“Online-Banking 2024: So schützt du dich vor neuen Betrugsmaschen!” – Interview mit Corinna Ruppel

Online-Betrug hat im Jahr 2024 ordentlich zugenommen. Nie zuvor waren Internetnutzer so vielen unterschiedlichen Betrugsmaschen ausgesetzt wie heute. Besonders im Fokus steht das Online-Banking, bei dem neue und raffinierte Methoden eingesetzt werden, um ahnungslose Opfer zu täuschen. In dieser Folge spreche ich mit der Rechtsanwältin Corinna Ruppel, wie du dich davor schützt und worauf du achten solltest.

Überblick Corinna Ruppel

Noch nie zuvor gab es so viele unterschiedliche Betrugsmaschen beim Online-Banking wie im Jahr 2024. Bei der comdirect wird allein beim Login auf sechs verschiedene Betrugsarten hingewiesen.

Neu hinzugekommen sind der Versand von Phishing-Briefen mit gefälschten QR-Codes, Anrufe von angeblichen Bankberatern sowie die klassischen Phishing-Mails und -SMS. In den kommenden Jahren wird die Zahl solcher Betrügereien weiter steigen, insbesondere durch den Einsatz künstlicher Intelligenz. Im schlimmsten Fall erleiden Opfer Verluste in vier- oder sogar fünfstelliger Höhe.

Mich persönlich beschäftigt dieses Thema schon seit Jahren, da es in meinem Umfeld bereits zu einigen Betrugsversuchen kam, die glücklicherweise ohne Schaden blieben. Diese Versuche erfolgten nicht durch Klicks auf Links oder Anrufe, sondern über Datenlecks. Zum Glück hat die Bank aufmerksam reagiert.

Deshalb widmen wir uns heute im Interview ausführlich dem Thema Online-Betrug. Welche Möglichkeiten habe ich als Betroffener? Worauf sollte ich besonders achten? Und bei welchen Anzeichen sollte ich misstrauisch werden?

Für dieses Gespräch habe ich Corinna Ruppel eingeladen. Sie ist eine erfahrene Anwältin, spezialisiert auf Bankrecht, Kapitalmarktrecht, Insolvenzrecht und Erbrecht.

In den kommenden 60 Minuten werden wir über den wachsenden Online-Betrug sprechen, der viele Internetnutzer betrifft, und darüber, wie man sich davor schützen kann. Auch für mich waren einige neuartige Betrugsmaschen dabei, die sicherlich auch bei Dir Aufmerksamkeit erregen werden.

Zusätzlich beleuchten wir den Anlegerschutz im Kapitalmarktrecht und diskutieren, warum trotz strenger Regularien immer noch viele Anleger Geld verlieren. Ein häufiges Einfallstor bleibt das Thema Nachhaltigkeit.

Shownotes Online-Betrug

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6 Kommentare

  1. Hi Daniel!

    Danke für die tolle Folge mit einer sympathischen und kompetenten Gesprächspartnerin. Finde es schön, dass du auch diesen Aspekt in Sachen persönliche Finanzen auf die Agenda bringst. Was nützt mir ewig langes Investieren, wenn ich dann in einem unbedachten Moment bzw. aufgrund gefinkelter Tricks (Tarnen, täuschen, KI, …) um meine Ersparnisse gebracht werde.

    1. Hi Mark,

      herzlichen Dank für Dein Feedback. Ich sehe es genauso wie Du, dass auch mal andere Themen auf die Agenda gesetzt werden müssen. Leider laufen solche Folgen auch immer deutlich schlechter. Aber ich will versuchen, dass sich das die Waage hält.

  2. Hallo Daniel,

    vielen Dank für die informative Folge. Ich war eher überrascht, dass im Bereich Depotübertrag wenig/keine Probleme entstehen. Laut meiner Bank würde ein schriftlicher Auftrag zum Depotübertrag “ungeprüft” durchlaufen, d.h. denen reichen die Daten auf dem Formular und meine Unterschrift. Beides sollte mit krimineller Energie nicht so schwer zu bekommen/fälschen sein. Ein einmal übertragenes Depot zurückzuholen, scheint dann nicht ganz so trivial zu sein. Meine allgemeine Frage in diesem Zusammenhang an die BaFin blieb unbeantwortet. Mein Bankberater würde sich unverbindlich (!) bei mir melden, falls er einen Depotübertrag von mir auf den Tisch bekäme, um nochmal Kontakt mit mir zwecks Überprüfung der Daten aufzunehmen. Ob dieser Auftrag überhaupt bei ihm landen würde, wage ich aber zu bezweifeln. Was mir sinnvoll erscheint, wäre ein weiterer Absicherungsfaktor im System.

    LG

    Hans

  3. Beim “Überweisungsbetrug” wurde mir etwas zu wenig drauf eingegangen wie man verifizieren kann dass das Zielkonto einer Zahlung stimmt. Prinzipiell könnte man E-Mails ja verschlüsselt verschicken, aber leider wird das selten von den Providern unterstützt.

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