Börsenspiel – Die Jungs von Neontrading im Interview (Podcast)

Vorhang auf für den dritten Teil meiner Serie über die Comdirect Start-up Garage. Diese Woche habe ich ein Interview mit zwei der Gründer von Neontrading für Dich – passend zum Start des Börsenspiels. Hier erfährst Du alles darüber, was hinter dem Begriff Neontrading steckt, wie man zu sechst wochenlang auf engstem Raum arbeiten kann und wie das Leben im Betahaus so ist.

Neontrading
Das erste Börsenspiel per App: Neontrading

Neontrading lautet der Name einer Börsenspiel-App für die iGeneration. Wo normale Börsenspiele an der mobilen Kompatibilität scheitern, läuft das Produkt aus der Comdirect Start-up Garage ohne Probleme auf dem Smartphone. Die Bedienung? Einfach und intuitiv! Schon jetzt kannst Du über 3.000 Aktien, über 2.000 ETFs und über 10.000 Derivate kaufen.

Börsenspiel für junge Leute

Vom 25. April bis zum 15. Juli kannst Du Preise im Gesamtwert von 20.000 Euro gewinnen – darunter einige in verschiedenen Studentenstädten.  Hintergrund ist auch, dass eine junge Zielgruppe wie Studenten und Berufseinsteiger angesprochen werden, sich spielerisch der Börse zu nähern. Zu gewinnen gibt es für den ersten Platz 5.000 Euro, auf Platz 2 gewinnst Du 3.000 Euro und der dritte gewinnt 1.000 Euro. Dazu kommen noch 11.000 Euro in Sachgewinnen wie iPads oder Kindle-Geräte für die Studenten.

Im Gegensatz zu den vielen anderen Börsenspielen ist die mobile Nutzung ein riesiger Vorteil. Ich habe bisher einige Börsenspiele mitgemacht und alle krankten an genau diesem Punkt. Die Märkte sind übersichtlich dargestellt und jeder findet sich innerhalb weniger Minuten zurecht. Seit über zwei Wochen beschäftige ich mich damit und die App gefällt mir richtig gut

Jetzt habe ich Christian und Thomas vor das Podcast-Mikro geholt. Herausgekommen ist ein sehr interessantes Interview über Börse, Börsenspiele, die Comdirect Start-up Garage und viel mehr.

Über folgende Themen sprechen wir:

  • Wie kamen Thomas und Christian auf die Idee für Neontrading?
  • Was steckt hinter dem Börsenspiel?
  • Was kannst Du gewinnen?
  • Wie grenzt sich die App von Bux und Robin Hood ab?
  • Wie kam es zur Einladung in die Comdirect Start-up-Garage?

Shownotes:

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9 Antworten

  1. Hallo Finanzrocker, hallo Neontrading-Team!

    Ich bin sehr hin- und hergerissen von der Börsenplanspiel-Idee.

    Prinzipiell halte ich Börsenplanspiele ja für den größten Quatsch überhaupt: Sie sind zumeist auf einen kurzen Zeitraum (hier auch nur rund 3 Monate) ausgelegt und wenn das Ziel tatsächlich nur ist, den höchsten Betrag am Ende vorweisen zu können, gleicht dies einem Lotteriespiel. Mit diesem Zeitrahmen werden Teilnehmer zum kurzfristigen Anlegen, einem Hin- und Hertraden animiert. Die Aussagekraft eines besonders positiven oder besonders negativen Abschneiden bezogen auf die eigene Anlagequalität sehe ich hier überhaupt nicht.
    Seriöse Anlagestrategien (z.B. Buy-and-Hold mit Aktien) oder gar ein ausgewogenes Depot mit Aktien UND Anleihen werden hier nicht im geringsten gefördert, denn sie werden niemals vordere Plätze belegen – der Faktor Glück wird hier einem soliden Anlegen immer einen Strich durch die Rechnung machen.
    Die Folge ist in meinen Augen, dass das Bild der Börse als Spielkasino hier wieder gefördert wird. Investmentpornografie und all diese kurzfristigen Meldungen werden als extrem wichtig für den Anlageerfolg wahrgenommen.
    Im Grunde ein totaler Widerspruch zu dem Anlageverhalten, das vom Finanzrocker (auch im gemeinsamen Podcast mit dem Finanzwesir) angeregt wird.

    Nun sehe ich natürlich auch den guten Willen in diesem Projekt, junge Menschen mit der Börse in Berührung zu bringen. Dieses Ansinnen finde ich gut – das Mittel aus oben genannten Gründen allerdings genau das falsche.
    Im Interview klangen ein paar Education-/Gamification-Gedanken an, die ich aber noch nicht so ganz verstanden habe. Wird der Anleger nebenbei noch etwas geschult werden? Ich habe mich auf jeden Fall mal beim Börsenspiel angemeldet und bin auf den Trainer gespannt. Gut fände ich solche Dinge wie:
    * Der Anleger hat seit 4 Wochen nicht gehandelt und stur seine Positionen gehalten – dann erscheint ein Hinweis, dass dies das Verhalten eines Buy-and-Hold-Anlegers sei und er mehr über diese Strategie erfährt (sowie über Alternative Vorgehen).
    * Oder der Anleger zockt täglich wie wild und wird nach 1 Woche darauf hingewiesen, dass sein Verhalten dem eines Daytraders entspricht – mit entsprechender Info über die Strategie (und wieder Hinweis auf Alternativen).
    * Oder ein Anleger investiert 100% in Aktien und wird nach einiger Zeit darauf hingewiesen, dass in ein Depot auch ein gewisser Prozentsatz Anleihen (oder ähnliches) gehören könnte (wieder mit entsprechenden Infos).

    Die im Zusammenhang zum Trainer genannten Infos über “Charttechniken” sind für mich auch nur “spannend” (wie der Finanzrocker so schön kommentierte) – Biolek würde vermutlich “interessant” sagen. Das geht mir wieder zu sehr in den Daytrading-Bereich, den ich mit Kaffeesatzleserei vergleichen würde.

    Was hilft es, junge Menschen an den Kapitalmarkt heranzuführen, um ihnen dann Techniken zu zeigen, die möglichst viel Gebühren verursachen. Oder habe ich hier vergessen, dass es sich ja um ein von der Commerzbank gesponsortes Projekt handelt? Bin ich hier zu blauäugig?!

    Ich bin sehr skeptisch, dass hier echte Finanzbildung vermittelt werden soll – mir erscheint das Projekt “Börsenspiel” mehr eine Beta-Testerphase für eine mobile Banking-App zu sein, die im realen Leben kein “normaler” Anleger braucht. Ich kaufe meine ETFs nicht mal eben zwischen zwei Busumstiegen. Und ich glaube nicht, dass dies (nur) an meinem Alter (Ü26) liegt.

    Abgesehen davon hatte ich auf meinem Smartphone schon erhebliche Probleme, mehrere ETFs zu finden. Die aufgelisteten Suchtreffer waren auf meinem Smartphone eher schlecht. Man suche mal nach “emerging markets” und wundere sich, dass nur 3 Treffer auftauchen. Wenn in hinterlegten Fondsnamen nur “Emerg.Mrkt.” steht, schlägt die Suche natürlich hier fehl. So macht das auf jeden Fall wenig Freude. Zum Glück wurden wenigstens die WKNs gefunden – sonst hätte ich schon vermutet, dass das Angebot arg eingeschränkt gewesen wäre.

    Aber ich will noch kein abschließendes Urteil über die App und das Projekt fällen – vielleicht tauchen im Laufe der Zeit ja noch Aspekte auf, die mein Urteil positiv beeinflussen. Ich lass mich überraschen und schau immer mal wieder in die App. (Meine 50k€ sind auf jeden Fall schon investiert.)

    LG
    Dummerchen

    1. Hi Dummerchen,

      vielen Dank für Deinen Kommentar. Echt tolle Vorschläge hast Du da gemacht, die nochmal einen ordentlichen Mehrwert bringen würden. So lernen die Anleger dann gleich welcher Anlegertyp sie sind.

      Deine Meinung kann ich verstehen, weshalb ich auch die Traderfrage gestellt habe. Es ist aber so: Wenn ich mich erstmal spielerisch mit dem Thema beschäftigt habe, fällt der richtige Einstieg leichter – gerade mit Mitte 20. Das war bei mir auch so, nachdem ich bei Trading Masters mitgemacht habe. Für das Börsenverständnis war das Gold wert. Aber es fällt bei jedem – je nach Typ – anders aus. Wenn jemand von vornherein eher der Zocker-Typ ist, hat es in der Realität natürlich eher negative Folgen.

      Und was die ETFs beim Börsenspiel angeht: Die sind ja nicht gemacht worden, um den Markt zu schlagen. 😉 Wobei die Emerging Markets bei so einem Börsenspiel ein möglicher Renditekicker sein könnten.

      Mein erster Tag beim Börsenspiel lief echt durchwachsen. 🙁

      Viele Grüße
      Daniel

      1. Hallo Finanzrocker,

        “Und was die ETFs beim Börsenspiel angeht: Die sind ja nicht gemacht worden, um den Markt zu schlagen. 😉 ”

        Nicht? Warum gibt es dann so viele? Der klingonische Süßwasserfischbranchen-ETF soll heute ja durch die Decke gegangen sein – hab ihn aber auch nicht in der App gefunden 😉

        (Irgendwie habe ich gerade ein Deja-vu zu meinem gestrigen Kommentar beim Couponschneider: ETFs ungleich “passive Geldanlage”)

        LG
        Dummerchen

        1. Hallo zusammen,

          ich zweifle ja generell an dem Sinn von Apps fürs eigene Depot. Warum bitte soll ich mir eine Aktie/ETF oder sonst etwas in der Straßenbahn auf dem Weg zur Arbeit kaufen? Das ist eine Entscheidung für die nächsten Jahre/Jahrzehnte. Und das tägliche checken meines Depots dient auch nur dazu, mich verrückt zu machen …

          Optimalerweise läuft das doch so:
          Ich kaufe mir einen ETF/Aktie/Anleihe/ETC oder sonst was und vergesse – abgesehen vom Rebalancing – mein Depot bis ich vor dem Ruhestand nach und nach Risiko rausnehme.

          Klar:
          Es wird einen Markt für solche Apps geben – zur großen Freude der Finanzbranche. Nur glaube ich, dass damit nicht einem Menschen auf der Welt geholfen ist. Sorry, wenn ich das etwas drastisch formuliere …

          Herzliche Grüße
          Christoph

          und den Jungs von Neontrading trotzdem viel Erfolg!

          1. Hey Christoph,

            im Grundsatz gebe ich Dir völlig Recht. Unterwegs traden ist eigentlich völliger Nonsens. Aber ist eine angesagte Girokonto-App nicht genau so ein Nonsens? Brauchst Du eigentlich nicht. Und doch fahren so viele junge Menschen genau darauf ab (ich als Älterer auch!). Number26 hat es geschafft, die jungen Leute für ein eingestaubtes Produkt wie das Girokonto zu begeistern.

            Und warum sollte das nicht auch mit einer coolen App und Gamification für die Börse gelingen, junge Leute zu überzeugen, sich mit dem Thema zu beschäftigen? Natürlich stolpern ein paar über unsere Blogs, Videos oder Podcasts, aber das sind viel zu wenige.

            Wenn ich meinen Kumpels hingegen eine coole App auf dem Smartphone zeige oder meine fancy Kreditkarte zeige, weckt das Interesse. Mit meiner Kreditkarte und der Konto-App hat es schon ein paarmal funktioniert.

            Und Neontrading hat genau die Zutaten, mit denen es gelingen könnte. So lerne ich – natürlich vereinfacht – wie die Börse funktioniert. Jetzt kommt es auf die Trainer-Funktion an, die ich noch nicht einschätzen kann. Wenn die funktioniert, wäre das klasse. Schau Dir Robin Hood an und Du weißt, was ich meine.

            Die Trojanische-Pferd-Taktik funktioniert heute genau so gut wie vor Hunderten von Jahren. Wenn es eben eine Börsen-App als Pferd ist, mit der das Ziel erreicht wird, ist es eben so. Verteufeln würde ich es nicht. Genau deshalb habe ich die Jungs auch interviewt.

            Viele Grüße
            Daniel

  2. So, die erste Woche des Börsenspiels ist rum und der erste große Lacher ist (mir) passiert: Heute erfahre ich per Newsletter, welche die Top 5 und Flop 5 laut der Anleger in den nächsten Wochen sein werden:
    Top 5: VW, Apple, BMW, Adidas, Daimler
    Flop 5: Apple, Adidas, VW, DB, Facebook
    Vielen Dank für diese Info 🙂 .

    Wie war das noch mit den Bauernregeln:
    “Kräht der Hahne auf dem Mist, ändert sich das Wetter oder es bleibt wie es ist.”

  3. In einer vorherigen Podcastfolge lässt du dich lang und breit über Konsumgutscheine aus und, dass die Freundin den Gutschein dann doch nicht einlösen konnte. Jetzt bietest du selbst genau diese Konsumgutscheine an?
    Sehr unglaubwürdig…

    1. Es gibt ja ganz viele unterschiedliche Arten von Konsumgutscheinen. Ich nutze selbst ja auch welche und verteufle sie nicht per se. Und auch ich investiere in den Konsum – aber in Maßen. Das Problem an der Sache ist aber, dass es sehr viele dieser Gutscheine mit Fallstricken gibt, die sich am Ende überhaupt nicht lohnen. So wie dieses Beispiel mit dem nicht einlösbaren Gutschein, das Du beschreibst.

      Da ich mir diese Klamottenboxen ebenfalls bestelle und bisher nur gute Erfahrungen damit gemacht habe, gibt es den Gutschein im Podcast. Mir erleichtert es jedenfalls das Klamottenshoppen, aber jeder muss selbst entscheiden, ob das etwas für ihn ist oder nicht. Schade, dass Du es unglaubwürdig findest, aber mir sind solche Präsentatoren, die ich selbst nutze lieber als Banken.

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