“Mit 25 war ich verschuldet, mit 35 Millionär!” – Interview mit Mike Hager

In dieser Folge geht meine Leitung nach München zu Mike Hager. Mike hat vor Kurzem sein neustes Buch “Geld allein ist auch eine Lösung” herausgebracht, in der er seine Geschichte vom Schuldner zum Millionär erzählt. Im Gespräch sprechen wir über seinen spannenden Weg, seine Learnings und blockierende Glaubenssätze. Außerdem geht es um NFTs, die Mike als das nächste große Ding bezeichnet.

Überblick Interview mit Mike Hager

In dieser Folge habe ich Radiomoderator, Autor und Comedian Mike Hager zu Gast. In seinem kürzlich erschienenen Buch “Geld ist auch eine Lösung” schreibt er über seine Geschichte vom Schuldner zum Millionär. Im Interview sprechen wir über seinen spannenden Weg und wie ihn die Zeit mit den Schulden bis heute beeinflusst. Er verrät außerdem die drei Hebel, mit denen er sich innerhalb kurzer Zeit ein großes Vermögen aufbauen konnte.

Mit Mike spreche ich auch über seine Immobilieninvestments und warum er der Meinung ist, dass ein Immobilienkauf unter bestimmten Kriterien zu jeder Marktlage sinnvoll ist. Zuletzt geht Mike noch auf das Thema NFT (Non-Fungible Tokens) ein, das seiner Meinung nach “The Next Big Thing” ist und in der Zukunft eine zentrale Rolle einnehmen wird. Ein spannendes Interview mit jede Menge neuem Input!

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Zusammenfassung des Interviews

Über Mike Hager

Mike Hager wurde 1974 in Passau geboren und studierte Kommunikationswissenschaften in München. Er arbeitet als Comedian, Autor, Sprecher und Radiomoderator. Bekannt wurde er vor allem durch die Figur des Studiotechnikers Josef Nullinger beim Radiosender Antenne Bayern.

Mit Mitte 20 hatte Mike 35.000 € Schulden, keine zehn Jahre später war er Millionär und besitzt heute u.a. 1000 Quadratmeter vermietete Wohnfläche in München. Seine Geschichte erzählt er in seinem neuen Buch “Geld allein ist auch eine Lösung – Erstaunlich einfache Wahrheiten über Wohlstand und Reichtum”. Mike lebt in München.

Mit der Börse hast Du Dich schon Anfang des neuen Jahrtausends beschäftigt. Wie kam es dazu?

  • Das war ganz lustig. Meine Eltern sind beide Lehrer und hatten mit Finanzen nie irgendwas zu tun. Ich hatte gerade ein Konto aufgemacht und auf einmal hat mein Vater aus dem Nichts heraus gesagt, ich soll auch gleich ein Aktiendepot aufmachen und die Aktie kaufen. Mein Vater ist ein sehr gebildeter und schlauer Mensch, er spricht acht Sprachen, aber Geld, Aktien und Börse habe ich mit ihm überhaupt nicht verbunden. Deswegen habe ich auch kein Depot eröffnet und auch diese Aktie nicht gekauft. Fünf Tage später rief er mich an und sagte „Die Aktie hat sich verdoppelt, du Depp!“.
  • Da habe ich dann ein Depot eröffnet, ein bisschen gelesen und das ein oder andere mit kleinem Geld an der Börse gekauft. Und da nahm dann das Unheil seinen Lauf, was sich später als großes Heil herausgestellt hat.

Du hast ja dann auch einen großen Gewinn gemacht, aber deine Gewinne hast Du ganz schnell wieder verloren. Was hast Du angestellt?

  • Irgendwie bin ich dann durch einen Studienkollegen auf einen asiatischen Pennystock gestoßen, der hat nur wenige Cent gekostet. Da habe ich dann 3000 € in diesen Pennystock gesteckt und dann ist das Ding innerhalb von einem Monat explodiert und war dann 41.000 € wert. Ich habe es dann schnell verkauft und diesen Gewinn mitgenommen und dachte: „WTF, das ist ja richtig krass!“ und habe das ganze Geld genommen und komplett in verschiedene Pennystocks reingesteckt, die dann alle vollständig abgeraucht sind.  

Zu der Zeit warst Du selbstständig und hast Deinem Steuerberater quasi blind vertraut. Auf einmal hattest Du 35.000 Euro Schulden. Wie konnte das passieren?

  • Genau, ich hatte dann 35.000 € Schulden und habe außerdem noch angefangen, selbstständig zu arbeiten. Ich habe ganz brav gedacht, ich lege von allem was reinkommt ca. 30% zur Seite auf ein anderes Konto. Als dann die Steuer fällig wurde sagte ich zu meinem Steuerberater „Kein Problem, das habe ich“ und dann meinte er „und die gleiche Summe nochmal als Vorauszahlung fürs kommende Jahr“. Und dann saß ich auf der Bank und habe sie gebeten, mir 35.000 € zu leihen, damit ich meine Steuerschulden zahlen kann. Das haben sie mir tatsächlich auch geliehen.

Was haben die Schulden mit Dir gemacht? Hast du dann etwas geändert?

  • Und was ich geändert habe in meinem Leben! Für mich war das damals ein Trauma. So einen Berg Schulden zu haben und die zurückzahlen zu müssen, hat dazu geführt, dass ich extrem viel gearbeitet habe. So viel, dass ich später dann kurz vorm Burnout war. 
  • Andererseits habe ich gelernt, mit Geld umzugehen und habe in der Zeit meine Ausgaben massiv runtergeschraubt und habe meinen Lebensstandard viele Jahre immer hinter meinem Einkommen hergezogen und habe ihm nie meinem Vermögen, so wie man es in Deutschland macht, angepasst. Ich bin da immer auf eine Art und Weise vorsichtig und klein geblieben, was mich auch immer sehr frei gemacht hat.
  • Für mich ist Geld kein Selbstzweck, für mich ist Geld gedruckte Freiheit. Diese Freiheit zu haben, geringe Ausgaben und geringe Fixkosten zu haben und auf der anderen Seite ein hohes Einkommen und viel Geld zu haben, sorgt dafür, dass du ein sehr freier Mensch bist und mehr oder weniger – im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten – tun und lassen kannst, was du willst.

Viele stecken den Kopf in den Sand und resignieren. Wie hast Du den Weg aus den Schulden geschafft?

  • Du kannst sehr große Sprünge machen, wenn du die drei großen Hebel betätigst, die sind aus meiner Sicht immer gleich sind für den Vermögensaufbau. Der eine große Hebel ist Einnahmen erhöhen, der zweite ist Ausgaben verringern und der dritte ist, das Geld, das dann übrig bleibt, sinnvoll investieren. Was dann für einen Cashflow sorgt. Das ist eine Art Engelskreis. 
  • Wenn du dieses System verstanden hast, dann kannst du mit anfänglich sehr geringen Einnahmen und anfänglich vielleicht noch hohen Ausgaben, wenn du die drei Hebel betätigst, in relativ kurzer Zeit sehr viel erreichen. 

Welche Rolle haben Glaubenssätze dabei gespielt? Du hattest Dir ja das Ziel gesetzt mit 40 Millionär zu sein.

  • Das ist wie immer mit einem Ziel: Wenn du es dir sehr konkret setzt, also ein genaues Datum und eine genaue Summe, und dann jeden Tag etwas dafür machst, dein Ziel zu erreichen, dann erreichst du das auch. Ich habe mein Ziel sogar schon fünf Jahre vorher erreicht.
  • Du darfst an dich glauben, du darfst jeden Tag etwas dafür tun und du solltest dich nicht vom Gelächter der anderen beeindrucken lassen.

Wie lange hast du dann insgesamt gebraucht, bis du die Schulden getilgt hattest und dann das Vermögen aufgebaut hast?

  • Die Schulden gingen tatsächlich sehr schnell, weil ich extrem viel gearbeitet hatte und meinen Lebensstandard extrem runtergeschraubt hatte. Ich hatte damals glaube ich wenn überhaupt Fixkosten von 400 € im Monat. Zur ersten Million habe ich etwa sieben Jahre gebraucht.

In deinem Buch schreibst du ja, dass du auch das Glück hattest und sehr erfolgreich als Comedian im Radio warst. Und da hattest du einen sehr hohen Tagessatz. Wie ist es denn dazu gekommen, das fliegt einem ja auch nicht zu…

  • Ich beschreibe das auch im Buch genau: Das ist eine komplett kopierbare Strategie. Wenn es um Finanzen geht, geht es immer darum, wie viel individuellen Wert du in die Gesellschaft einbringst. Und die Gesellschaft ist in diesem Fall auch die Firma oder die Auftraggeber, für die du arbeitest. 
  • Du musst einfach immer und immer wieder deinen Wert erhöhen. Du kannst z.B. schauen, wie kann die Firma Geld sparen, wo kann ich der Firma neue Kunden bringen, wo kann ich innerhalb der Firma meinen Wert für meinen Vorgesetzten und den Geschäftsführer so erhöhen. Beim nächsten Gagengespräch gehst und sagst das und das habe ich der Firma eingebracht, um wieviel können wir mein Gehalt denn erhöhen? Wenn du das stetig machst, dann bist du nach ein paar Jahren entweder bei einem sehr hohen Tagessatz oder einem hohen Monatseinkommen. 
  • Nichts hat eine höhere Rendite in deine Aus-, Fort- und Weiterbildung. Und diesen Hebel kann jeder von uns benutzen. Man braucht aber auch das Durchhaltevermögen. Finanzielle Freiheit zu erreichen ist vom System her leicht, aber in keiner Weise von heute auf morgen und mühelos zu erreichen. Man kann nicht sagen, den Weg fährt man mit dem Golfwagen – nein, den Weg geht man zu Fuß, er ist steinig und geht über Treppen und ist mit Schluchten und mit Abhängen.

Welche Rolle haben Aktien bzw. die Börse dabei gespielt, dass du zum Millionär geworden bist? Hast Du Dich da wieder ran getraut?

  • Ich möchte fast sagen keine, aber auf der anderen Seite die wichtigste überhaupt, weil dadurch, dass ich mir an der Börse so die Hände verbrannt habe, war für mich über viele Jahre ein Investment an der Börse ausgeschlossen. Das hat dazu geführt, dass ich in Immobilien investiert habe. Und das hat mich zum Millionär gemacht.

Du bezeichnest Immobilien als Millionärsmacher. Warum haben Immobilien eine so wichtige Rolle beim reich werden?

  • Ganz einfach. Wenn du heute 100.000 € in Aktien investieren möchtest, brauchst du 100.000 €. Wenn du heute 100.000 € in Immobilien investieren möchtest, brauchst du 10.000 €, 20.000 € und wenn du es smart machst, vielleicht sogar gar nichts. Und das ist der Hebel. 
  • Wenn du jahrelang erstmal Geld über einen Sparplan ansparst, um dann ein Investment von 100.000 € zu haben, das dann mit 8 oder 9 Prozent rentiert, oder zu sagen ich habe hier 10.000 €, kaufe mir damit ein Investment in eine Immobilie in Höhe von 100.000 € – das dann vielleicht nur mit 3-5% rentiert – aber die Rendite aufs Eigenkapital ist halt so viel höher. Ich sage immer: „Spare Geld und kaufe dir Einkommen“ und mit Immobilien kaufst du dir Einkommen.

Die Hebelwirkung bei Immobilienkrediten wird ja immer als tolles Instrument beworben. Gerade wenn es zu Zinserhöhungen kommt, kann einem das finanzielle Hebeln schnell das Genick brechen. Wie bist Du da vorgegangen?

  • Nicht wenn du weißt, was du tust. Da gibt es verschiedene Vorgehensweisen. Ich habe die erste Immobilie mit einem relativ hohen Eigenkapitalanteil gekauft und sie selbst bewohnt. Zum Selbstbewohnen kriegst du schon mal einfacher das Darlehen von der Bank und mit einem hohen Eigenkapitalanteil gehst du kein sehr hohes Risiko ein, weil du immer als Gegenwert die Immobilie hast.
  • Später dann bin ich massiv runtergegangen vom Eigenkapitalanteil, weil ich ja Geld verdient habe und das Risiko einschätzen konnte.
  • Und der Königsweg für später ist zu sagen, ich habe 20.000, 30.000 oder 100.000 € auf der Bank und ich kaufe eine Immobilie für 100.000 €, aber ich setze dieses Eigenkapital nicht ein, sondern hole mir das Geld von der Bank. Und welches Risiko gehst du ein? Wenn du z.B. deinen Job verlierst, kannst du immer noch die 100.000 € von deinem Konto rüber schieben.

War es nicht auch Glück, dass Du Deine Immobilien ausgerechnet in München gekauft hast?

  • Ich sage immer den guten alten Spruch von Seneca: „Glück ist, wenn Vorbereitung auf Gelegenheit trifft“. Ich weigere mich, das, was Menschen erreicht haben, als Glück abzutun. Ich weiß, was ich dafür getan habe und was dazugehört.
  • Ich habe 2003 meine erste Immobilie gekauft und vor zwei Jahren die letzte und kurz davor noch welche. Es ist immer wieder das Gleiche: Der Gewinn liegt im Einkauf. Wenn du dich von diesem Glaubenssatz bestimmen lässt, das du sagst, der Markt ist zu teuer, Immobilien kann sich keiner mehr leisten, dann verweigerst du dich auch der Realität, dass du mit der richtigen Strategie und dem richtigen Wissen und Fleiß Immobilien finden kannst, die du zu jeder Marktlage günstig kaufen kannst. Wenn du weißt, wonach du suchst, wie du gut verhandelst und wie du mit den Banken umgehst.

Kümmerst du dich selber um die Verwaltung und Vermietung?

  • Nein, ich mache gar nichts in die Richtung. Ich schreibe Bücher, ich bringe Menschen das Thema Investieren näher. Schuster bleib bei deinen Leisten. Ich mache nichts, was andere, die ich bezahlen kann, besser machen können als ich. In der Zeit, in der ich mich darum kümmern würde, mache ich Sachen, die ich wirklich gut kann. 

Wie sieht generell deine Asset Allocation aus? Du hast diese 1000 vermieteten Quadratmeter Immobilien – welche Assets hast du darüber hinaus?

  • Immobilien, Aktien, einige alternative Investments wie Wein und Kunst, Gold und Pokémon- und Yu-Gi-Oh-Karten. Und ich habe auch sehr viel Kryptowährungen, NFTs und sehr viel Geld in DeFi-Protokollen drin hängen.

Das sind natürlich auch sehr schwankungsreiche Assets. Warum hast du da von Anfang an investiert?

  • Weil ich glaube, dass NFT absolut die Zukunft ist. Und die Menschen, die verstehen, dass du heute in dein Wissen zu diesen Themen investierst, dann hast du die Once in a Lifetime Chance ein Vermögen aufzubauen, was du dir gar nicht vorstellen kannst.
  • Natürlich kann das auch in die andere Richtung gehen – das ist Hochrisikoinvestment! Aber der große, wichtige Punkt, den die meisten übersehen: Ich tätige hier ein Hochrisikoinvestment, das die Möglichkeit beinhaltet, dass ich über viele Jahre auf sehr niedrige Kurse schaue, die dann aber zu noch höheren Höhen aufsteigen, oder in die ich mein Geld komplett versenke. Aber auf dem Weg dahin habe ich mir Wissen angeeignet, das für die nächsten 50 Jahre absolutes Herrschaftswissen ist. Ich habe im Februar angefangen, mich mit NFTs zu beschäftigen und bin weit über 1500 Recherchestunden in dem Thema drin. Und ich glaube nicht, dass du in Deutschland vier andere Menschen findest, die so tief in dem Wissen drin sind. Ich glaube, das große Firmen kommen werden und Menschen brauchen werden, die so tief in dem Thema drin sind wie ich und die sie beraten.
  • Ich glaube, wir sind mit NFTs in einem Bereich, wo man früher gesagt hat, es gibt eine Welt mit und eine Welt ohne das Internet. Und es gibt eine Welt vor NFTs und eine Welt mit NFTs. In 10 Jahren wird alles NFT.

Kannst du nochmal erklären, was ein NFT ist?

  • Ein NFT ist ein Non-Fungible Token. Fungibel ist zum Beispiel ein 100er, den kannst du gegen einen 100er oder zehn 10er tauschen. Nicht fungibel sind zum Beispiel zwei Einfamilienhäuser. Du kannst nicht sagen dieses Einfamilienhaus hier ist genauso wertig wie dieses Einfamilienhaus da. Wenn etwas nicht fungibel ist, dann ist es ein ein Unikat. Und diese Unikate sind auf der Blockchain hinterlegt und können z. B. Kunstwerke als Jpegs, als Videoanimationen, Musikstücke, Musikvideos etc. sein. Das heißt der Künstler erschafft dieses Bild indem er es auf der Blockchain minted. Das ist alles öffentlich auf der Blockchain einsehbar, auch dass es z.B. von diesem Wallet auf dein Wallet übertragen wurde und zu welchem Preis.
  • Das eröffnet für Künstler ganz extreme Möglichkeiten, weil man sagen kann der Künstler hinterlegt 10% Provision für jeden Weiterverkauf. Wo Gerhard Richter in den 70ern für 1000 Mark ein Bild verkauft hat, was sich heute für 200 Millionen weiterverkauft, kriegt Gerhard Richter davon nichts. Wenn es es ein NFT ist, bekommt Gerhard Richter in 20 Jahren von den 200 Millionen 20 Millionen, weil er 10% im Smart Contract festgehalten hat. 
  • Meine Grundannahme ist, das NFTs das Next Big Thing werden!

Warum lebst Du eigentlich als Millionär immer noch in Deiner eigenen 2-Zimmer-Wohnung? 

  • Vielleicht spielt da mein Schuldentrauma eine Rolle. Das, was Menschen heute als Lebensstandard bezeichnen, den sie zum Leben brauchen, damit war ich immer vorsichtig, weil es mir ganz viel Freiheit gibt.
  • Aber tatsächlich sind wir am überlegen, in den nächsten Jahren mal etwas größeres zu suchen, weil es auch wirtschaftlich Sinn macht mit zwei Büros und einem kleinen YouTube-Studio.

Welche Ziele hast Du Dir für die kommenden 5-10 Jahre gesetzt?

  • Für die nächsten 5 Jahre ist mein Ziel tatsächlich noch zu umkonkret. Ich sage immer, ich möchte so vielen Menschen wie möglich zeigen, dass sie es schaffen können ein Vermögen aufzubauen und wie. Ich sage mal, in den nächsten fünf Jahren mindestens 20 Millionen Menschen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
  • Mein Ziel ist immer noch mein Buch „Geld allein ist auch eine Lösung“ auf Platz eins der Spiegel-Bestsellerliste zu bringen, weil ich glaube, dass das in der Gesellschaft sehr viel verändern kann.
  • Tatsächlich möchte ich jetzt als neues Ziel dazu nehmen, dass ich den Menschen die Themen DeFis, Kryptos und NFTs näher bringe, weil es für die nächsten Jahre absolutes Herrschaftswissen ist, weil es unser Leben in einem Ausmaß verändern wird, das so groß ist, dass es sinnvoll ist, sich sehr früh damit zu beschäftigen.

Wordshuffle

Josef Nullinger: Josef Nullinger habe ich alles zu verdanken, er ist ein Teil von mir. Ich mache aber tatsächlich Stand heute kein Radio mehr.

Altkleider: Ich habe relativ viele davon in meinem Schrank, weil ich mich weigere, Kleidungsstücke zu früh auszutauschen. 

Körpergewicht: Etwas, dessen in Schach halten mich jeden Tag meines Lebens beschäftigt. Hätte ich damals nicht 135 kg gehabt und 50 kg abgenommen und so gesehen, dass ich alles mit Willenskraft erreichen kann, dann wäre mein Leben anders verlaufen.

Rockmusik: Ich finde Rock geil! Ich war als 18-Jähriger bei Rock am Ring. Ich höre extrem quer durch den Gemüsegarten.

Blaue Pille (Matrix): Wenn du dich heute dazu entscheidest, die blaue Pille zu schlucken und dich mit NFTs, DeFi und Kryptowährungen auseinandersetzt, wirst du manche Gespräche in deinem Leben anders bewerten.

Eames Lounge Chair: Das ist mein allerallerliebstes Möbelstück, der in den 50ern von einem Herrn Eames designed wurde. Und es ist eine Top Investition.

Zeitverschwendung: Fernsehen. Ich gucke praktisch kein Fernsehen, wenn dann eine Doku, bei der ich was lerne.

Glück: Glück ist, wenn Vorbereitung auf Gelegenheit trifft.

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15 Antworten

  1. Ich habe ja bei vielen deiner Gäste den Eindruck aber hier extrem. Der hatte mehr Glück als Wissen. Da bist du ja mit deinen Nachfragen ja mal etwas kritischer geworden. NFT sind im Endeffekt ja nichts anderes als eine Besitzurkunde für irgend was. Die Frage ist ob man sie denn einklagen kann… Die Frage die man ihn hätte stellen müssen bei dem Toilettenpapier Beispiel wäre. “Warum packt man nicht einfach Rabattmarken in die Toilettenpapierpackung”.

    1. Eine Portion Glück gehört auch beim Vermögensaufbau dazu. Das zeigen tatsächlich sehr viele Interviews.

      Bei den NFTs ist aber doch etwas mehr Glück vonnöten als sonst – egal wie viel Wissen man da hinein gesteckt hat. Da ist ein immens hohes Risiko dahinter. Was die Besitzverhältnisse angeht: Schau doch mal in diesen interessanten Artikel: https://www.fluter.de/nft-einfach-erklaert-beispiele

      Auch bei den Immobilien in München gehörte aus meiner Sicht viel Glück dazu. Gerd Kommer betont ja immer wieder, dass auch der Münchner Immo-Markt bis 1992 eher schlecht als recht lief. Ewig wird die Preissteigerung dort auch nicht mehr so weitergehen.

  2. So richtig bin ich mir auch nicht sicher was ich von Mike halten soll. Zum einen denke ich, sind NFTs (im Gegensatz zu den Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum) in Zukunft wirklich etwas wie ein Gamechanger, zum anderen wirkt mir Mike etwas zu sehr confirmation-biased. Selbst wenn NFTs soetwas werden wie “ein neues Internet”, heißt es noch lange nicht, dass man wenn man jetzt in “irgendwas, Hauptsache NFT” investiert, in zehn oder 15 Jahren noch etwas davon hat. Siehe Neuer Markt. Ich weiß auch nicht, ob sich einfach irgendwelche “NFT Bluechips” (soweit ich es verstanden habe, investiert Mike in NFT Kunstwerke) mit “in die NFT Technologie investieren” zu tun hat. Vielleicht ist es so, als ob man vor 30 Jahren in dutzende Modems investiert hätte? Davon hätte man im Jahr 2021 auch nicht mehr sehr viel vermutlich. 😉

  3. Wenn ich’s richtig verstehe, sind NFTs praktisch Aktien für “nicht-Firmen” Einheiten wie Menschen oder Kunstobjekte. Also, kann man doch in NFTs investieren! Aber die Frage wie bei Aktien-Investitionen ist trotzdem, “welche”??!
    Von daher ist heute zu sagen, dass NFTs die nächste große “Internet” sein wird, ist nicht genau genug. Man muss trotzdem wissen wo die golden nuggets liegen!

    1. Naja, als “Aktien für Nicht-Firmen” würde ich NFTs jetzt nicht bezeichnen. Da liegt eine ganz andere Grundlage dahinter. Aber Du hast Recht: Wie bei den Aktien muss man die Gold-Nuggets erst finden. Bei dem derzeitigen Hype ist das aber sehr schwer. Da ist das Risiko immens und nicht kalkulierbar aus meiner Sicht.

  4. Zum NFTs Mal eine blöde Frage: ich kaufe Token mit etherum auf opensea.io in der Hoffnung das der token von anderen Leuten für mehr etherum gekauft wird.
    Wie kommen diese Wertsteigerungen zu stande? Also warum kauft jemand einen Token der ne Woche vorher 150 $ von einem Bild für einen Gegenwert von etherum im Wert von 4000 $. Und wie investiert man in sowas? Bei Aktien kann man ja Abschätzung auf Basis von Markt, unternehmenszahlen Branche treffen. Wie macht Mike das?

  5. Moin. Normalerweise schreibe ich keine Kommentare oder Rezensionen. Jetzt schon.
    Das Buch von Mike Hager ist das Geld nicht wert. Ein zusammen kopiertes „Wissen“, was jeder der sich mit finanzieller Bildung beschäftigt bereits kennt. Er kratzt nur an der Oberfläche von Themen und spickt das Ganze noch mit denkwürdigen Anekdoten. Diese erinnern eher an Geschichten aus dem Paulaner-Garten. Absolut keine Kaufempfehlung. Was er drauf hat ist sich selbst zu vermarkten. Er springt auf den Zug der finanziellen Bildung auf und verdient damit Geld – Respekt.

    1. Moin Andi,

      so kritisch würde ich das Buch wirklich nicht sehen. Es ist ein Buch, was bisher noch nicht finanzinteressierte Menschen an das Thema heranführen soll. Und das macht das Buch auf unterhaltsame Weise. Fortgeschrittene Anleger werden da natürlich nicht so viel Wissen mitnehmen.

      Mittlerweile habe ich wirklich so viele unterschiedliche Finanzbücher gelesen, dass ich da zwischen Quark und einem unterhaltsamen Buch durchaus unterscheiden kann. Als Einsteigerbuch sehe ich es gerade wegen der “Geschichten aus dem Paulaner-Garten” als unterhaltsame Lektüre an. Da bringt es auch nichts in die Tiefe zu gehen, weil das einfach zu viel wäre. Kritisch sehe ich, dass die Themen Börse, Aktien und ETFs so stiefmütterlich behandelt werden und auch Immobilien sehe ich nicht so euphorisch wie Mike.

      Über die NFT-Äußerungen lässt sich natürlich streiten, die kommen aber im Buch gar nicht vor.

      Viele Grüße
      Daniel

  6. Ich habe ja wirklich ein Faible für spezielle Menschen, aber Mike Hager hat mir mit seiner teils plumpen Art zu Sprechen schon Schmerzen beim Zuhören bereitet. Ich will wirklich nicht zu kritisch und unfair klingen, aber gerade bei dem Punkt NFTs, klang er schon sehr nach Prediger und meine anfängliche Skepsis wird immer noch stärker bei diesen Dogmen wie “Das werden alles NFTs. Ganz sicher!”. Vielleicht ist das aber auch einfach mein persönlicher Geschmack und die Erfahrung mit all den Hypes, die mittlerweile schon wieder in der Versenkung verschwunden sind.

    Was ich an ihm mochte war der Punkt, dass er sein Leben nicht seinem Vermögen angepasst hat. Das mache ich auch nicht. Ich bin glücklich mit dem was ich habe und verzichte auf nichts. Sicherheit ist mir auch immer wichtiger als ein Sportwagen.^^

    1. Auch bei mir schrillen alle Alarmglocken, wenn jemand vom nächsten großen Ding erzählt. Und NFTs sind einfach ein übergroßer Hype. Es ist hochriskant und auch komplex. Wenn man die Risiken eingeht, kann es extrem gut laufen oder extrem schlecht. Für mich ist das dann einfache Zockerei. Kann ich auch im Casino auf rot oder schwarz setzen, aber nicht mit meiner Geldanlage. Deshalb war mir die Einordnung am Ende auch sehr wichtig.

      Gab jetzt in den letzten Wochen auch mehrere Betrügereien und einen großen Fall von Insiderhandel bei Opensea. Das wird noch deutlich größer werden und diese Risiken sollte man immer einkalkulieren.

  7. Ab dem Thema NFT wurde es mir zu viel mit der Selbstbeweihräucherung. Daniel du hast zu Beginn gut dagegen gehalten und kritisch hinterfragt, dann hätte ich es auch sein gelassen.

    Sehr viel Selbstmarketing und für mich zu viel des Guten, sodass eine Abwehr Haltung bei mir entsteht.

  8. Servus,
    interessante Folge und spannender Gast. Hätte nicht erwartet, dass Studiotechniker Nullinger Millionär ist. 🙂 Von außen betrachtet sieht immer viel nach Glück aus, aber ohne harte Arbeit kommt man auch zu nichts. Bei den NFTs war ich dann etwas raus, ob das die Zukunft wird? Ich habe da eher meine Zweifel, aber schauen wir mal

    Gruß
    Andy

  9. Vielleicht bin ich da zu naiv oder oberflächlich im Thema, aber ich verstehe nicht wieso ich in Zukunft Rahmen mit meinen NFT Bildern an der Wand haben soll. Soweit mir bekannt ist es doch so dass ein Künstler ein digitales Bild veröffentlicht und das Eigentum daran per Transaktion auf der Blockchain verkauft. Das Bild ist doch aber weiter für jeden zugänglich. Ich habe also gar kein Alleinstellungsmerkmal davon und jeder könnte sich mein Bild in einem Rahmen anzeigen ohne etwas dafür zu bezahlen.
    Weiter stellt sich mir die Frage was eigentlich passiert wenn der Künstler mal seine Server abschaltet, seinen Instagram Account löscht oder was auch immer. Dann wäre doch das Werk welches in meinem Besitztoken vermerkt ist gar nicht mehr erreichbar. Was habe ich dann gewonnen?

  10. Ich finde es wirklich toll, dass so viele Menschen dieses Interview gehört haben, das Daniel wirklich super geführt hat. Auch dass sich einige kritisch mit mir und meinen Aussagen auseinandersetzen finde ich richtig gut. Es sollte immer jeder seine eigenen Infos sammeln, für sich einordnen und dann (Investment-) Entscheidungen treffen oder auch nicht. Ich habe mich mit Daniel als Gastgeber gut aufgehoben gefühlt und dass er sich auch hier für jeden Einzelnen Zeit nimmt und ausführlich antwortet ehrt ihn sehr, einfach ein Profi durch und durch. Und dass er immer fair und auf Ausgewogenheit bedacht ist finde ich einfach großartig. Insofern: toller Podcast, top professioneller Gastgeber und eine sehr coole, weil eben auch kritische Community. Ich bedanke mich nochmal, dass ich zu Gast sein durfte. Herzliche Grüße Mike Hager

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