“Über Finanzmarktrisiken und digitale Vermögensverwalter” – Interview mit Prof. Dr. Stefan Mittnik von Scalable Capital

Auf dem Kapital-Gipfel 2018 lernte ich in München Professor Dr. Stefan Mittnik persönlich kennen. Er diskutierte in einer Podiumsdiskussion mit Gottfried Heller und erzählte dabei sehr viele interessante Dinge. Seit einem Jahr stand Herr Mittnik schon auf meiner Podcast-Liste und ich bin froh, dass er in seiner Podcast-Premiere bei mir zu Gast ist.

Wir sprechen in 80 Minuten über Finanzmarktrisiken, Finanzökonometrie, das Verhalten der Anleger, das Value-at-Risk-Prinzip und natürlich über Scalable Capital, das er mitgegründet hat. Weiter unten findest du eine Zusammenfassung des Interviews.

Shownotes

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Zusammenfassung des Interviews

Über Prof. Dr. Stefan Mittnik:

  • Stefan Mittnik ist Professor der Finanzökonometrie an der Ludwig-Maximilians-Universität München und Mitbegründer des Robo-Advisor-Anbieters Scalable Capital.

Seit wann interessieren Sie sich für das Thema Finanzen?

Das war wie so oft im Leben Zufall. Ich habe meine erste Professur in New York zur Zeit des großen Crashs im September 1987 angetreten, da ist der Dow-Jones-Index in den USA an einem Tag um über 20% eingebrochen. Seitdem ist das Thema Finanzmarktanalyse, Finanzmarktforschung und insbesondere das Thema Finanzmarktrisiken zentraler Mittelpunkt meiner Forschung.

Welche Themen fallen in den Fachbereich Finanzökonometrie?

Die Finanzökonometrie ist ein Spezialgebiet der Ökonometrie. Es gibt in der Wissenschaft in vielen Disziplinen sogenannte -metrien, die versuchen mit mathematischen, statistischen Herangehensweisen Prozesse in diesen Anwendungsgebieten zu analysieren. Man will zuerst einfach nur versuchen zu verstehen, wie Finanzmärkte funktionieren. Zweitens versucht man dann auch zu prognostizieren. Wenn ich verstehe, wie ein Prozess funktioniert, kann ich vielleicht voraussagen, wie sich die Wechselkurse Euro Dollar entwickeln oder so was. Und drittens will man wissenschaftliche Theorien überprüfen. Da geht man hin und testet den Zusammenhang von Daten. Zum Beispiel fragt man sich, wie Inflation die Zinsen beeinflusst, das kann man dann testen – ist da ein positiver Zusammenhang oder ist da kein Zusammenhang?

Welche großen Risiken könnten in den kommenden Jahren dazu führen, dass es wieder einen Crash gibt und wie lassen sich diese empirisch belegen?

Die Wahrscheinlichkeit für Crash-Phänomene ist natürlich immer dann relativ hoch, wenn die Kurse irgendwie aus dem Ruder laufen. Die Marktteilnehmer haben dann Schwierigkeiten, fundamental irgendwas zu bewerten und es werden viele Bewertungen auf dem Prinzip Hoffnung durchgeführt, wenn man z.B. an die Dotcom-Krise denkt. Man konnte dieses neue Phänomen nicht bewerten, aber trotzdem glaubte man, dass in der ganzen Internet-Euphorie schon was drinsteckt. Dann kam es zu Bewertungen, die einfach zu optimistisch waren und das alles ist zu schnell gegangen. Irgendwann setzte die Einsicht ein, dass da eine große Lücke klafft, und dann fielen die Kurse in den Keller. In solchen Fällen gibt es dann große Ansteckungseffekte und es werden auch andere Branchen mit reingezogen, obwohl vielleicht die Automobilbranche nicht davon betroffen ist.

Sehen Sie denn momentan irgendwelche Anzeichen?

Es bestehen eigentlich keine endogenen Risiken, dass also die Finanzmärkte selbst irgendwie zu verrückten Bewertungen kommen. Wir haben natürlich immer die Gefahr von externen Schocks, die ein System treffen können, da gibt es schon bestimmte politische Risiken, was in einem stärker vernetzten globalisierten Weltwirtschaftssystem relativ schnell zu Ansteckungsgefahren führen kann.

Welche Rolle spielt das Verhalten der Anleger in solchen Krisenfällen?

Anleger sind immer wichtig, ob in Krisensituationen oder in Nicht-Krisensituationen, aber es gibt halt die Besonderheiten, wie z. B. in dieser Dotcom-Blase. Wenn ich nicht mehr weiß, wie ich bewerten soll, dann höre ich mehr auf andere und verlasse mich auf deren Urteil. Die Ansteckungsgefahr erhöht sich sozusagen, also dieses Herdenverhalten, von dem man spricht. Davon sind nicht nur Privatanleger betroffen, auch institutionelle Profi-Anleger zeigen in diesen Situationen die gleichen Schwächen.

Welche Rolle spielen Stopp-Kurse bei so einer Krise?

Stoppkurse sind eine sehr vernünftige Sache, um bei solchen großen Einbrüchen irgendwann einmal einen Schlussstrich zu ziehen. Das Problem ist natürlich immer, dass die Abschwünge an Finanzmärkten eher stark und kurz sind und die Aufschwünge anfänglich auch noch stark sind – der Rebound – aber dann geht’s doch wieder gemächlicher nach oben. Die Gefahr beim Stoppkurs ist dieses Ausstoppen, kurz vorm Wendepunkt ist man draußen und wann man dann wieder einsteigt, ist eine andere Frage. Für normale Ups und Downs sollte man Stopps nicht zu eng setzen, aber es kann natürlich für Extremsituationen günstig sein.

Gibt es einen Grund dafür, dass es in den letzten Jahren zu einer Zunahme an Aktionären kam?

Je länger man keine Zinsen auf Sparbuch oder Festgeld erhält, desto unattraktiver wird dieses Anlagefeld. Die Finanzkrise liegt schon über zehn Jahre zurück, man fasst wieder Mut. Die jüngere Generation kennt die Finanzkrise auch nur vom Hörensagen, das steigert das Ganze. Das Thema Altersvorsorge wird natürlich auch ernster genommen. Und die Informationsbreite ist heute einfach besser.

Sie gehören zu den Gründern von Scalable Capital – wie kam es zu der Gründung?

Einer der Mitgründer, Erik Podzuweit war mal einer meiner Student zu meinen Kieler Zeiten und wir haben uns nie völlig aus den Augen verloren. Er hat sich gemeldet, wenn er eine Frage hatte, die theoretischer oder statistischer Natur war, ich wenn ich mal was aus der Praxis verstehen wollte und so sind wir in Kontakt geblieben. Er hat dann mit anderen Goldman Sachs Kollegen den Beschluss gefasst, auch für Privatanleger und Kleinanleger ein vergleichbares Modell anzubieten – Vorbilder gab’s ja schon in den USA und in Deutschland ging das auch gerade los. Man wird immer wieder gefragt, ich habe 1000 €, wie soll ich die denn anlegen? Also allein schon den Fragen aus Verwandtschaft und Bekanntschaft aus dem Weg zu gehen, wäre genug Motivation gewesen, da mitzugründen.

War das von Anfang an so bewusst geplant, dass das Thema Wissenschaftlichkeit bei Scalable immer im Vordergrund stand?

Wir sind Anfang 2016 live gegangen. Wir haben versucht nach außen darzustellen, was wir machen, wie wir’s machen, warum wir es so machen und da habe ich die wissenschaftliche Seite beigetragen und die Mitgründer, die aus der Praxis kamen, haben ihr Praxis-Know-how eingebracht.

Mittlerweile gehört Scalable zu den erfolgreichsten Robo Advisors, worin liegt denn das Geheimnis des Erfolges?

Wir bieten an, was der normale Anleger bislang nicht nutzen konnte. Der Startzeitpunkt war recht glücklich, generell hat die Branche nach Lehman ein Reputationsproblem. Wir haben international rekrutiert und Top-Leute angezogen. Ich glaube aber auch, dass die Methodik, also unser Ansatz des dynamischen Risikomanagements für die Zielkundschaft hochattraktiv ist. Wir kommunizieren das Risiko offen. Und was auch eine gute Fügung war, ist dass wir relativ früh Kooperationen geschlossen haben, z. B. mit Siemens Financial Services und der ING.

Warum wird die Kostenstruktur bei Scalable Capital so anschaulich dargestellt?

Ein großer Kostenfaktor ist der Handel selbst, das ist schon auch erhellend für den Kunden zu sehen. Wir haben diese Kosten mit der Depotbank in eine flatfee verwandelt, so dass jede zusätzliche Transaktion uns oder den Kunden kein zusätzliches Geld kostet, aber dafür ist diese all-in-fee, die bei der Depotbank gezahlt wird, höher als sie in den USA wäre. Bei uns ist alles viel kleinteiliger, wir haben Börsen in London, in Frankfurt, in Paris, in Wien und dann haben wir noch Regionalbörsen und so weiter. Das macht natürlich alles nicht günstiger.

Was steckt hinter der Value-at-Risk-Kennzahl?

Ein Problem, das man als Anleger hat, ist wie schätze ich mein Risiko ein. Der DAX hat eine Volatilität von 28. Was heißt denn das? Das ist ein ganz diffuses Risikomaß. Deswegen setzt man gerne sogenannte Verlustrisiko-Maße, und Value-at-Risk (VaR) ist genauso ein Maß, was letztlich die Verlustschwelle angibt, die ich mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit nicht überschreiten sollte. Das heißt, ich schaue mir nur das Risiko nach unten an. Das ist ein Risikomaß, was eigentlich in der institutionellen Welt gang und gäbe ist.

Wie kann ich mir das Konzept bei Scalable Capital vorstellen?

Es gibt rund 2.000 ETFs, die man als deutscher Anleger erwerben kann. Das Ziel ist erstmal, ein global diversifiziertes Portfolio zu erstellen und dafür suchen wir für die einzelnen Anlageklassen, die in Frage kommen, die für den Anleger vorteilhaftesten aus – nach Kostengesichtspunkten, nach Liquidität und steuerlichen Aspekten und verschiedenen anderen Sachen, die da eine Rolle spielen.

Der Kunde gibt uns eine Vorgabe, mit welchem Risiko er leben kann oder schlafen kann und dann ist das Ziel letztlich die ETFs so zu kombinieren, dass dieses Risiko möglichst nicht überschritten, aber auch möglichst nicht unterschritten wird. Diese Diversifikationseffekte muss man eben auch sinnvoll abschätzen, das machen wir mit Simulationsmodellen.

Also wenn jetzt eine Krise im Anmarsch wäre, dann wird der Aktienanteil runtergefahren, oder wie kann ich mir das vorstellen?

Wenn der Aktienmarkt anfängt zu zittern und wir glauben, dass das länger anhält, dann würde die Aktienquote abgebaut werden. Das funktioniert sehr gut, wenn dieses Zittern da ist, dieses Vorbeben sozusagen, das ist aber nicht immer gegeben. Also dieser Oktober 1987, da hat’s zwar vorher auch schon so ein bisschen gezittert, aber dass so ein Knall kommt, das hat kein Algorithmus erwartet. Dieses Risikomanagement ist eher dann erfolgreich, wenn sich an Finanzmärkten endogene Krisen aufbauen. Da ist natürlich immer wichtig, dass man in so einem Depot ein Mindestmaß an Diversifikation hat.

Sie haben je zwei Momentum- und zwei Value-ETFs im Angebot – macht es so einen großen Faktor aus, wenn man diese Faktor-ETFs mit reinwirft in das Portfolio?

Factor Investing ist ja so ein Schlagwort, ein Faktor ist eigentlich die Marktkapitalisierung eines Unternehmens. Value ist ein anderer solcher Faktor: Firmen, die nach Fundamentalkennzahlen unterbewertet erscheinen, haben eine bessere Chance in der Zukunft wieder höher bewertet zu werden, sprich die Kurse steigen. Da diese Faktoren nicht in allen Marktphasen gleich gut sind, tragen sie auch mit zur Diversifikation im Depot bei. Das heißt nicht nur, dass man dadurch eine höhere Rendite erzielt, sondern unter Umständen auch bei gleicher Rendite mit niedrigem Risiko agieren kann, was im Umkehrschluss jetzt z.B. für den Ansatz von Scalable bedeutet, dass man vielleicht insgesamt die Aktien-Quote höher setzen kann.

2016 war ein gutes Jahr für Robo-Advisor: Wenn wir nur Robo-Advisor mit 70% Aktienquote nehmen, liegt die Spannbreite tatsächlich zwischen 5,09 % und 14,96 % Rendite. Da liegt Scalable nur im Mittelfeld. Wie kommt das?

Naja, das erste Quartal 2016 war ein bisschen wie das vierte Quartal letztes Jahr, es fing an mit einem Abschwung von 18 % oder so für den DAX im Januar/Februar – der schlechteste Start für den DAX seit der Index kreiert wurde. Selbst die Kunden, die bei uns in der höchsten Risikoklasse angelegt haben, haben damals nur 5,5 % verloren. Wir schauen uns ja lieber die risikobereinigte Rendite an: Als Anleger muss ich zwei Dinge auf den Tisch legen, wenn ich Geld an Kapitalmärkten anlege, ich muss Geld mitbringen und ich muss Risikobereitschaft mitbringen. Und wir schauen uns dann sozusagen an, wie viel Rendite habe ich dann erwirtschaftet pro Risikoeinheit, die ich auf den Tisch gelegt habe, und nicht nur wie viel Geld ich auf den Tisch gelegt habe.

Wir nennen das die Return-Drawdown-Ratio, also was ist die Rendite, die ich erwirtschaftet habe geteilt durch den Maximalverlust, den ich in der Anlage-Phase erlitten habe. Wenn man diese Rendite pro Risikoeinheit misst, dann sieht Scalable eigentlich sehr gut aus.

Risikomanagement bügelt die Wellen aus: Man wird immer in den guten Phasen hinterherhinken und in den schlechten Phasen nie bei den ganz schlechten sein. Langfristig ist der Wachstumspfad flacher, wenn ich Risikomanagement betreibe, aber ich kann dadurch viel mehr in den Topf reinlegen und dadurch ist die Gesamtsumme, die ich dann nach 15-20 Jahren habe, um einiges höher.

Welche Rolle ordnen Sie generell diesen digitalen Finanzverwaltern in den kommenden fünf bis zehn Jahren zu?

Wir sind ganz klar in der Phase der Digitalisierung, wo es zum Umbruch kommt in der Finanzbranche. Geldanlage kann man relativ gut automatisieren, aber es wird auch immer einen nicht automatisierbaren Teil geben, da braucht man Spezialisten und das werden Menschen sein.

Die klassischen Banken werden es allerdings schwer haben

Wo liegen Sie selber an? Auch bei Scalable?

Der große Anteil meines bescheidenen Vermögens liegt tatsächlich bei Scalable, auch Frau und Tochter haben ihr Geld dort. Ich glaube schon, dass ich so manches verstehe von Rendite-Risiko Beziehungen, aber das alles selber zu machen, ist einfach viel zu mühsam.

Word Shuffle

Norddeutschland: Gute Luft, angenehm kühle Sommer.

Investment Pornografie: Kann ich wenig mit anfangen.

Rockmusik: Ja, bin ich mit groß geworden. Man hört immer noch die alten Sachen, von Lynyrd Skynyrd über Cream und solche Sachen.

USA: Ja, USA ist ein großartiges Land, aber auch mit großartigen Schwierigkeiten. Die Menschen sind extrem warmherzig. Insbesondere im Mittleren Westen, unheimlich herzliche Menschen, mit denen man sich eigentlich immer sehr gut versteht. Was irritiert und nicht so schön ist: Das Zweiparteiensystem zeigt sehr stark die negativen Seiten von demokratischen Systemen, die Kosten, die im demokratischen System entstehen. Es ist oft wichtiger, dem politischen Gegner zu schaden als dem Land was Gutes zu tun.

Finanzblogs: Eine ganz wichtige Funktion, dass man einfach unabhängige Meinung hört und wo sich eben die Blogger selbst äußern, aber auch andere die Gelegenheit haben ihre Meinung kundzutun. Diversifikation fängt schon damit an, dass man auch nicht-gleichgerichtete Informationen erhält und dass man eben auch verschiedene Blickwinkel betrachtet.

Crash-Propheten: Ich war als Doktorand ein Student von Hyman Minsky, eigentlich einer der ganz ernsthaften Wissenschaftler, der schon in den 50er Jahren davor gewarnt hat, dass Finanzmärkte inhärent instabil sind. Die Folge ist, dass kleine Anstöße dafür sorgen können, dass ein ganz großer Knall entsteht. Hyman Minsky wurde oft so zitiert, dass die Finanzmärkte kollabieren werden. Zu mir hat er als Student gesagt: Stefan, du musst immer bei deiner Prognose bleiben, irgendwann tritt sie ein.

Glück: Glück muss man im Leben haben, in der Regel muss man es sich aber auch erarbeiten.

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12 Antworten

  1. Wieder ein tolles Interview, vielen Dank!

    @Stefan Mittnik
    Also, warum mehr Geld in Scalable zu stecken (bei “geglaetteter” Rendite) besser sein soll, als die Assetallokation lieber an der Real-Rendite auszurichten (=mittelfr. max.Aktienquote), verstehe ich nicht?
    Gibt’s da eine emp. Studie dazu oder eine Lebenszyklus-Analyse? Bitte Link.

    Kommentar:
    Im Prinzip, sind als risiko-arm (ggfls gleichzeitig schwach rentierlich) einzustufen:
    Immobilie(Preis minus Kredit), Rentenpunkte(zurZeitWert = Rp x 6.600€), andere Altersversorg.instrumente, ggfls andere Wertgegenstaende
    D.h. die allermeisten kommen gar nicht auf hohe Aktien-quoten in ihrem pers. Vermoegen, warum diese durch VaR und andere Kapriolen zeitweise (noch)weiter absenken?

    Beamte, Angestellte i.oef.D. oder “Konzern-Beamte” haben sichere Arbeitsplaetze, etc.
    Da bleibt nur ein sehr kleiner Rest, fuer die eine “gemanagte” (= zeitweise niedrigere) Aktienquote wichtig sein koennte?

    Gerade, wenn noch – sagen wir – 10-15 Jahre bis zur Entnahme bestehen?

    Ist das nicht ein Geschaeft mit der Angst/Ahnungslosigkeit? Statt zu ermutigen:
    – du brauchst das Geld erst im Ruhestand; die Spinne tut doch nix, lass sie ein bisschen herumkrabbeln
    – du hast doch schon ganz viel Sicherheit(langweilig), ein bisschen Schwankung ist doch lustig?
    – du kannst gar nicht tiefer fallen als in Gottes Hand (und die Sozial-Haengematte in D), wovor hast du Angst?

    Innovativ faende ich statt VaR_fuer_50+
    ein 100%Aktien-ETF-Angebot mit 1,3 Hebel (fuer 20-30jaehrige)
    ein 100%Aktien-ETF-Angebot mit 1,2 Hebel (fuer 30-40jaehrige)
    ein 100%Aktien-ETF-Angebot mit 1,1 Hebel (fuer 40-50jaehrige)
    das Ganze fuer 0,3-0,4% TER insgesamt

    Oder?

    1. Hallo @Joerg,

      das dynamische Risikomanagement und die damit verbundene tägliche Analyse der nachhaltigen Marktrisiken, kann langfristig auch zu einer besseren Real-Rendite führen. Darüber hinaus wird dabei zusätzlich der Maximum Drawdown der Anlage bedeutend reduziert. Sehen Sie dazu gerne die Arbeit von Antti Ilmanen:

      https://books.google.de/books?id=WqFf6imwTsUC&pg=PT660&lpg=PT660&dq=expected+returns+ilmanen+Targeting+volatility+over+time+seems+to+help+stabilise+risk&source=bl&ots=MQ6TNyURAm&sig=B3e_nnJGa9mYf2GYwHnWU2iQSsk&hl=en&sa=X&ved=0ahUKEwi89P2FgrbTAhUTOsAKHQLRBHAQ6AEIKTAA#v=onepage&q&f=false

      Ein praktischer Fall, in dem Risikomanagement hervorragend funktioniert hat, war als Goldman Sachs die VaR-Methoden einsetzte, um Verluste während der Immobilienkrise 2007/2008 zu minimieren:

      http://www.goldmansachs.com/media-relations/in-the-news/archive/risk-management-doc.pdf

      Die deutlich höheren Schwankungen, die zwangsläufig mit einer von Ihnen vorgeschlagenen Strategie einhergehen würden, können zwar theoretisch über einen langen Zeitraum ausgesessen werden, die Realität für viele Anleger sieht jedoch aus mehreren Gründen häufig anders aus.

      (i) Ein Großteil der Anleger halten derartige Verluste einfach nicht aus – auch wenn sie zunächst nur auf dem Papier stehen. Sie steigen entnervt aus und realisieren Verluste. Und das war es dann mit dem langen Anlagehorizont.

      (ii) Wie lang die tatsächliche Anlagedauer ist, ist vorab häufig nicht klar. Es gibt viele Situationen, in denen man an sein Geld muss – sei es beruflich bedingter Wechsel mit Umzug und Hauskauf, Auslandsstudium der Kinder, Scheidung etc. Da ist Aussitzen keine Option. Um für diese Fälle gewappnet zu sein, müssen Anleger dann eine sehr hohe Summe als Rücklage beiseite legen. Die versauert dann auf dem Sparbuch, was die Gesamtrendite des Vermögens erheblich schmälert. Dann kann es insgesamt rentabler sein, einen kleineren, echten Notgroschen vorzuhalten und den größeren Rest mit effektivem Risikomanagement anzulegen.

      (iii) Noch investieren viel zu wenig Deutsche an Kapitalmärkten. Die große Mehrheit harrt trotzt Niedrigzinsphase mit Sparbuch und Tagesgeldkonten aus. Eine fatale Art des Aussitzens. Vielleicht gelingt es uns, mittels Risikomanagement einige davon zu überzeugen, es mal am Kapitalmarkt zu versuchen. Welches Risiko sie bei uns dabei eingehen, versuchen wir klar und transparent zu kommunizieren. Mit einem 100%igen Aktienanteil gerät das Risiko schnell außer Kontrolle.

      Beste Grüße
      Stefan

      1. Danke Stefan,

        das Buch ist hinter Bezahlschranke, Goldman hab’ ich ueberflogen.

        Ich stimme dir in allen Punkten zu:
        “VaR managment KANN langfristig auch zu einer besseren Real-Rendite fuehren”
        Was am besten gewesen waere weiss man erst hinterher.

        zu i) Verlust-Aushalt-Faehigkeit der Anleger
        Stimmt, ist vielleicht schwach entwickelt. Das Ziel koennte sein, daran zu arbeiten?
        https://www.finanzwesir.com/blog/crash-angst-finanzwesir-rockt-folge42#1502704867
        SCALABLE ist da vielleicht ein Einstieg zur Hyposensibilisierung.

        zu ii) Ploetzlich das Depot (teil)aufloesen “muessen”?
        Da kommen wir zum Versicherungs-Thema. Es gibt immer Szenarien, die die eine oder andere Loesung schlecht aussehen lassen, einverstanden.
        Aber was ist die 90 oder 95% Wahrscheinlichkeit fuer so etwas? Einbrueche an der Boerse sind meistens kurz. In Rendite-Schoenwetterperioden koennen ein oder zwei Stuerze schon herausgeholt/angespart werden, dann kann man sich die “leisten”?
        Vgl. Dirk-Mueller-Fonds (stets mit gezogener Handbremse zu fahren: kommt man viel spaeter an’s Ziel):
        https://www.finanzkueche.de/dirk-mueller-premium-aktien-fonds/

        zu iii) Den Mutigen gehoert das Morgen
        Keine Frage, einverstanden. Scalable als Einstiegsdroge. Voll OK.
        Die wenigen Selbstentscheider haben da leicht reden / viel herumzumaekeln … 😉
        https://www.finanzwesir.com/blog/robo-advisor-fintech-anlageberatung

        LG & viel Erfolg mit Scalable
        Joerg

  2. Interessantes Interview!

    Der Crash kommt IMO, wenn die Bullen-Herde wieder einmal in Panik verfällt. Wenn Aktien dann gleichzeitig relativ hoch bewertet sind und die Wirtschaft übersättigt ist, startet der Bärenmarkt und die Rezession…

    Dann “sterben” die finanziell oder mental Schwächsten, was auch so sein sollte. Die Zentralbanken versuchen die Auslese zu verhindern, was in eine Zombie-Ökonomie mündet. Da stehen wir heute.

    Im Dot-Com Crash war ich auch noch ratlos gewesen. Was dann leicht zu suboptimalen Panikreaktionen führt. Heute sehe ich das alles viel gelassener. Aber es kommen immer neue Unerfahrene hinzu…

    Als erfahrener Investor, kann ich sagen, Stopps machen keinen Sinn. Da kauft man dann regelmäßig hoch und verkauft tief! Stopps sind ein Tool für Trader, die Risiken begrenzen müssen, während sie Chancen nützen, die sich auch nicht um Bewertungen kümmern. Als Investor kauft man mit der bekannten Margin-Of-Safety und hält so lange wie möglich!

    Robo-Adviser?
    Sorry, nichts für mich. Ich möchte genau wissen was ich halte! Die Frage wäre vielleicht: Wie verhalten sich diese in den Bärenmärkten. Können sie starke Draw-Downs verhindern? Wie sicher können sie das? Gibt es mögliche Black-Swan-Events (denken wir an das LTCM Desaster)? Wie viel Performance “kostet” das sehr langfristig? Wie hoch sind die versteckten Kosten?

    Ich denke, dass man Finanzmärkte mathematisch nicht komplett in den Griff bekommen kann. Es ist Großteils ein mentales Ding (mind-game). Klar, Risiken sollte man jedenfalls managen!

    Viel Erfolg

    1. Hallo Joe,

      eine Anlage bei Scalable Capital ist vollkommen transparent aufgebaut. Bereits vor dem Investment können Sie genau einsehen, welche ETFs für Ihr Portfolio genutzt werden. Während der Auswahl Ihrer Anlagestrategie, sehen Sie dann die anfängliche Gewichtung Ihres zukünftigen Portfolios. Während der Anlage können Sie jederzeit einsehen mit welchem Betrag Sie in den jeweiligen ETFs investiert sind, wann welche Transaktionen ausgeführt werden und selbstverständlich auch die Wertentwicklung Ihres Portfolios und der einzelnen Anlageklassen.

      Sobald wir nachhaltige Veränderungen der Risiken am Kapitalmarkt festgestellt haben, nehmen wir entsprechende Umschichtungen in den Portfolios vor. Dabei wird eine risikomindernde Portfolioumschichtung vorgenommen, wenn die Risikoprojektion eine drohende Überschreitung des vom Kunden festgelegten Verlustrisikos anzeigt. Im umgekehrten Fall, also wenn das ermittelte Anlagerisiko unter dem Verlustrisiko liegt, findet eine risikosteigernde Umschichtung statt. Mit dieser Methode ließen sich die Maximum Draw-Downs bedeutend reduzieren, wie Sie unter anderem hier sehen können: https://de.scalable.capital/erzielte-rendite

      Mit unserem dynamischen Risikomanagements konnten wir außerdem eine gute risikoadjustierte Rendite erzielen. Seit unserem Start Anfang 2016 haben wir je nach Risikokategorie eine Wertentwicklung zwischen 3,6% und 12,6% (nach Kosten) erzielen können, während die Draw-Downs erheblich geringer ausfielen, als an den globalen Kapitalmärkten.

      Unser Gebührenmodell ist ebenfalls sehr transparent gestaltet. In der Vergütungspauschale von 0,75% p.a. sind bereits sämtliche Verwaltungsgebühren, Wertpapiertransaktionskosten, und die Konto-/ Depotführung mit inbegriffen. Auch eine Kündigung, sowie Ein- und Auszahlungen sind jederzeit kostenfrei möglich. Lediglich die Produktkosten für die ETFs, in Höhe von Ø 0,19% p.a. fallen zusätzlich an.

      Sicherlich lassen sich nicht alle Bewegungen der Kapitalmärkte präzise vorhersagen, durch unser dynamisches Risikomanagement können wir allerdings die sukzessiv anwachsende Risiken rechtzeitig erkennen und somit die Auswirkungen von Verlustphasen bedeutend begrenzen.

      Beste Grüße
      Stefan

  3. Hallo Finanzrocker,

    ich war 3 Jahre lang Kunde von Scalable, nämlich von 1/2016 bis 1/2019 in der Stufe VAR25. Ich habe ehrlicherweise mein Engagement dort wieder beendet, weil einfach die Rendite nicht stimmte. Ich hatte über die 3 Jahre, und das Erst-Investment erfolgte so ziemlich am Tiefpunkt 1/2016) eine Gesamtrendite von 15%. Zeitgleich hatte ich eine Anlage bei der DiBa in ein einfaches 70/10/20 Modell MSCI Word/American small caps/Anleihen gemacht und damit nach 3 Jahren eine Rendite von 25%. Gut, nun könnte man sagen, es gab mehr Sicherheit bei Scalable, aber auch das konnte ich nicht so richtig feststellen. Die zwischenzeitlichen Drawdown sahen in beiden Kurven eigentlich ziemlich identisch aus, zumindest war der Drawdown bei Scalable nicht so viel niedriger, daß es sich wirklich gelohnt hätte.

    Ich habe mir dann auch mal die Transaktionen angeschaut. DAX für 2000 Euro gekauft, dann 1 Tag später wieder verkauft etc.. Also es gab wahnsinnig viele Transaktionen hin und her. Jede einzelne mag kein Problem darstellen, aber es geht jeweils der Spread verloren. Der mag bei manchen Fonds nur 0,05% sein, aber wenn ich den Fonds nur oft genug hin und her verkaufe, spielt das dann schon eine große Rolle auf die Zeit. Auch die jeweils angefallene Steuer, die eben nicht in die Zukunft verschoben wird, spielt auf Dauer mit.

    Meine Frau hatte das VAR15 Modell gewählt. Dort kamen wir auf eine Rendite über 2 1/2 Jahre von ca. 2,5-3% jährlich, bei Kosten von 1%. Also 1/3 Kosten des Ertrages! Geht nicht aus meiner Sicht.

    Wir haben beide gekündigt. Meine Frau hat jetzt ganz profan MSCI World Min volatility ETF, ich lege in Einzelaktien, regelbasierten Modellen und in ETF an. Schwankungen halten wir beide einfach aus…

    Ich wollte das nur mal als persönlichen Erfahrungsbericht posten, damit sich auch andere Leser ein eigenes Bild machen können.

    Grüße,

    Peter

    1. Hallo Peter,

      zunächst möchten wir Ihnen für Ihren Erfahrungsbericht und Ihr entgegengebrachtes Vertrauen für die vergangenen drei Jahre danken.
      Auch wenn über Ihren Anlagezeitraum Ihr eigenes Portfolio keine signifikant höheren Drawdowns aufgewiesen hat, war dies historisch nicht immer der Fall. Eine starre Gewichtung mit einem entsprechend hohen Aktienanteil, hat in der Vergangenheit Drawdowns von bis zu 50 Prozent verursacht. Ein Großteil der Anleger halten derartige Verluste nicht aus – auch wenn sie zunächst nur auf dem Papier stehen.

      Unser spezifisch ausgewähltes Anlageuniversum berücksichtigt insbesondere niedrige Spreads, damit die Kosten für Umschichtungen so gering wie möglich gehalten werden. Zudem beobachten wir die Veränderungen am ETF-Markt laufend und nehmen Anpassungen am Anlageuniversum vor, wenn es geeignetere ETFs geben sollte.

      Im Gegensatz zu einer klassischen Buy&Hold-Strategie, bei der die gesamte Kapitalertragsteuer bei Liquidierung fällig wird, fallen durch unsere unterjährig durchgeführten Umschichtungen ggf. bereits Steuern während des Anlagezeitraums an. Dieser Unterschied der Besteuerung ist in unser ausgewiesenen Performance bereits berücksichtigt. Bei der laufenden Betrachtung einer Buy&Hold-Strategie sollte die Steuerlast zum Ende der Anlage also anteilig abgezogen werden, da es sonst zu Verzerrungen bei Performance-Vergleichen führen kann. Deshalb kann es Sinn machen, einen Freistellungsauftrag bei uns zu hinterlegen, wenn man diesen anderweitig noch nicht aufgebraucht hat. Ein noch nicht aufgebrauchter Freistellungsauftrag kann zudem zum Jahresende aktiv von uns ausgenutzt werden. Dadurch geht einem dieser Steuervorteil nicht verloren und die Steuerlast am Ende der Anlage reduziert sich.

      Beste Grüße
      Stefan

  4. Sehr interessantes Interview mit einem sehr angenehmen und sehr fachkundigem Gesprächspartner.

    Bisher konnte ich mir nicht recht vorstellen, dass der Versuch die Anlage mittels Algorithmen oder KI wirklich zu besseren Ergebnissen führen kann, als wenn man den Grundannahmen eines Gerd Kommers folgt.

    Herr Mittnick hat mich da allerdings zum Nachdenken gebracht. Ich werde die RoboAdivsor doch mal etwas mehr beobachten.

    Vielen Dank.

  5. Super. Interview. sehr informativ, gut begründet. Ich muss mir einigen Inhalte nochmals anhören bzw. nachlesen. Prof. Mittnik ist sehr sympathisch, ruhig und kompetent. Bitte mach ein2. Interview 🙂

    Noch eine Ergänzung: Ich pers. (44 Jahre, verheiratet, 2 Kinder) würde nicht in Scalable anlegen. Grund ist, dass ich die Drawdowns aushalten kann und daher kein Problem mit der Vola habe. Von daher lege ich ganz langweilig in 75/25 World/EM an und peppe es mit Mulitfactorinvesting auf. Für meine Kinder laeuft ebenfalls ein Sparplan mit 75/25.

    Dennoch habe ich 2 Freunde, die in Robo´s investieren, da sie keine Lust haben sich um ihre Geldanlage zu kuemmern. Sie sind mit Scalable sehr zufrieden.

    Herzlichst

    1. Hallo Poldi,

      freut mich wirklich, dass Dir das Interview mit Professor Mittnik gefallen hat. Ich sehe es genauso wie Du und finde Herrn Mittnik sympathisch und kompetent. Das ist auch der Grund, warum ich mich wirklich gefreut habe, ihn als Gast im Podcast begrüßen zu dürfen.

      Robo Advisors wie Scalable sind tatsächlich eher für Leute, die sich nicht großartig damit beschäftigen wollen und Probleme mit der Volatilität der Märkte haben. Für mich persönlich wäre das auch nichts, aber ich wollte das Thema Robos auch mal in einem Interview beleuchten.

      Viele Grüße
      Daniel

      1. Hallo Daniel!

        Ich finde deine Podcasts genau deswegen interessant weil du nicht immer nur die gleichen Themen behandelst sondern auch gerne andere Sachverhalte und Bereiche anschneidest wodurch sich ein breiteres Bild ergibt. In Aktien, ETF´s, Renten … zu investieren ist mehr als nur ein paar Knöpfe drücken. Mindset, Psychologie, Lebenseinstellung, Erfahrung … sind ebenso wichtig um langfristig durchzuhalten. Vllt hast du die Möglichkeit bei künftigen Podcasts mehr auf das Thema behavorial finance einzugehen. Lg Poldi

        1. Hallo Poldi,

          das freut mich. Die Abwechslung ist mir auch immer sehr wichtig. Zum Thema Behavorial Finance habe ich in den nächsten 6 Monaten aber leider nichts. Das hatte ich aber schon in Folge 90 ziemlich ausführlich und auch mit Professor Mittnik hatte ich darüber gesprochen. Aber für nächstes Jahr kann ich es mal wieder in den Redaktionsplan aufnehmen.

          Viele Grüße
          Daniel

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