellschaft oder an den Makler geht?

    Schließe ich den Vertrag über ihn ab und er kümmert sich gegen das Honorar, das ich ihm zahle, um all die bürokratischen Angelegenheiten oder bekomme ich “lediglich” die Empfehlung. Fällt diese Provision dann also komplett weg?

    LG
    Christina

    1. Hallo Christina,

      vielen Dank für Deinen Kommentar. So wie ich das verstanden habe, fällt überhaupt keine Provision an, so dass der Netto-Vertrag dadurch für den Versicherten ein ganzes Stück günstiger wird.

      Du zahlst dem Honorarberater den Stundenlohn und er kümmert sich um den Abschluss sowie Betreuung hinterher. Nur über eine Empfehlung müsstest Du ja wieder mehr zahlen, weil Du dann direkt über die Versicherung abschließen würdest. Du kommst ja nicht einfach so an eine Netto-Versicherung ran.

      Viele Grüße
      Daniel

  2. Ein interessantes Interview, dass mir allerdings manchmal etwas zu allgemein war und viele Themen nur angekratzt wurden. Ist auch sicherlich schwierig, weil der Honorarberater jeden Kunden individuell betrachten muss.

    Ich möchte nicht pauschal alle Provisionsberater verteufeln. Schwarze Schafe gibt es überall. Was ich etwas kritisch bei der Honorarberatung sehe: 100€/Stunde können sich Menschen, die viel Geld haben locker leisten. Was machen allerdings die Geringverdiener, die so eine Beratung viel notwendiger hätten (Stichwort Altersvorsorge, Versicherungsberatung, Geldanlage etc.)?

    1. Hallo Tobias,

      ja, was machen die Geringverdiener denn im Moment? Vermutlich das gleiche wie 99% aller Verdiener (gering oder nicht): Entweder sie informieren sich selbst oder gehen zum Provisionsberater. Wer nicht selbst aktiv werden *will*, muss halt dafür bezahlen – warum sollte Finanzberatung umsonst sein?

      Das ist allerdings nichts, das man der Honorarberatung an sich ankreiden kann. Und wie der nette Herr Perko selbst sagt, kann sich der Abschluss über ihn ja trotzdem lohnen, wenn dadurch die Kosten geringer ausfallen als beim Provisionsmodell und dadurch in Summe gleichviel oder gar weniger ausgegeben wird.

      Ich habe auch schon eine Honorarberatung in Anspruch nehmen wollen – leider war der Verlauf nicht wirklich so, wie von mir erhofft und mündete in einer Empfehlung für das teuerste (und provisionsträchtigste) Riesterfondsprodukt. Dafür wollte er dann aber auch kein Honorar – ich war auch irritiert und habe dankend abgelehnt.

      Naja, falls ich doch nochmal eine Entscheidung treffen sollte, bei der ich mehr Expertise brauche, könnte ich mir zumindest vorstellen, mal bei der Finanztür anzufragen..

      Danke auf jeden Fall für’s Interview.

      LG
      Dummerchen

      1. Vielen Dank für Eure Kommentare!

        Tobias, ich glaube es geht hier nicht um das Verteufeln der Provisionsberater, sondern um das Provisionssystem an sich und die schwachen sowie teuren Produkte. Der Berater/Verkäufer hat ja die Aufgabe von der Liste zu verkaufen. Das ist sein Job – und die Provision sichert seinen Job. Da gibt es natürlich schwarze Schafe, aber auch nette Berater. Die habe ich ja auch erlebt. Die Produkte, die sie mir verkauft haben oder verkaufen wollen, waren aber trotzdem teurer Mist.

        Ein weiteres Problem ist die bankinterne Klüngelei zwischen Bankberater und Versicherungsberater. Die haben da schon interessante Methoden, um die arglosen Kunden zur Unterschrift zu bringen.

        Und hier kann ein Honorarberater für Abhilfe sorgen, weil er anders beraten kann. Und der muss für seine Beratung auch anständig entlohnt werden. Aber auch hier gibt es schwarze Schafe oder Leute, die merkwürdige Sachen verkaufen wollen. Das schreibt Dummerchen ja auch.

        Ich denke, dass es wichtig ist, dass man sich selbst Gedanken macht und schaut, was man sich vorstellen kann. Dann ist keine ausufernde Beratung nötig, sondern es kann dann effektiv beraten werden. So hat es André ja auch geschildert.

        Es freut mich wirklich, dass das Interview so gut ankommt.

        Viele Grüße
        Daniel

  3. Habe ebenfalls schlechte Erfahrungen mit einem Provisionsberater gemacht und damals während meines Studiums eine gekoppelte Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen (Fondsgebundene LV+ BUZ). Habe dies, da ich mich jeden Monat so sehr darüber geärgert habe, später noch geändert. Mein Gesundheitszustand hatte sich Gottseidank nicht verändert. Habe mich dann durch einen unabhängiger Makler und die Verbraucherzentrale beraten lassen. Ergebnis : eine selbständige BU und die alte Fondspolice wurde gekündigt. Hätte ich mich gleich selbst darum gekümmert, hätte ich viel Geld gespart. Anderseits habe ich wegen diesem Fehler erst überhaupt angefangen mich mit dem Thema Geld/Börse zu beschäftigen und mittlerweile macht es mir sogar Spaß. P.s. Hauptgrund für das Kündigen der Fondspolice war die schmale/teure Fonds -Palette

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