Mach es einfach! – Eine Anleitung zum Handeln

Ich bin ein typischer Deutscher gewesen. Bis zum bitteren Ende habe ich lamentiert und Ausflüchte gesucht. Immer wieder habe ich auch welche gefunden. Dann war ich glücklich! So habe ich immer wieder mein Nichtstun argumentiert. Doch eines Tages kam unverhofft die Erweckung – und ich habe einfach gemacht. Scheiß doch einfach mal auf die Ausflüchte in Deinem Kopf. Und Du kannst das auch!

Manchmal sollte man durch die geschlossenen Türen im Kopf einfach durchgehen!

Überblick

Wer jetzt aber denkt, dass ich irgendwen missionieren möchte, liegt komplett falsch. Es gibt hier kein Geheim- oder Patentrezept. Du musst einfach die Ausflüchte, die im Gehirn auftauchen, ignorieren und loslegen. Du brauchst keine Erlaubnis um loszulegen. Mit einem Blog. Mit der Geldanlage. Mit der Jobsuche. Mit der Karriere. Mach es einfach!

Ich lag im März 2015 gelangweilt im Bett und hatte keine Lust aufzustehen. Generell war ich mit vielen Sachen in meinem Leben unzufrieden. Irgendwie hatte ich mich in eine Sackgasse manövriert aus der ich nicht herauskam. Der Job war voll öde und unterforderte mich total.

Monatelang quälte ich mich durch die Rehabilitation, um nach meiner schweren Knie-Operation wieder vernünftig laufen zu können. Und ehrlich gesagt, hatte ich das Gefühl, dass es im Leben doch mehr gibt als nur Playstation, Fußball und irgendwelche Serien. Aber ich hatte keinen Plan, wie ich aus dem Loch rauskommen sollte.

Mach es einfach: In Boxershorts zum neuen Blog

Tja, und dann fing ich an, einen neuen Podcast zu hören. Genau an diesem trüben Morgen im März. Eigentlich war der Podcast an sich gar nicht so toll, aber der Interviewgast hatte es in sich. Wer mein Buch “Jetzt rocke ich meine Finanzen selbst” gelesen hat, weiß wer es war. Es handelte sich bei dem Gast um Vladislav Melnik vom Affenblog, der über das Bloggen so enthusiastisch sprach, dass ein Funke durch die Kopfhörer in mein Gehirn sprang.

Genauso hurtig sprang ich aus dem Bett, rannte in Boxer-Shorts durch die Bude und erzählte meiner Freundin voller Inbrunst: “Schatz, ich werde Blogger”. Dabei hatte ich mal so gar keine Ahnung. Außer etwas anderen Finanzblogs wie dem Finanzwesir kannte ich keine Blogs und las auch keine.

Also stopfte ich das Frühstück in mich rein und legte gleich los. Als erstes brauchte ich ein Thema, dann einen Namen und schließlich eine Webseite. Ich deklinierte mir das alles zusammen und kam nach zwei Stunden auf Finanzrocker. Dann wurde ich von meiner Freundin kritisch beäugt: “Wen interessieren denn Finanzen und Rockmusik?”.

Ich war aber überzeugt, sicherte mir die Finanzrocker-Domain und stellt später fest, dass WordPress.org und WordPress.com doch unterschiedlich sind. Das eine ist komplett statisch und ohne Anpassmöglichkeiten für Hobbyblogger, während ich beim anderen alle Freiheiten habe. Leider nahm ich das falsche, kaufte ein Theme (das ich nicht zurückgeben konnte) und stellte fest, dass nix ging.

Hinfallen und gleich wieder aufstehen

Dieser Dilettantismus hielt mich aber auch nicht davon ab. Ich kaufte mir das Affenbuch, las es im Zug durch, schrieb die ersten Artikel und spürte: Boah, das ist es! Eine Aufgabe, die Spaß macht. Jetzt habe ich sechsstellige Hörer- und Leserzahlen, verdiene damit etwas Geld und habe so viele tolle Menschen kennengelernt. Nur weil ich mir an diesem Sonntagmorgen  gesagt habe: Mach es einfach! In Dir steckt mehr als Du denkst”

Das gleiche habe ich mir auch nach den ganzen Bankberatergeschichten 2013 gesagt und selbst angelegt. Aber auch das ist ein sehr gutes Beispiel, warum so viele an sich selbst scheitern. Immer wieder höre ich Aussagen wie “Ich sollte mich auch mal um mein Geld kümmern.” Wenn ich ein paar Monate später nachfrage, kommt dann nur “Keine Zeit gehabt”, “Ich weiß nicht wie das geht”, “Ich will doch kein Geld verlieren” oder “Kein Geld gehabt”. Blablablabla.

Und damit bin ich wieder bei meinem Intro: Dieses typisch deutsche Lamentieren geht mir mittlerweile so auf den Sack. Es gibt seit anderthalb Jahren so viele gute Finanzblogs, die eine wunderbare Basis zur Geldanlage bilden, dass ich diese Ausreden einfach nicht mehr hören kann.

Auch bei den Amis dasselbe

Gerade an den privaten Finanzen merkt man, ob jemand Selbstdiszplin hat oder nicht. Da hat Tim Schäfer gerade erst einen tollen Artikel drüber geschrieben. Ich sehe seine ganzen Aussagen genauso und sie betreffen ja vor allem die Amerikaner. Die lamentieren also genauso. Seitdem ich mich komplett selbst um meine Finanzen kümmere, habe ich über 30 Prozent Gewinn gemacht. Als es andere gemacht hatten, hatte ich nur Verluste – trotz überall steigender Kurse.

Ich sage mir ständig: Mach es einfach! Laber’ nicht rum, sondern fang endlich an. Deshalb habe ich in kurzer Zeit ein Buch geschrieben, zwei Podcasts aus der Taufe gehoben, den öden Job gekündigt und einen spannenden neuen gefunden – unter anderem dank Blog und Podcast. Und diese Denke funktioniert, auch wenn natürlich Selbstzweifel auftauchen.

Und damit bin ich jetzt beim eigentlichen Aufhänger dieses Artikels. Eher zufällig bin ich über das Buch “Mach es einfach!” von Ilja Grzeskowitz gestoßen. Beim Titel fühlte ich mich einfach an die eben geschilderten Weg erinnert. Ich hatte von ihm noch nie gehört, aber da die Bewertungen fast ausnahmslos sehr gut waren, fragte ich den Verlag nach einem Rezensionsexemplar. Nach ein paar Tagen hielt ich es in den Händen und stürzte mich auf das Buch. Sofort fielen mir zahlreiche Parallelen auf.

Von Null auf Hundert

Denn Ilja Grzeskowitz kommt ebenfalls aus Lübeck und er hat irgendwann den Entschluß gefasst, dass es mehr auf der Welt gibt, als bei IKEA oder Karstadt zu arbeiten. Er schmiss seinen Job 2008 beim schwedischen Möbelhaus hin und gründete 2009 ein Unternehmen. Ohne Fallschirm, aber mit viel Mut und Ideen. Seitdem ist er weltweit erfolgreicher Keynotespeaker, Change Berater, Autor von sieben Büchern und Familienvater. Und heute bin ich völlig zufällig auch noch auf seinen Podcast bei iTunes gestoßen, den es seit kurzem gibt.
Das Buch “Mach es einfach! – Warum wir keine Erlaubnis brauchen, um unser Leben zu verändern*” holt einen sofort ab und regt zum Nachdenken an. Der Unterschied zu vielen anderen Ratgebern sind die vielen persönlichen Erfahrungen, die Ilja Grzeskowitz immer wieder in seine Ausführungen einfließen lässt. So entsteht von Anfang an eine sehr persönliche Bindung, die sich im Verlauf des Buches noch erweitert.

Udo Jürgens und New York

Gerade am Ende musste ich über den Soundtrack des Buches lange nachdenken. Wie Du Dir wahrscheinlich denken kannst, bin ich kein Fan von Udo Jürgens. Aber die Metapher unerfüllter Wünsche untermalt mit “Ich war noch niemals in New York” hat mich dazu animiert, mir einige Male den Song über Spotify anzuhören. Die Geschichte dazu ist einfach unglaublich und transportiert wie keine andere die Kernaussage “Mach es einfach!”. Sonst endest Du wie der Protagonist im Songtext mit unerfüllten Sehnsüchten und der ewigen Frage “Was wäre wenn…?”. An dieser Stelle will ich aber nicht spoilern.

Dazwischen erklärt der Autor seinen Weg und wie er mit den Widrigkeiten umgegangen ist. Außerdem schildert er die Entwicklung der Motivationsstrategien, von den viele mittlerweile nicht mehr funktionieren. Zum Beispiel das Motto: “Tschakka, Du schaffst es”. Auch das Warten auf den richtigen Moment funktioniert einfach nicht. Nein, es geht darum, seine innere Haltung so zu ändern, so dass es durch die intrinsische Motivation geschieht. Dafür gibt Grzeskowitz dem Leser einige Formeln und Ratschläge wie die S.E.K.S.I.-Formel mit auf den Weg.

Besonders gelungen finde ich die Gestaltung des Buches, weil die Kernaussagen jeder Seite in Kreisen vorgestellt werden. So verinnerlicht der Leser diese eher als durch eine reine Textwüste. Am Ende jedes Kapitels gibt es das “Macher-Memo”, wo die Kernaussagen des Kapitels zusammengefasst werden.

Vom Status-quo-Verwalter zum Changemaker

Oft habe ich die im Buch geschilderten Verhaltensweisen bei mir selbst wieder erkannt. Nach wie vor sind immer noch welche vorhanden, die ich noch nicht abstellen konnte. Aber ich arbeite dran.

Und am einfachsten geht das, wenn Du einen Spiegel vorgehalten bekommst, der Dir die Herausforderungen glasklar vor Augen führt. Viele kommen von den Status-quo-Verhaltensweisen gar nicht weg. Grzeskowitz stellt diese Verhaltensweisen gegenüber und bohrt damit schön in der Wunde. Getreu dem Motto: “Lieber wagen statt bewahren.”

Und er hat trotz Familie, aufstrebender Karriere und vielen Ängsten den Schritt gewagt. Das funktioniert natürlich nicht immer so gut und reibungslos. Aber am Ende denkst Du als Leser darüber nach, was Du im Leben anders machen kannst. Und wenn Du dann wenigstens etwas ändern kannst, hat sich die “Mach es einfach”-Attitüde schon gelohnt. Da sind 20 Euro dann wirklich gut investiertes Geld. Oder nicht?

Bei mir hat ein Podcast das Ganze ausgelöst. Und ich habe nach wie vor riesigen Spaß an meinem persönlichen Veränderungsprozess. Ständig sage ich mir: Mach es einfach! Bisher bin ich damit wirklich gut gefahren. Dank des Wissens und der Erfahrungen aus Blog, Podcast und Buch habe ich meinen Job ändern können und schon eine Menge erreicht.  Der Weg ist definitiv noch nicht zu Ende.

Aber ich habe beschlossen, dass ich jetzt mal einige Wochen komplett auf die Bremse trete und eine längere Pause mit Blog und Podcast mache – egal was da kommen mag. Ich mache einfach!

Mehr darüber erfährst Du im Interview mit Steffen Kirchner

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14 Antworten

  1. Sehr gut, Daniel! Mach einfach – mal Pause! Ich habe mich eh schon länger gefragt, wie lange du die Schlagzahl so hoch halten kannst. Ich werde zwar insbesondere die Interviews vermissen, aber du wirst gute Gründe für die Pause haben. Gönn’ sie dir.

    Interessante Buchempfehlung übrigens. Leider war es vor zwei Jahren und meinem “ich mach jetzt einfach mal” – Moment noch nicht erhältlich. Hätte mich vermutlich auch noch mehr bestärkt.

    Liebe Grüße
    Dummerchen

    1. Dank Dir, Dummerchen. Das mach ich. Ich muss mich ja um das Aufräumen kümmern 😉 Da werde ich berichten, wie es gelaufen ist.

      Was die Interviews angeht: Ich habe eine sehr lange Wunschliste mittlerweile, von denen auch schon einige zugesagt haben. Ich glaube, dass die Mischung passt.:-)

      Viele Grüße
      Daniel

  2. Hey Daniel,
    geht mir genauso. Mir gehen die ganzen Jammerer auch auf den Sack (deine Worte 😉 ).

    Ich habe auch einfach den Blog angefangen – Null Ahnung. Ich habe den Online-Handel gegründet – Null Ahnung. Als ich mein Haus gebaut habe, habe ich vieles einfach ausprobiert. Heizungsbau? Null Ahnung – trotzdem ist es im Winter warm. Nebenbei eine Baufirma als Nebentätigkeit angemeldet (da habe ich Ahnung). Angeblich würden mich viele bewundern, weil ich immer was Neues probiere und den Mut habe, mich in gänzlich neue Thematiken einzuarbeiten.

    Warum auch nicht? Wenn es nicht klappt, habe ich es wenigstens probiert. Was kann mir schon passieren?

    Die ständigen Ausreden der anderen und gleichzeitig “Du kannst das ja”, mag ich nicht mehr hören. Geschenkt bekommt man nirgends was.

    Ich kenne das Buch nicht und werde es mir auch nicht kaufen, wer weiß, was mir dann wieder alles einfällt^^ Aber man sollte es jedem Jammerer unters Kopfkissen legen.

    Kurz gesagt, du sprichst mir aus der Seele.

    “Mach es einfach”

  3. Lieber Daniel!

    Viel Spaß in deiner Auszeit und erhole dich gut!! Ich hoffe nur, du kommst nicht zu dem Schluss den Finanzrocker Blog an den Nagel hängen zu wollen um ganz etwas Neues “einfach zu machen”. Ich würde den Blog nicht missen wollen!!!

    Alles Gute und hoffentlich bis bald!

  4. Ich bin in einer Familie aufgewachsen, die genau dieses Muster gelebt (leben) haben. Ich kann mich gut erinnern, dass ich ständig hörte, warum etwas nicht ging. Uns gings finanziell sehr schlecht, der Gerichtsvollzieher stand öfters vor der Tür und es war kein Geld da bzw. wurde für Sachen ausgegeben, die in der Lage unnütz waren. Dazu eine sehr schlechte Umgebung. Das hat mich geprägt, dass mir das persönlich niemals passieren würde. Ich habe diese ganzen Ausreden gehasst. Dazu kam, dass ich ab 18 finanziell unabhängig wurde und das mir wieder negativ ausgelegt wurde. Zu der Zeit war mir das aber egal. Danach hatte ich studiert und während des Studiums in der Endphase mich selbstständig gemacht. Danach zwei Unternehmen gegründet. Im Studium habe ich vieles ausprobiert, da ich mich finanzieren mußte. So habe ich z.B. Regale eingeräumt, in einem Briefmarkenhaus gearbeitet, in einer Unternehmensberatung, osteuropäische Delegationen geleitet, Reiseleiter, Liegewagenbetreuer, im IT-Support für Videokarten gearbeitet und zum Schluß bei meiner Selbstsändigkeit große Netzwerkumstellungen sowie technischer Support. Man möchte meinen, wann habe ich studiert? ich habe etwas länger gebraucht, fand das aber nicht sonderlich schlimm. Das Leben ist dazu da, dass man sich ausprobiert, Erfahrungen sammelt und sich dabei selber kennenlernt. Ich mag z.B. den Tim Schäfer Blog auch sehr gerne, weil der Herausgeber weiß, wovon er schreibt und auch Schritte unternommen hat, die sicher nicht immer das Bewahren des Status Quo zur Grundlage hat. Was ich aber auch im Laufe meines Lebens festgestellt habe: Du brauchst die Motivation und den Mut, neue Dinge zu wagen. Du darfst auch scheitern, das ist weniger schlimm als etwas nicht zu machen, was Du machen möchtest. Nur haben viele Menschen die Motivation nicht und deshalb hat man keine Zeit, keine Lust oder schiebt irgendetwas vor, damit man seine Komfortzone nicht verlassen muß.

    Du hast einen wichtigen Satz geschrieben im Udo Jürgens Absatz: Auch das Warten auf den richtigen Moment funktioniert einfach nicht. Das ist genau richtig. Im Grunde besteht das Leben aus Gelegenheiten, die man erkennen sollte und dann entscheiden, ob man diese wahrnimmt oder nicht. Also: Eine gute Strategie ist das Schaffen von Gelegenheiten. Du kannst die Gelegenheiten nicht zielgerecht bestimmen und kommst evtl. nach Ergreifung einer Gelegenheit ganz woanders heraus, als Du möchtest. Es wird Gelegenheiten geben, denen Du nachtrauerst, weil Du sie nicht ergriffen hast. Das ist aber nicht so schlimm, weil Du sowieso nicht jede nutzen kannst bzw. in dem Moment, wo eine Entscheidung wichtig wäre, diese nicht erkennst. Trotzdem bekommst Du immer wieder neue Möglichkeiten, wenn Du aktiv bist und dir neue Gelegenheiten schaffst. Dieser Blog hier ist z.B. ein Instrument, um neue Gelegenheiten zu schaffen.

    Übrigens ein Buch, wo u.a. etwas zu Gelegenheiten erschaffen steht, ist “Shaolin” von Berhard Moestl. Das Buch ist immer noch erhältlich. Zugegeben: Ich habe auch ein Interesse an den Shaolin, aber das Buch hat etwas mit persönlicher Lebensweise zu tun. Es steht viel drin, was ich als weise ansehe und wenn man über manches nachdenkt, was dort beschrieben ist, dann wird man feststellen, dass das Festhalten an einem bestimmten Status Quo gar nicht notwendig ist.

  5. Das geht mir auch auf den Sack :-D. Aber deshalb machen wir ja die schöne Arbeit. Manche wachen auf und sagen sich, jetzt geht es los.

    Natürlich finde ich es a bissal schade weniger von Dir zu hören und zu lesen, aber das muss halt auch mal sein. Kraft tanken, orientieren und dann mit voller power weiter.

    Die Geschichte des Finanzrockers ist ja (hoffentlich!!!) nicht zu Ende. Auch als ehemaliger Banker aka Private Equity Dude habe ich eine Menge bei Dir lernen dürfen.

    Lass es Dir gut gehen und bis bald (wann ist den das nächste “Klassentreffen” ;-).

    Liebe Grüße,
    Michael

  6. Ich kann Deinen Ausführungen nur zustimmen.

    Ich habe selbst auch lange Zeit mich hauptsächlich passiv mit irgendwelchen Sachen wie Fernsehen, Rumhocken oder Computerspiele beschäftigt. Das hat mich überhaupt nicht glücklich gemacht, doch ich wusste auch nicht, wie es anders sein könnte.
    Ich hatte viel Angst davor irgendetwas falsch zu machen, den Erwartungen der Gesellschaft nicht zu entsprechen oder einfach vor dem Scheitern allgemein.
    Das Problem daran ist, dass Du beim Fernsehen nicht scheitern kannst, dafür hast Du aber auch keinerlei Möglichkeit irgendwie zu wachsen.

    Ich habe das Zitat von Bertolt Brecht für diesen Fall für mich ein wenig angepasst:

    “Wer handelt, kann scheitern, wer nicht handelt ist schon gescheitert.”

    Wenn ich etwas wage und wie jetzt meinen Blog gestartet habe, dann kann es sein, dass ich nicht den Erfolg haben werde, den ich mir dadurch erhoffe. Auf der anderen Seite, werde ich aber nie die Möglichkeit haben einen erfolgreichen Blog zu haben, wenn ich niemals einen Blog starte. Das scheint offensichtlich, doch durch Angst verhalten wir uns irrational und finden lieber Ausreden nicht anzufangen.

    Aus diesem Grund sollten wir einfach mal anfangen etwas zu riskieren und ins Handeln kommen, denn das schlimmste, was passieren kann ist, dass wir eine Menge gelernt haben und uns später keine Vorwürfe machen müssen, dass wir es nie versucht haben.

    Ich möchte nicht am Ende meines Lebens zurückblicken und mich über alle möglichen Sachen ärgern, dass ich sie nie versucht habe.
    Leider siegt oft die Angst und wir fangen nie an.

    Daher versuche ich nach dem Motto zu leben:
    “Lieber unperfekt starten, als perfekt zögern.”

    Schöne Grüße

    Dominik

  7. Im Moment ist mein Leben auch komplett im Aufbruch – ich lasse alles hinter mir und werde mich überraschen lassen, wo es mich hinverschlägt. Ich habe zwar auch ein wenig Angst vor dem Neuen, aber das wird schon. Vor allem solche Artikel wie dieser bestätigen mich in meinem Entschluss. Einfach nach vorne schauen und machen!

  8. Du hast sowas von Recht! Neues anzupacken ist das was einen wirklich voranbringt! Beim Thema Finanzen sehe ich immer zwei Muster:

    Die Leute ignorieren das Thema. Manchen haben es komplett verdrängt. Sie verschließen sich einfach davor was dazu führt, dass es im komplexer und unlösbarer erscheint.

    Oder, wie du sagt, sie meckern drauf los! Alle sind Schuld, nur man selber nicht und man kann es sowieso aus eigener Kraft nicht lösen.

    Kann ich nicht verstehen… danke für den guten Artikel!

  9. Hallo Daniel,
    Ein super Beitrag, der zum Nachdenken anregt. Danke auch für den Buchtipp. Bei mir sind es meist Ängste, die mich zurück halten, etwas zu tun. Ich sag mir dann auch: Machen, einfach machen! Die Komfortzone Stück für Stück erweitern.
    Den Udo Jürgens Song hab ich mir auch gleich nochmal angehört und war tief berührt. Genau das ist es. Danke für die Inspiration.

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