Finanzielle Bildung ist teuer – Der Finanzwesir rockt 45

Finanzielle Bildung kostet nicht nur Geld, sondern vor allem auch Zeit. Finanzwesir und Finanzrocker fachsimpeln in der bisher kürzesten Folge über dieses Thema – und sind sich dabei ziemlich einig: In Deutschland muss mehr für die finanzielle Bildung gemacht werden.

Finanzielle Bildung
Dieses Mal: Finanzielle Bildung ist teuer.

Überblick Finanzielle Bildung

Finanzielle Bildung = merkelsche Alternativlosigkeit. Du bist in einem Industrieland steuerpflichtig? Dann bist Du Teil des Finanzmarkts und hast drei Alternativen.

  1. Alles selbst machen. Blogs, Podcasts und Youtube gibt es umsonst, Bücher in der Stadtbibliothek. Investieren musst Du hier nur Deine Lebenszeit. Und das nicht zu knapp.
  2. Die Hilfe unabhängiger Dritter in Anspruch nehmen. Der Nachbrenner spart Zeit, kostet aber Geld. Weniger als 150 Euro pro Beratungsstunde sind unrealistisch.
  3. Nichts tun und nichts lernen. Die teuerste Variante. Entweder 0,0% Zinsen auf dem Konto oder das falsche Produkt mit 3% laufenden Kosten und 5% Ausgabeaufschlag.

Die Alternative vier für Dich: “Haltet das Karussell an, ich will aussteigen” ist nicht im Angebot. Hier gilt: mitgegangen, mitgefangen, mitgehangen. Wir leben nicht auf der Selbstversorgerinsel, sondern in einer modernen arbeitsteiligen Welt.

Fazit

Entweder setzt Du Geld oder Zeit ein. Wer weder Geld noch Zeit einsetzen möchte und als Vogel Strauß short geht, zahlt Opportunitätskosten: Hohe Gebühren, entgangene Chancen.
Da hilft auch der ganze Verbraucherschutz nichts. Es wird nicht billiger, nur ehrlicher. Wer nichts zahlen kann oder will bekommt Produkte von der Stange und muss als Do-it-Yourselfer genau wissen was er tut. Lehrgeld zahlt man so oder so. Aber am Ende wirkt sich finanzielle Bildung enorm auf Dein Einkommen und Vermögen aus.

Links zum Thema der Woche

Du findest den Podcast über Finanzielle Bildung hier

Die Episode gleich anhören

Podigee Podcast Player

Mit der Anzeige des Podcast-Players akzeptierst Du die Datenschutzerklärung von Podigee Podcast Player.
Mehr erfahren

Podcast-Player starten

Finanzbegriff der Woche

Provision versus Courtage. Das Einkommen des Maklers heißt Courtage. Versicherungsvertreter erhalten eine Provision. Bei reinen Beratungsdienstleistungen spricht man von Honorar (Honorarberater).
Das Honorar bezahlen Sie direkt, Courtage und Provision sind Teil der von Ihnen gezahlten Versicherungsprämie und werden von der Versicherungsgesellschaft an den Makler beziehungsweise den Vertreter ausgekehrt.

Was ist der Unterschied zwischen einem Makler und einem Versicherungsvertreter? Der Makler ist dem Kunden verpflichtet, der Vertreter der Versicherung.
Ein Makler hat einen Kunden und sucht die passende Versicherung, ein Vertreter hat eine Versicherung und sucht den passenden Kunden. Strukturvertriebe und ihre Mitarbeiter sind oft als Versicherungsvertreter registriert. Das gilt zum Beispiel für die DVAG, HMI (jetzt ERGO pro), WBK , Bonnfinanz, AWD (jetzt Swiss Life Select), ZEUS und viele mehr.

BucFinanzielle Bildunghempfehlung des Finanzrockers

Der Weg zur finanziellen Freiheit: Die erste Million* von Bodo Schäfer.

Wenn Dir unser Podcast gefällt, würden wir uns über eine Bewertung oder einen Kommentar auf iTunes freuen.

 

 

 

 

Dir gefällt der Podcast?

Du findest unseren Podcast nützlich? Wir freuen uns über eine Spende. Paypal und die direkte Überweisung sind die beste und kostengünstigste Möglichkeit. Auf dem Weg von Dir zu uns soll ja möglichst wenig Geld versickern (manche Mittelsmänner nehmen bis zu 30% an Gebühren).

  • Für alle, die Paypal nutzen: Hier der Link zu Paypal.me.
  • Die beste Möglichkeit allerdings ist eine Einzelspende oder ein Dauerauftrag auf unser Spendenkonto. Die IBAN lautet DE 7070 0222 0000 2031 2432 (BIC: FDDODEMMXXX)
(Visited 2.288 times, 1 visits today)

Weitere Artikel

Finanzrocker-Podcast

“Mit Dividendenaktien nachhaltig sorgenfrei leben” – Interview mit Ben Warje von Divantis

In meiner neuesten Podcast-Folge habe ich Ben Warje von Divantis zu Gast. Seit zwei Jahren bloggt er sehr transparent über  seine nachhaltigen Investitionen in dividendenstarke Einzelaktien. Darüber sprechen wir ausführlich im Interview. Zusätzlich geht es um Themen wie Immobilien, Bankster und die Frage, warum Ben anonym im Internet unterwegs ist. (Visited 8.509 times, 1 visits today)

Weiterlesen —
Finanzrocker-Podcast

„Beim Trading muss man immer eine Distanz zu den Zahlen bewahren!“ – Interview mit Michael Flender von Goldesel Trading

Nach über fünf Jahren Finanzrocker-Podcast habe ich mit Michael Flender zum ersten Mal einen Trader zu Gast. Er verdient seit fast 14 Jahren sein Geld hauptberuflich mit dem Trading von Aktien. Im Gespräch spricht er über schlaflose Nächte während des Corona-Crashs, warum viele Trading-Anfänger viel Geld verlieren und wie viel man im Monat verdienen kann. (Visited 150 times, 8 visits today)

Weiterlesen —
Du möchtest Vermögen aufbauen?

Dann hol Dir alle 2 Wochen Updates, Rabatte und das kostenlose E-Book “Vermögen aufbauen”.

2 Antworten

  1. Das Selber Investieren hat nach meiner Meinung langfristig extreme Vorteile. Einmal erlernt kann man das Wissen für viele Dekaden für sich selbst und auch die Nachkommen nutzen und so Wohlstand und Freiheit erschaffen.

    Gruss und schöne Restwoche!
    Maschinst
    freiheitsmaschine.com

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Generic selectors
Exact matches only
Search in title
Search in content
Search in posts
Search in pages

Du möchtest Vermögen aufbauen?
Dann hol Dir alle 2 Wochen Updates, Rabatte und das kostenlose E-Book “Vermögen aufbauen”.