Dividende gut, alles bestens? – Der Finanzwesir rockt

In dieser Folge sprechen der Finanzwesir und der Finanzrocker über die Dividendenstrategie und alles, was dazu gehört. Was ist eine Dividende? Was sind Dividendenaristokraten? Und wie sieht es eigentlich mit den Steuern aus? Die Antworten gibt es in der neuen Episode.

Dieses Mal: Die Dividende
Dieses Mal: Die Dividendenstrategie

Dividende gut, alles gut? Stimmt diese Frage wirklich? Darüber diskutieren wir in der Folge 22 und stellen uns die Frage: „Ist die Dividendenstrategie der heilige Gral des Geldverdienens?“ Einfach passiv herumsitzen und zuschauen, wie das Geld hereinkommt, klingt verlockend. Aber: Wie finde ich eine Aktie, die hohe Dividenden ausschütten? Worauf muss ich achten?

Hohe Steuern bei der Dividende?

Auch das Thema Steuern ist wichtig bei der Dividendenstrategie. Gerade bei ausländischen Dividendenzahlern kommt noch die Quellensteuer zur obligatorischen Quellensteuer dazu. Und in jedem Land gibt es andere Abkommen. Das verwirrt und Du solltest es wissen.

Ein Leser hat beim Finanzwesir im Blog einen Link zur Erklärung der Quellensteuer und der Verrechnung von der DAB Bank angegeben. Schaut doch bitte auch noch dort rein.

Ein bunter Themenmix mit vielen Punkten. Hör‘ doch mal rein und erfahre was Carefree-Slipeinlagen und Listerine mit Dividenden zu tun haben.

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9 Antworten

  1. Hallo, Daniel,

    heute habe ich den neuen Podcast mit dem Finanzwesir gehört. Nebenbei hast du erwähnt, dass man sich von der Quellensteuer z. T. befreien lassen kann, man müsse nur einen Antrag bei der Bank stellen. Aus dem Kontext habe ich das so verstanden, dass ein einmaliger Antrag reicht (und sei es pro Aktie) reicht, um dauerhaft von der Quellensteuer (teil-)befreit zu werden?

    Ich bin bisher davon ausgegangen, dass der Papierkram jedes Jahr fällig wird und sich somit nicht unbedingt rechnet. Welche der beiden Alternativen stimmt?

    Viele Grüße
    Jonas

    PS: Die Podcasts sind klasse – weiter so!

    1. Hallo Jonas,

      das freut mich zu hören, dass Dir die Podcasts gefallen. Dieses Formular zur Kürzung der Quellensteuer musst Du nur einmal ausfüllen (meistens über die Depotbank) und dann wird automatisch wie beispielsweise in den USA nur die Hälfte der Quellensteuer abgezogen (von 30 % auf 15 %). Hier mal ein paar Infos aus dem Wertpapierforum: http://www.wertpapier-forum.de/topic/40604-dividendenbesteuerung-franzosischer-aktien/page__st__20

      Und hier mal der Link zu den Formularen für das Zurückholen aus den Ländern, was Du auch gestaffelt für mehrere Jahre einreichen kannst: http://www.steuerliches-info-center.de/DE/AufgabenDesBZSt/AuslaendischeFormulare/Quellensteuer/quellensteuer_node.html

      Viele Grüße
      Daniel

      1. Hallo Daniel,

        ich schätze die gemeinsamen Podcasts mit dem Wesir sehr. Diese Episode war für mich sogar die beste, weil ihr euch über ein Thema uneins gewesen seid und die jeweiligen Standpunkte so schön herausgearbeitet habt.

        Noch eine kleine Idee: Was hälst du davon, einen eigenen Beitrag (eine Anleitung?) zum Zurückholen der Quellensteuer schreiben könntest? Du könntest genauer auf den Aufwand und die Kosten eingehen. Nur so als kleiner Hinweis, falls dir mal die Themen ausgehen.

  2. Hallo Daniel,

    ein Punkt, der von euch, meiner Meinung nach, nicht korrekt wiedergegeben wurde, ist die Geschichte mit der Quellensteuer.

    In den Kommentaren zum Video beim Finanzwesir klang das im Eintrag von „Finanzbeamter“ schon an, ging aber in der Menge der Posts irgendwie unter.

    Ich kann hier nur aus meiner eigenen Erfahrung zustimmen. Bei meiner eigenen Depotbank (Consorsbank) wird ohne mein Zutun bereits der ermäßigte Quellensteuersatz (bei USA 15%) abgezogen. Darüberhinaus wandern diese 15% in einen Quellensteuertopf, welcher dann wieder mit der deutschen Abgeltungssteuer verrechnet wird.

    D.h. die Quellensteuer beträgt im Endefekt 0% und ich zahle nur die 25 % Abgeltungssteuer + Soli + ggf. Kichensteuer.

    Ich gebe euch recht, dass dies bei Aktien aus Norwegen etwas komplizierter ist, da hier der Service nicht von der Depotbank übernommen wird. Allerdings ist das Ergebnis dasselbe, nur dass ich hier die Quellensteuer direkt von norwegischen Staat zurückfordern muss.

    Auch auf die Gefahr, dass ich Unrecht habe, finde ich, dass ihr das mindestens im Text nochmal richtig stellen solltet.

    Hauptsächlich weil ich eure Blogs und Podcasts sehr schätze und es nicht ertragen könnte wenn diese inhaltlich nicht ganz korrekt sind. 😉

    Macht weiter so!
    Tim

    1. Hey Tim,

      vielen Dank für Deinen Kommentar. Den Link vom Finanzbeamten finde ich gut und habe ihn oben in den Artikel eingefügt. Die DAB Bank erklärt es sehr schön.

      Kommen wir nun mal zu der Erklärung im Podcast: Diese ist meiner Meinung (und Deiner) nach zu ergänzen.

      Einige Banken stellen automatisch den Antrag auf Verminderung der Quellensteuer (wie Deine Consorsbank), andere wie die Deutsche Bank zum Zeitpunkt meines Depotabschlusses 2013 nicht. Da musste ich besagtes Formular ausfüllen.

      Was Deine Annahme angeht, dass jeder überhaupt keine Quellensteuer zahlen muss, stimmt so nicht.

      Ich zitiere mal aus dem Dividendenspecial der €uro 03/2016, Seite 56-57 – „Steuern zurückholen, Fallen umgehen“:

      „Im schlimmsten Fall werden Anlegern sowohl deutsche Abgeltungssteuer als auch ausländische Quellensteuer berechnet. Die Netto-Dividende schmilzt dann auf die Hälfte des Brutto-Ausschüttungsbetrags. Im Idealfall – wie in Großbritannien, Irland und Südafrika – wird dagegen auf Quellensteuer komplett verzichtet. Auslandsdividenden sind dann nur in Deutschland steuerpflichtig, bleiben bei noch nicht ausgeschöpften Freistellungsaufträgen sogar vollständig abgabenfrei.

      Um eine Doppelbesteuerung zu vermeiden gibt es zwei Auswege: Deutschland hat mit vielen Staaten Doppelbesteuerungsabkommen, die eine Anrechnung der Quellensteuer auf die deutsche Abgeltungssteuer vorsehen – bis zu einem Satz von 15 Prozentpunkten.

      Die verbleibende Quellensteuer können sich die deutschen Aktionäre im Ausland selbst zurückholen. Gleiches gilt, wenn ausländische Pauschalabgaben gar nicht auf die deutsche Abgeltungssteuer angerechnet werden…..“

      Im Umkehrschluß heißt es, dass der Quellensteuersatz beispielsweise in den USA um 15 Prozent reduziert wird. Laut dem Beispiel der DAB lassen sich diese 15 Prozent mit der Abgeltungssteuer verrechnen – aber nicht in jedem Land!

      Die übrig gebliebenen 10 Prozent kann ich mir über Formulare zurückholen: http://www.steuerliches-info-center.de/DE/Home/home_node.html

      Ich finde, dass es ein komplizierter Sachverhalt ist, der sich in einer kurzen Podcast-Folge gar nicht so ausführlich darstellen lassen kann. Die Rechnung der DAB hätte ich so gar nicht wiedergeben können, weil sie kaum einer versteht ohne sie sich genauer anzuschauen.

      Aber vielen Dank für den Hinweis und ich hoffe, dass es jetzt klarer geworden ist.

      Viele Grüße
      Daniel

  3. Hallo Daniel,

    also das mit den Dividenden ist tatsächlich ein zweischneidiges Schwert. Zum einen schlägt sich eine Dividendenausschüttung 1:1 im Depotwert nieder – es findet also kein Gewinn im Sinne einer Vermögensmehrung statt (Depot runter – Verrechnungskonto rauf). Streng genommen kann man dann doch auch nicht von einer Dividendenrendite sprechen, oder?

    Auf der anderen Seite muss man sich fragen, was der Börsenwert eines Unternehmens überhaupt ist. Meiner Meinung nach ist es die Summe des gegenwärtigen und aller (erwarteten) zukünftigen Gewinne, diskontiert auf einen Gegenwartswert (=Barwert). Als Aktionär erwerbe ich also das Recht, in irgendeiner Form an diesen künftigen Gewinnen beteiligt zu werden. Oder anders ausgedrückt: Ich erwerbe das Recht auf Dividenden (auch wenn diese völlig ungewiss sind und erst in einer fernen Zukunft liegen – siehe das geflügelte Beispiel Netflix).

    Ich glaube etablierte Großkonzerne und Dividendenaristokraten wie CocaCola, die auch nicht mehr hohe Wachstumsraten aufweisen schütten einfach auch daher hohe Gewinnanteile aus, da sie bereits eine optimales Eigen-/ Fremdkapitalverhältnis besitzen. 30% Eigenkapitalrendite lässt sich nicht realisieren, wenn die Eigenkapitalquote zB 100% beträgt. Albert muss eine Grenzwertbetrachtung durchführen wenn er sagt, dass CocaCola das Geld doch besser weiter für 30% arbeiten lassen solle. Es zählt nicht der Durchschnitt (Gewinn / Eigenkapital = Eigenkapitalrendite) sondern die Grenzwertbetrachtung; etwas unmathematisch ausgedrückt der zusätzliche Gewinn, wenn ein Euro im Eigenkapital bleibt statt ausgeschüttet zu werden. Das dürften deutlich weniger als 30 cent sein.

    Es ist daher im Sinne einer marktwirtschaftlich sinnvollen Allokation gut, wenn Gewinne von etablierten Unternehmen mit „kleiner“ Grenzeigenkapitalrendite ausgeschüttet werden und so wieder über den Kapitalmarkt zu wachsenden Unternehmen mit hoher Eigenkapital-Grenzrendite wandern können.

    Btw: Die Betrachtung der Dividendenpolitik eines Unternehmens finde ich, genau wie Du, auch wichtig. Außer einer stabilen / wachsenden Dividendenhöhe sollte man sich aber auch die Ausschüttungsquote anschauen. Also wieviel vom Gewinn wird ausgeschüttet. Es gibt Unternehmen, deren Ausschüttungsquote mit der Dividendenhöhe steigt, sowas würde ich nicht unbedingt als nachhaltig bezeichnen. Liegt die Quote deutlich über 50% würde ich zumindest ein Fragezeichen notieren.

    Gruß, kuyuk

    PS: Hat Dir eigentlich schon mal jemand gesagt, dass Du auch als Vertretungssprecher für die Rolle des ‚Peter Shaw‘ von den ??? einspringen könntest? 🙂

    1. Hey Kuyuk,

      klasse Kommentar, vielen Dank! Darüber lässt sich natürlich wieder vortrefflich streiten wie hier: Kontrapunkt: https://finanzrocker.net/kontrapunkt-der-grosse-dividendenirrtum/

      Das mit Peter Shaw ist echt amüsant. Als Fan der „Drei ???“ verstehe ich den Vergleich zwar nicht ganz, aber mir erzählen so einige, sie können perfekt bei meiner Märchenonkel-Stimme einschlafen. Auch nicht schlecht, oder? Machen ja so einige mit den „Drei ???“ auch 😉

      Viele Grüße
      Daniel

  4. Dividenden sind nicht die neuen Zinsen. Man könnte gutwillig sagen, dass sich Dividenden nach außen so VERHALTEN wie es (früher) Zinsen taten.

    Natürlich kann man manchen Dividenden-Strategen vorwerfen, sie würden das Mantra „Dividenden sind die neuen Zinsen“ vor sich hertragen. Und es ist wahr: Dividenden sind nicht wirklich sicher und werden letztendlich aus „Gnade“ bezahlt und können jederzeit gestrichen oder gekürzt werden.

    Die eigentliche Frage beim Vergleich lautet dann:
    Waren Zinsen jemals besser oder sicherer als Dividenden?

    Als es noch 5% Zinsen auf dem Sparbuch gab, lag die Inflation auch noch höher. Zudem wurden die Zinsen über die Jahre vom Staat gesenkt und zuletzt gestrichen so wie die Dividenden von einer Aktiengesellschaft gestrichen werden können.

    Wenn ich es mir aussuchen kann, dann verteile ich meine „Ertragsversprechen“ lieber auf viele verschiedene Einzelprivatunternehmen als auf EINEN Staat.

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