Private Vorsorge und Rente in den USA – Finanzrocker-Serie Teil 3

Nachdem ich in der letzten Folge das deutsche Rentensystem vorgestellt habe, möchte ich nun auf die private Vorsorge und die Rente in den USA eingehen. Dort ist das System komplett anders, was dafür sorgt, dass die Amerikaner sehr früh mit Aktien und Indexfonds in Berührung kommen.

Rente in den USA

Nach der Vorstellung des deutschen Rentensystems wollte ich eigentlich gleich mit den Alternativen zur deutschen Rente weitermachen, aber ich habe mich bewusst für das Kontrastprogramm aus den USA entschieden. Denn so lassen sich  die flexiblen und inflexiblen Alternativen gegen Ende des Artikels einfacher vergleichen und andere interessante Aspekte erkennen.

Überblick Rente in den USA

Im Allgemeinen ist das US-amerikanische Rentensystem auch bekannt als Social Security. Hierbei handelt es sich um das System für die soziale Absicherung der US-amerikanischen Bürger. Generell sind alle Arbeitnehmer und Selbstständige zu Beitragszahlungen verpflichtet, es gibt von dieser Regelung nur sehr wenige Ausnahmen.

Leistungsspektrum der Social Security – kurz und kompakt

– bereits seit dem Jahr 1935 zählt hierzu die Altersrente (Old Age Insurance, OAI),
– im Jahr 1939 trat die Witwen- und Waisenrente hinzu (Old Age Survivors Disability Insurance, OASDI),
– im Jahr 1956 wurden die Social Security Leistungen um die Erwerbsunfähigkeitsrente ergänzt (Old Age Survivors Disability Insurance, OASDI),
– 1974 wurde das Sozialhilfe-Leistungsprogramm vereinheitlicht. In ihm gingen die Altersrente und die Einkommensbeihilfe für Behinderte auf.
– Zudem gibt es seit 1935 eine Einkommensbeihilfe für bedürftige Familien, die seit 1997 von dem Temporary Assistance for Needy Families (TANF)-Programm abgelöst worden ist.

Die Social Security und ihr geschichtlicher Hintergrund

Der damalige Präsident Franklin D. Roosevelt führte 1935 das öffentliche Rentensystem ein. Über das Umlageverfahren erfolgt die Finanzierung dieses Systems. Das bedeutet: Die gegenwärtig Beschäftigten zahlen Beiträge ein und decken damit die Ausgaben der Beitragsempfänger. Dabei wird keine finanzielle Reserve aufgebaut. Sowohl die Arbeitnehmer als auch die Arbeitgeber zahlen einen gleichen Prozentsatz ein. Und dieser richtet sich nach den Beitrags- und Leistungsbemessungsgrenzen.

Bis 1935 vertraten die US-Amerikaner die Meinung, dass jeder selbst für seine Absicherung verantwortlich ist, so dass sich ein einheitlich organisiertes Sicherungssystem nicht durchsetzen konnte. Erst mit der wirtschaftlichen Depression wurde auch dahingehend umgedacht.

Zunächst wurde die Beitragspflicht jedoch auf diejenigen Berufsgruppen beschränkt, die im verarbeitenden Gewerbe tätig waren. Die Beitragspflicht wurde zum Ende der 60er Jahre jedoch weitestgehend auf alle Arbeitnehmer und Selbstständige ausgeweitet. Ab 1984 mussten sich auch Arbeitnehmer versichern, die in gemeinnützigen Organisationen tätig waren. Seit 1988 galt dies auch für Familienangehörige von selbstständig Tätigen. Im Jahr 1998 zahlten 93 Prozent der erwerbstätigen US-Amerikaner in die Social Security ein.

Zu Beginn des Rentensystems bestimmte der Kongress die Höhe der Rentenzahlungen. Seit 1975 erfolgt die Anpassung automatisch. Dies ist eine Folge der ständig steigenden Lebenshaltungskosten. 1983 war das System fast zahlungsunfähig, so dass eine Reform unausweichlich war. Im Zuge dieser Reform wurden die Beitragssätze erhöht, mit der Folge, dass derzeit Überschüsse erzielt werden. In den sogenannten „trust funds“ laufen diese Überschüsse zusammen und werden gesammelt mit dem Ziel, das Rentensystem auch auf lange Sicht überlebensfähig zu machen und abzusichern. Eine weitere Anpassung erfolgte im Jahr 1984. Von da an mussten Rentenbezüge, die eine bestimmte Höhe überstiegen, versteuert werden.

Das Renten-Einstiegsalter in den USA

Das Alter, in dem US-Amerikaner unter normalen Umständen in die Rente einsteigen können, liegt zwischen 65 und 67 Jahren und richtet sich nach dem Geburtsjahr. Seit dem Jahr 1956 haben Frauen und seit 1961 auch Männer die Möglichkeit, vorzeitig in Rente zu gehen. Entscheiden sie sich dafür, müssen sie eine Kürzung von rund 5 bis 6 Prozent pro Jahr in Kauf nehmen. Allerdings ist auch das Gegenteil möglich: Es besteht die Möglichkeit, seinen Rentenantrag bis zum 70. Lebensjahr aufzuschieben. Dies hat zur Folge, dass die Rente um ungefähr denselben Betrag wie bei der Kürzung erhöht wird. Es gibt auch viele Amerikaner, die sogar bis 80 noch nebenbei arbeiten.

Das Rentensystem und die Gleichberechtigung

Gleichberechtigung wird auch bei der Social Security groß geschrieben und konsequent durchgesetzt. Es spielt keine Rolle, welcher Ehepartner Sozialversicherungsbeiträge geleistet hat. Der Hinterbliebene erhält stets 60 Prozent des Betrags, den der Verstorbene erhalten hatte. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob der Hinterbliebene jemals Beiträge zur Social Security geleistet hat oder ob er überhaupt amerikanischer Staatsbürger ist. Hinzu kommt dass der Ehepartner, noch zu Lebzeiten des Rentners, einen zusätzlichen Betrag in Höhe von 50 Prozent des Grundanspruchs des Empfängers der Rente erhält. Der Ehepartner muss auch hierfür keinen eigenen Anspruch für die zusätzliche Zahlung erwirtschaftet haben. Steht ihm hingegen eine eigen erwirtschaftete Rentenzahlung zu, kann er zwischen beiden Zahlungen wählen. Selbstverständlich ist eine Auszahlung beider Ansprüche zur gleichen Zeit nicht möglich.

Die Zukunft der Social Security – Besteht eine Aussicht auf langfristigen Erfolg?

Die Zuständigen gehen derzeit davon aus, dass die Beiträge zur Rente erhöht oder aber diese Rentenzahlungen gekürzt werden müssen. Prognosen prophezeien, dass 2042 die Ersparungen der Trust Fonds aufgebraucht sein werden – sofern keine Sparmaßnahmen vorgenommen werden. Grund hierfür ist zum einen, dass die Baby-Boom-Generation in Rente gehen und die generelle Lebenserwartung in Amerika ansteigen wird. In Deutschland ist das ja sehr ähnlich, wie ich in den vergangenen beiden Artikeln gezeigt habe.

Die Social Security und ihre technischen Grundlagen

Heutzutage zahlen sowohl der Arbeitgeber als auch der Arbeitnehmer jeweils einen Anteil von 6,2 Prozent des Bruttogehaltes in die Rentenversicherung ein. Selbstständige müssen die gesamten 12,4 Prozent alleine tragen.

Um die Arbeitnehmer zu entlasten, gibt es Programme zur steuerlichen Förderung. Hier die drei wichtigsten:

  • Bei den Employee Stock Ownership Plans (ESOP`s) handelt es sich um eine Beteiligung der in einer Firma Arbeitenden am jeweiligen gesellschaftlichen Kapital. Diese Variante zur Altersvorsorge hat jedoch den Nachteil, dass man mit der Vorsorge an das jeweilige Unternehmen gebunden ist. In Deutschland gibt es auch vergünstigte Aktienprogramme für Mitarbeiter aktiennotierter Unternehmen. Das lässt sich jedoch nicht mit den ESOP’s vergleichen.
  • Um sich auch im Alter entsprechend abzusichern, sind die 401k-Pläne wesentlich bekannter und dadurch verbreiteter. Hierbei geht es um die Investition von Teilen des Gehaltes in Indexfonds, ETFs, Anleihen, Aktien- und Mischfonds von beliebigen Unternehmen. Damit diese Form der Altersvorsorge auch weiterhin an Attraktivität steigt, unterstützen viele Arbeitgeber den eingezahlten Anteil des Arbeitnehmers mit dem nochmaligen Betrag und zahlen diesen zusätzlich ein.
  • Zuletzt gibt es noch die Möglichkeit so genannter Granted Stock Options (GSO). Bei dieser Form hat man die Möglichkeit, preisreduzierte Anteilscheine an dem jeweiligen Unternehmen zu erwerben.

Vorsorgesystem-Vergleich der USA und Deutschland

Der Satz von Norbert Blüm, dem damaligen Bundesarbeits- und Sozialminister, „Die Rente ist sicher.“ ist den meisten Deutschen bekannt. Ich habe ihn in dieser Artikelserie ebenfalls schon zitiert. Tatsächlich kann man der Rente durchaus als sicher ansehen, allerdings wird die Höhe der jeweiligen monatlichen Auszahlung nach Ausscheiden aus dem Arbeitsleben nicht genügen, um wie gewohnt weiter leben zu können. Bis 2050 wird prognostiziert, dass die monatliche Rente auf unter 40 Prozent des letzten Gehalts fällt. Außerdem wird die Rente ab 2040 voll versteuert.

Aus diesem Grund wird in Deutschland die private Altersvorsorge zunehmend gefördert. Allerdings ist das Deutsche Regelwerk sehr starr und lässt keine bedingungslosen Steuer- und/oder Sozialversicherungsbegünstigungen zu. Das führt dazu, dass die private Vorsorge für deutsche Staatsbürger nicht attraktiv genug ist und zusätzlich zum Spielball der Politik wird.

Es gibt drei Programme zur Förderung der privaten Altersvorsorge, die an Inflexibilität ihresgleichen suchen. Die jeweilige Regierung kann die bestehenden Regelungen über Gesetzesänderungen auch wieder ändern.

  • Die Riester-Rente: Bei dieser Form der Rente hat man die Möglichkeit, einen jährlichen Betrag in Höhe von 2.100,00 Euro von der Steuer abzusetzen, hinzu kommt eine jährliche Grundzulage in Höhe von 154,00 Euro und eine Zulage für jedes Kind, was nach 2008 geboren worden ist, in Höhe von 300,00 Euro. Bis zur Auszahlung bleiben diese Mittel steuerbefreit. Die Inflexibilität dieser Form der privaten Rentenzahlung wird bei Auszahlung deutlich, denn diese muss in Form einer lebenslangen Rentenzahlung erfolgen. Eine vollständige Auszahlung ist hingegen nicht möglich. Spielt der künftige Rentner zudem mit dem Gedanken, im Alter in ein Nicht-EU-Mitgliedsstaat auszuwandern und den Riester-Vertrag zu kündigen, so müssen die Fördermittel, die man erhalten hat, sogar zurückgezahlt werden. Gleiches gilt für den Sprung in die Selbstständigkeit. Auch dann lässt sich die Riester-Rente nicht weiter besparen, wie das Beispiel von Sebastian Tonn zeigt.
  • Die Rürup-Rente: Diese Form der Absicherung kommt vor allem für diejenigen in Frage, die über ein hohes Einkommen verfügen. Ein solcher Vertrag kann in keinem Fall verkauft werden. Der Einzahlende wird lebenslange Rentenzahlungen erhalten, es kommt weder zu einer Teil-, noch zu einer vollständigen Auszahlung. Leider sind auch hier diverse Firmen dabei, den Selbstständigen das Geld aus der Tasche zu ziehen. Das Beispiel von Madame Moneypenny spricht Bände.
  • Die betriebliche Altersvorsorge: Angestellte haben hierbei die Möglichkeit, einen Teil ihres Gehaltes in den jeweiligen Betrieb zu investieren. Dabei wird vom Arbeitgeber vorgegeben, in welches Produkt zur Altersvorsorge investiert wird. Ich selbst investiere in die betriebliche Altersvorsorge, aber die Zuzahlungen des Arbeitgebers sind im öffentlichen Dienst sehr überschaubar. In der freien Wirtschaft lohnt sich das wesentlich mehr, hat aber auch wieder einen Steuernachteil und in der gesetzlichen Krankenkasse musst Du bei der Betriebsrente die vollen Beiträge darauf zahlen. Ausführliche Infos gibt es bei Finanztip. Einen interessanten Ansatz könnte es geben, wenn mehr Robo Advisor über die betriebliche Altersvorsorge besparbar sind.

Der flexible Weg

In den USA lässt sich deutlich erkennen, dass es auch wesentlich einfacher vonstattengehen kann. Dort wird es Sparern generell einfacher gemacht, es kommt zu Steuervorteilen und zu einer Flexibilität bei Investments. Die drei Säulen sind wesentlich ausgeprägter. Die staatliche Rente als erste Säule macht nur 40 Prozent des Einkommens als Rentner aus. Die zweite Säule bildet die betriebliche Rente, die starke Steuervergünstigungen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer bietet. Und die dritte ist die private Vorsorge, die aber auch gekoppelt werden kann.

Ein Beispiel dafür sind die sogenannten 401(k)-Pläne. Dabei handelt es sich um die Kombination zwischen einer privaten und einer betrieblichen Altersvorsorge. Arbeitnehmer können dort einen Teil des Gehaltes in einem 401(k) Depot anlegen. Steuerfrei wohlgemerkt.

Die Obergrenze hierfür lag 2013 bei 17.500 USD und damit deutlich über den Beträgen, die Arbeitnehmer in Deutschland steuerfrei einzahlen können. Die Arbeitgeber investieren oftmals dieselben Beträge noch einmal für ihre Arbeitnehmer – ebenfalls steuerfrei und zugunsten der Arbeitnehmer und ihrer Altersvorsorge. Im Jahr 2013 konnten Arbeitnehmer zusammen mit ihrem Arbeitgeber 51.000 USD steuerfrei einzahlen. Bereits an dieser Stelle wird deutlich, dass es in den USA zu einer deutlich stärkeren Förderung der privaten Altersvorsorge kommt als in Deutschland.

Doch es gibt noch einen weiteren Vorteil, den die USA Sparern ermöglicht: Möchte ein Arbeitnehmer in ein anderes Unternehmen wechseln, so sind sie in der Lage ihr angelegtes 401(k) Depot mitzunehmen oder es in ein privates Renten-Depot (Individual Retirement Accounts) überführen. Der Vorteil dieses privaten renten-Depots ist wiederum, dass der Anleger die vollständige Kontrolle behält. Ab einem Alter von 59,5 Jahren kann der Sparer frei über das Ersparte verfügen, unabhängig davon, ob ein 401(k) Depot oder aber ein privates Renten-Depot angelegt worden ist.

Diese IRA-Accounts sind in elf unterschiedliche Typen gegliedert, wovon die Wichtigsten Traditional IRA, Educational IRA (für Kinder unter 18) und ROTH IRA sind. Alle haben unterschiedliche Vor- und Nachteile – gerade auch bei den Steuerzahlungen. Eine kleine Übersicht findest Du hier. Auch Tim Schäfer gibt in unserem Podcast Interview ein paar Einblicke.

Fazit

Um einen Einblick zu erhalten, wie die Amerikaner vorgehen können, empfiehlt sich ein Blick in amerikanische Blogs. Ramet Sethi hat ein interessantes Beispiel, wie seine Leser ihren Geldeingang automatisieren können. Jeweils 5 Prozent ihres monatlichen Einkommens sollen sie sowohl in ihre 401k-Pläne als auch in ROTH IRA fließen. So lässt sich das Beste aus dem Geld rausholen. Während die Einnahmen aus dem 401k-Topf erst bei der Entnahme besteuert werden, sind die Einzahlungen in den ROTH IRA hingegen schon bei der Einzahlung besteuert, weil es schon versteuertes Einkommen ist.

Die deutsche Bundesregierung betont seit Jahren, dass sie Anreize für die private Altersvorsorge schaffen möchte. Passiert ist nichts. Und wenn sind es Lobbyismus-Produkte, die eher zugunsten von Staat, Bank oder Versicherungen aus der Taufe gehoben werden. Der Sparer schaut in die Röhre.

Die USA bieten hierfür durchaus ein paar hilfreiche Anregungen, weshalb der Artikel in meinen Augen sehr wichtig ist. Höhere jährliche steuerfreie Einzahlungen, die persönliche Auswahl der eigenen Altersvorsorge in Form eines privaten Renten-Depots oder auch eines 401(k) Depots und die vollständige Verfügbarkeit zum Renteneintrittsalter wären doch mal Anreize. Nur wenn keiner die Möglichkeiten kennt, die es in anderen Ländern gibt, werden auch keine Rufe laut.

Auf der anderen Seite gibt es auch in den USA sehr kritische Stimmen zum Rentensystem. Man darf aber nicht vergessen, dass gerade die Mittelschicht alle Möglichkeiten hat. Hier liegt das Problem auch in den unfassbar hohen Kosten für die Ausbildung. Eltern sparen für den Universitätsbesuch ihrer Kinder – und haben am Ende selbst nichts mehr.

In vielen kritischen Artikeln zum amerikanischen Rentensystem wird die private Vorsorgemöglichkeit komplett außer acht gelassen. Anderseits ist das für Geringverdiener eine große Hürde – wie hierzulande übrigens auch. Der demografische Wandel wird auch hier zwangsläufig zu weiteren Änderungen am System sorgen.

Wie denkst Du über das amerikanische Rentensystem?

Hier geht es zu Teil 1 der Renten-Serie: Damit die Rente morgen reicht

Hier geht es zu Teil 2 der Renten-Serie: Was ist die Rentenversicherung?

Hier geht es zu Teil 4 der Renten-Serie: Betriebliche Altersvorsorge

Weiterführende Artikel:

Tim Schäfer – Wie sparen eigentlich die Amerikaner für die Rente?

Tim Schäfer – Amerikas Rentensystem ist eines der besten der Welt (auch die Kommentare lesen!)

Die Welt: US-Bürgern bricht die Altersvorsorge weg

Deutsche Wirtschaftsnachrichten: Keine Rente: Amerikaner müssen im Alter auf die Gnade ihrer Kinder hoffen 

Gesetzliche Rente, Betriebsrente, Riester und Rürüp mit Dr. Rolf Schulte – Der Finanzwesir rockt 84

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11 Antworten

  1. He Finanzrocker,

    vielen Dank für die sehr ausführliche Betrachtung des amerikanischen Weges zur Altersversorgung.
    Die vielen Details waren mir so nicht bekannt.
    TOP – Recherche.

    LG
    Finanzonkel

  2. Hi Finanzrocker,
    Danke für die Recherche. Mir gefällt es schon seit einiger Zeit nicht, dass der private Mann dazu aufgerufen wird privat vorzusorgen, der Staat zum einen keine Finanzbildung unterstützt und zum anderen keine Produkte (ohne horrende) Kosten anbietet.

    Die Aussagen der Politik, dass die gesetzliche Rente nicht mehr ausreicht, geht bei mir in das eine Ohr rein und in das andere Ohr raus. Ja ich spare selber über ETFs für sie Altersvorsorge, aber leider bekomme ich keine Förderung von dem Staat oder meinem Arbeitsgeber.

    Die Frage, die wir uns alle stellen sollten, ist, was wir dagegen tun können. Zugesehen und gewartet haben wir meiner Meinung lange genug…aber auch mir fehlen Ideen, wie wir die Lobbyprodukte gegen sinnvolle Produkte tauschen können.

    Beste Grüße,
    Jan

    1. Das ist eine sehr wichtige Frage, Jan! So lange die Anzahl der Anleger in Deutschland so gering und der Einfluss der Banken/Versicherungen so hoch ist, wird es sehr schwer, etwas einzufordern. In den kommenden Jahren sehe ich eher weitere Steuerbelastungen auf uns zukommen. Das Beispiel aus den USA finde ich für die künftige Diskussion aber sehr hilfreich, weil kaum einer die Grundzüge kennt. Deshalb wollte ich auch einen Artikel darüber schreiben.

      Die Diskussion über das bedingungslose Grundeinkommen ist schon einmal ein Anfang. Auch der Wandel in der Bankenwelt und der Rückgang der Filialen wird für gravierende Änderungen sorgen. Das dauert jedoch noch etwas. In Folge 77 am 13.09. habe ich da auch eine kleine Diskussion zu diesem Thema.

      Viele Grüße
      Daniel

  3. Hallo Daniel,
    vielen Dank für diesen super recherchierten Artikel! Mir ist da eingefallen, dass ich in USA ja noch einen Ex Mann habe….stichwort “Rente” Danke dafür!

    Obwohl ich ein Fan bin habe ich wohl die Rentenserie erst jetzt entdeckt wo sind den Teil 1 + 2 ?
    Nicht, dass ich nicht schon von den Straußg roßen Eiern der Nahles wüßte…aber bei Dir finde ich immer nochmals Informationen die ich nicht kannte! Außerdem wollte ich doch mal schreiben wie man als Rürup Opfer doch noch profitiert und nicht das Ding kündigen muss….
    Danke für die ganze Arbeit!
    PS: Als geborene Münchnerin muss ich sagen: Ein Hofbräuhaus in Hamburg- das ist irgendwie voll porno! 🙂
    Servus!
    Sonja

    1. Hallo Sonja,

      die anderen beiden Artikel habe ich oben verlinkt. Über weiterführende Links am Ende des Artikels.

      Und mit dem Hofbräuhaus in Hamburg, wo das Finanzbloggertreffen stattfand, ist es tatsächlich etwas komisch. In Hamburg gibt es sogar 3 Original Hofbräuhäuser – nicht nur eins 😉

      Viele Grüße
      Daniel

  4. Nur die Rentner? Spiele nicht er die Young professional mit dem Gedanken?
    Gibt da so Gründe wie keine großen Entwicklungsmöglichkeiten in den Unternehmen. Kreativität wird meistens behindert, denn in Deutschland wird zuerst nach Tarifvertrag und Gewerkschaft gefragt. Außerdem ein großer Punkt das Gehalt man kann zwar Brutto enorm hochkommen aber netto passiert da nicht viel und gerade, dass die jungen oft in Städte wie München oder Hamburg wohnen ist bei der hören Arbeitszeit und geringen Nettolohn kaum eine Familiengründung möglich.

  5. Hallo, die Riesterrente kann, auf Antrag des Versicherten, bei einem Gesamtguthaben von weniger als 10.000 €, als Einmalbetrag ausgezahlt werden. Dies ist auch nicht Fördermittelschädlich. Danach den Lebensabend im Nicht EU Ausland zu verbringen, ist somit auch fördermittelunschädlich.

  6. Hallo, auch ich fand den Beitrag super! Ich muss noch weiter stöbern.. aber hast du vielleicht auch Infos im Bezug auf Deutsch-Amerikanische Staatsbürger? Bzw. Amerikaner die in Deutschland leben und in Rente gehen werden..

    Viele Grüße

    Verena

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